Wärmepumpen Wie ein umgekehrter Kühlschrank

Symbol für Leichte Sprache
Leichte Sprache
Symbol für Gebärdensprache
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen
Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme der Umgebung, um Gebäude effizient zu beheizen. Je nach Art der Wärmepumpe dienen Luft, Wasser oder die Erde als Wärmespender. Welche Rolle spielen sie in Hamburg?

Wärmepumpe

Wie ein umgekehrter Kühlschrank

Für welche Art von Gebäuden eignen sich Wärmepumpen?

Wärmepumpen gibt es in unterschiedlichen Größen, die sich für Häuser aller Größenklassen eignen, sogar für das Wärmenetz eines Quartiers. Sie können den ganzjährigen Bedarf decken, werden aber oft mit einer Gasbrennwertheizung für die kältesten Tage ergänzt. Ideal passen Wärmepumpen zu gut gedämmten Gebäuden mit Fußbodenheizung, weil für eine solche Heizung keine hohen Vorlauftemperaturen benötigt werden.

Es gibt Wärmepumpen, die Luft als Wärmequellen nutzen, andere Wasser oder das Erdreich. Welche sind in Hamburg ideal?

Das muss im Einzelfall geprüft werden. Die Wärmequelle richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten oder Möglichkeiten. Eine Erdwärmepumpe kann größere Wärmemengen liefern als andere Technik. Daher ist sie oft für größere Gebäude besser geeignet. Als Wärmequelle benötigt sie mehrere Wärmesonden im Erdreich, die z. B. unter einem Gebäude oder unter einem Parkplatz liegen können.

Ältere Stromheizungen gelten als Energieverschwender. Warum kann heute eine strombetriebene Heizung trotzdem Sinn machen?

Auch wenn Wärmepumpen mit Strom angetrieben werden, stammt die von ihnen abgegebene Wärme nur zu einem kleinen Anteil aus elektrischer Energie. Wärmepumpen nutzen die Wärme der Umgebung, bringen sie auf ein höheres Niveau, und leiten diese an das Heizsystem weiter. Im Prinzip arbeiten sie wie ein „umgekehrter Kühlschrank“. Effiziente Geräte geben ein Vielfaches mehr an Wärmeenergie ab, als sie an Strom aufnehmen. Und sie lassen sich mit Ökostrom betreiben.

Woran erkenne ich eine effiziente Wärmepumpe?

Das zeigt die sogenannte Jahresarbeitszahl. Sie gibt das Verhältnis wieder, wie viel Energie die Wärmepumpe über das Jahr betrachtet an die Heizung abgibt und wie viel elektrische Energie sie dafür benötigt. Je höher der Wert ist, desto besser. Gute Werte liegen derzeit in einem Bereich von 3,5 bis 4,5. Das heißt: Sie geben etwa viermal mehr Wärmeenergie ab, als sie Strom aufnehmen.

Sollten wir in Zukunft stärker auf Wärmepumpen setzen?

Ja, mit Ökostrom betriebene Wärmepumpen werden für eine Wärmewende hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung eine wichtige Rolle spielen. Die Stadt Hamburg fördert besonders effiziente Wärmepumpenanlagen.

Hamburger Energielotsen

Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Symbol für Schließen Schließen Symbol für Menü üffnen Aktionen