Gesundheit

Die aktuelle nichtamtliche Lesefassung der Rechtsverordnung finden Sie unter www.hamburg.de/verordnung

Die aktuellen Änderungen finden Sie in der Pressemitteilung des Senats vom 26. April 2022.

Gesundheit

Wann muss ich mich isolieren?


(Stand:  10. Mai 2022 15:00  Uhr)

Seit dem 5. Mai müssen sich nur noch infizierte Personen isolieren, eine Quarantänepflicht für Kontaktpersonen gibt es nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie unter Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld - hamburg.de

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 


(Stand:  10. Mai 2022 15:00  Uhr)

Möglicherweise werden Sie von Menschen aus Ihrem Umfeld darauf hingewiesen, dass Sie sich infiziert haben könnten, weil Sie einen engen Kontakt hatten.

Bitte nehmen Sie diesen Hinweis ernst, auch wenn Sie bisher keine Krankheitssymptome haben. Alle Verhaltensregeln, die in diesem Fall gelten, finden Sie auch hier: Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld​​​​​​​.


Soll ich weiterhin Blut spenden?


(Stand:  2. November 2020 11:10  Uhr)

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten ist es gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig, weiterhin Blut zu spenden. Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blutspende gehen. Personen mit Anzeichen eines Infekts oder erhöhter Körpertemperatur dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden. Dies gilt auch für Personen, die Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten und für COVID-19-Erkrankte. 

Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sorgen dafür, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit COVID-19 besteht.

In Hamburg sind Blutspenden hier möglich:

Weitere Informationen: www.blutspenden.de

Zusätzlich ist es für Personen, die eine Corona-Erkrankung durchstanden haben, möglich, Blut als Immunspende für die Forschung und die Therapie mit COVID-19 Antikörpern zu spenden. Mehr Informationen gibt es unter www.immunspender.com.

Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?


(Stand:  12. Januar 2022 00:00  Uhr)

Vorerkrankte, pflegebedürftige und ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Dies führte auch dazu, dass diese besonders schützenwerte Personengruppe mit Priorität gegen COVID-19 geimpft wurden. Trotz steigender COVID-19-Impfquoten und des Aufbaus einer schützenden Grundimmunität in der Bevölkerung sind hohe Inzidenzwerte sowie ein überwiegendes Vorkommen der ansteckenderen Omikron-Virusvariante zu verzeichnen.

Inzwischen ist wissenschaftlich belegt, dass auch von geimpften und genesenen Personen ein Ansteckungsrisiko ausgehen kann. Um den erforderlichen Schutz der älteren Menschen u.a. in den Wohneinrichtungen der Pflege auch weiterhin zu gewähren und dort gleichzeitig weiterhin soziale Kontakte zu ermöglichen, ist eine Anpassung der bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen notwendig. In einer Einrichtung sind in der Regel nicht alle Personen geimpft, wobei der Prozentsatz von Einrichtung zu Einrichtung schwankt. Eine 100 prozentige Durchimpfung ist aus verschiedenen Gründen nicht erreichbar. Anzustreben ist für stationäre Pflegeeinrichtungen, dass 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals einen Impfschutz bzw. partielle Immunität nach Genesung haben sowie die Aufrechterhaltung dieses kontinuierlich hohen Impfschutzes. Für Tagespflegeeinrichtungen ist anzustreben, dass 80 Prozent der anwesenden Tagespflegegäste Impfschutz beziehungsweise partielle Immunität nach Genesung haben. Diese Quote wird in allen Hamburger Tagespflegeeinrichtungen faktisch bei einer Immunisierung von 87 Prozent aller die Einrichtung insgesamt nutzenden Tagespflegegäste erreicht und führt beispielsweise dazu, dass bei Erreichen dieser Immunisierungsquote der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht mehr eingehalten werden muss und die Tagespflegeeinrichtungen wieder nahezu vollständig ausgelastet werden können.

Daher gilt es, aufgrund der nicht vollständigen Durchimpfung und des damit einhergehenden Infektionsrisikos, auch weiterhin präventive Maßnahmen zu ergreifen. Diese Maßnahmen umfassen verbindliche Vorgaben zur Infektionsprävention und Hygiene im Rahmen der Versorgung in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste. So sollen Kontakte zwischen dem Pflegepersonal untereinander und mit den Pflegebedürftigen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollen potenzielle Krankheitssymptome systematisch überprüft und dokumentiert werden, um frühzeitig Infektionen festzustellen.

Mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung werden Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, notwendige Vorbereitungen auf das Ausbruchsgeschehen zu treffen. Dazu gehört, dass bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Personal von Pflegeeinrichtungen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit infizierten Personen oder deren Kontaktpersonen eine Corona-Testung durchgeführt werden muss. Bei einem Infektionsgeschehen in den Einrichtungen werden sofort alle Beschäftigen und Pflegebedürftigen getestet und es sind besondere Schutzmaßnahmen wie die Isolation der Infizierten und das Tragen von spezieller Schutzkleidung zu treffen. Auch ohne Infektionsgeschehen muss das Pflege- und Betreuungspersonal in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sowie Tagespflegeeinrichtungen während der Arbeitszeit eine FFP2-Maske tragen, das Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten ab Betreten bis zum Verlassen der Häuslichkeit. Rückkehrer aus Hochrisikogebieten dürfen Pflegeeinrichtungen grundsätzlich zehn Tage nicht betreten, Rückkehrer aus Virusvariantengebieten 14 Tage.

Den pflege- oder betreuungsbedürftigen Personen in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen und auf Wunsch auch FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Seitens der Träger von Tages-, Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen ist darauf hinzuwirken, dass diese Personen zumindest eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Kontakt mit Pflege- und Betreuungspersonal und bei Aufenthalten in Gemeinschaftsräumen tragen, soweit die körperliche und psychische Verfassung es zulässt.

Alle Beschäftigten der Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen haben sich täglich vor Arbeitsbeginn einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels PoC-Antigen-Test zu unterziehen. Das Ergebnis ist dem Träger vorzulegen und von diesem zu dokumentieren. Ein positives Testergebnis hat der Träger umgehend der zuständigen Behörde mitzuteilen. Die Träger organisieren die erforderlichen Testungen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?


(Stand:  5. Mai 2022 18:00  Uhr)

Wenn Sie glauben, an COVID-19 erkrankt zu sein, sollten Sie sich testen lassen:

Weitere Informationen finden Sie hier: Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld.


Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste beschränken. Viele Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Für ältere Menschen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, stellen sich viele Fragen: Wer erledigt die Einkäufe, wer begleitet sie zum Arzt, wer führt den Hund aus und wer hilft im Haushalt? Besonders betroffen sind dabei allein lebende, aber auch als Paar lebende ältere Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden zurückgreifen können. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/coronavirus/senioren.

Was bedeutet eine behördlich angeordnete häusliche Isolierung oder Quarantäne?


(Stand:  5. Mai 2022 18:00  Uhr)

Grundsätzlich wird zwischen den Begriffen Isolierung und Quarantäne unterschieden: Personen, bei denen eine Infektion nachgewiesen worden ist, müssen sich isolieren. Wenn nur der Verdacht oder die Möglichkeit einer Infektion besteht (z. B. bei Kontaktpersonen), der Erreger aber noch nicht nachgewiesen wurde, können Quarantänen im Einzelfall durch die Gesundheitsämter ausgesprochen werden, um die weitere Verbreitung eines Erregers zu verhindern.

Seit dem 5. Mai 2022 ist über die Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordung geregelt, dass sich infizierte Personen für 5 Tage isolieren müssen, sobald Ihnen ein positives Antigen-Schnelltestergebnis einer anerkannten Teststelle vorliegt. Für Beschäftigte, die mit vulnerablen Personengruppen arbeiten, gelten weitere Auflagen und gehende Regelungen. Quarantänen für Kontaktpersonen werden nicht mehr in der Hamburgischen SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung angeordnet, es gibt jedoch die dringende Empfehlung, sich regelmäßig zu testen und Kontakte – vor allem zu Risikopatienten – zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld.

Wann ist die behördlich angeordnete Isolierung bzw. Quarantäne wieder beendet?


(Stand:  8. Februar 2022 16:00  Uhr)

Mit dem Inkrafttreten der 61. Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung gilt, dass sich ungeimpfte und geimpfte Personen mit einem positiven PCR-Test grundsätzlich für 10 Tage – auch ohne zusätzliche Anordnung durch ein Gesundheitsamt – isolieren müssen.
Für alle im Haushalt lebenden Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, gilt eine Quarantänepflicht für 10 Tage, ebenfalls ohne zusätzliche Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt. Wenn Sie sich in Quarantäne befinden, weil bei einem Ihrer Haushaltsmitglieder eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, und sich weitere Personen Ihres Haushalts anstecken, verlängert sich die Quarantäne-Dauer von zehn Tagen nicht. Gezählt wird ab dem Tag, an dem die erste Person Ihres Haushalts erstmals Symptome entwickelt hat. Erkranken Sie selbst, wird für Sie eine Isolierung angeordnet.

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne:

a) Geboosterte Personen mit vollständigem Impfschutz - 2 Impfungen - plus Auffrischungsimpfung*,
b) frisch (bis 3 Monate nach zweiter Impfung ) doppelt geimpfte Personen,
c) frisch genesene Personen, wenn die Erkrankung weniger als 3 Monate zurückliegt
*Achtung: Auch Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, benötigen eine zweite Impfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Weitere Infos.

Für ungeimpfte Infizierte – mit oder ohne Symptome - endet die Isolierung automatisch nach 10 Tagen, sofern das Gesundheitsamt keine abweichende Isolierungszeit anordnet.
Für alle Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis besteht die Möglichkeit, die häusliche Isolierung durch einen negativen Test vorzeitig zu beenden. Dazu kann ab Tag 7 der Isolierungszeit ein Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test) in einer anerkannten Teststelle (Corona-Test) oder in einer Arztpraxis durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne kurzzeitig unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass die Teststellen nur besucht werden dürfen, wenn keine typischen Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vorliegen. Ist das Testergebnis negativ, muss das Testergebnis auf www.hamburg.de/corona-kontakt hochgeladen werden. Damit endet die Isolierung.

Für Kontaktpersonen in Quarantäne gilt: Nach frühestens 7 Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung durch ein negatives Testergebnis eines Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test).

Die Tests können in allen anerkannten Teststellen (zum Beispiel in Testzentren, Apotheken, Arztpraxen) durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie eine entsprechende Teststelle nur aufsuchen können, wenn Sie keine typischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 (mehr) aufweisen.

Ein Aufhebungsbescheid ist nicht notwendig, um die Quarantäne selbstständig zu verlassen. Hier genügt es, das negative Testergebnis vorzuhalten.

Wie erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?


(Stand:  2. November 2020 12:00  Uhr)

Wie Sie Ihr Testergebnis erhalten, hängt davon ab, wo Sie sich haben testen lassen.

  • Test durch den Arztruf 116117, Notfallpraxen der KVH und Testzentrum am Hauptbahnhof: Sie können Ihr Testergebnis auf der Internetseite www.laborergebnisse-hamburg.de unter Verwendung Ihrer „Labornummer“ einsehen. Die Labornummer bekommen Sie von dem testenden Arzt des Arztruf Hamburg bzw. vom jeweiligen Testzentrum oder Praxis ausgehändigt. Rufen Sie nicht den Arztruf Hamburg (116117), die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg oder das Testzentrum an, um das Ergebnis zu erfragen. Dort liegen diese Informationen nicht vor!
  • Wurde Ihr Test in Ihrer Hausarztpraxis oder in einem Krankenhaus durchgeführt, erhalten Sie das Testergebnis direkt von dort.

Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege?


(Stand:  6. Mai 2022 17:00  Uhr)

Trägerinnen und Träger von Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind, wenn der Zutritt vom zuständigen Gesundheitsamt nicht aufgrund eines Infektionsgeschehens zu einzelnen Bereichen oder der Einrichtung untersagt ist, verpflichtet, das Betreten der Einrichtungen unter Beachtung der folgenden Vorgaben zu ermöglichen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner dürfen jeden Tag ohne zeitliche Begrenzung im Rahmen angemessener Besuchszeiten Besuch empfangen. Als angemessen gelten Besuchszeiten von mindestens acht Stunden täglich. Eine Begrenzung der Besucheranzahl, die sich gleichzeitig bei der Bewohnerin oder dem Bewohner aufhalten dürfen, ist nicht vorgesehen. Die Zugangssteuerung durch Beauftragte der Einrichtung ist zwar nicht mehr ausdrücklich in der EVO vorgesehen, aber die Empfehlungen des RKI sehen nach wie vor vor, dass die Besuche so organisiert werden sollten, dass die Einhaltung der AHA+L-Regeln im Bewohnerzimmer (zum Beispiel bei mehreren Besuchern, Doppelzimmer), in den Besuchsräumen und in anderen Räumlichkeiten der Einrichtung gewährleistet werden können. Ausgenommen hiervon sind Besuche im Rahmen der Sterbebegleitung, die immer zu ermöglichen sind.
  • Voraussetzung für Besuche in den Einrichtungen ist ein negativer PoC-Antigentest oder ein negativer PCR-Test nicht älter als 24 Stunden und zwar unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus. Der PoC-Antigentest kann auch unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung von dieser durchgeführt werden. Um die Wahrnehmung der Betretungsrechte zu gewährleisten, müssen die Einrichtungen täglich Testungen durch PoC-Antigentests im Rahmen besucherfreundlicher Testzeiten anbieten. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Erbringung eines negativen Testnachweises befreit.
  • Alternativ zu den Testzeiten in den Einrichtungen besteht in Hamburg die Möglichkeit, den Nachweis über Testbescheinigungen aus anerkannten Testzentren zu erbringen (Testmöglichkeiten mit Bescheinigung siehe www.hamburg.de/corona-schnelltes).
  • Personen, die selbst aktuell positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden oder eine Atemwegserkrankungen beziehungsweise Symptome einer akuten Atemwegserkrankung haben, sollten die Wohneinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen nicht betreten.
  • Besucherinnen und Besucher haben vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Besuche und damit verbundene Kontakte sind auf Wunsch der pflegebedürftigen und besuchenden Person auch in den Zimmern / Wohnbereichen zu ermöglichen. In Zweibettzimmern sollten gleichzeitige Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner möglichst vermieden werden.
  • Besuchspersonen sollten auf die gängigen Regelungen bei Ihrem ersten Besuch mündlich unterwiesen werden.

Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?


(Stand:  20. Dezember 2020 12:25  Uhr)

Wenn Sie zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die zum seelischen und zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht. Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie das "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der 'Corona-Zeit'".

Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?


(Stand:  2. November 2020 12:25  Uhr)

Wer akute Beschwerden hat, die nicht auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen. Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Notwendige Arztbesuche sollten nicht herausgezögert werden, da sich dadurch die gesundheitliche Situation womöglich noch verschlimmern können. Daher gilt: Wer akute Hilfe benötigt, sollte eine Arztpraxis aufsuchen. Auch Vorsorgeuntersuchungen sowie routinemäßige Arzttermine können wahrgenommen werden.

Im Zweifel sollte vorab der Hausarzt oder die Hausärztin kontaktiert werden, um zu besprechen, wann die beste Zeit für einen Arztbesuch ist und wie die Bedingungen vor Ort sind.

Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?


(Stand:  16. September 2021 14:00  Uhr)

Hamburger Kliniken lassen eine Begleitperson bei der Geburt sowie Besuche dieser Person auf der Wochenbettstation grundsätzlich zu, soweit im Einzelfall medizinisch oder aus Gründen des Infektionsschutzes nichts dagegen spricht. Die Entscheidung obliegt dem Ermessen der Kliniken und kann zum Beispiel aufgrund der räumlichen Gegebenheiten durchaus geboten sein.

Wo finde ich Informationen in einfacher und Leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?


(Stand:  11. Juni 2021 14:00  Uhr)

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

Unterstützung bieten auch der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66-07 (info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de) sowie das Gebärdentelefon (Videotelefonie) - www.gebaerdentelefon.de/bmg

Wissen über Corona in leichter Sprache vermittelt diese Info-Seite: https://corona-leichte-sprache.de/page/16-aktuelles.html.

Auch das Bundesministerium für Gesundheit hält alle wichtigen Informationen in leichter Sprache  sowie in Gebärdensprache vor: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache, genauso wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/leichte-sprache.html

In möglichst einfacher Sprache und kurz und knapp finden sich die wichtigsten Hamburger Informationen zu Corona unter https://www.hamburg.de/corona-kurzinfo​​​​​​​.

Ist Covid-19 so harmlos wie ein Schnupfen oder die Grippe?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Auf den ersten Blick sind COVID-19, Erkältungen und die Grippe (Influenza) schwer voneinander abzugrenzen, da Betroffene häufig die gleichen Symptome an sich beobachten können: Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeiner Schwäche. Schaut man sich jedoch den Krankheitsverlauf und vor allem die möglichen Komplikationen und Folgeschäden genauer an, zeigen sich gravierende Unterschiede. 

Krankheitszeichen einer Erkältung („Schnupfen“) sind vor allem verstopfte Nase sowie Husten und gelegentlich Halsschmerzen, manchmal begleitet durch leichtes Fieber. Komplikationen treten in der Regel nicht auf.   

Typisch für die Grippe (Influenza) ist ein plötzlich auftretendes, schweres Krankheitsgefühl mit Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen.  In einigen Fällen werden auch allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche, Schnupfen, selten auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall beobachtet. Allerdings zeigt nur ein Drittel der infizierten Personen den typischen, fieberhaften Krankheitsverlauf. Bei einem weiteren Drittel verläuft die Grippe leichter und ein Drittel entwickelt keine Symptome. 

Zu den häufigsten Komplikationen gehören Lungenentzündungen. Bei Kindern kann es zu Mittelohrentzündungen kommen. Nur selten werden Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels beobachtet.  

Der Krankheitsverlauf von COVID-19 ist häufig unspezifisch, vielfältig und variiert stark. Eine Infektion kann ganz ohne Krankheitszeichen bleiben, meist treten leichte Symptome auf, aber auch schwere Krankheitsverläufe mit Lungenversagen und Tod werden beobachtet – insbesondere bei älteren Patienten oder Personen mit Vorerkrankungen. Neben den Atemwegen können auch andere Organsysteme von einer Infektion mit SARS-CoV-2 betroffen sein. Beobachtet wurden Lungenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Leber- und Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Haut, schwere Infektionen und Entzündungsreaktionen bis hin zu Organversagen. Viele von Komplikationen Betroffene versterben oder leiden unter Langzeitfolgen. Selbst Wochen bis Monate nach einer akuten Erkrankung an COVID-19 können Symptome vorhanden sein oder neu auftreten. Wie hoch der Anteil von Erkrankten mit Langzeitfolgen ist, lässt sich mangels Daten noch nicht verlässlich sagen. 

Weitere Informationen: Mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen von COVID-19Wie unterscheiden sich die Krankheitszeichen von Erkältung, Grippe und COVID-19

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