Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Energiesparprojekte Klimaschutz rechnet sich

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Energiesparprojekte helfen der Stadt Hamburg, ihre ehrgeizigen langfristigen Klimaziele zu erreichen. Die Energiesparprojekte der letzten Jahre zeigen: sie rechnen sich auch für den Haushalt der Stadt.

Energiebericht

Klimaschutz rechnet sich

Die Stadt Hamburg hat sich dazu verpflichtet, bis 2030 ihre CO2-Emissionen um 55 Prozent zu senken. Da die Energieversorgung von stadteigenen Gebäuden einen großen Anteil des städtischen Energieverbrauchs Hamburgs ausmacht, spielen Energiesparprojekte im Gebäudebereich eine wichtige Rolle.

Damit der Energiebedarf von Gebäuden sinkt, ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle wichtig: Fassade, Fenster, Dachflächen und die Kellerdecke sollten gut gedämmt sein. Daneben wird die Gebäudetechnik immer bedeutender, vor allem bei Gebäuden, die wegen ihrer historischen Fassaden auch bei einer Sanierung kein Neubauniveau erreichen. In diesen Fällen gilt es, den Wirkungsgrad der Gebäudetechnik immer weiter zu verbessern. Oft hilft hier eine Kombination von Technologien, die den noch verbleibenden Energiebedarf eines Gebäudes sehr effizient decken. Zum Beispiel eine Wärmeversorgung, die aus einem Blockheizkraftwerk, einer Wärmepumpe und einem Eisspeicher [+Link zu „Wärmespeicher“-Beitrag] besteht und für die kältesten Tage einen Brennwertkessel nutzt.

Wie wirtschaftlich sind Energiesparprojekte?

Wenn die Hamburger Umwelt- und Energiebehörde Energiesparprojekte fördert, betrachtet sie deren Wirtschaftlichkeit aus einer langfristigen Perspektive. Hier gilt die im Hamburgischen Klimaschutzgesetz verankerte Regel der „Zwei-Drittel-Wirtschaftlichkeit“. Sie bedeutet: Projekte können auch umgesetzt werden, wenn sie während der Planungsphase noch nicht wirtschaftlich sind – es aber zu erwarten ist, dass sie während der Nutzungsdauer wirtschaftlich werden. Das gilt unter der Annahme, dass Energiepreise langfristig steigen.

Im Fünfjahreszeitraum 2013 bis 2017 wurden insgesamt 8,6 Millionen Euro für Energiesparprojekte investiert. Der dadurch verringerte Energieverbrauch spart Kosten und führt zu einer durchschnittlichen Wirtschaftlichkeit von rund 138 %, die den Hamburger Haushalt entlastet.

Warum wurden zuletzt weniger Projekte umgesetzt?

Im Zeitraum 2013 bis 2017 wurden im Schnitt etwas mehr als 14 Projekte pro Jahr realisiert, im Jahr 2017 allerdings nur 11. Wie viele Projekte umgesetzt werden können, hängt vor allem von verfügbaren Planungs- und Baukapazitäten der beteiligten Immobilienportfolios und der ausführenden Firmen ab. Da die Bauwirtschaft in jüngster Zeit sehr gut ausgelastet ist, lassen sich nur deutlich weniger energieeinsparende Projekte verwirklichen.

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch