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Energiesparen – das kostenlose E-Tool  Von Strom über Heizöl bis Benzin: alle Energiekosten auf einen Blick

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Foto mit Schild: Nachhaltig Energiekosten senken mit dem E-TOOL

Von Strom über Heizöl bis Benzin: alle Energiekosten auf einen Blick

Wie viel Geld geht monatlich fürs Tanken drauf? Welchen Anteil haben die Heizkosten bei den Betriebsausgaben? Wer dem eigenen Energieverbrauch auf die Spur kommen will, ist gut beraten mit dem kostenlosen E-Tool der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. 

Jan Rokahr von der Handwerkskammer Hamburg unterstützt Betriebe, die mit dem webbasierten Tool ihren CO2-Ausstoß in den Blick nehmen. 

Herr Rokahr, was bringt Unternehmen das E-Tool?

Mit dem E-Tool können Betriebe ihre Energiedaten an einem Ort sammeln. Verbräuche wie Strom, Heizenergie, der Diesel für den Fuhrpark, Wasser und Abwasser werden erfasst. Über Jahre hinweg kann man beobachten, wie sich der Verbrauch entwickelt. Das ist klasse. Wir hoffen natürlich, dass die Auswertung Betriebe anspornt, in Energieeffizienz zu investieren. Wer will, kann mit dem Tool auch den unternehmenseigenen CO2-Fussabdruck berechnen. Berücksichtigt werden sogar sogenannte „Scope-3“-Emissionen für vor- und nachgelagerte Prozesse – zum Beispiel die Mobilität der Beschäftigten. 

Der Verbrauch hängt auch mit betriebswirtschaftlichen Daten zusammen. Wird das berücksichtigt? 

Richtig, der reine Verbrauch ist wenig aussagekräftig. Wenn die Bäckerei mehr Brötchen verkauft, steigt natürlich auch der Stromverbrauch der Öfen. Deshalb kann der Umsatz oder die Zahl der Mitarbeitenden in Relation zum Verbrauch gesetzt werden. Einzelne Gewerke können auch spezifische Kenngrößen definieren – der Tischlerbetrieb kann zum Beispiel den Energieverbrauch pro Tonne Holz berechnen.

Woher wissen Unternehmerinnen und Unternehmen, ob ihr Verbrauch im grünen Bereich liegt?

Für Handwerksbetriebe hält das Tool einen richtig guten Service bereit. Sie können sich mit anderen Betrieben aus ihrem Gewerk vergleichen – die Wäscherei also mit der Wäscherei. Das funktioniert mit einer Ampellogik. Wer nach der Auswertung grünes Licht bekommt, ist gut aufgestellt mit seinen Verbräuchen. Grundsätzlich können Unternehmen aller Branchen das E-Tool nutzen. Die Vergleichsfunktion mit anderen Betrieben gibt es aber nur für das Handwerk. 

Was ist denn das „Herz“ des E-Tools?

Ganz klar das sogenannte Energiecockpit. Da werden die Verbräuche zusammengeführt und man sieht den Vergleich zu den Vorjahren. Dort gibt’s auch Tipps. Wenn zum Beispiel der Energieverbrauch sehr hoch ist, sollten Betriebe prüfen, eine Solaranlage zu installieren.  

Wo liegt die größte Hürde? 

Das größte Nadelöhr ist, dass die Daten eingepflegt werden müssen. Wenn Betriebe damit anfangen, helfe ich gerne. Ich komme dann ins Unternehmen und wir geben die ersten Daten gemeinsam ein, damit der Start gut klappt. Wenn es später Probleme gibt, können mich die Betriebe auch gerne anrufen. 

Wie bewerten die Betriebe das E-Tool?

Das E-Tool ist ein wirklich sinnvolles Instrument, das bestätigen viele Betriebe. Am besten einfach ausprobieren. 

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