Beratung

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Fragen und Antworten zu allgemeinen Verhaltenstipps beim Umgang mit dem Coronavirus:

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Neue Rechtsverordnung tritt am 27. Mai in Kraft

Bitte beachten Sie: 

  • Die Bestimmungen der neuen Rechtsverordnung treten am Mittwoch, 27. Mai 2020 in Kraft.
  • Das Mindestabstandsgebot gilt nicht für Personen, die in derselben Wohnung leben oder zwischen denen kein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht. Siehe hierzu §1 der neuen Rechtsverordnung vom 26. Mai 2020.

Muss ich eine Schutzmaske tragen?

(Stand: 27. April 2020, 11:00 Uhr)

Seit Montag, 27. April 2020, besteht eine Maskenpflicht im Sinne des Tragens eines Mund- und Nasenschutzes (nicht medizinische Masken) im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten. 

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne eines Mund- und Nasenschutzes.

Auch das Land Schleswig-Holstein hat eine entsprechende Regelung beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einführen. Diese Regelung gilt ab Mittwoch, 29. April.

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Welche Allgemeinen Verhaltenstipps empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern? 

(Stand 27.05.2020, 12:30 Uhr) 

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät dazu, sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des Robert Koch-Instituts (RKI) zu halten. Von besonderer Bedeutung ist es, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist alleine erlaubt sowie in Begleitung der Personen, die in derselben Wohnung leben. Zusätzlich dürfen diese Personen sich mit weiteren Personen treffen, die ebenfalls in einer gemeinsamen Wohnung leben. Dabei ist die Höchstzahl der anwesenden Personen auf zehn beschränkt. Hier gilt nicht das Abstandsgebot. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 

​​​​​​​(Stand 22.04.2020, 16:30 Uhr) 

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Bis zu einem Testergebnis wird geraten, sich zusätzlich vorsorglich selbst in eine freiwillige häusliche Isolation zu begeben, das heißt zuhause bleiben, Kontakte meiden und wenn, dann mindestens 1,5 Metern Abstand halten und eine gute Händehygiene und Husten- und Niesregeln einhalten.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?

​​​​​​​(Stand 01.06.2020, 12:30 Uhr) 

Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (zum Beispiel bei Immobilität) können Sie den Arztruf Hamburg anrufen: 116117.

Der Hausarzt, die Infektpraxis oder der Arztruf entscheiden, ob ein Test durchgeführt werden soll und leiten durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten. Ein Test wird in der Regel nach Vorgaben des RKI in den folgenden Fällen durchgeführt:

  • Symptome: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie etwa Kurzatmigkeit oder Atemnot haben (Erkrankung der Atemwege) und/oder den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns feststellen oder
  • Kontakt: Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und sie bei sich COVID-19-typischen Symptomen egal welcher Schwere (www.rki.de/covid-19-steckbrief) feststellen oder
  • Pflegeeinrichtung/Krankenhaus: Wenn es klinische oder radiologische Hinweise auf eine durch ein Virus verursachte Lungenentzündung (virale Pneumonie) gibt und ein Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus besteht.

Der Arzt oder die Ärztin bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. Ist ein Test gemacht worden, sollten bis zum Erhalt des Ergebnisses dringend Kontakte zu anderen vermieden werden und wenn irgend möglich das zu Hause nicht verlassen werden. Zudem sollte die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachtet werden.

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt COVID-19-Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt ihres Bezirks oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040/428 284 000 (täglich von 7 bis 22 Uhr).

Weitere Informationen:  Flussschema des RKI, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, https://www.116117.de/de/coronavirus.phphttps://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1412Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des RKI

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Können sich Beschäftigte kritischer Infrastrukturen testen lassen?

(30.04.2020, 13:00 Uhr) 

Für Beschäftige in sensiblen Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, die sich in häuslicher Isolation befinden oder denen ein Test angeraten wurde (zum Beispiel weil Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten), gibt es die Möglichkeit, einen Test durchführen zu lassen. Diese finden in Absprache mit den Unternehmen für die Beschäftigten statt. Die Testung erfolgen ausschließlich auf Anfrage und über Vermittlung des Arbeitgebers und sind kostenpflichtig. Zu diesen Bereichen zählen insbesondere Beschäftigte der Feuerwehr, der Polizei, Schulen und Kitas, der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und der Unternehmen der Daseinsvorsorge. Betroffene sollten sich im ersten Schritt  an ihren  Arbeitgeber wenden.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich aus dem Ausland zurückkehre?

(Stand: 19.05.2020, 14:00 Uhr) 

Für Reiserückkehrer und Einreisende aus der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland gilt keine Verpflichtung mehr zu zwei Wochen häuslicher Quarantäne. Die Quarantäne-Verpflichtung tritt nur wieder ein, wenn es im jeweiligen Staat laut Robert Koch-Institut (RKI) zu einem signifikanten Anstieg des Infektionsgeschehens kommt (50 Fälle pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen). Dies entspricht der Schwelle für die Aufhebung von Lockerungen in Deutschland. 

Für Einreisende aus Drittstaaten gilt grundsätzlich weiterhin eine Pflicht, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Drittstaaten sind alle Länder mit Ausnahme der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland. Einreisen aus Drittstaaten sind gemäß dem Beschluss des Europäischen Rates vom 17. März 2020 nur in ausgewählten Fällen zulässig. Diese Regelung gilt bis zum 15. Juni 2020. Rückkehrer aus Drittstaaten werden nach wie vor als ansteckungsverdächtig eingestuft, da sich für Drittstaaten das jeweilige Infektionsgeschehen sowie die Ansteckungsgefahr nicht ausreichend sicher beurteilen lässt. 

Weitere Informationen: Pressemeldung des Senats vom 18. Mai 2020

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Wo finde ich weitere Beratungsangebote?

Beratungsangebote für unterschiedliche Themen und Zielgruppen im Überblick:

Opferschutz

Familie, Kinder, Jugend

Sozialleistungen

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Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?

(Stand 09.04.2020, 11:45 Uhr) 

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

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