Gesundheit

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Fragen und Antworten zu besonderen Schutzmaßnahmen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämtern.

Piktogramme FAQ


  1. Muss ich eine Schutzmaske tragen?
  2. Soll ich weiterhin Blut spenden?
  3. Welche Allgemeinen Verhaltenstipps empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern?
  4. Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde?
  5. Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?
  6. Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?
  7. Können sich Beschäftigte kritischer Infrastrukturen testen lassen?
  8. Wo können sich Gesundheitseinrichtungen melden, die einen Personalbedarf melden wollen?
  9. Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?
  10. Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?
  11. Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?
  12. Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne?
  13. Was ist während einer häuslich angeordneten Quarantäne erlaubt?
  14. Wann ist die behördlich angeordnete Quarantäne wieder beendet?
  15. Wo erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19  getestet wurde?
  16. Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Einrichtungen des Kinderschutzes der Jugendhilfe?
  17. Welche Hygienemaßnahmen und -tipps werden empfohlen?
  18. Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?
  19. Sollte ich bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?
  20. Wie verhalte ich mich, wenn ich aus dem Ausland zurückkehre?
  21. Wo finden Eltern Unterstützung und Ratschläge für die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern und deren Fragen zu Corona?
  22. Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?
  23. Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?
  24. Muss ich beim Besuch meines Arztes eine Maske tragen?
  25. Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind (in Zeiten von Corona) zu beachten?

Muss ich eine Schutzmaske tragen?

(Stand: 27. April 2020, 11:00 Uhr)

Seit Montag, 27. April 2020, besteht eine Maskenpflicht im Sinne des Tragens eines Mund- und Nasenschutzes (nicht medizinische Masken) im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten. 

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne eines Mund- und Nasenschutzes.

Auch das Land Schleswig-Holstein hat eine entsprechende Regelung beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einführen. Diese Regelung gilt ab Mittwoch, 29. April.

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Soll ich weiterhin Blut spenden?

(Stand: 27.03.2020, 11:30 Uhr)

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten ist es gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig, weiterhin Blut zu spenden. Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blutspende gehen. Personen mit Anzeichen eines Infekts oder erhöhter Körpertemperatur dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden. Dies gilt auch für Personen, die Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten und für COVID-19-Erkrankte. 

Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sorgen dafür, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit COVID-19 besteht.

In Hamburg sind Blutspenden hier möglich:

Weitere Informationen: www.blutspenden.de

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Welche Allgemeinen Verhaltenstipps empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern? 

(Stand 22.04.2020, 16:30 Uhr) 

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät dazu, sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des RKI zu halten. Von besonderer Bedeutung ist es, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht in derselben Wohnung lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 

​​​​​​​(Stand 22.04.2020, 16:30 Uhr) 

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Bis zu einem Testergebnis wird geraten, sich zusätzlich vorsorglich selbst in eine freiwillige häusliche Isolation zu begeben, das heißt zuhause bleiben, Kontakte meiden und wenn, dann mindestens 1,5 Metern Abstand halten und eine gute Händehygiene und Husten- und Niesregeln einhalten.

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Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?

(Stand 28.04.2020, 14:00 Uhr) 

Pflegebedürftige ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Sie sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, da bei Ihnen eine COVID-19 Erkrankung zu einem schweren Krankheitsverlauf führt. Deshalb sind erhöhte Schutzmaßnahmen für vorerkrankte, ältere und im weitesten Sinne pflegebedürftige Menschen notwendig. Die Präventions- und Hygienevorschriften werden in der Rechtsverordnung vom 2. April 2020 aufgeführt.

Die Maßnahmen umfassen verbindliche Vorgaben zur Infektionsprävention und Hygiene im Rahmen der Versorgung in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste. So sollen Kontakte zwischen dem Pflegepersonal untereinander und mit den Pflegebedürftigen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollen potenzielle Krankheitssymptome systematisch überprüft und dokumentiert werden, um frühzeitig Infektionen festzustellen.

Mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung werden Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, notwendige Vorbereitungen auf das Ausbruchsgeschehen zu treffen. Dazu gehört, dass Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Pflegeeinrichtungen sich beim Auftreten einer Infektion einer umfassenden Testung unterziehen. Zudem muss das Pflege- und Betreuungspersonal in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen während der Arbeitszeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen, das Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten ab Betreten bis zum Verlassen der Häuslichkeit. 

Den Pflege- oder betreuungsbedürftigen Personen in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen und es ist darauf hinzuwirken, dass diese Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Kontakt mit Pflege- und Betreuungspersonal und bei Aufenthalten in Gemeinschaftsräumen tragen, soweit die körperliche und psychische Verfassung es zulässt.

Weitere Informationen: Rechtsverordnung vom 2. April 2020

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Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?

​​​​​​​(Stand 14.05.2020, 15:00 Uhr) 

Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (zum Beispiel bei Immobilität) können Sie den Arztruf Hamburg anrufen: 116117.

Der Hausarzt, die Infektpraxis oder der Arztruf entscheiden, ob ein Test durchgeführt werden soll und leiten durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten. Ein Test wird in der Regel nach Vorgaben des RKI in den folgenden Fällen durchgeführt:

  • Symptome: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie etwa Kurzatmigkeit oder Atemnot haben (Erkrankung der Atemwege) und/oder den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns feststellen oder
  • Kontakt: Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und sie bei sich COVID-19-typischen Symptomen egal welcher Schwere (www.rki.de/covid-19-steckbrief) feststellen oder
  • Pflegeeinrichtung/Krankenhaus: Wenn es klinische oder radiologische Hinweise auf eine durch ein Virus verursachte Lungenentzündung (virale Pneumonie) gibt und ein Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus besteht.

Der Arzt oder die Ärztin bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. Ist ein Test gemacht worden, sollten bis zum Erhalt des Ergebnisses dringend Kontakte zu anderen vermieden werden und wenn irgend möglich das zu Hause nicht verlassen werden. Zudem sollte die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachtet werden.

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt COVID-19-Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt ihres Bezirks oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040/428 284 000.

Weitere Informationen:Quelle: Flussschema des RKI, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, https://www.116117.de/de/coronavirus.phphttps://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1412

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Können sich Beschäftigte kritischer Infrastrukturen testen lassen?

(30.04.2020, 13:00 Uhr) 

Für Beschäftige in sensiblen Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, die sich in häuslicher Isolation befinden oder denen ein Test angeraten wurde (zum Beispiel weil Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten), gibt es die Möglichkeit, einen Test durchführen zu lassen. Diese finden in Absprache mit den Unternehmen für die Beschäftigten statt. Die Testung erfolgen ausschließlich auf Anfrage und über Vermittlung des Arbeitgebers und sind kostenpflichtig. Zu diesen Bereichen zählen insbesondere Beschäftigte der Feuerwehr, der Polizei, Schulen und Kitas, der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und der Unternehmen der Daseinsvorsorge. Betroffene sollten sich im ersten Schritt  an ihren  Arbeitgeber wenden.

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Wo können sich Gesundheitseinrichtungen melden, die einen Personalbedarf melden wollen?

(01.04.2020, 15:30 Uhr)

Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Einrichtungen der Langzeitpflege und andere Gesundheitseinrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung können ihre Personalbedarfe an Fachkräften und Hilfskräften aus Gesundheitsberufen über folgende URL übermitteln: 

https://www.hamburg.de/personalabfrage-bedarfstraeger

Die BGV gleicht die Bedarfe mit den Angeboten ab und vermittelt die Fachkräfte. Die arbeitsrechtliche Abwicklung erfolgt zwischen den Organisationen und den Freiwilligen direkt.

Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

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Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?

(Stand 09.04.2020, 10 Uhr) ​​​​​​​

Die Auswirkungen von Corona, besonders die häusliche Isolation oder Quarantäne, belasten viele Menschen. Manchmal kann das Leben mit seinen Anforderungen überhand nehmen.

  • Bei der Telefonseelsorge hilft man Ihnen anonym und kostenlos. Rund um die Uhr. Informationen zu den Angeboten der Telefonseelsorge finden Sie auf der Seite "Seelsorge: Wenn das Leben schwierig ist".
  • Das Asklepios Westklinikum bietet ab sofort eine Telefonhotline für Menschen mit und ohne psychiatrische Erkrankung: Psychologen vom Asklepios Westklinikum Hamburg unterstützen und beraten unter der Rufnummer (040) 8191-4040; Sprechzeiten: Montag bis Freitag 9 bis 15 Uhr; weitere Informationen: Pressemitteilung Asklepios vom 1. April 2020
  • Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bietet für die kommenden Wochen täglich von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose und anonyme Hotline zur psychologischen Beratung in der Krise an: 0800 777 22 44. Hinweis: Therapeutische und ärztliche Praxen sind nach wie vor erreichbar. Weitere Informationen: Informationen zur Hotline des BPD 

  • Eine Zusammenstellung von Hilfsangeboten in psychischen Krisen gibt es auf der Seite des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit

    In Akuten Krisen: Der allgemeinärztlichen Notdienst, Telefon 116 117
    oder – bei akuter Gefahr, der Polizeinotruf 110.
    Evangelische TelefonSeelsorge, Telefon 0800 1110111
    Katholische TelefonSeelsorge, Telefon 0800 1110222

  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirksämter sind Ansprechpartner für Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz im jeweiligen Bezirk mit seelischen Problemen, psychischen Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen. So finden Sie den für Sie zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienst: Hierzu rufen Sie den Behördenfinder Hamburg auf. Unter Suchbegriff geben Sie „Sozialpsychiatrischer Dienst“ ein, auf der Folgeseite dann den Straßennamen.

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Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?

Falschmeldungen zur Corona-Pandemie verbreiten sich derzeit in Windeseile über WhatsApp, Facebook oder andere soziale Medien. Es finden sich auch unseriöse Therapieempfehlungen mit vermeintlichen Heilmitteln gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19. So wird beispielsweise geraten, die ätzende Bleich-Chemikalie CDS (Chlordioxidlösung), auch als MMS (Miracle Mineral Supplement) bezeichnet, zu trinken, um das Virus abzutöten. Die Anwendung als Heilmittel kann keinesfalls empfohlen werden und die Einnahme gesundheitsgefährdend sein.
Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (zum Beispiel Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Superinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Für weiterführende Informationen wird auf die Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) verwiesen.

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Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?

(Stand: 28.04.2020, 14:00 Uhr)

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sind dringend aufgefordert, ihre sozialen Kontakte zurzeit auf das Nötigste zu reduzieren. Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Für ältere Menschen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, stellen sich viele Fragen: Wer erledigt die Einkäufe, wer begleitet sie zum Arzt, wer führt den Hund aus und wer hilft im Haushalt? Besonders betroffen sind dabei allein lebende, aber auch als Paar lebende ältere Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden zurückgreifen können. 

Zur Unterstützung dieser Gruppe hat die Stadt ein Corona-Hilfe-Telefon „Hamburg hilft Senioren“ eingerichtet: Es richtet sich sowohl an ältere Menschen in schwierigen Situationen als auch an Hamburgerinnen und Hamburger, die ihre Hilfe anbieten möchten. An sieben Tagen die Woche von 9 bis 17 Uhr erhalten die Seniorinnen und Senioren Hilfe unter der Telefonnummer 040 - 4 28 28 8000. E-Mail: hamburghilftsenioren@service.hamburg.de.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 31.März 2020https://www.hamburg.de/coronavirus/senioren/

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Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne?

(03.04.2020, 15:00)

Eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne wird von dem jeweiligen Gesundheitsamt im Bezirk angeordnet, beispielsweise nach einem positiven Testergebnis auf COVID-19 oder bei engem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Anordnung kann im ersten Schritt mündlich ausgesprochen werden und wird schriftlich vom Gesundheitsamt noch einmal bestätigt. Personen in behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne müssen ein Quarantäne-Tagebuch führen, in dem sie unter anderem den Gesundheitszustand, eintretende Symptome etc. dokumentieren. 

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Was ist während einer häuslich angeordneten Quarantäne erlaubt?

(Stand: 03.04.2020, 15:00 Uhr)

Personen in behördlich angeordneter Quarantäne dürfen den privaten Wohnort (Wohnung, Wohngemeinschaft etc.) oder das eigene Grundstück bei Hausbesitzern ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen. Auch nicht für kürzere Besorgungen. Bitte fragen Sie Nachbarn, Freunde oder Familie um Hilfe bei zum Beispiel nötigen Besorgungen. Bei benötigten Medikamenten sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Hausärztin. 

Sollte kein soziales Umfeld vorhanden sein, sorgt das Gesundheitsamt in Absprache mit Sozialen Diensten für Abhilfe.

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Wann ist die behördlich angeordnete Quarantäne wieder beendet?

(Stand: 03.04.2020, 15:00 Uhr)

Das Gesundheitsamt entscheidet unter anderem auf Basis des Quarantäne-Tagesbuches über die Aufhebung der Isolationsmaßnahmen. Grundsätzlich wird die Quarantäne bei einer Person mit positivem Testergebnis auf Covid-19 frühestens nach 14 Tagen aufgehoben, sofern sie die letzten 48 Stunden symptomfrei gewesen ist. Nach einer vollständigen Aufhebung der Maßnahmen ohne weitere Auflagen darf eine betroffene Person das Haus wieder verlassen. Über die Aufhebung der Isolationsmaßnahmen werden die betroffenen Personen mündlich informiert, die schriftliche Bestätigung vom Gesundheitsamt erfolgt im Anschluss. Bei der Aufhebung der Quarantäne bei Kontaktpersonen der Kategorie I kommt es darauf an, ob diese im Haushalt zusammen mit einer oder mehreren Personen mit positivem Testergebnis auf COVID-19 leben oder nicht. Hier entscheidet das Gesundheitsamt je nach Fallkonstellation.

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Wo erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?

(Stand: 03.04.2020, 15:00 Uhr)

Das Ergebnis meines Tests erhalte ich grundsätzlich von der jeweiligen Einrichtung, die den Test von dem Labor angefordert hat. Dies ist die jeweilige Arztpraxis oder das Krankenhaus. Bei Arztruf 116117 erhalten Sie das Testergebnis von dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt, der Arztruf 116117 kann keine Testergebnisse mitteilen.

Das Gesundheitsamt übermittelt positive Testergebnisse so schnell wie möglich.

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Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Einrichtungen des Kinderschutzes der Jugendhilfe?

(Stand 16.05.2020, 12:30 Uhr) 

Ab Montag, 18. Mai, dürfen Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen für Besuche nur unter den folgenden Voraussetzungen betreten werden:

  • Wenn es im Einrichtungsgebäude kein Corona-Ausbruchsgeschehen gibt.
  • Jeder Bewohner und jede Bewohnerin darf einmal wöchentlich für eine Stunde durch eine zu benennende Person besucht werden.
  • Die Einrichtung kann bis zu drei Besuchsstunden pro Woche gestatten Besuchen im Rahmen der Sterbebegleitung soll zugestimmt werden.
  • Ein Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung und Terminvergabe möglich.
  • Die Besuchsperson bestätigt der Wohneinrichtung schriftlich, dass sie in den vergangenen 14 Tagen vor dem Besuch ihres Wissens keinen Kontakt mit COVID-19-Erkrankten gehabt hat, selbst nicht positiv auf COVID-19 getestet wurde sowie aktuell keine Symptome einer Atemwegserkrankung hat.
  • Kinder unter 14 Jahren, Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Besucherinnen und Besucher, die Kontakt zu einer an COVID-19-erkrankten Person, dürfen die Wohneinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen nicht betreten.
  • Besuche dürfen grundsätzlich nur in den Außenbereichen in abgegrenzten Arealen oder dafür vorgesehenen Besuchsräumen im Gebäude stattfinden. Die Zimmer in den Wohnbereichen dürfen von Besuchern nur betreten werden, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund von eingeschränkter Mobilität oder aus sonstigen Gründen ihre Zimmer nicht verlassen können.
  • Die Träger müssen Möglichkeiten zur Handdesinfektion schaffen und die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch Besuchspersonen häufig berührt mehrmals täglich reinigen und Besuchende mit schriftlichen oder bildlichen Hinweise hinsichtlich der erforderlichen Hygienemaßnahmen unterweisen.
  • Die Träger und die Besuchspersonen haben alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Kontakte der Besuchspersonen untereinander sowie mit nicht-besuchten Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermeiden und dem Personal zu minimieren. Wenn möglich sind gesonderte Neben- oder Besuchereingänge zu nutzen und eine Wegeführung innerhalb der Einrichtung zu nutzen.
  • Besuchspersonen haben vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude und der Außenbereiche einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe in besonderen Wohnformen oder ambulant betreuten Wohngruppen erbracht werden, dürfen nur zu Besuchszwecken betreten werden, wenn die Einrichtungen die Einhaltung eines von ihnen erstellten und dokumentierten Konzepts zum Infektionsschutz (Besuchskonzept) gewährleisten.

Das Besuchskonzept sollte insbesondere Vorgaben zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Bewohnern und der besuchenden Person, zu den Räumlichkeiten in denen diese Besuche stattfinden, zu der Anzahl der Besuchenden (maximal eine bestimmte Person je Bewohnerin oder Bewohner), zu einem Besuchsverbot von Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung und zu sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und zu allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos.

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Welche Hygienemaßnahmen und -tipps werden empfohlen?

(Stand 08.04.2020, 13:30 Uhr) 

Die Hamburger Gesundheitsbehörde empfiehlt, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten.

Über weitere Hygienemaßnahmen, die sich und andere vor ansteckende Infektionskrankheiten im Alltag schützen, informiert zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in ihren Hygienetipps

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 31. März 2020; Weiterführende Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?

(Stand 09.04.2020, 10:00 Uhr) 

Wenn Sie zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die und seelischen und zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht. Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie "Sport trotz(t) Corona" vom Hamburger Sportbund e.V. oder "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der 'Corona-Zeit'".

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Sollte ich bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?

(Stand: 09.04.2020, 17:00 Uhr)

Wer akute Beschwerden hat, die nicht auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen. Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Notwendige Arztbesuche sollten nicht herausgezögert werden, da sie sich dadurch womöglich noch verschlimmern können. Nur wenn routinemäßige Arzttermine anstehen, die jedoch keine Dringlichkeit aufweisen, können die Termin verschoben werden. Andernfalls gilt: Wer akute Hilfe benötigt, sollte eine Arztpraxis aufsuchen. Im Zweifel sollte vorab der Hausarzt oder die Hausärztin kontaktiert werden, um zu besprechen, wann die beste Zeit für einen Arztbesuch ist.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich aus dem Ausland zurückkehre?

(Stand: 19.05.2020, 14:00 Uhr) 

Für Reiserückkehrer und Einreisende aus der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland gilt keine Verpflichtung mehr zu zwei Wochen häuslicher Quarantäne. Die Quarantäne-Verpflichtung tritt nur wieder ein, wenn es im jeweiligen Staat laut Robert Koch-Institut (RKI) zu einem signifikanten Anstieg des Infektionsgeschehens kommt (50 Fälle pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen). Dies entspricht der Schwelle für die Aufhebung von Lockerungen in Deutschland. 

Für Einreisende aus Drittstaaten gilt grundsätzlich weiterhin eine Pflicht, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Drittstaaten sind alle Länder mit Ausnahme der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland. Einreisen aus Drittstaaten sind gemäß dem Beschluss des Europäischen Rates vom 17. März 2020 nur in ausgewählten Fällen zulässig. Diese Regelung gilt bis zum 15. Juni 2020. Rückkehrer aus Drittstaaten werden nach wie vor als ansteckungsverdächtig eingestuft, da sich für Drittstaaten das jeweilige Infektionsgeschehen sowie die Ansteckungsgefahr nicht ausreichend sicher beurteilen lässt. 

Weitere Informationen: Pressemeldung des Senats vom 18. Mai 2020

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Wo finden Eltern Unterstützung und Ratschläge für die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern und deren Fragen zu Corona?

(Stand 09.04.2020, 12 Uhr) 

"Welche Fragen haben Kinder zum Coronavirus?", "Wie können Eltern Kindern die Corona-Epidemie erklären?" und "Was kann ich im Alltag mit und für mein Kind tun?" - Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt Eltern mit Antworten auf die vielen Fragen rund um das Thema Kinder und Coronavirus und gibt Tipps für die gemeinsame Zeit zu Hause, beispielsweise zur Tagesstruktur und zu Medienzeiten: Coronavirus - Informationen und Hinweise für Eltern.

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Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?

(Stand: 9. April 2020, 10:45 Uhr)

Die Allgemeinverfügungen in Hamburg verbieten nicht, dass Begleitpersonen bei der Geburt zugegen sind. Nach unserer Information lassen die  Kliniken eine Begleitperson bei der Geburt sowie Besuche dieser Person auf der Wochenbettstation grundsätzlich zu, soweit im Einzelfall medizinisch oder aus Gründen des Infektionsschutzes nichts dagegen spricht. Die Entscheidung obliegt dem Ermessen der Kliniken und kann zum Beispiel aufgrund der räumlichen Gegebenheiten durchaus geboten sein.

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Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?

(Stand 09.04.2020, 11:45 Uhr) 

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

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Muss ich beim Besuch meines Arztes eine Maske tragen?

(Stand: 28.04.2020, 11:00 Uhr)

Da auch in Praxen der Abstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten werden kann, empfiehlt es sich auch in diesen Fällen, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Eine generelle Verpflichtung gilt jedoch nicht, es sei denn, die Praxis besteht auf das Tragen einer Bedeckung.

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Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind zu beachten?

(Stand: 30.04.2020, 11:00 Uhr)

Die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Hamburg sind für die Beschäftigten umzusetzen. Dies muss in die jeweilige Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers einfließen. Verantwortlich dafür ist die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber. Es ist ratsam, sich hierzu durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte Unterstützung zu holen. Die Sozialpartner sollten ebenfalls eingebunden werden. Falls eine branchenspezifische Hilfestellung der zuständigen Berufsgenossenschaft existiert, kann diese herangezogen werden.

Die Vorgaben, die im Papier "SARS-CoV-2-Ar­beits­schutz­stan­dard " des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgeführt sind, müssen beachten werden.

Die wichtigsten Punkte sind:

  1. Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen einhalten! Der direkte Kontakt ist zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch transparente Abtrennungen, verminderte Raumbelegung und Bestuhlung, Homeoffice, versetzte Pausen- und versetzte Arbeitszeiten sowie Mund-Nase-Bedeckung erfolgen.
  2. Maßnahmen aktiv kommunizieren: Information und Unterweisung der Beschäftigten über die aktuellen Hygienevorgaben.
  3. Hygiene immer und überall ermöglichen: Handhygiene, Husten- und Nieshygiene einhalten sowie Seife und Handtuchspender zur Verfügung stellen.
  4. Niemals krank zur Arbeit!
  5. Reinigung und Hygiene im Betrieb gewährleisten: Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume, insbesondere die mehrfach tägliche Reinigung von Türklinken, Tischflächen u. ä.. Dafür reichen im Allgemeinen - solange kein Erkrankungsfall bekannt ist - die üblichen Reinigungsmittel.
  6. Ausreichende Belüftung der Arbeitsräume!
  7. Betriebliches Verfahren bei infizierten Personen oder Verdachtsfällen erarbeiten!
  8. Risikogruppen besonders schützen: Die Belange der Beschäftigten, die aufgrund Ihres Alters oder von Vorerkrankungen besonders gefährdet sind sowie individuelle Risiken einzelner Beschäftigter sind gesondert zu betrachten und bedürfen ggf. der ärztlichen Abklärung. 

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