FAQ - Freizeit

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 11. Juni 2021 in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Hinweis: Die Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene finden Sie in unserem Artikel "Erleichterungen für Geimpfte und Genesene".

FAQ-Freizeit

Muss ich einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja, denn gegen die Übertragung des Coronavirus hilft in erster Linie, Abstand zu halten. Deshalb müssen Personen an öffentlichen Orten grundsätzlich einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten. Alle sind aufgerufen, persönliche Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren.

Das ist nicht überall möglich. Deshalb gibt es in vielen Bereichen eine Maskenpflicht (zum Beispiel muss man in Bussen und Bahnen eine FFP2-Maske tragen) oder es gibt eine dringende Empfehlung, eine Maske zu tragen (zum Beispiel an besonders engen Stellen auf Bürgersteigen). 

Private Treffen (ohne Abstand) sind im Freien mit bis zu zehn Personen unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte möglich. In geschlossenen Räumen ist die Höchstzahl auf fünf beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden dabei weiterhin nicht mitgerechnet.

Für persönliche Treffen beziehungsweise Zusammenkünfte gelten in Hamburg folgende Regeln:

  • Zu allen Personen, mit denen Sie im selben Haushalt leben, müssen Sie keinen Abstand halten. Lebenspartnerinnen und -partner gelten als ein Haushalt, auch wenn sie getrennt wohnen.
  • Das Abstandsgebot gilt auch nicht für Personen, zwischen denen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsverhältnis besteht (zum Beispiel getrenntlebende Eltern).
  • Zuhause und in der Öffentlichkeit dürfen sich grundsätzlich nur maximal fünf Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. 
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen sich zu zehnt treffen. Es ist also möglich, zumindest kleine Geburtstage in der eigenen Wohnung wieder zu feiern.
  • Für vollständig geimpfte und genesene Personen gilt generell: Sie dürfen jederzeit andere Menschen zuhause besuchen (dann dürfen auch mehr als fünf Personen zuhause sein) aber in der Öffentlichkeit (zum Beispiel im Café oder im Park) zählen sie zu den maximal fünf Personen, die sich ohne Abstand treffen dürfen. Das hat die Bundesregierung so festgelegt. 
  • Zu allen anderen Menschen müssen Sie mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Diese Regel gilt überall: zuhause, an öffentlichen Orten oder im Freien.

Siehe hierzu §4a sowie §3 der Rechtsverordnung.

Darf ich mich noch in der Öffentlichkeit oder im privaten Umfeld treffen?


(Stand:  22. Mai 2021 00:00  Uhr)

Natürlich dürfen Sie andere Menschen treffen. Am sichersten ist es, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen. In der Antwort zur Frage "Muss ich einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten?" lesen Sie, mit wie vielen Personen Sie sich treffen können.

Darf ich in der Öffentlichkeit Alkohol trinken?


(Stand:  4. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja, aber Alkohol beeinträchtigt ihr Urteilsvermögen. Und weil nicht alle damit verantwortungsbewusst umgehen können, gibt es zum Schutz der Allgemeinheit ein zeitlich befristetes Konsumverbot auf vielen öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen und Grün- und Erholungsanlagen. Alle Infos hierzu finden Sie im Artikel Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten.

Alkohol darf auch in den Außenbereichen gastronomischer Betriebe getrunken werden, sowie bei Veranstaltungen unter freiem Himmel. Aber: der Verkauf von Alkohol zum freien Verzehr in der Öffentlichkeit ist in Hamburg zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages verboten. Außerdem ist Cornern nicht erlaubt.

Weiterhin gelten Sonderregeln für sogenannte Hotspots. Siehe hierzu Antwort auf die Frage „Welche Regeln gelten für sogenannte Hotspots

Haben die Schwimmbäder in Hamburg geöffnet?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Schwimmbäder und Thermen dürfen öffnen. Der Zutritt ist nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises zulässig. Kinder unter 14 Jahren brauchen diesen Nachweis nicht.

Es gelten die folgenden Vorgaben:

  • Der Zugang ist so zu begrenzen und zu überwachen, dass anwesende Personen das Abstandsgebot nach § 3 Absatz 2 einhalten können,
  • in Schwimmbädern muss das Badewasser entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufbereitet und desinfiziert sein; Natur- und Sommerbäder dürfen betrieben werden,
  • die allgemeinen Hygienevorgaben nach § 5 sind einzuhalten, 
  • die Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer müssen (digital) aufgenommen werden,
  • es ist ein Schutzkonzept nach Maßgabe von § 6 zu erstellen; es wird dringend empfohlen, bei der Erstellung des Schutzkonzeptes dem „Pandemieplan Bäder“ der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. zu folgen,
  • beim Schwimmen und Baden gilt das Abstandsgebot nach § 3 Absatz 2,
  • die Nutzung von angeschlossenen Saunen, Dampfbädern oder vergleichbaren Einrichtungen ist nur einzeln möglich oder durch Personengruppen, für die das Abstandsgebot nicht gilt.

Als Nachweis gilt beispielsweise ein PCR-Test, der höchstens 48 Stunden alt sein darf, oder ein tagesaktueller (nicht älter als 24 Stunden) Corona-Schnelltest, der auch unmittelbar vor der Behandlung (zum Beispiel vor Ort) erfolgen kann. Der Schnelltest muss durch Personen vorgenommen werden, die in den Testverfahren qualifiziert geschult worden sind. Es ist auch erlaubt, den Test unter Aufsicht selbst vorzunehmen. Eine Übersicht mit Testzentren, wo Sie kostenfrei einen Corona-Schnelltest durchführen lassen können, finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.

Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten über die konkreten Regeln und Abläufe vor Ort, bevor Sie zum Freibad fahren. Alle Informationen stehen unter www.baederland.de.

Welche Regelungen gelten für Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften?


(Stand:  12. Februar 2021 00:00  Uhr)

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind erlaubt. Bedingung ist, dass ein Schutzkonzept nach § 6 der Rechtsverordnung erstellt wird.

Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit mehr als zehn Personen müssen zukünftig nicht mehr gesondert den Behörden angezeigt werden, wenn die Schutzkonzepte der Religionsgemeinschaften oder Weltanschauungsgemeinschaften den Regelungen des von der Senatskanzlei zur Verfügung gestellten Muster- Schutzkonzeptes entsprechen.

Werden viele Besucherinnen und Besuchern erwartet, so dass es zu einer Auslastung des zur Verfügung stehenden Platzes kommen kann, ist eine vorherige Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nötig. Zusätzlich muss eine Zugangskontrolle vorgenommen werden. 

In geschlossenen Räumen müssen alle anwesenden Personen eine medizinische Masken nach §8 der Verordnung tragen. Die Maske darf nur während der Vornahme liturgischer oder vergleichbarer Handlungen durch die handelnden Personen abgelegt werden.

Das gemeinsame Singen ist verboten.

Siehe § 11 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

Sind die Spielplätze geöffnet?


(Stand:  12. Mai 2021 00:00  Uhr)

Die Spielplätze sind geöffnet. Kinder unter sieben Jahren müssen beaufsichtigt werden. Auch auf Spielplätzen gelten das Abstandsgebot sowie die Kontaktbeschränkungen. 

Die generelle Maskenpflicht für Begleitpersonen auf Spielplätzen ist aufgehoben. Eine Maskenpflicht besteht weiterhin, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

Die Maske muss nicht getragen werden, wenn sich auf dem Spielplatz nur Personen aufhalten, für die das Abstandgebot nicht gilt, also beispielsweise eine Familie.

Dürfen Tanzkurse stattfinden?


Tanzschulen dürfen Kurse unter folgenden Vorgaben anbieten:

  • die allgemeinen Hygienevorgaben gelten,
  • eine (digitale) Kontaktdatennachverfolgung muss sichergestellt werden,
  • ein Schutzkonzept muss erstellt werden,
  • eine besteht eine Testpflicht für Angebote in geschlossenen Räumen mit Ausnahme von Kindern und Jugendlichen,
  • mit Ausnahme beim Tanz (körperliche Bewegung) besteht eine Maskenpflicht,
  • eine Begrenzung der Teilnehmerzahl in der Weise, dass in den zu Verfügung stehenden Räumen das Abstandsgebot eingehalten werden kann,
  • eine Testpflicht für das Lehrpersonal (Testkonzept nach § 10e)

Das Abstandsgebot ist in geschlossenen Räumen auf 2,5 Meter beim Tanz erweitert. Zugleich gelten aber die üblichen Ausnahmen vom Abstandsgebot: Dieses findet also auf bis zu fünf Personen unabhängig von deren Haushaltszugehörigkeit keine Anwendung. Dies hat hier zur Folge, dass Paare ohne Abstand tanzen können und es dabei auch Tanzpartnerwechsel in Gruppen von höchstens fünf Personen geben kann.

Welche Regeln gelten für Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Übernachtungsangebote in Hamburger dürfen unter bestimmten Bedingungen öffnen:

  • Es dürfen 60 Prozent der Kapazität eines Hauses (oder einer Anlage) belegt werden.
  • Es dürfen nur Gäste mit einem negativen Coronatest beherbergt werden. Der Test muss alle 72 Stunden wiederholt werden.
  • Gäste müssen zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten dem Betreiber mitteilen.
  • Die allgemeinen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots.
  • In geschlossenen Räumen müssen medizinische Masken getragen werden, außer im persönlichen Gästebereich (Zimmer) sowie am festen Platz im Restaurantbereich.
  • Gastronomische Angebote dürfen im Innenbereich nur für Beherbergungsgäste geöffnet werden (zum Beispiel für Frühstück).
  • Schlafsäle dürfen nur für Personen bereitgestellt werden, für die das Abstandsgebot nach §3 Absatz 2 nicht gilt.
  • Gemeinschaftlich genutzte Saunas bleiben geschlossen.

Zu den Maßnahmen siehe §16 der Rechtsverordnung.

Welche Regeln gelten für sogenannte Hotspots


(Stand:  4. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ab Freitag, 4. Juni 2021, gelten Sonderregelungen für gastronomische Angebote in sogenannten "Hotspots", also in Straßen und auf Plätzen in den Stadtteilen Schanzenviertel und St. Pauli. Es gibt ein Alkoholausschankverbot von 23 bis 5 Uhr, ein Verbot des Abverkaufs nach außen (Kioske, Supermärkte, gastronomische Betriebe, etc.) und des Mitführens (Bürgerinnen und Bürger) von Alkohol von 20 bis 6 Uhr. Diese Verbote gelten an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag sowie an den Vorabenden von Feiertagen.

Eine Übersicht der Orte, an denen ein zeitweise ein Alkoholverbot besteht, finden Sie in unserer Übersicht „Alkoholverbot an bestimmten öffentlichen Orten“.

Dürfen Sonnenstudios öffnen?


(Stand:  22. Mai 2021 00:00  Uhr)

Ja. Sonnenstudios dürfen unter strengen Auflagen öffnen. Weitere Informationen finden Sie in der Antwort zur Frage "Welche Regeln gelten für Unternehmen, die im Bereich der Körperpflege tätig sind?".

Siehe hierzu § 14 der Rechtsverordnung.

Welche Regeln gelten für öffentliche Führungen?


(Stand:  1. Juni 2021 00:00  Uhr)

Touristische Führungen dürfen wieder stattfinden. Es gelten unter anderem folgenden Regeln:

  • Die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden,
  • geführte Führungen dürfen in Innenräumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit höchstens 20 Personen, stattfinden,
  • alle Personen müssen eine medizinische Maske tragen,
  • die Teilnahme an Angeboten in geschlossenen Räumen ist nur nach Vorlage eines negativen Coronatests möglich.

Die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden. Die Veranstalter sind verpflichtet, ein entsprechendes Schutzkonzept zu erstellen.

Siehe § 17 der Rechtsverordnung

Welche Regeln gelten für Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel Tanzschulen, Musikschulen, Chöre?


(Stand:  4. Juni 2021 00:00  Uhr)

Außerschulische Musik- und Bildungsangebote sind zulässig. Davon ausgenommen sind allerdings Angebote für mehr als zwei Blasinstrumente und Chöre in geschlossenen Räumen, die nicht zulässig sind. Lehrkräfte und erwachsene Schüler müssen sich testen lassen. Die allgemeinen Abstands- und Hygienevorgaben sind einzuhalten. Während des Musizierens dürfen die Masken abgenommen werden, soweit dies zwingend erforderlich ist.

Tanz- und Ballettschulen dürfen für kontaktlosen Tanz öffnen sowie für Unterricht, der der beruflichen Qualifizierung/Fortbildung dient. Online-Unterricht ist möglich. Proben von Laienensembles sind wieder zulässig, auch hiervon sind aber Angebote mit mehr als zwei Blasinstrumenten und Chöre in geschlossenen Räumen ausgenommen. Im Freien dürfen Chöre singen, wobei die allgemeinen Abstands- und Hygienevorgaben einzuhalten sind.

Soweit Musikschulen, Tanzschulen, Anbieterinnen und Anbieter von künstlerischen Bildungsangeboten, Ballettschulen sowie selbstständige künstlerische Lehrerinnen und Lehrer öffnen dürfen, gelten folgende Regeln:

  • Die allgemeinen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots, 
  • beim Tanzen, Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten muss ein Abstand von 2,5 Metern eingehalten werden, 
  • in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden (Ausnahme: während Vorträgen durch die sprechende Person und soweit dies zwingend erforderlich ist auch während des Musizierens sowie während körperlicher Betätigung),
  • die Kontaktdaten aller Teilnehmenden müssen dokumentiert und aufbewahrt werden.

Es muss ein Schutzkonzept (einschließlich eines betrieblichen Testkonzepts für im Betrieb beschäftigte Personen) erstellt werden, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden muss, die Lerngruppen dürfen am jeweiligen Lernort nicht durchmischt werden, lerngruppenübergreifende Angebote entfallen, die Pausen sind so zu gestalten, dass die Lerngruppen die Gemeinschaftsräume zeitversetzt aufsuchen.

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist so zu begrenzen, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Bei Angeboten, die in Innenräumen stattfinden, müssen Erwachsene Teilnehmer einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis erbringen, bei täglichen Angeboten reicht es aus, wenn zwei Testnachweise in der Woche an zwei nicht aufeinanderfolgenden Werktagen erbracht werden.

Siehe §19 der Rechtsverordnung.

Warum darf die Polizei den Verkauf von Alkohol verbieten?


(Stand:  29. März 2021 00:00  Uhr)

Der Konsum von alkoholischen Getränken ist auf einigen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen sowie sowie Grün- und Erholungsanlagen untersagt. Eine Liste mit Karte der Orte finden Sie in unserem Artikel Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten

Der Außerhausverkauf von Speisen und nichtalkoholischen Getränken zum Mitnehmen bleibt zulässig. Der Verkauf alkoholischer Getränke ist zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetags verboten.

Die Polizei kann den Verkauf und die Abgabe alkoholischer Getränke an bestimmten Orten zu weiteren Zeiten untersagen, wenn es an diesen Orten oder in ihrer unmittelbaren Umgebung aufgrund von gemeinschaftlichem Alkoholkonsum im öffentlichen Raum zu Verstößen gegen diese Verordnung kommt. Das Verbot ist angemessen zu befristen.

Siehe hierzu §13 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

Welche Regeln gelten für Freizeiteinrichtungen?


(Stand:  1. Juni 2021 00:00  Uhr)

Sämtliche Freizeitaktivitäten (innen und außen) sind unter Auflagen wieder gestattet. Für Anbieter von Freizeitaktivitäten gilt in jedem Fall, dass die Hygienevorgaben eingehalten werden müssen.

Für Freizeiteinrichtungen in gelten die folgenden Regeln:

  • Die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden,
  • es muss ein entsprechendes Schutzkonzept erstellt werden,
  • in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden,
  • für Angebote in geschlossenen Räumen ist ein negativer Coronatest Voraussetzung,
  • bei Angeboten mit einer gesteigerten Atemluftemission gilt ein Mindestabstand von 2,5 Metern pro Person. Ausgenommen davon sind Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt (z.B. alle in einem Haushalt lebende Personen),
  • Gruppenangebote dürfen in geschlossenen Räumen mit höchstens zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen, veranstaltet werden,
  • die Personenzahl ist in geschlossenen Räumen auf eine Person pro zehn Quadratmeter Fläche begrenzt – daran bemisst sich, wie viele Personen gleichzeitig eine Einrichtung besuchen dürfen,
  • Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern oder offenkundig falsche oder unvollständige Angaben machen, müssen verwiesen werden.

Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch einer Einrichtung auf deren Internetseite über die spezifischen Regeln und prüfen Sie, ob Sie einen Termin für Ihren Besuch vereinbaren müssen.

Für die in den Einrichtungen gelegenen Verkaufsstellen und Gaststätten gelten die Regelungen gemäß § 13 und § 15.

Siehe § 17 der Rechtsverordnung

Dürfen Whirlpools benutzt werden?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja. Saunen, Dampfbäder oder Whirlpools  dürfen unter strengen Auflagen öffnen. Die Nutzung ist nur einzeln möglich oder durch Personengruppen, für die das Abstandsgebot nicht gilt. Es gelten darüber hinaus die Regeln für Schwimmbäder. Siehe hierzu die Antwort zur Frage „Haben die Schwimmbäder in Hamburg geöffnet?“ (LINK zu Freizeit 11)

Für gastronomische Angebote gelten die Vorgaben des § 15 entsprechend.

Soll ich ein Kontakt-Tagebuch führen?


(Stand:  11. November 2020 13:00  Uhr)

Abstand halten und Kontakte vermeiden sind das Gebot der Stunde.  Doch ist es nicht immer möglich, gar keine persönlichen Kontakte zu unterhalten. Um im Ernstfall zu wissen, welche Kontakte in den letzten Tagen entstanden sind, empfehlen wir ein Kontakt-Tagebuch zu führen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite www.hamburg.de/faq-corona-kontakttagebuch 

Sind Hafen- oder Stadtrundfahrten erlaubt?


(Stand:  11. Juni 2021 14:00  Uhr)

Touristische Hafen- und Stadtrundfahrten sind wieder unter Auflagen gestattet.

Es gelten für die folgenden Vorgaben:

  • die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden,
  • es muss ein Schutzkonzept erstellt werden,
  • die Hygienevorgaben müssen eingehalten werden
  • in geschlossenen und in offenen Fahrzeugen muss eine FFP2-Maske (oder KN95) getragen werden,
  • vor dem Betreten eines Fahrzeugs (auch Schiffen) muss ein Nachweis über einen negativen Coronatest vorgelegt werden,
  • Fahrzeuge (auch Schiffe) dürfen mit höchstens 100 Prozent der Kapazität belegt werden.

Essen und Trinken an Bord ist nur unter Beachtung der Regeln für gastronomische Betriebe möglich, also nur unter freiem Himmel und an Tischen mit bis zu fünf Personen. Die Maske darf dann kurz abgenommen werden. Büffets sind nicht erlaubt.

Siehe §17 der Rechtsverordnung

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch