Einzelhandel

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Stand: 22. März 2020, 19:30 Uhr

Fragen und Antworten zum Einkaufen, Geschäften und dem Einzelhandel.

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Wo kann ich Unterstützung aus dem Hamburger Schutzschirm beantragen?

(Stand 31.03.2020, 15:00 Uhr) 

Der Hamburger Schutzschirm für Corona-betroffene Unternehmen, Institutionen, Solo-Selbständige und Künstlerinnen und Künstler ist startklar: Die Anträge können komplett digital auf der Homepage der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) bentragt werden. Die Hotline der IFB Hamburg zur Corona-Soforthilfeberatung erreichen Sie unter 040 42828-1500. 

Die Anträge können bis Ende Mai gestellt werden.

Eine Ausfüllhilfe finden Sie im folgenden Video:

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Weitere informationen: Pressemeldung vom 27. März 2020; IFB Hamburg: Coronavirus – Hilfen für Unternehmen

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Brauche ich einen Passierschein?

(Stand 22.03.2020, 19:30 Uhr)

Nein. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Mindestabstand und zum Treffen in der Öffentlichkeit.

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Welche Geschäfte beziehungsweise welche Geschäftsangebote dürfen öffnen?

(Stand: 20.03.2020, 14:00 Uhr) 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat eine Tabelle mit Geschäftsangeboten geöffnet, die von den Allgemeinverfügungen betroffen sind. Sie beantwortet mit dem Verweis auf die Allgemeinverfügung die Frage, ob ein Geschäftsangebot öffnen darf (Spalten "Untersagung des Betriebes" und "Gestattung des Betriebes"). Die Liste wird fortwährend aktualisiert.

Weitere Informationen: Auslegungshilfe zu den Allgemeinverfügungen

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Kann ich weiterhin zum Frisör?

(Stand 03.04.2020, 11:00 Uhr)

Nein. Der Betrieb von Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege ist untersagt. Dazu zählen auch Frisöre.

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020​​​​​​​

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Darf ich weiterhin ein Unternehmen betreiben, das im Bereich der Körperpflege tätig ist?

(Stand 03.04.2020, 11:00 Uhr)

Nein. Der Betrieb von Gewerben, die Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege anbieten wie zum Beispiel Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, ist untersagt. Ausnahmen von dieser Regel finden Sie in der Rechtsverordnung vom 2. April 2020.

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020​​​​​​​

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Kann ich weiterhin meinen Wochenmarkt besuchen?

(Stand 03.04.2020, 11:00 Uhr)

Verkaufsstände auf Wochenmärkten dürfen nur noch Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs anbieten. Die Kundinnen und Kunden müssen einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten, sofern es die räumlichen Verhältnisse zulassen. Um den notwendigen Gesundheitsschutz zu gewährleisten, werden auf den Hamburger Wochenmärkten die Abstände zwischen den Verkaufsständen entsprechend vergrößert. Konkret können durch den temporären Wegfall der so genannten Non-Food-Stände die dadurch entstandenen Lücken auf den Märkten genutzt werden

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020; Pressemeldung vom 02. April 2020

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Hat der Hamburger Großmarkt weiterhin regulär geöffnet?

(Stand 20.03.2020, 14:26) 

Als wichtiger Versorgungsbetrieb hat der Hamburger Großmarkt auch weiterhin zu den bekannten Verkaufszeiten geöffnet. Alle Händler und die Großmarktverwaltung stehen den Einzelhändlern von Obst- und Gemüsefachgeschäften, Wochenmärkten und Gastronomiebetrieben im vollen Umfang zur Verfügung. Auch sind alle Produkte wie gewohnt auf dem Großmarkt Hamburg verfügbar. Es gibt keinerlei Engpässe. Durch die veränderten Logistikketten aus Südeuropa und die teilweise noch bestehenden Wartezeiten an den Grenzen haben sich die Transportkosten erhöht, was zu gestiegenen Preisen bei einigen Obst- und Gemüsesorten geführt hat. Alle Informationen rund um die Versorgung mit Lebensmitteln finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft https://www.bmel.de

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 20. März 2020

Welche Empfehlungen zur Hygiene gibt es für Supermärkte und auf Wochenmärkten?

(Stand 19.03.2020, 15:30 Uhr) 

Um die Übertragung des Coronavirus in Supermärkten oder auf Wochenmärkten zu minimieren, sollten dort bestimmte zusätzliche Hygiene- und Verhaltensregeln beachtet werden. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz empfiehlt neben der konsequenten Beachtung der lebensmittelhygienischen Vorschriften sowie der lebensmittelhygienischen Empfehlungen für Lebensmittelverkaufsstätten den Betreibern, Beschäftigten, Lieferanten und Kunden konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise:

  • Kontakt möglichst reduzieren: Verkaufsflächen sollen möglichst großflächig verteilt werden, Schlangenbildung soll durch einen Abstand von circa 1,5 Meter beispielsweise durch Distanzmarken an der Frischetheke eingehalten werden, im Kassenbereich sollte ggf. nur jede zweite Kasse öffnen, Stopplinien an der Frischetheke, ggf. Erweiterung der Öffnungszeiten.
  • Umgebungshygiene: Kein Angebot von Genussmittelproben (z. B. Käsehäppchen), unverpackten Lebensmitteln, Kosmetika und Testern für die Kunden sowie häufigere Reinigung beispielsweise auch der Bedienflächen an Kassen oder Kartenzahlgeräten.
  • Tipps für Mitarbeiter/Dienstleister/Lieferanten/Kunden: Nutzung von verkaufsärmeren Zeitkorridoren, Einhaltung der Hust- und Niesetikette, Einhaltung der Allgemeinhygiene, anderen Personen nicht die Hand geben. Das dauerhafte Tragen von Einmalhandschuhen hat keine Vorteile gegenüber häufigem Händewaschen.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 19. März 2020; Merkblatt Hygiene für Supermärkte und auf Wochenmärkten in Hamburg

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Müssen Unternehmen, die zwei verschiedene Bereiche in einem Geschäft oder Betrieb kombinieren (zum Beispiel Einzelhandel + Handwerk), schließen?

(Stand 03.04.2020, 11:00 Uhr)

Sind Einzelhandel und Handwerk/Dienstleitung in einem Betrieb kombiniert (zum Beispiel Autohaus mit Werkstatt und Verkaufsraum), dann ist nach Art des Betriebs zu trennen: Die Werkstatt muss nicht geschlossen werden, der Autoverkauf ist untersagt.

Nach der Rechtsverordnung vom 02. April 2020 müssen alle Verkaufsstellen des Einzelhandels schließen, sofern sie nicht als Ausnahme aufgeführt sind. Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetrieben können ihren Betrieb uneingeschränkt fortsetzten.

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020Auslegungshilfe zu den Allgemeinverfügungen​​​​​​​

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Kann ich weiterhin bei Restaurants und Lieferdiensten Essen bestellen?

(Stand 03.04.2020, 11:00 Uhr)   

Der Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen sowie deren Lieferung sind gestattet. Aber: Der Verzehr von Speisen im Restaurant und an öffentlichen Orten ist untersagt. Ausgenommen sind Personen, die aufgrund bestehender Wohnungslosigkeit keine Wohnung oder andere Unterkunft haben, sowie Personen, die unter freiem Himmel arbeiten und in der Arbeitspause unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Meter zu anderen Personen Speisen zu sich nehmen.

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020

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Wo kann ich mich über Unterstützung und finanzielle Hilfe für mein Unternehmen informieren?

(Stand 19.03.2020, 15:30) 

In dem FAQ für Unternehmen finden sich Informationen über Hilfsangebote, finanzielle Unterstützung oder branchenspezifische Beratungs-Hotlines.

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Wo kann ich mich als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer über spezifische Fragen  informieren?

(Stand 17.03.2020, 17:50 Uhr) 

Für Fragen von Beschäftigten hat die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration ein eigenes FAQ erstellt. Hier finden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 

Des Weiteren informiert die Agentur für Arbeit Hamburg umfassend über Kurzarbeitergeld und die aktuellen Regelungen.

Weitere Informationen: Fragen und Antworten für Beschäftigte, FAQ zu Kurzarbeitergeld

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Haben die Lebensmittelläden an Ostern geöffnet?

(8. April 2020, 14:00 Uhr)

Mit der Allgemeinverfügung zur befristeten Regelung über Ladenöffnungszeiten vom 3. April 2020 hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation abweichend von den Vorschriften der §§ 3 bis 7 des Hamburgischen Ladenöffnungsgesetzes den in § 8 Absatz 3 S. 1 der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg aufgeführten Betrieben und Einrichtungen Sonderöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr bewilligt. Ausgenommen von dieser Bewilligung sind der Karfreitag (10. April 2020) und der Ostermontag (13. April 2020). 

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