Gesundheit

Geänderte Verordnung gültig ab 2. April 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 2. April 2021 in Kraft. Sie finden eine nichtamtliche Lesefassung in Kürze unter unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: Ab Karfreitag, 2. April 2021, gilt in Hamburg eine Ausgangsbeschränkung. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Antwort auf die Frage "Ab wieviel Uhr gilt die Ausgangsbeschränkung?"

Gesundheit

  1. Muss ich eine Schutzmaske tragen?
  2. Welche allgemeinen Verhaltensregeln empfiehlt die Sozialbehörde? 
  3. Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 
  4. Soll ich weiterhin Blut spenden?
  5. Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?
  6. Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?
  7. Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?
  8. Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?
  9. Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?
  10. Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Isolierung oder Quarantäne?
  11. Was ist während einer häuslich angeordneten Isolierung bzw. Quarantäne erlaubt?
  12. Wann ist die behördlich angeordnete Isolierung bzw. Quarantäne wieder beendet?
  13. Wie erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?
  14. Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen?
  15. Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?
  16. Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?
  17. Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?
  18. Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?
  19. Wie wird in Hamburg getestet?
  20. Unter welchen Bedingungen ist Prostitution erlaubt?
  21. Soll ich ein Kontakt-Tagebuch führen?
  22. Ist Covid-19 so harmlos wie ein Schnupfen oder die Grippe?
  23. Stimmt es, dass Kinder das Corona-Virus nicht übertragen?

Muss ich eine Schutzmaske tragen?


(Stand:  26. März 2021 10:30  Uhr)

Es besteht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel, auf Wochenmärkten und auf speziell ausgewiesenen Plätzen und Straßen. Genauere Informationen hierzu stehen in der aktuellen Verordnung

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Wo eine Maskenpflicht verbindlich ist, sind Visiere nicht mehr erlaubt. Sie sind nur noch ausnahmsweise zulässig, wenn besondere Gründe vorliegen (zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen). Siehe hierzu § 8 der Rechtsverordnung.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne einer Mund- und Nasenbedeckung.

Welche allgemeinen Verhaltensregeln empfiehlt die Sozialbehörde? 


(Stand:  2. November 2020 00:00  Uhr)

Von besonderer Bedeutung ist es, sich regelmäßig sorgfältig die Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten, Kontakte möglichst auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und genügend Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist alleine erlaubt sowie in Begleitung der Personen, die in derselben Wohnung leben. Zusätzlich dürfen diese Personen sich mit weiteren Personen treffen, die ebenfalls in einer gemeinsamen Wohnung leben. Dabei ist die Höchstzahl der anwesenden Personen auf zehn beschränkt. Hier gilt nicht das Abstandsgebot.

Zusätzlich sollte in  geschlossenen Räumen regelmäßig gelüftet werden.

Wie verhalte ich mich, wenn ich persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 


(Stand:  9. Februar 2021 15:15  Uhr)

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden und sich zusätzlich vorsorglich selbst in eine freiwillige Quarantäne begeben. Das bedeutet: zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und eine gute Händehygiene sowie Husten- und Niesregeln einhalten. Das Gesundheitsamt entscheidet über die Dauer der Quarantäne.

Für Kontaktpersonen ersten Grades besteht, im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten, ein Anspruch auf eine kostenlose Testung. Das zuständige Gesundheitsamt oder der behandelnde Arzt der positiv getesteten Person bestätigen den Anspruch auf einen Test. Die Testung ist nach Anordnung durch das Gesundheitsamt bei Hausärzten möglich – hierfür muss zuvor telefonischer Kontakt aufgenommen werden. Zusätzlich können Termine für eine Testung in den Infektsprechstunden der Arztpraxen über die Terminservicestelle über 116 117 (telefonisch oder online unter https://eterminservice.de/terminservice) gebucht werden, sofern Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin keine Tests durchführt. Für die Testung kann die Quarantäne unterbrochen werden. Für die Anreise sollten keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. 

Wichtig: Ein negativer Test befreit nicht von der Quarantänepflicht! Diese kann nur durch das Gesundheitsamt aufgehoben werden.

Soll ich weiterhin Blut spenden?


(Stand:  2. November 2020 11:10  Uhr)

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten ist es gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig, weiterhin Blut zu spenden. Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blutspende gehen. Personen mit Anzeichen eines Infekts oder erhöhter Körpertemperatur dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden. Dies gilt auch für Personen, die Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten und für COVID-19-Erkrankte. 

Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sorgen dafür, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit COVID-19 besteht.

In Hamburg sind Blutspenden hier möglich:

Weitere Informationen: www.blutspenden.de

Zusätzlich ist es für Personen, die eine Corona-Erkrankung durchstanden haben, möglich, Blut als Immunspende für die Forschung und die Therapie mit Covid-19 Antikörpern zu spenden. Mehr Informationen gibt es unter www.immunspender.com.

Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?


(Stand:  15. Dezember 2020 16:00  Uhr)

Vorerkrankte, Pflegebedürftige und ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Sie sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Bei Ihnen kann eine COVID-19-Erkrankung zu einem schweren Krankheitsverlauf führen. Deshalb werden sie als Risikogruppe bezeichnet und es sind erhöhte Schutzmaßnahmen notwendig.

Die Maßnahmen umfassen verbindliche Vorgaben zur Infektionsprävention und Hygiene im Rahmen der Versorgung in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste. So sollen Kontakte zwischen dem Pflegepersonal untereinander und mit den Pflegebedürftigen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollen potenzielle Krankheitssymptome systematisch überprüft und dokumentiert werden, um frühzeitig Infektionen festzustellen.

Mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung werden Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, notwendige Vorbereitungen auf das Ausbruchsgeschehen zu treffen. Dazu gehört, dass bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Personal von Pflegeeinrichtungen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit infizierten Personen oder deren Kontaktpersonen eine Corona-Testung durchgeführt werden muss. Bei einem Infektionsgeschehen in den Einrichtungen werden sofort alle Beschäftigen und Pflegebedürftigen getestet und es sind besondere Schutzmaßnahmen wie die Isolation der Infizierten und das Tragen von spezieller Schutzkleidung zu treffen. Auch ohne Infektionsgeschehen muss das Pflege- und Betreuungspersonal in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen während der Arbeitszeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen, das Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten ab Betreten bis zum Verlassen der Häuslichkeit. Rückkehrer aus Risikogebieten dürfen stationäre und Tagespflegeeinrichtungen grundsätzlich 14 Tage nicht betreten.

Den pflege- oder betreuungsbedürftigen Personen in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen und es ist darauf hinzuwirken, dass diese Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Kontakt mit Pflege- und Betreuungspersonal und bei Aufenthalten in Gemeinschaftsräumen tragen, soweit die körperliche und psychische Verfassung es zulässt.

Seit 1. September 2020 werden die Tagespflegeeinrichtungen wieder geöffnet, es gelten auch hier Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen. Beschäftige und Tagespflegegäste werden wöchentlich in der Einrichtung kostenfrei getestet.

Die Beschäftigten der Einrichtungen haben sich spätestens ab dem 21. Dezember 2020 regelmäßig, mindestens zweimal pro Woche, vor dem Dienst einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels PoC-Antigen-Test zu unterziehen. Das Ergebnis ist dem Träger vorzulegen und von diesem zu dokumentieren. Ein positives Testergebnis hat der Träger umgehend der zuständigen Behörde mitzuteilen. Die Träger organisieren die erforderlichen Testungen. 

Tagespflegeeinrichtungen sind im Falle eines Infektionsgeschehens für mindestens sieben Tage zu schließen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?


(Stand:  1. März 2021 18:30  Uhr)

Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn Sie keine Praxis aufsuchen können (zum Beispiel bei Immobilität) können Sie den Arztruf Hamburg anrufen unter der 116 117 (Terminservicestelle). Unter dieser Telefonnummer erhalten Sie optional auch einen Termin in einer Infektsprechstunde. Es ist auch möglich, online einen Termin für eine Infektsprechstunde zu vereinbaren: https://eterminservice.de/terminservice.

Der Hausarzt oder der Arztruf entscheiden, ob ein Test durchgeführt werden soll und begleiten Sie durch das Testverfahren. Ein Test wird in der Regel nach Vorgaben des RKI außerhalb von Einrichtungen in den folgenden Fällen durchgeführt:

  • Symptome: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie etwa Kurzatmigkeit oder Atemnot haben (Erkrankung der Atemwege) und/oder den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns feststellen oder
  • Kontakt: Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und sie bei sich COVID-19-typischen Symptomen egal welcher Schwere (www.rki.de/covid-19-steckbrief) feststellen

Der Arzt oder die Ärztin bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. Ist ein Test gemacht worden, sollten bis zum Erhalt des Ergebnisses dringend Kontakte zu anderen vermieden werden und wenn irgend möglich das zu Hause nicht verlassen werden. Zudem sollte die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachtet werden.

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt COVID-19-Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt ihres Bezirks oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040/428 284 000 (täglich von 7 bis 19 Uhr). An den Wochenenden ist die Hotline samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen:  Flussschema des RKI, Sozialbehörde, Aktuelle Hinweise zum CoronavirusInformationen für Patienten zum Corona-Virus (Kassenärztliche Vereinigung)Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des RKI

Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Die Auswirkungen von Corona, besonders die häusliche Isolation oder Quarantäne, belasten viele Menschen. Manchmal kann das Leben mit seinen Anforderungen überhand nehmen.

  • Bei der Telefonseelsorge hilft man Ihnen anonym und kostenlos. Rund um die Uhr. Informationen zu den Angeboten der Telefonseelsorge finden Sie auf der Seite "Seelsorge: Wenn das Leben schwierig ist".
  • Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bietet für die kommenden Wochen täglich von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose und anonyme Hotline zur psychologischen Beratung in der Krise an: 0800 777 22 44. Hinweis: Therapeutische und ärztliche Praxen sind nach wie vor erreichbar. Weitere Informationen: Informationen zur Hotline des BPD 

  • Eine Zusammenstellung von Hilfsangeboten in psychischen Krisen gibt es auf der Seite des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit

    In akuten Krisen: Der allgemeinärztlichen Notdienst, Telefon 116 117
    Bei akuter Gefahr: der Polizeinotruf 110
    Evangelische TelefonSeelsorge: Telefon 0800 1110111
    Katholische TelefonSeelsorge: Telefon 0800 1110222

  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirksämter sind zuständig für Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz im jeweiligen Bezirk mit seelischen Problemen, psychischen Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen. So finden Sie den für Sie zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienst: Rufen Sie den Behördenfinder Hamburg auf. Unter Suchbegriff geben Sie „Sozialpsychiatrischer Dienst“ ein, auf der Folgeseite geben Sie dann den Straßennamen Ihres Wohnortes ein.

Gibt es ein Heilmittel gegen das neuartige Coronavirus?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Falschmeldungen zur Corona-Pandemie verbreiten sich derzeit in Windeseile über WhatsApp, Facebook oder andere soziale Medien. Es finden sich auch unseriöse Therapieempfehlungen mit vermeintlichen Heilmitteln gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19. So wird beispielsweise geraten, die ätzende Bleich-Chemikalie CDS (Chlordioxidlösung), auch als MMS (Miracle Mineral Supplement) bezeichnet, zu trinken, um das Virus abzutöten. Die Anwendung als Heilmittel kann keinesfalls empfohlen werden und die Einnahme gesundheitsgefährdend sein.
Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (zum Beispiel Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Superinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Weiter Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI).

Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste beschränken. Viele Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Für ältere Menschen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, stellen sich viele Fragen: Wer erledigt die Einkäufe, wer begleitet sie zum Arzt, wer führt den Hund aus und wer hilft im Haushalt? Besonders betroffen sind dabei allein lebende, aber auch als Paar lebende ältere Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden zurückgreifen können. 

Zur Unterstützung dieser Gruppe hat die Stadt ein Corona-Hilfe-Telefon „Hamburg hilft Senioren“ eingerichtet: Es richtet sich sowohl an ältere Menschen in schwierigen Situationen als auch an Hamburgerinnen und Hamburger, die ihre Hilfe anbieten möchten. Seniorinnen und Senioren erhalten Hilfe täglich von 7 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 040 - 4 28 28 8000. E-Mail: hamburghilftsenioren@service.hamburg.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/coronavirus/senioren.

Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Isolierung oder Quarantäne?


(Stand:  26. Februar 2021 15:00  Uhr)

Eine behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne wird von dem jeweiligen Gesundheitsamt im Bezirk bei engem Kontakt mit einer positiv getesteten Person angeordnet. Personen mit einem positiven Testergebnis auf COVID-19 erhalten von ihrem zuständigen Gesundheitsamt eine behördlich angeordnete, häusliche Isolierung. Die Anordnung kann im ersten Schritt mündlich ausgesprochen werden und wird schriftlich vom Gesundheitsamt noch einmal bestätigt. Allgemein gilt, dass Personen mit einem positiven Corona-Test und enge Kontaktpersonen (Ansteckungsverdächtige) generell eine Anordnung zur Absonderung von 14 Tagen erhalten. Es besteht keine Möglichkeit die häusliche Isolierung bzw. Quarantäne, zum Beispiel durch einen negativen Test, vorzeitig zu beenden. Zur Beendigung der Isolierung bzw. Quarantäne kann vom Gesundheitsamt nach 14 Tagen ein Test verlangt beziehungsweise veranlasst werden.

Personen in behördlich angeordneter häuslicher Isolierung oder Quarantäne müssen ein Quarantäne-Tagebuch führen, in dem sie unter anderem den Gesundheitszustand, eintretende Symptome etc. dokumentieren.

Weitere Informationen finden Sie in dem Merkblatt Quarantäne.

Was ist während einer häuslich angeordneten Isolierung bzw. Quarantäne erlaubt?


(Stand:  26. Februar 2021 15:00  Uhr)

Personen in behördlich angeordneter Isolierung oder Quarantäne dürfen den privaten Wohnort (Wohnung, Wohngemeinschaft etc.) oder das eigene Grundstück ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen und keinen direkten Kontakt zu anderen Personen haben. Bitte fragen Sie Nachbarn, Freunde oder Familie um Hilfe bei zum Beispiel nötigen Besorgungen. Bei benötigten Medikamenten sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Hausärztin. 

Sollte Sie keine Personen in Ihrem Umfeld haben, die Ihnen helfen können, kontaktieren Sie das Gesundheitsamt. Es wird mit Ihnen zusammen eine Lösung finden.

Für die Durchführung eines Corona-Tests darf die häusliche Isolierung bzw. Quarantäne unterbrochen werden, wenn das Gesundheitsamt diesen Test angeordnet hat. Bitte begeben Sie sich auf direktem Wege zur Testung und wieder zurück und verwenden dabei keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Das Gesundheitsamt muss Sie unangemeldet und kurzfristig kontaktieren können, wenn Sie in Quarantäne sind. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie unter der angegebenen Telefonnummer und E-Mail-Adresse erreichbar sind.

Wann ist die behördlich angeordnete Isolierung bzw. Quarantäne wieder beendet?


(Stand:  26. Februar 2021 15:00  Uhr)

Das Gesundheitsamt entscheidet unter anderem auf Basis des Quarantäne-Tagesbuches über die Aufhebung der Maßnahmen.

Allgemein gilt, dass Personen mit einem positiven Corona-Test und enge Kontaktpersonen (Ansteckungsverdächtige) generell eine Anordnung von 14 Tagen erhalten. Es besteht keine Möglichkeit die Isolierung oder Quarantäne, zum Beispiel durch einen negativen Test, vorzeitig zu beenden. Zur Beendigung der Isolierung bzw. Quarantäne kann vom Gesundheitsamt nach 14 Tagen ein Test verlangt beziehungsweise veranlasst werden.

Nach einer vollständigen Aufhebung der Maßnahmen ohne weitere Auflagen darf eine betroffene Person das Haus wieder verlassen. Über die Aufhebung der Maßnahmen werden die betroffenen Personen zunächst mündlich informiert. Eine schriftliche Bestätigung vom Gesundheitsamt erfolgt im Anschluss.

Wie erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?


(Stand:  2. November 2020 12:00  Uhr)

Wie Sie Ihr Testergebnis erhalten, hängt davon ab, wo Sie sich haben testen lassen.

  • Test durch den Arztruf 116117, Notfallpraxen der KVH und Testzentrum am Hauptbahnhof: Sie finden Ihr Testergebnis auf der Internetseite www.laborergebnisse-hamburg.de unter Verwendung Ihrer „Labornummer“ einsehen. Die Labornummer bekommen Sie von dem testenden Arzt des Arztruf Hamburg bzw. vom jeweiligen Testzentrum oder Praxis ausgehändigt. Rufen Sie nicht den Arztruf Hamburg (116117), die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg oder das Testzentrum an, um das Ergebnis zu erfragen. Dort liegen diese Informationen nicht vor!
  • Wurde Ihr Test in Ihrer Hausarztpraxis oder in einem Krankenhaus durchgeführt, erhalten Sie das Testergebnis direkt von dort.

Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen?


(Stand:  5. Januar 2021 13:45  Uhr)

Seit dem 1. Juli 2020 dürfen Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen für Besuche nur unter den folgenden Voraussetzungen betreten werden:

  • In dem Einrichtungsgebäude gibt es kein Corona-Ausbruchsgeschehen.
  • Jeder Bewohner und jede Bewohnerin darf wöchentlich für mindestens drei Stunden durch maximal zwei Personen gleichzeitig besucht werden. Es gibt keine Beschränkung auf bestimmte Besucher.
  • Besuche, die in den Außenbereichen stattfinden, dürfen ohne zeitliche Begrenzung durchgeführt werden.
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen die Einrichtung nur in Begleitung Erwachsener betreten.
  • Besuchen im Rahmen der Sterbebegleitung soll zugestimmt werden.
  • Ein Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, Termine können bei Bedarf durch die Einrichtung gesteuert werden.
  • Die Besuchsperson bestätigt der Wohneinrichtung schriftlich, dass sie in den vergangenen 14 Tagen vor dem Besuch ihres Wissens keinen Kontakt mit COVID-19-Erkrankten gehabt hat, selbst nicht positiv auf COVID-19 getestet wurde sowie aktuell keine Symptome einer Atemwegserkrankung hat.
  • Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Besucherinnen und Besucher, die Kontakt zu einer an COVID-19-erkrankten Person hatten oder vor weniger als 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, dürfen die Wohneinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen nicht betreten.
  • Den Besuchern wird empfohlen, Besuche in den Außenbereichen durchzuführen. Die Zimmer in den Wohnbereichen dürfen von Besuchern betreten werden.
  • Körperkontakt zwischen Besuchern und Pflegebedürftigen ist erlaubt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht länger als 15 Minuten pro Besuch unterschritten wird
  • Die Träger müssen Möglichkeiten zur Handdesinfektion schaffen und die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch Besuchspersonen häufig berührt werden, mehrmals täglich reinigen und Besuchende mit schriftlichen oder bildlichen Hinweise hinsichtlich der erforderlichen Hygienemaßnahmen unterweisen.
  • Die Träger haben ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept für das Besuchsgeschehen zu entwickeln und ihre Hygienepläne anzupassen .
  • Besuchspersonen haben vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude und der Außenbereiche einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Alle Besuche sind durch die Einrichtung zu dokumentieren.
  • Besuchspersonen sind hinsichtlich der Hygienemaßnahmen zu unterweisen.
  • Seit dem 23. Dezember 2020 müssen Besucherinnen und Besucher vor dem Betreten der Einrichtung ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis vorlegen oder einen Schnelltest unmittelbar vor Betreten der Einrichtung durchführen. Alternativ können auch bereits zuvor durchgeführte Tests akzeptiert werden. Die Testung muss nach den geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts durchgeführt werden und darf höchstens 48 Stunden (POC-Antigen-Schnelltests) bzw. höchstens drei Tage (PCR-Tests) vor dem Besuch vorgenommen worden sein.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe in besonderen Wohnformen oder ambulant betreuten Wohngruppen erbracht werden, dürfen nur zu Besuchszwecken betreten werden, wenn die Einrichtungen die Einhaltung eines von ihnen erstellten und dokumentierten Konzepts zum Infektionsschutz (Besuchskonzept) gewährleisten.

Das Besuchskonzept sollte insbesondere Vorgaben zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Bewohnern und der besuchenden Person, zu den Räumlichkeiten, in denen diese Besuche stattfinden, zu einer zeitlichen Ausgestaltung der Besuche, zu einem Besuchsverbot von Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung und zu sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und zu allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos beinhalten.

Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?


(Stand:  20. Dezember 2020 12:25  Uhr)

Wenn Sie zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die und seelischen und zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht. Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie das "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der 'Corona-Zeit'".

Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?


(Stand:  2. November 2020 12:25  Uhr)

Wer akute Beschwerden hat, die nicht auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen. Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Notwendige Arztbesuche sollten nicht herausgezögert werden, da sich dadurch die gesundheitliche Situation womöglich noch verschlimmern können. Daher gilt: Wer akute Hilfe benötigt, sollte eine Arztpraxis aufsuchen. Auch Vorsorgeuntersuchungen sowie routinemäßige Arzttermine können wahrgenommen werden.

Im Zweifel sollte vorab der Hausarzt oder die Hausärztin kontaktiert werden, um zu besprechen, wann die beste Zeit für einen Arztbesuch ist und wie die Bedingungen vor Ort sind.

Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?


(Stand:  2. November 2020 12:30  Uhr)

Hamburger Kliniken lassen eine Begleitperson bei der Geburt sowie Besuche dieser Person auf der Wochenbettstation grundsätzlich zu, soweit im Einzelfall medizinisch oder aus Gründen des Infektionsschutzes nichts dagegen spricht. Die Entscheidung obliegt dem Ermessen der Kliniken und kann zum Beispiel aufgrund der räumlichen Gegebenheiten durchaus geboten sein.

Wo finde ich Informationen in einfacher und leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?


(Stand:  2. November 2020 12:30  Uhr)

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

Unterstützung bieten auch der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66-07 (info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de) sowie das Gebärdentelefon (Videotelefonie) - www.gebaerdentelefon.de/bmg

Wissen über Corona in leichter Sprache vermittelt diese Info-Seite: https://corona-leichte-sprache.de/page/16-aktuelles.html.

Wie wird in Hamburg getestet?


(Stand:  30. März 2021 14:00  Uhr)

In Hamburg wird entsprechend der nationalen Teststrategie empfohlen, bei folgenden Personengruppen Testungen durchzuführen:

  1. Symptomatische Personen, das heißt Personen mit jeglichen akuten respiratorischen bzw. COVID-19 typischen Symptomen, inklusive jedem ärztlich begründeten Verdachtsfall.
  2. Kontaktpersonen: alle engen asymptomatischen Kontaktpersonen bestätigter COVID-19-Fälle im Rahmen von Testkapazitäten, das umfasst zum Beispiel Mitglieder desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden.
  3. Bewohner von Betreuungseinrichtungen und Patienten: In Einrichtungen wie Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Gruppen sowie in der ambulanten Pflege ist umfangreicher zu testen, um Ausbrüche in solchen Einrichtungen zu verhindern oder schnell einzudämmen. Bei bestätigter SARS-CoV-2-Infektion in stationären Einrichtungen sollten daher alle Bewohner und Patienten, ggf. auch Besucher getestet werden. Zudem sollten alle Patienten und Bewohner vor (Wieder-)Aufnahme in eine solche Einrichtung bzw. vor einer ambulanten Operation getestet werden. Nach der Aufnahme wird empfohlen, diese Personen in gewissem Abstand erneut zu testen.
  4. Personal: Auch Personal in Krankenhäusern und stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen soll vermehrt getestet werden. Als Kontaktpersonen sind Mitarbeiter, die COVID-19-Patienten betreuen, in jedem Falle regelmäßig zu testen. Bei Ausbrüchen in stationären Einrichtungen sollte auch das gesamte Personal einer Testung unterzogen werden. Zudem wird im Rahmen der anlasslosen Reihentestungen mit Antigentests das Personal getestet
  5. Gemeinschaftseinrichtungen: Das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen wird ebenfalls regelmäßig mit Antigentests getestet. Bei Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen und -unterkünften (zum Beispiel Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterkunft, Justizvollzugsanstalt) sollten sich Personen in den Einrichtungen einer Testung unterziehen, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. Diese Testung wird durch das Gesundheitsamt angeordnet.
  6. Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland haben die Möglichkeit, sich kostenlos in Hausarztpraxen, Apotheken und Schnelltestzentren mindestens einmal wöchentlich mittels Antigentest testen zu lassen. Eine Liste mit den Standorten und Kontaktdaten der Testzentren und Apotheken finden Sie hier: www.hamburg.de/corona-schnelltest/

In der Woche vom 22. bis 28. März 2021 wurden an Werktagen in Hamburger Laboren etwa 18.027 Testungen pro Tag ausgeführt. Die Labore melden alle positiv getesteten Personen an die zuständigen Gesundheitsämter. Die Zahl der Testungen entspricht nicht der Anzahl der getesteten Patienten, da zum Teil bei Patienten im Krankenhaus mehrere Testungen pro Person durchgeführt werden. Zudem werden in Hamburger Laboren auch Tests für das Hamburger Umland durchgeführt.

Die in Hamburger Laboren verwendeten PCR-Nachweissysteme besitzen  eine sehr hohe Sensitivität und Spezifität, die Spezifität dieser Test liegt bei nahezu 100%. Um falsch positive Testergebnisse zu vermeiden, werden beispielsweise „Dual Target“ Tests eingesetzt. Außerdem findet eine sorgfältige Auswertung durch in der PCR-Diagnostik erfahrene Ärztinnen und Ärzte statt.

Unter welchen Bedingungen ist Prostitution erlaubt?


(Stand:  2. November 2020 00:00  Uhr)

Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.

Soll ich ein Kontakt-Tagebuch führen?


(Stand:  11. November 2020 13:00  Uhr)

Abstand halten und Kontakte vermeiden sind das Gebot der Stunde.  Doch ist es nicht immer möglich, gar keine persönlichen Kontakte zu unterhalten. Um im Ernstfall zu wissen, welche Kontakte in den letzten Tagen entstanden sind, empfehlen wir ein Kontakt-Tagebuch zu führen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite www.hamburg.de/faq-corona-kontakttagebuch 

Ist Covid-19 so harmlos wie ein Schnupfen oder die Grippe?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Auf den ersten Blick sind COVID-19, Erkältungen und die Grippe (Influenza) schwer voneinander abzugrenzen, da Betroffene häufig die gleichen Symptome an sich beobachten können: Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeiner Schwäche. Schaut man sich jedoch den Krankheitsverlauf und vor allem die möglichen Komplikationen und Folgeschäden genauer an, zeigen sich gravierende Unterschiede. 

Krankheitszeichen einer Erkältung („Schnupfen“) sind vor allem verstopfte Nase sowie Husten und gelegentlich Halsschmerzen, manchmal begleitet durch leichtes Fieber. Komplikationen treten in der Regel nicht auf.   

Typisch für die Grippe (Influenza) ist ein plötzlich auftretendes, schweres Krankheitsgefühl mit Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen.  In einigen Fällen werden auch allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche, Schnupfen, selten auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall beobachtet. Allerdings zeigt nur ein Drittel der infizierten Personen den typischen, fieberhaften Krankheitsverlauf. Bei einem weiteren Drittel verläuft die Grippe leichter und ein Drittel entwickelt keine Symptome. 

Zu den häufigsten Komplikationen gehören Lungenentzündungen. Bei Kindern kann es zu Mittelohrentzündungen kommen. Nur selten werden Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels beobachtet.  

Der Krankheitsverlauf von COVID-19 ist häufig unspezifisch, vielfältig und variiert stark. Eine Infektion kann ganz ohne Krankheitszeichen bleiben, meist treten leichte Symptome auf, aber auch schwere Krankheitsverläufe mit Lungenversagen und Tod werden beobachtet – insbesondere bei älteren Patienten oder Personen mit Vorerkrankungen. Neben den Atemwegen können auch andere Organsysteme von einer Infektion mit SARS-CoV-2 betroffen sein. Beobachtet wurden Lungenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Leber- und Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Haut, schwere Infektionen und Entzündungsreaktionen bis hin zu Organversagen. Viele von Komplikationen Betroffene versterben oder leiden unter Langzeitfolgen. Selbst Wochen bis Monate nach einer akuten Erkrankung an COVID-19 können Symptome vorhanden sein oder neu auftreten. Wie hoch der Anteil von Erkrankten mit Langzeitfolgen ist, lässt sich mangels Daten noch nicht verlässlich sagen. 

Weitere Informationen: Mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen von COVID-19Wie unterscheiden sich die Krankheitszeichen von Erkältung, Grippe und COVID-19

Stimmt es, dass Kinder das Corona-Virus nicht übertragen?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Bekannt ist, dass gerade jüngere Kinder seltener von einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen sind als Erwachsene und eine Erkrankung an COVID-19 meist ohne Krankheitszeichen oder mild verläuft. 

Wie hoch jedoch das Risiko ist, dass infizierte Kinder andere anstecken, wurde bisher selten untersucht und kann daher nicht abschließend bewertet werden. Die Ansteckungsrate durch Kinder und die Viruslast bei Kindern war in Studien teilweise ähnlich hoch wie bei Erwachsenen.

Weitere Informationen: Risikogruppen für schwere VerläufeEpidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19​​​​​​​

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