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Wärmewende im Neubauquartier Mission Possible

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In größeren und dicht bebauten Neubaugebieten ist es für gewöhnlich sinnvoll, ein Wärmenetz zu verlegen. Gutachten zeigen, wie diese Wohnungen gleichzeitig klimafreundlich und günstig beheizt werden können.

Visualisierung Fischbeker Heidbrook Neubaugebiet Fischbeker Heidbrook im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek

Mission Possible

Neubauten klimafreundlich zu gestalten, ist ein zentraler Teil der Wärmewende. Das wird erreicht durch gut gedämmte Gebäude, die zu großen Teilen mit erneuerbaren Energien oder Abwärme aus Industrieanlagen beheizt werden.

Größere Neubaugebiete bieten dabei die Chance, eine klimafreundliche und günstige Energieversorgung umzusetzen, die bestmöglich zum jeweiligen Gebiet passt. Um die jeweils beste Lösung zu finden, wird für dicht bebaute Neubaugebiete mit mehr als 150 Wohneinheiten ein Energiefachplan erstellt.

Expertenrat ist gefragt

Der Energiefachplan ist ein neutrales Gutachten, für das unabhängige Fachleute untersuchen, welche Energieversorgungslösung in einem Neubaugebiet am meisten CO2 einspart. Und das bei verträglichen Wärmepreisen.

Sie prüfen dabei mindestens drei Varianten der Energieerzeugung, die vor Ort möglich wären. Das können etwa Wärmepumpen sein, die Wärme aus dem Erdreich nutzen, oder Solarthermie-Kollektoren, die Sonnenenergie einfangen. Möglicherweise lässt sich auch Abwärme aus einem nahegelegenen Industriebetrieb nutzen. Dann errechnen die Experten, mit welchem Dämmstandard langfristig die günstigste Wärmeversorgung möglich ist.

Verlässliches Verfahren

Die Variante, die am besten zum jeweiligen Neubaugebiet passt, wird in Bebauungsplänen oder in städtebaulichen Verträgen festgehalten. Wird ein Wärmenetz gebaut, müssen alle Wohngebäude im Neubaugebiet daran angeschlossen werden. Ein Energiedienstleister, der das Wärmenetz betreiben darf, wird über eine öffentliche Ausschreibung gesucht.

Mit diesem verlässlichen Verfahren kann Hamburg sicherstellen, dass Neubaugebiete zu möglichst geringen Kosten klimafreundlich mit Wärme versorgt werden. Auch für den Bauherrn bringt das Vorgehen mehr Planungssicherheit bei der Energieversorgung. Zudem wird systematisch mehr und besseres Fachwissen zu Energiefragen auch in der Immobilienwirtschaft geschaffen – ein klarer Zukunftsvorteil für die Branche.

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