Wärmenetze Mehr erneuerbare Energien und Abwärme nutzen

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Bereits ein Viertel des Hamburger Wärmebedarfs wird über Wärmenetze bedient. Für einen wirksamen Klimaschutz soll dieser Anteil weiter steigen.

Wärmeleitung

Mehr erneuerbare Energien und Abwärme nutzen

Hamburg hat ehrgeizige Klimaschutz-Ziele. Um sie zu erreichen, müssen die Gebäude der Stadt zu einem hohen Anteil mit Wärme aus erneuerbaren Energien oder Abwärme versorgt werden.

Vorteil Größe

Da Hamburg eine dicht besiedelte Metropole ist, lässt sich dieses Ziel am effizientesten mit Wärmenetzen erreichen. Ein Grund dafür: Wenige große Anlagen, die erneuerbare Energieträger wie Biogas oder Sonnenwärme nutzen, sind wirtschaftlicher als viele kleine. Auch spart man so die in Hamburg sehr knappe Fläche.

Große Anlagen können zudem einen entsprechend großen Beitrag leisten, erneuerbare Energien in den Strommarkt einzubinden. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Anlage dann Strom für ihren Wärmespeicher nutzt, wenn das Angebot besonders groß ist. Zudem lassen sich Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung oder saisonale Wärmespeicher in einem Wärmenetz sinnvoller und wirtschaftlicher umsetzen als für einzelne Gebäude.

Ändern sich die Rahmenbedingungen, zum Beispiel wenn fossile Brennstoffe wie Erdgas immer teurer werden, lassen sich einzelne große Anlagen auch leichter auf andere Energieträger umrüsten oder durch neue klimafreundliche Technik ersetzen als viele kleine.

Großes Potenzial

Für den Klimaschutz mithilfe von Wärmenetzen gibt es in Hamburg große Chancen:

In bestehenden Wärmenetzgebieten können noch deutlich mehr Gebäude an das Netz angeschlossen werden. Außerdem lassen sich in bestehenden Wärmenetzen Neubauten hinter Bestandsgebäude schalten. Das funktioniert, weil der Rücklauf des Heizwassers aus dem Bestand in der Regel immer noch warm genug ist, um nachgeschaltete Neubauten zu heizen. Denn diese haben einen sehr niedrigen Wärmebedarf durch ihre guten Dämmstandards.

Auch eignen sich viele Neubaugebiete für die leitungsgebundene Wärmeversorgung. Deshalb fördert die Stadt Hamburg unter bestimmten Voraussetzungen die Errichtung von Wärmeverteilnetzen. Weitere Informationen bietet die Hamburgische Investitions- und Förderbank.

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