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15.04.2021 Expertenkreis: Hamburgs Energiewende im Quartier – Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien 

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16:00 bis 18:15 Uhr, kostenfreies Online-Seminar

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Expertenkreis: Hamburgs Energiewende im Quartier – Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien 

Grundsätzlich ist es für einen urbanen Raum wie Hamburg angesichts begrenzter erneuerbarer Energiepotenziale im dichtbebauten Gebiet nur durch den Ausbau leitungsgebundener Wärmeversorgung möglich, hohe Anteile erneuerbarer Energien im Vergleich zu objektbezogenen Versorgungslösungen zu erreichen. Zudem lassen sich Technologiekombinationen (Kraft-Wärme-Kopplung, Solarthermie, Abwärme, Wärmepumpe, saisonale Speicher) in einem Wärmenetz sinnvoller und wirtschaftlicher realisieren als bei einer Versorgungslösung auf Objektebene.  

Eine wichtige Stellschraube zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist daher laut „Transformationspfad Wärmewende“ des Hamburger Klimaplans die Etablierung der leitungsgebundenen Wärmeversorgung als vorrangige Versorgungsvariante in der Stadt. Dies kann einerseits durch Verdichtung bestehender, andererseits durch den Ausbau neuer Wärmenetze erfolgen. Ziel muss es sein, bis 2030 mindestens 35 % des Nutzwärmebedarfs durch leitungsgebundene Wärmeversorgung zu decken. Ausgehend von der derzeitigen Nutzung von 25 % bedeutet das in den nächsten zehn Jahren ein Wachstum der leitungsgebundenen Wärmenutzung von einem Prozentpunkt pro Jahr.  

Zur Steigerung des erneuerbaren Energieanteils in der leitungsgebundenen Wärmeversorgung bedarf es verbindlicher Dekarbonisierungs-Entwicklungspläne der Wärmenetzbetreiber in Verbindung mit Anforderungen an den Gebäudebestand.  

Wichtiges Handlungsfeld ist dabei neben der Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes von Wärme Hamburg die Optimierung und Transformation bestehender Wärmenetze auf Quartiersebene und die Entwicklung neuer Quartiers-Lösungen, bei denen Planerinnen und Planer, Investierende und Bauträgerinnen und Bauträger innovativ handeln müssen.   

Dieser Expertenkreis erläutert die Ziele des Hamburger Klimaplans auf Grundlage der bestehenden Infrastrukturen sowie die Instrumente zur Umsetzung, wie das flankierende HmbKliSchG (§§ 8ff), und stellt konkrete Konzeptentwicklungen dar. Außerdem werden Optionen zur Integration von erneuerbaren Energien und die Optimierung von Wärmenetzen anhand von Praxisbeispielen und Planungen aus Hamburg und Norddeutschland vorgestellt.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

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