Cool in School® Externe Evaluationen

Hier können Sie das Fazit der Evaluation des Handlungskonzepts „Handeln gegen Jugendgewalt“ des Fachbereiches Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg aus 2010 lesen. Der vollständige Abschlussbericht steht am Ende der Seite als Download zur Verfügung. Ebenfalls wird das Fazit des Berichts der Deutschen Hochschule der Polizei zum Thema: Jugendkriminalität und Jugendgewalt - Empirische Befunde und Perspektiven für die Prävention aus 2013 dargestellt. Auch hier steht der vollständige Bericht als Download zur Verfügung.

Externe Evaluationen

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  1.  Evaluation des Handlungskonzepts „Handeln gegen Jugendgewalt“-Abschlussbericht Universität Hamburg-Fachbereich Erziehungswissenschaft. Leitung: Prof. Dr. H. Richter, Prof. Dr. B. Sturzenhecker. Hamburg September 2010

(Zusammenfassung: Seiten 16 ff. Langform: Seiten 100 ff.)

 

Die beiden zentralen Fragestellungen der Erhebung:

  1. Ermöglichen die neuen Maßnahmen gegen Jugendgewalt eine verbesserte Handlungsfähigkeit der beteiligten Institutionen? 
  2. Diese Frage wurde ergänzt um eine (exemplarische) Untersuchung der Akzeptanz der neuen Maßnahmen gegen Jugendgewalt (besonders der erzieherischen Maßnahmen in der Schule „Cool in School®“ und der „gemeinsamen Fallkonferenzen“) aus Sicht der Jugendlichen.

Fazit:

Zu 1.

Die jeweils zuständigen Behörden und Organisationen werden in den sich aufbauenden Ebenen des Handlungskonzeptes sinnvoll einbezogen. Ihre Handlungsoptionen und Kooperationsformen werden nachhaltig verbessert.

 

Zu 2.

Die Maßnahme Cool in School® wird von der Mehrzahl der befragten Schulleitungen als positiv bewertet. Ein zentrales Ziel der Maßnahme, nämlich die Steigerung der Handlungsfähigkeit der Schulen im Umgang mit schwerwiegender Jugendgewalt wird erfüllt. Fast alle Schulleitungen sehen bei den meisten Schülern positive Veränderungen in Hinsicht auf ihre Haltung zu den Gewalttaten.

Aus Schülersicht hat die Teilnahme an „Cool in School®“ positive Entwicklungen in ihren Einstellungen zur Gewalt angestoßen. Die eigene Gewalt wird von einem Teil der Teilnehmer stärker reflektiert und problematisiert als vor Beginn der Trainingskurse.

 

Allgemein konnten durch die Evaluation viele Unzulänglichkeiten der Trainings festgestellt werden. Es wurde eine kritische Bestandsaufnahme durchgeführt, die zu einer erheblichen Weiterentwicklung des Programms und auch der Ausbildung geführt hat. So werden heute viele Methoden anders oder gar nicht mehr (Heißer Stuhl) durchgeführt. Wenn nicht genügend Teilnehmende für die Durchführung vorhanden sind, werden die Trainings nicht durchgeführt.

 

  1. Deutsche Hochschule der Polizei: Görgen, Taefi, Kraus, Wagner: Jugendkriminalität und Jugendgewalt. Empirische Befunde und Perspektiven für die Prävention. Münster 2013.

Fazit:

Auf Seite 24 wird Cool in School® im Kapitel: Expertensichtweisen zu Wirkung und Wirksamkeit von Maßnahmen der Prävention und Kontrolle von Jugendkriminalität als wirksam betrachtet.

 

Weitere Informationen bei:
Helge Pfingsten-Wismer

Beratungsstelle Gewaltprävention
Hamburger Straße 129
22083 Hamburg
Tel.: (040) 4 28 63 - 7012
Fax: (040) 4 27 31 - 1646
E-Mail: helge.pfingsten-wismer@bsb.hamburg.de