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Standort Wedel Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und des Standortvergleichs von Vattenfall für das geplante GuD-Kraftwerk

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Vattenfall und die Stadt Hamburg planen im Rahmen einer neuen Wärmegesellschaft ein Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk mit einem Speicherkonzept für überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien, das nunmehr in Wedel realisiert werden soll. Von Vattenfall wurde eine Eignungsanalyse für die Standorte Wedel und Stellingen durchgeführt. Das arrhenius-Institut wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) beauftragt, die Plausibilität der Eignungsanlayse zur Standortentscheidung aus Sicht der FHH zu überprüfen. Für den Standortvergleich wurde davon ausgegangen, dass das zu bauende Kraftwerk in beiden Fällen identisch ist.

Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und des Standortvergleichs von Vattenfall für das geplante GuD-Kraftwerk

Die Analyse kommt zusammenfassend zum Ergebnis, dass der Standort Wedel eindeutig erhebliche Vorteile gegenüber dem Standort Stellingen aufweist:

  1. Die neu zu schaffenden Anbindungen an die Gas-, Strom- und Fernwärmenetze für den Standort Stellingen würden Mehrkosten von 100 Mio. Euro zur Folge haben. Insbesondere der Bauaufwand für die Gas-Hochdruck-Leitung, die in Stellingen u.a. durch bewohntes Gebiet führen würde, schlägt hier zu Buche. In Wedel würde diese Leitung bei gleichzeitiger Beachtung des Flora-Fauna-Habitat-Schutzes weitgehend durch unbewohntes Gebiet führen. Darüber hinaus kann in Wedel die bereits vorhandene Fernwärmeleitung genutzt werden. In Stellingen müsste dieser erst neu gebaut werden. Die 110 kV-Stromleitung ist in Stellingen in 3 km Entfernung vorhanden, in Wedel befindet diese sich dagegen auf dem Betriebsgelände des alten Kraftwerks.
  2. Das geplante GuD-Kraftwerk ist sinnvoll und notwendig, um die Fernwärmeversorgung für Hamburg nach Lebenszeitende des alten Heizkraftwerks Wedel sicherzustellen. CO2-Emissionen aus der Fernwärmeversorgung Hamburgs werden reduziert. Das GuD-Kraftwerk wird als flexibel einsetzbarer Backup für Erneuerbare Energien im Zuge der „Energiewende“ eingesetzt.

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