2G-Modell und 3G-Modell

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 25. September 2021 (Sonnabend) in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: 

  • Die zeitliche Gültigkeit der Tests beträgt 48 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest).
  • In Hamburg wurde das 3G-Modell um eine 2G-Option erweitert. Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen, unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel "3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick".

Container FAQ 2G vs 3G

Kann in einem Betrieb 2G und 3G gleichzeitig stattfinden?


(Stand:  1. September 2021 00:00  Uhr)

Jein. Das ist nur möglich, wenn die beiden Angebote räumlich voneinander getrennt sind, so dass sich die anwesenden Personen aus 2G und 3G nicht durchmischen. Das betrifft sowohl die Gäste als auch das Personal. Personal aus dem 3G-Modell darf beispielsweise nicht zeitgleich im 2G-Angebot arbeiten. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall eine vollständige räumliche und zeitliche Trennung sichergestellt sein muss. Das gilt auch für Sanitäranlagen.

Kann ich täglich zwischen 2G und 3G wechseln?


(Stand:  1. September 2021 00:00  Uhr)

Ja. Es ist möglich, an einem Tag 2G-Angebote zu unterbreiten und am nächsten das 3G-Modell anzuwenden. Bitte beachten Sie, dass 2G-Angebote online angezeigt werden müssen (www.hamburg.de/2g-anmeldung) und es dann auch von außen sichtbar sein muss, welches Modell für den Tag gültig ist.

Kann ich am selben Tag zwischen 2G-Modell und 3G-Modell wechseln?


(Stand:  1. Juli 2021 00:00  Uhr)

Ja, aber das ist nur möglich, wenn eine klare Abgrenzung zwischen 2G-Angebot und 3G-Angebot sichergestellt ist. Eine Durchmischung der Gäste und des Personals darf nicht stattfinden, auch nicht in den Sanitäranlagen oder Eingangsbereichen.

Beispiel: Eine Hafenbarkasse (oder ein Restaurant) kann tagsüber Gäste unter Beachtung der 3G-Regeln begrüßen und abends von einer geschlossenen Gesellschaft unter den 2G-Regeln genutzt werden.

Darf ich im Außenbereich 3G anbieten und gleichzeitig im Innenraum 2G?


(Stand:  1. Juli 2021 00:00  Uhr)

Nein.

Müssen Kinder und Jugendliche Testnachweise vorzeigen, wenn Sie an 3G- oder 2G-Angeboten teilnehmen?


(Stand:  9. September 2021 00:00  Uhr)

Nein. Kinder unter sieben Jahren müssen keinen negativen Coronavirus-Testnachweis vorzeigen. Sie sind von der Testpflicht befreit. Ebenfalls befreit sind  Schülerinnen und Schüler, wenn sie einen Schülerausweis vorzeigen oder ihren Schulbesuch bestätigen können.

Haben bei 2G- Angeboten auch Personen unter 18 Zugang?


(Stand:  9. September 2021 00:00  Uhr)

Beim 2G-Modell haben grundsätzlich auch Personen Zugang, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es  kommt nicht darauf an, ob es sich um Schülerinnen und Schüler handelt oder nicht. Auf den Status als Schülerin oder Schüler kommt es nur an, wenn eine Testung als Zugangsvoraussetzung vorgesehen ist.

Was bedeutet das 2G-Modell für den Sport?


(Stand:  1. September 2021 00:00  Uhr)

Die Umsetzung des 2G-Zugangsmodells ist freiwillig. Jeder Sportanbieter kann auch weiter-hin mit dem 3G-Zugangsmodell arbeiten. Entscheidet sich ein/e Sportanbieter/-in (unabhängig, ob Sportverein, Fitnessstudio, Yogastudio etc.) für das 2G-Zugangsmodell, so dürfen an dem Sportangebot lediglich Geimpfte und Genesene oder Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben teilnehmen. Dies gilt ebenso für den Übungsleitenden, Trainer/-in, Anleitungsperson etc.

Bei der Anwendung des 2G-Zugangsmodells entfällt beim Sportbetrieb die Begrenzung eine Person je zehn Quadratmeter. Ebenso muss sowohl zwischen Sportgeräten als auch Personen, deren Position während der Sportausübung unverändert bleibt, kein Abstand eingehalten werden.

Sofern das Zwei-G-Zugangsmodell angewendet werden soll, ist dies im Vorfeld anzumelden.
Die Anmeldung erfolgt unter http://www.hamburg.de/Zwei-G-Zugangsmodell-Anzeige/

Ebenso ist eine eindeutige Beschilderung erforderlich, welche Teilnehmende darauf hinweist, wer Zutritt zu dem Sportangebot hat und wer nicht. Der Anbieter hat durch eine wirksame Zugangskontrolle zu gewährleisten, dass die Vorgaben eingehalten werden; hierbei ist die Erfüllung der Vorgaben personenbezogen zu prüfen.

Sind beim Sport Mischformen zwischen dem 2G-Modell sowie dem 3G-Modell zulässig?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Es ist möglich, dass ein Sportanbieter beide Modelle im Wechsel zeitlich versetzt anbietet. Es ist aber in diesem Zusammenhang durch den Betrieb auch sicherzustellen, dass eine entsprechend deutliche 2-G-Beschilderung das Publikum darauf hinweist, wer Zutritt hat und wer nicht und es zu keiner Zeit zu Kontakt zwischen den Teilnehmenden der 2-G- und 3-G-Angeboten kommt.

Einzelne Kursangebote innerhalb eines Gebäudes können nach dem 2-G-Modell angeboten werden, wenn für den betroffenen Raum die Anforderungen nach § 10j erfüllt werden und der Raum sowie die dazugehörigen Zuwegungen, Funktionsräume und sanitären Anlagen baulich bzw. technisch so getrennt sind, dass eine Durchmischung der Teilnehmenden nach 2-G- beziehungsweise 3-G-Modell ausgeschlossen ist.

Kann das 2G-Modell auch bei Sportveranstaltungen mit Publikum und nicht-stationären sportlichen Wettkämpfen angewendet werden?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Ja. Bei Anwendung des Zwei-G-Zugangsmodells bei Sportveranstaltungen mit Publikum kann auf das Abstandsgebot verzichtet werden. Ebenso kann eine freie Anordnung der Sitz- und Stehplätze erfolgen.

Bei Anwendung des Zwei-G-Zugangsmodells bei nicht-stationären Wettkämpfen entfällt die Teilnehmerbegrenzung von 750 Sportausübenden. Ebenso entfällt die Begrenzung der gleichzeitig startenden Sportlerinnen und Sportler. Weitere Informationen zum Zwei-G-Zugangsmodell finden Sie hier.

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