Gesundheit

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Fragen und Antworten zu besonderen Schutzmaßnahmen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämtern.

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Geänderte Verordnung gültig ab 17. Oktober 2020

Bitte beachten Sie: Es gilt grundsätzlich die Abstandsregel. Siehe hierzu §3 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020 und die Antwort zur Frage "Muss ich einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten?" Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Grundsätzlich gelten ab Samstag, 17. Oktober 2020 folgende Regeln:

  • Der Betrieb von Gaststätten ist für Publikumsverkehr von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags verboten.
  • Der Außerhausverkauf von Alkohol ist von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages untersagt.
  • Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 100 Teilnehmenden und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmenden zulässig.
  • Feierlichkeiten im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis außerhalb des privaten Wohnraums sind mit bis zu 25 Personen erlaubt.
  • Private Feiern im privaten Wohnraum sind mit bis zu 15 Personen zulässig.

Hinweis:

Die FAQs werden aktuell von uns überarbeitet. Aktualisierte Antworten erkennen Sie am Datum Stand: 17. Oktober 2020, 00:00 Uhr. Schauen Sie im Einzelfall bitte in die geänderte Rechtsverordnung.

  1. Muss ich eine Schutzmaske tragen?
  2. Soll ich weiterhin Blut spenden?
  3. Welche Allgemeinen Verhaltenstipps empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern?
  4. Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde?
  5. Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?
  6. Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?
  7. ​​​​​​​Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?
  8. Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?
  9. Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?
  10. Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne?
  11. Was ist während einer häuslich angeordneten Quarantäne erlaubt?
  12. Wann ist die behördlich angeordnete Quarantäne wieder beendet?
  13. Wo erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19  getestet wurde?
  14. Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen?
  15. Welche Hygienemaßnahmen und -tipps werden empfohlen?
  16. Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?
  17. Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?
  18. ​​​​​​​​​​​​​​Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?
  19. Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?
  20. Muss ich beim Besuch meines Arztes eine Maske tragen?
  21. Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind (in Zeiten von Corona) zu beachten?
  22. Wie wird in Hamburg getestet?
  23. Unter welchen Bedingungen ist Prostitution erlaubt?

Muss ich eine Schutzmaske tragen?

(Stand: 27. April 2020, 11:00 Uhr)

Es besteht eine Maskenpflicht im Sinne des Tragens eines Mund- und Nasenschutzes (nicht medizinische Masken) im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten. 

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne einer Mund- und Nasenbedeckung.

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Soll ich weiterhin Blut spenden?

(Stand: 17.06.2020, 17:30 Uhr)

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten ist es gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig, weiterhin Blut zu spenden. Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blutspende gehen. Personen mit Anzeichen eines Infekts oder erhöhter Körpertemperatur dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden. Dies gilt auch für Personen, die Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten und für COVID-19-Erkrankte. 

Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sorgen dafür, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit COVID-19 besteht.

In Hamburg sind Blutspenden hier möglich:

Weitere Informationen: www.blutspenden.de

Zusätzlich ist es für Personen, die eine Corona-Erkrankung durchstanden haben, möglich, Blut als Immunspende zum Teil für die Forschung und die Therapie Covid-19 Antikörpern zu spenden. Mehr Informationen gibt es unter www.immunspender.com.

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Welche Allgemeinen Verhaltenstipps empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern? 

(Stand 27.05.2020, 12:30 Uhr) 

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät dazu, sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des Robert Koch-Instituts (RKI) zu halten. Von besonderer Bedeutung ist es, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist alleine erlaubt sowie in Begleitung der Personen, die in derselben Wohnung leben. Zusätzlich dürfen diese Personen sich mit weiteren Personen treffen, die ebenfalls in einer gemeinsamen Wohnung leben. Dabei ist die Höchstzahl der anwesenden Personen auf zehn beschränkt. Hier gilt nicht das Abstandsgebot. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 

(Stand 15.10.2020, 16:30 Uhr) 

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der Corona im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden und sich zusätzlich vorsorglich selbst in eine freiwillige häusliche Isolation zu begeben, das heißt zuhause bleiben, Kontakte meiden und eine gute Händehygiene und Husten- und Niesregeln einhalten.

Für Kontaktpersonen ersten Grades besteht ab sofort ein Anspruch auf eine kostenlose Testung. Es muss von einem behandelnden Arzt einer SARS-CoV-2-positiven Person oder von dem zuständigen Gesundheitsamt festgestellt werden, dass eine Person Kontaktperson der Kategorie 1 ist. Die Testung kann zum einen am Testzentrum am Hamburger Hauptbahnhof durchgeführt werden. Zum anderen ist eine Testung bei niedergelassenen Ärzten möglich – hierfür muss zuvor telefonischer Kontakt aufgenommen werden. Für die Testung kann die Quarantäne unterbrochen werden. Von einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittels wird dringend abgeraten. Wichtig: Ein negativer Test befreit nicht von der Quarantänepflicht! Hintergrund ist, dass das Testergebnis nur eine Momentaufnahme ist und eine spätere Erkrankung nicht ausgeschlossen werden kann.

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Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?

(Stand 01.09.2020, 00:00 Uhr) 

Pflegebedürftige ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Sie sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, da bei Ihnen eine COVID-19 Erkrankung zu einem schweren Krankheitsverlauf führen kann. Deshalb sind erhöhte Schutzmaßnahmen für vorerkrankte, ältere pflegebedürftige Menschen notwendig. Die Präventions- und Hygienevorschriften werden in der Rechtsverordnung aufgeführt.

Die Maßnahmen umfassen verbindliche Vorgaben zur Infektionsprävention und Hygiene im Rahmen der Versorgung in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste. So sollen Kontakte zwischen dem Pflegepersonal untereinander und mit den Pflegebedürftigen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollen potenzielle Krankheitssymptome systematisch überprüft und dokumentiert werden, um frühzeitig Infektionen festzustellen.

Mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung werden Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, notwendige Vorbereitungen auf das Ausbruchsgeschehen zu treffen. Dazu gehört, dass bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Personal von Pflegeeinrichtungen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit infizierten Personen oder deren Kontaktpersonen eine Corona-Testung durchgeführt werden muss. Bei einem Infektionsgeschehen in den Einrichtungen werden sofort alle Beschäftigen und Pflegebedürftigen getestet und es sind besondere Schutzmaßnahmen wie die Isolation der Infizierten und das Tragen von spezieller Schutzkleidung zu treffen. Auch ohne Infektionsgeschehen muss das Pflege- und Betreuungspersonal in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen während der Arbeitszeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen, das Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten ab Betreten bis zum Verlassen der Häuslichkeit. Rückkehrer aus Risikogebieten dürfen stationäre und Tagespflegeeinrichtungen grundsätzlich 14 Tage nicht betreten.

Den pflege- oder betreuungsbedürftigen Personen in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen und es ist darauf hinzuwirken, dass diese Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Kontakt mit Pflege- und Betreuungspersonal und bei Aufenthalten in Gemeinschaftsräumen tragen, soweit die körperliche und psychische Verfassung es zulässt.

Ab 1. September 2020 werden die Tagespflegeeinrichtungen wieder geöffnet, es gelten auch hier Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen. Beschäftige und Tagespflegegäste werden wöchentlich in der Einrichtung kostenfrei getestet. Tagespflegeeinrichtungen sind im Falle eines Infektionsgeschehens für mindestens sieben Tage zu schließen.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?

(Stand 30.09.2020, 17:00 Uhr) 

Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (zum Beispiel bei Immobilität) können Sie den Arztruf Hamburg anrufen: 116117.

Der Hausarzt oder der Arztruf entscheiden, ob ein Test durchgeführt werden soll und begleiten Sie durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten. Ein Test wird in der Regel nach Vorgaben des RKI in den folgenden Fällen durchgeführt:

  • Symptome: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie etwa Kurzatmigkeit oder Atemnot haben (Erkrankung der Atemwege) und/oder den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns feststellen oder
  • Kontakt: Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und sie bei sich COVID-19-typischen Symptomen egal welcher Schwere (www.rki.de/covid-19-steckbrief) feststellen oder
  • Pflegeeinrichtung/Krankenhaus: Wenn es klinische oder radiologische Hinweise auf eine durch ein Virus verursachte Lungenentzündung (virale Pneumonie) gibt und ein Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus besteht.

Der Arzt oder die Ärztin bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. Ist ein Test gemacht worden, sollten bis zum Erhalt des Ergebnisses dringend Kontakte zu anderen vermieden werden und wenn irgend möglich das zu Hause nicht verlassen werden. Zudem sollte die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachtet werden.

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt COVID-19-Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt ihres Bezirks oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040/428 284 000 (Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr). An den Wochenenden ist die Hotline samstags und sonntags von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen:  Flussschema des RKI, Sozialbehörde, Aktuelle Hinweise zum CoronavirusInformationen für Patienten zum Corona-Virus (Kassenärztliche Vereinigung)Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des RKI

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Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?

(Stand 16.07.2020, 10 Uhr) ​​​​​​​

Die Auswirkungen von Corona, besonders die häusliche Isolation oder Quarantäne, belasten viele Menschen. Manchmal kann das Leben mit seinen Anforderungen überhand nehmen.

  • Bei der Telefonseelsorge hilft man Ihnen anonym und kostenlos. Rund um die Uhr. Informationen zu den Angeboten der Telefonseelsorge finden Sie auf der Seite "Seelsorge: Wenn das Leben schwierig ist".
  • Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bietet für die kommenden Wochen täglich von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose und anonyme Hotline zur psychologischen Beratung in der Krise an: 0800 777 22 44. Hinweis: Therapeutische und ärztliche Praxen sind nach wie vor erreichbar. Weitere Informationen: Informationen zur Hotline des BPD 

  • Eine Zusammenstellung von Hilfsangeboten in psychischen Krisen gibt es auf der Seite des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit

    In Akuten Krisen: Der allgemeinärztlichen Notdienst, Telefon 116 117
    oder – bei akuter Gefahr, der Polizeinotruf 110.
    Evangelische TelefonSeelsorge, Telefon 0800 1110111
    Katholische TelefonSeelsorge, Telefon 0800 1110222

  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirksämter sind Ansprechpartner für Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz im jeweiligen Bezirk mit seelischen Problemen, psychischen Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen. So finden Sie den für Sie zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienst: Hierzu rufen Sie den Behördenfinder Hamburg auf. Unter Suchbegriff geben Sie „Sozialpsychiatrischer Dienst“ ein, auf der Folgeseite dann den Straßennamen.

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Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?

Falschmeldungen zur Corona-Pandemie verbreiten sich derzeit in Windeseile über WhatsApp, Facebook oder andere soziale Medien. Es finden sich auch unseriöse Therapieempfehlungen mit vermeintlichen Heilmitteln gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19. So wird beispielsweise geraten, die ätzende Bleich-Chemikalie CDS (Chlordioxidlösung), auch als MMS (Miracle Mineral Supplement) bezeichnet, zu trinken, um das Virus abzutöten. Die Anwendung als Heilmittel kann keinesfalls empfohlen werden und die Einnahme gesundheitsgefährdend sein.
Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (zum Beispiel Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Superinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Für weiterführende Informationen wird auf die Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) verwiesen.

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Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?

(Stand: 01.07.2020, 16:00 Uhr)

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sind dringend aufgefordert, ihre sozialen Kontakte zurzeit auf das Nötigste zu reduzieren. Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Für ältere Menschen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, stellen sich viele Fragen: Wer erledigt die Einkäufe, wer begleitet sie zum Arzt, wer führt den Hund aus und wer hilft im Haushalt? Besonders betroffen sind dabei allein lebende, aber auch als Paar lebende ältere Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden zurückgreifen können. 

Zur Unterstützung dieser Gruppe hat die Stadt ein Corona-Hilfe-Telefon „Hamburg hilft Senioren“ eingerichtet: Es richtet sich sowohl an ältere Menschen in schwierigen Situationen als auch an Hamburgerinnen und Hamburger, die ihre Hilfe anbieten möchten. Seniorinnen und Senioren erhalten Hilfe montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 040 - 4 28 28 8000. E-Mail: hamburghilftsenioren@service.hamburg.de.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 31. März 2020https://www.hamburg.de/coronavirus/senioren/

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Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne?

(03.04.2020, 15:00)

Eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne wird von dem jeweiligen Gesundheitsamt im Bezirk angeordnet, beispielsweise nach einem positiven Testergebnis auf COVID-19 oder bei engem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Anordnung kann im ersten Schritt mündlich ausgesprochen werden und wird schriftlich vom Gesundheitsamt noch einmal bestätigt. Personen in behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne müssen ein Quarantäne-Tagebuch führen, in dem sie unter anderem den Gesundheitszustand, eintretende Symptome etc. dokumentieren. 

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Was ist während einer häuslich angeordneten Quarantäne erlaubt?

(Stand: 03.04.2020, 15:00 Uhr)

Personen in behördlich angeordneter Quarantäne dürfen den privaten Wohnort (Wohnung, Wohngemeinschaft etc.) oder das eigene Grundstück bei Hausbesitzern ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen. Auch nicht für kürzere Besorgungen. Bitte fragen Sie Nachbarn, Freunde oder Familie um Hilfe bei zum Beispiel nötigen Besorgungen. Bei benötigten Medikamenten sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Hausärztin. 

Sollte kein soziales Umfeld vorhanden sein, sorgt das Gesundheitsamt in Absprache mit Sozialen Diensten für Abhilfe.

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Wann ist die behördlich angeordnete Quarantäne wieder beendet?

(Stand: 03.04.2020, 15:00 Uhr)

Das Gesundheitsamt entscheidet unter anderem auf Basis des Quarantäne-Tagesbuches über die Aufhebung der Isolationsmaßnahmen. Grundsätzlich wird die Quarantäne bei einer Person mit positivem Testergebnis auf Covid-19 frühestens nach 14 Tagen aufgehoben, sofern sie die letzten 48 Stunden symptomfrei gewesen ist. Nach einer vollständigen Aufhebung der Maßnahmen ohne weitere Auflagen darf eine betroffene Person das Haus wieder verlassen. Über die Aufhebung der Isolationsmaßnahmen werden die betroffenen Personen mündlich informiert, die schriftliche Bestätigung vom Gesundheitsamt erfolgt im Anschluss. Bei der Aufhebung der Quarantäne bei Kontaktpersonen der Kategorie I kommt es darauf an, ob diese im Haushalt zusammen mit einer oder mehreren Personen mit positivem Testergebnis auf COVID-19 leben oder nicht. Hier entscheidet das Gesundheitsamt je nach Fallkonstellation.

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Wo erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?

(Stand 19.10. 2020, 12.00 Uhr)

Das Ergebnis meines Tests erhalten Sie grundsätzlich von der jeweiligen Einrichtung, die den Test von dem Labor angefordert hat. Dies ist die jeweilige Arztpraxis oder das Krankenhaus. Wurde der Coronatest durch den Besuchsdienst des Arztrufes Hamburg (Tel. 116117) durchgeführt, können Sie auf folgender Internetseite Ihre Testergebnisse unter Verwendung Ihrer Labornummer einsehen: https://www.laborergebnisse-hamburg.de/

Die Labornummer bekommen Sie von dem testenden Arzt des Arztrufes Hamburg ausgehändigt. Die Kassenärztliche Vereinigung  Hamburg erhält die Testergebnisse zu diesen Labornummern ohne Angabe der Patientendaten. Diese Testergebnisse werden ausschließlich auf diesem Wege mitgeteilt, nicht über die 116 117. Bitte sehen Sie von Anrufen bezüglich Testergebnissen unbedingt ab, um die Leitung für ambulante Notfälle freizuhalten.

Das Gesundheitsamt übermittelt positive Testergebnisse so schnell wie möglich.

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Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen?

(Stand: 01.09.2020, 00:00 Uhr) 

Seit dem 1. Juli dürfen Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen für Besuche nur unter den folgenden Voraussetzungen betreten werden:

  • Wenn es im Einrichtungsgebäude kein Corona-Ausbruchsgeschehen gibt.
  • Jeder Bewohner und jede Bewohnerin darf wöchentlich für mindestens drei Stunden durch maximal zwei Personen gleichzeitig besucht werden. Die Beschränkung auf bestimmte Besucher fällt weg.
  • Besuche, die in den Außenbereichen stattfinden, dürfen ohne zeitliche Begrenzung durchgeführt werden.
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen die Einrichtung nur in Begleitung Erwachsener betreten.
  • Besuchen im Rahmen der Sterbebegleitung soll zugestimmt werden.
  • Ein Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, Termine können bei Bedarf durch die Einrichtung gesteuert werden.
  • Die Besuchsperson bestätigt der Wohneinrichtung schriftlich, dass sie in den vergangenen 14 Tagen vor dem Besuch ihres Wissens keinen Kontakt mit COVID-19-Erkrankten gehabt hat, selbst nicht positiv auf COVID-19 getestet wurde sowie aktuell keine Symptome einer Atemwegserkrankung hat.
  • Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Besucherinnen und Besucher, die Kontakt zu einer an COVID-19-erkrankten Person hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, dürfen die Wohneinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen nicht betreten.
  • Den Besuchern wird empfohlen, Besuche in den Außenbereichen durchzuführen. Die Zimmer in den Wohnbereichen dürfen von Besuchern betreten werden.
  • Körperkontakt zwischen Besuchern und Pflegebedürftigen ist erlaubt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht länger als 15 Minuten pro Besuch unterschritten wird
  • Die Träger müssen Möglichkeiten zur Handdesinfektion schaffen und die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch Besuchspersonen häufig berührt werden, mehrmals täglich reinigen und Besuchende mit schriftlichen oder bildlichen Hinweise hinsichtlich der erforderlichen Hygienemaßnahmen unterweisen.
  • Die Träger haben ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept für das Besuchsgeschehen zu entwickeln und ihre Hygienepläne anzupassen .
  • Besuchspersonen haben vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude und der Außenbereiche einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Alle Besuche sind durch die Einrichtung zu dokumentieren.
  • Besuchspersonen sind hinsichtlich der Hygienemaßnahmen zu unterweisen.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe in besonderen Wohnformen oder ambulant betreuten Wohngruppen erbracht werden, dürfen nur zu Besuchszwecken betreten werden, wenn die Einrichtungen die Einhaltung eines von ihnen erstellten und dokumentierten Konzepts zum Infektionsschutz (Besuchskonzept) gewährleisten.

Das Besuchskonzept sollte insbesondere Vorgaben zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Bewohnern und der besuchenden Person, zu den Räumlichkeiten, in denen diese Besuche stattfinden, zu einer zeitlichen Ausgestaltung der Besuche, zu einem Besuchsverbot von Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung und zu sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und zu allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos beinhalten.

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Welche Hygienemaßnahmen und -tipps werden empfohlen?

(Stand 08.04.2020, 13:30 Uhr) 

Die Hamburger Gesundheitsbehörde empfiehlt, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten.

Über weitere Hygienemaßnahmen, die sich und andere vor ansteckende Infektionskrankheiten im Alltag schützen, informiert zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in ihren Hygienetipps

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 31. März 2020; Weiterführende Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?

(Stand 09.04.2020, 10:00 Uhr) 

Wenn Sie zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die und seelischen und zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht. Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie "Sport trotz(t) Corona" vom Hamburger Sportbund e.V. oder "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der 'Corona-Zeit'".

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Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?

(Stand: 05.06.2020, 16:00 Uhr)

Wer akute Beschwerden hat, die nicht auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen. Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Notwendige Arztbesuche sollten nicht herausgezögert werden, da sie sich dadurch womöglich noch verschlimmern können. Daher gilt: Wer akute Hilfe benötigt, sollte eine Arztpraxis aufsuchen. Auch Vorsorgeuntersuchungen sowie routinemäßige Arzttermine können wahrgenommen werden.

Im Zweifel sollte vorab der Hausarzt oder die Hausärztin kontaktiert werden, um zu besprechen, wann die beste Zeit für einen Arztbesuch ist.

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Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?

(Stand: 9. April 2020, 10:45 Uhr)

Die Allgemeinverfügungen in Hamburg verbieten nicht, dass Begleitpersonen bei der Geburt zugegen sind. Nach unserer Information lassen die  Kliniken eine Begleitperson bei der Geburt sowie Besuche dieser Person auf der Wochenbettstation grundsätzlich zu, soweit im Einzelfall medizinisch oder aus Gründen des Infektionsschutzes nichts dagegen spricht. Die Entscheidung obliegt dem Ermessen der Kliniken und kann zum Beispiel aufgrund der räumlichen Gegebenheiten durchaus geboten sein.

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Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?

(Stand 02.07.2020, 15:30 Uhr) 

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

Unterstützung bieten auch der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66-07 (info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de) sowie das Gebärdentelefon (Videotelefonie) - https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Wissen über Corona in leichter Sprache vermittelt diese Info-Seite: https://corona-leichte-sprache.de/page/16-aktuelles.html.

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Muss ich beim Besuch meines Arztes eine Maske tragen?

(Stand: 28.04.2020, 11:00 Uhr)

Da auch in Praxen der Abstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten werden kann, empfiehlt es sich auch in diesen Fällen, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Eine generelle Verpflichtung gilt jedoch nicht, es sei denn, die Praxis besteht auf das Tragen einer Bedeckung.

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Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind zu beachten?

(Stand: 30.04.2020, 11:00 Uhr)

Die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Hamburg sind für die Beschäftigten umzusetzen. Dies muss in die jeweilige Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers einfließen. Verantwortlich dafür ist die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber. Es ist ratsam, sich hierzu durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte Unterstützung zu holen. Die Sozialpartner sollten ebenfalls eingebunden werden. Falls eine branchenspezifische Hilfestellung der zuständigen Berufsgenossenschaft existiert, kann diese herangezogen werden.

Die Vorgaben, die im Papier "SARS-CoV-2-Ar­beits­schutz­stan­dard " des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgeführt sind, müssen beachten werden.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen einhalten! Der direkte Kontakt ist zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch transparente Abtrennungen, verminderte Raumbelegung und Bestuhlung, Homeoffice, versetzte Pausen- und versetzte Arbeitszeiten sowie Mund-Nase-Bedeckung erfolgen.
  • Maßnahmen aktiv kommunizieren: Information und Unterweisung der Beschäftigten über die aktuellen Hygienevorgaben.
  • Hygiene immer und überall ermöglichen: Handhygiene, Husten- und Nieshygiene einhalten sowie Seife und Handtuchspender zur Verfügung stellen.
  • Niemals krank zur Arbeit!
  • Reinigung und Hygiene im Betrieb gewährleisten: Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume, insbesondere die mehrfach tägliche Reinigung von Türklinken, Tischflächen u. ä.. Dafür reichen im Allgemeinen - solange kein Erkrankungsfall bekannt ist - die üblichen Reinigungsmittel.
  • Ausreichende Belüftung der Arbeitsräume!
  • Betriebliches Verfahren bei infizierten Personen oder Verdachtsfällen erarbeiten!
  • Risikogruppen besonders schützen: Die Belange der Beschäftigten, die aufgrund Ihres Alters oder von Vorerkrankungen besonders gefährdet sind sowie individuelle Risiken einzelner Beschäftigter sind gesondert zu betrachten und bedürfen ggf. der ärztlichen Abklärung. 

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Wie wird in Hamburg getestet?

(Stand: 13.10.2020, 08:30 Uhr)

In Hamburg wird entsprechend der nationalen Teststrategie empfohlen, bei folgenden Personengruppen Testungen durchzuführen:

  1.  Symptomatische Personen, das heißt Personen mit jeglichen akuten respiratorischen bzw. COVID-19 typischen Symptomen, inklusive jedem ärztlich begründete Verdachtsfall.
  2.  Kontaktpersonen: alle engen asymptomatischen Kontaktpersonen bestätigter COVID-19-Fälle, das umfasst zum Beispiel Mitglieder desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden. Die Veranlassung dieser Testung erfolgt im Ermessen der zuständigen Gesundheitsämter.
  3.  Bewohner von Betreuungseinrichtungen und Patienten: In Einrichtungen wie Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Gruppen sowie in der ambulanten Pflege ist umfangreicher zu testen, um Ausbrüche in solchen Einrichtungen zu verhindern oder schnell einzudämmen. Bei bestätigter SARS-CoV-2-Infektion in stationären Einrichtungen sollten daher alle Bewohner und Patienten, ggf. auch Besucher getestet werden. Zudem sollten alle Patienten und Bewohner vor (Wieder-)Aufnahme in eine solche Einrichtung bzw. vor einer ambulanten Operation getestet werden. Nach der Aufnahme wird empfohlen, diese Personen in gewissem Abstand erneut zu testen.
  4.  Personal: Auch Personal in Krankenhäusern und stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen soll vermehrt getestet werden. Als Kontaktpersonen sind Mitarbeiter, die COVID-19-Patienten betreuen, in jedem Falle regelmäßig zu testen. Bei Ausbrüchen in stationären Einrichtungen sollte auch das gesamte Personal einer Testung unterzogen werden. Zudem sind regelmäßige Testungen im Rahmen zum Beispiel von betriebsärztlichen Untersuchungen möglich. Außerdem kann das gesamte Personal, insbesondere in Gebieten mit erhöhter Inzidenz oder in der Betreuung von besonders vulnerablen Gruppen, regelmäßig, zum Beispiel alle zwei Wochen, getestet werden.
  5.  Gemeinschaftseinrichtungen: Bei Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen und -unterkünften (zum Beispiel Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterkunft, Justizvollzugsanstalt) sollten sich Personen in den Einrichtungen einer Testung unterziehen, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des RKI unter dem Titel Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland getestet?

Siehe hierzu auch Grafik zur Frage Kann ich einen kostenlosen Corona-Test machen?

In der Woche vom 12.  bis 18. Oktober wurden täglich in Hamburger Laboren etwa 12.500 Testungen pro Tag ausgeführt. Die Labore melden alle positiv getesteten Personen an die zuständigen Gesundheitsämter. Die sieben Gesundheitsämter in Hamburg sammeln diese Daten und leiten diese an die Sozialbehörde weiter. Die Zahl der Testungen entspricht nicht der Anzahl der getesteten Patienten, da zum Teil bei Patienten im Krankenhaus mehrere Testungen pro Person durchgeführt werden. Zudem werden in Hamburger Laboren auch Tests für das Hamburger Umland durchgeführt.

Die in Hamburger Laboren verwendeten PCR-Nachweissysteme besitzen  eine sehr hohe Sensitivität und Spezifität, die Spezifität dieser Test liegt bei nahezu 100%. Um falsch positive Testergebnisse zu vermeiden, werden beispielsweise „Dual Target“ Tests eingesetzt. Außerdem findet eine sorgfältige Auswertung durch in der PCR-Diagnostik erfahrene Ärztinnen und Ärzte statt.

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Unter welchen Bedingungen ist Prostitution erlaubt?

(Stand: 14. September 2020, 12:00 Uhr)

Prostitution ist ab dem 15. September nur in angemeldeten Prostitutionsstätten oder im Rahmen von Prostitutionsvermittlungen erlaubt.

Weiterhin nicht gestattet ist die Ausübung der Prostitution in jeglicher Art von Fahrzeugen und im Rahmen von Prostitutionsveranstaltungen.

Es gelten strenge Auflagen. Dazu gehören:

  • die Vorlage eines Schutzkonzeptes,
  • eine ständig zu tragende Mund-Nasen-Bedeckung,
  • vorherige Terminvereinbarungen,
  • die Aufnahme von Kundenkontaktdaten,
  • ausreichende Belüftung,
  • Alkoholverbot.

 Alle Informationen für  Prostituierte, den Betrieb von Prostitutionsstätten, den Betrieb von Prostitutionsvermittlung und Kundinnen und Kunden finden sich hier: https://www.hamburg.de/prostitution/   

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