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Radverkehr Pop-Up Bikelanes

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Pop-Up Bikelanes sind kurzfristig eingerichtete Fahrradwege. Sie sollen auf Verkehrssituationen hinweisen, die eine unzureichende Radinfrastruktur aufweisen.

Ein geschützter Fahrradstreifen auf einer leeren Straße mit gelber Markierung

Pop-Up Bike Lanes Mobilitätswende

Pop-Up Bikelanes

Zahlreiche Städte haben damit begonnen, entlang wichtiger Straßen mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr durch temporäre Radfahrstreifen zu schaffen. Da diese mit geringem Aufwand vergleichsweise schnell umgesetzt werden können, hat sich hierfür der Begriff „Pop-Up-Bikelanes“ etabliert.
Das veränderte Mobilitätsverhalten vieler Bürgerinnen und Bürger bedingt durch die Corona Pandemie war Treiber dieser Bewegung, allerdings wurden bereits im aktuellen Hamburger Koalitionsvertrag Pop-Up-Bikelanes ausdrücklich vereinbart.

Pop-Up-Bikelanes können auf Straßen eingerichtet werden, die keine oder nur eine unzureichende Radverkehrsinfrastruktur aufweisen und die eine hohe Netzbedeutung und damit eine wichtige Verbindungsfunktion für den Radverkehr haben. Wichtigstes Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit bei gleichzeitiger Bereitstellung eines Angebots zur verstärkten Fahrradnutzung.

Es wird angestrebt, die Pop-Up-Bikelanes solange zu erhalten, bis vorgesehene Baumaßnahmen beginnen. Die aus der Einrichtung der Pop-Up-Bikelanes gewonnen Erkenntnisse können in die Planungen für spätere Umbauten fließen. Hierzu werden das Kfz- und Radverkehrsaufkommen vor und nach der Einrichtung erhoben sowie etwaige Rückstauerscheinungen und das Unfallgeschehen ausgewertet.

Der Koalitionsvertrag nennt beispielhaft die folgenden Straßenzüge:

  • Max-Brauer-Allee zwischen Holstenstraße und Stresemannstraße,
  • Beim Schlump - Hallerstraße zwischen Schröderstiftstraße und Rothenbaumchaussee (ohne Knoten Grindelallee)
  • Am Sandtorkai – Brooktorkai (Nordseite von Deichtorplatz bis Niederbaumbrücke)

Bürgerinnen und Bürger sowie die politischen Gremien der Bezirke haben zahlreiche Vorschläge für weitere Straßenzüge gemacht, die bzgl. ihrer Eignung geprüft werden. Prüfkriterien sind mögliche Auswirkungen auf den Kfz- und den Busverkehr sowie die Verträglichkeit mit den vorhandenen Ampelschaltungen.


FAQ

Was sind Pop-Up-Bikelanes und wie sehen sie aus?

Pop-Up-Bikelanes sind relativ schnell und mit geringem Aufwand eingerichtete temporäre Radfahrstreifen. Sie werden mit gelber Farbe auf der Fahrbahn abmarkiert und können in bestimmten Fällen zusätzlich durch rot-weiße Baken gekennzeichnet werden.

Wo und warum können Pop-Up-Bikelanes eingerichtet werden?

Pop-Up-Bikelanes können auf Straßen eingerichtet werden, die keine oder nur eine unzureichende Radverkehrsinfrastruktur aufweisen und die eine hohe Netzbedeutung und damit eine wichtige Verbindungsfunktion für den Radverkehr haben. Wichtigstes Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit bei gleichzeitiger Bereitstellung eines Angebots zur verstärkten Fahrradnutzung.

Worauf wird bei der Einrichtung von Pop-Up-Bikelanes geachtet und was bedeuten Pop-Up-Bikelanes für den Kfz-Verkehr?

Es wird darauf geachtet, dem Radverkehr einen angemessenen Raum zur Verfügung zu stellen, ohne die Kapazitäten des Kfz-Verkehrs über Gebühr zu beeinträchtigen. Busverkehr soll weiterhin in guter Qualität abgewickelt werden. Wo sinnvoll und möglich, sollen Lieferzonen und Parkplätze im Seitenraum weiterhin nutzbar bleiben.

Für welchen Zeitraum werden Pop-Up-Bikelanes eingerichtet?

Es wird angestrebt, die Pop-Up-Bikelanes solange zu erhalten, bis vorgesehene Baumaßnahmen beginnen. Die aus der Einrichtung der Pop-Up-Bikelanes gewonnen Erkenntnisse können in die Planungen für spätere Umbauten fließen. Hierzu werden das Kfz- und Radverkehrsaufkommen vor und nach der Einrichtung erhoben sowie etwaige Rückstauerscheinungen und das Unfallgeschehen ausgewertet.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden Pop-Up-Bikelanes eingerichtet?

Rechtliche Grundlage für (temporäre) Radfahrstreifen ist § 45 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6, 2. Alt. Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).

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