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Dialog im Stillen Die Entdeckung des Unsagbaren

Im Dialog im Stillen betreten die Besucher eine Welt der Stille. Sie werden von gehörlosen Menschen begleitet und entdecken dabei die Macht ihrer Mimik, Gestik und Körpersprache. 

Dialog im Stillen

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Dialog im Stillen

Öffnungszeiten

  • Sa:10:00 - 19:00

Barrierefreiheit

Die Ausstellung befindet sich im 1. Stock und ist daher leider nicht zugänglich für Rollstuhlfahrer.

Rollentausch

Wie man ohne Laute kommuniziert, kann man in der Erlebnisausstellung DIALOG IM STILLEN erfahren. Wortlos kommunizieren zu lernen, sich in die Rolle eines gehörlosen Menschen zu versetzen und dabei ihre besonderen Kompetenzen zu erkennen: Darum geht es in dem Format von Andreas Heinecke, dem Gründer von DIALOG IM STILLEN und DIALOG IM DUNKELN. 

Fünf Stationen visuelle Kommunikation

Über schallisolierte Räume wird eine Atmosphäre geschaffen, in der hörende Menschen "ertauben" und gehörlose Menschen als "Sprachlehrer" agieren. Durch den Rollentausch und Perspektivenwechsel lernen die Besucher mit den Augen zu hören und sich auf die visuelle Kommunikation zu stützen. An insgesamt fünf Stationen lernen die Besucher mit den Händen und der Mimik zu sprechen: Einladung der Stille, Tanz der Hände, Galerie der Gesichter, Spiel der Zeichen, Forum der Figuren. An der letzten Station können Besucher den gehörlosen Ausstellungsbegleitern Fragen stellen. Dabei steht ein Gebärden-Dolmetscher zur Seite.

Verständnis erzeugen

Die Ausstellung sei auch eine Gelegenheit, sich zu öffnen, mehr Emotionen zu zeigen und die Mimik stärker für die Verständigung zu nutzen, so Rona Meyendorf, Ausstellungsleiterin DIALOG IM STILLEN. Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Gehörlose in Schleswig-Holstein bekräftigt, dass das Verständnis für gehörlose Menschen eben nicht nur über Broschüren vermittel werden könne, sondern durch Erfahrungen in Ausstellungen wie dieser wachse. Angst im Umgang mit Gehörlosen könne so abgebaut werden. 

In Deutschland leben etwa 80.000 gehörlose Menschen, rund 130.000 sind an Taubheit grenzend schwerhörig. Rund 950.000 Menschen sind hochgradig schwerhörig.

I-Haus: Inklusion und Innovation

Das Format ist ein Baustein zur Realisierung des "I-Hauses" in Hamburg. I steht dabei für Inklusion und Innovation. Neben dem DIALOG IM DUNKELN und dem DIALOG IM STILLEN soll bis Ende 2016 auch Der DIALOG MIT DER ZEIT und der DIALOG MIT KINDERN entstehen. DIALOG IM STILLEN wurde bereits 1997 entworfen und seitdem beständig weiterentwickelt. Als mobile Ausstellung war es in verschiedenen Städten in Europa und Amerika zu sehen. Als Dauerausstellung ist der DIALOG IM STILLEN in Israel seit 2007 erfolgreich. 

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