Prävention und Intervention Europäischer Handlungsleitfaden gegen Zwangsheirat

Zwangsheiraten sind ein europäisches Problem. Um Zwangsheiraten länderübergreifend bekämpfen und den Opfern zielgerichteter helfen zu können, wurde in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen eines Hamburger EU-Projektes ein länderübergreifender Handlungsleitfaden entwickelt.

Europäischer Handlungsleitfaden gegen Zwangsheirat

Titelseite der Broschüre "Active against Forced Marriage" Der Handlungsleitfaden mit dem Titel „Aktiv gegen Zwangsheirat“ umfasst 29 Empfehlungen zur Prävention und Hilfe bei Zwangsheiraten.

Er ist  das Ergebnis eines zweijährigen, von Hamburg initiierten EU-Projektes „Aktiv gegen Zwangsheirat“, in dem Hamburg gemeinsam mit europäischen Partnern Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsheiraten entwickelt hat.

Hierzu fanden Konferenzen unter anderem in Hamburg, London, Istanbul, Wien, Amsterdam und Stockholm statt. Die dabei entwickelten 29 Handlungsempfehlungen spiegeln praxiserprobte Beratungsansätze, Strategien und Konzepte auf den Ebenen Prävention und Intervention wider.

Die Handlungsempfehlungen richten sich in erster Linie an Entscheidungstragende aus Politik und Verwaltung.

Kontakt

Martina Felz

Projektleiterin "Aktiv gegen Zwangsheirat"

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Amt für Arbeit und Integration, ESF-Verwaltungsbehörde
Adolph-Schönfelder-Straße 5
22083 Hamburg
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Erreichbarkeit

U3/Busse 37/261 Hamburger Straße

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