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Hamburgs Außenwirtschaft Handel und Wandel: Hamburgs grüner Fokus

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Europa ordnet seine Wirtschaftsbeziehungen zu Asien und den USA neu. Das öffnet auch Hamburg Chancen. Außerdem stehen erneuerbarer Energien und Technologien für grünen Wasserstoff im Blick von Hamburgs Außenwirtschaft.

Flaggen mit blauem Stern

Handel und Wandel: Europawoche 2021

Wirtschaftlich bedeutet China viel, aber nicht alles. Zwar hat die EU mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt nach jahrelangen Verhandlungen Ende 2020 ein Investitionsabkommen geschlossen, das Europas Firmen in China mehr Spielräume schaffen soll. Doch auch die anderen Staaten Asiens hat Europa im Blick. Die EU nimmt aufstrebende Wachstumsregionen und neue inhaltliche Schwerpunkte in ihre Handelspolitik auf. So vereinbarte sie nach Abkommen mit Südkorea, Japan und Singapur zuletzt ein Freihandelsabkommen mit Vietnam, das – anders als bei China – Nachhaltigkeits- und Menschenrechtsfragen zur Voraussetzung macht. Zudem verabschiedete sie im April (wie bereits 2020 Deutschland) eine Indo-Pazifik Strategie. Die äußerst dynamische Region entwickelt sich wirtschaftlich rasant. 

Zollstreit mit USA entschärft: gut für Hamburg 

Bedeutender als China sind die USA als Handelspartner. Keine Nation importiert so viele Waren und Dienstleistungen aus der EU. Gegenseitige Strafzölle aber haben den Handel in den letzten Jahren erschwert. Seit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung stehen die Zeichen auf Entspannung. So haben die EU und die neue US-Regierung eine Aussetzung dieser Zölle für vier Monate vereinbart. Ziel ist das Ende des Zollstreits und eine dauerhafte Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zu den USA. 

Erneuerbare Energien mit Exportpotenzial 

Hamburg hat immer schon von den Integrationsbemühungen der EU profitiert. Die neuen Schwerpunkte der EU – Green Tech und Digitalisierung - sind gute Nachrichten für Hamburg als Außenwirtschaftsstandort. Hamburg arbeitet bereits fleißig an den Potenzialen, die man hier erschließen kann. So strebt die Hansestadt an, Deutschlands wichtigster Importhafen für grünen Wasserstoff zu werden. Die Entwicklung neuer Technologien auf Basis erneuerbarer Energien eröffnet Hamburg wiederum Chancen für Exporte – in die EU, nach Nord- und Südamerika und sicher auch nach Asien und China.

 

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Kurzinfo Europawoche - Was ist das?

Die Europawoche findet jährlich im Frühjahr statt und wird europaweit gefeiert - so auch in Hamburg. Zwei wichtige Eckdaten bilden den Rahmen der Veranstaltung: Der 5. Mai als Gründungstag des Europarates, der 9. Mai ist der Tag, an dem der französische Außenminister Robert Schumann 1950 mit einer Regierungserklärung die Grundlage zum EU-Vorläufer Montanunion legte. Beide Daten werden auch als „Europatage“ bezeichnet. Die Europawoche bietet vielfältige Veranstaltungen rund um das Thema Europa an.

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