Gesundheit

Neue Verordnung gilt ab 23. Oktober 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 15. Januar 2022 (Sonnabend) in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie:

  • Die zeitliche Gültigkeit der Tests beträgt 48 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest).
  • In Bus und Bahn gilt ab Sonnabend (15. Januar) eine FFP2-Maskenpflicht (siehe FAQ Verkehr)
  • Wer gefälschte Impf-, Genesenen- oder Testnachweise herstellt, beschafft, verkauft, weitergibt oder verwendet, muss nicht nur mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Gesundheit

Muss ich eine Schutzmaske tragen?


(Stand:  4. Mai 2021 10:30  Uhr)

Es besteht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder von FFP2-Masken in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens. Genauere Informationen hierzu stehen in der aktuellen Verordnung sowie in der Antwort zur Frage "Wann muss ich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen?". 

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Wo eine Maskenpflicht verbindlich ist, sind Visiere nicht mehr erlaubt. Sie sind nur noch ausnahmsweise zulässig, wenn besondere Gründe vorliegen (zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen). Siehe hierzu § 8 der Rechtsverordnung.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne einer Mund- und Nasenbedeckung.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 


(Stand:  12. November 2021 14:00  Uhr)

Alle Verhaltensregeln, die in diesem Fall gelten, finden Sie auch hier: Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld - hamburg.de

Möglicherweise werden Sie von Menschen aus Ihrem Umfeld darauf hingewiesen, dass Sie sich infiziert haben könnten, weil Sie einen engen Kontakt hatten.
Bitte nehmen Sie diesen Hinweis ernst, auch wenn Sie bisher keine Krankheitssymptome haben oder wenn Sie nicht durch eine Behörde informiert wurden.
Um sich und andere zu schützen, sollten Sie  je nach persönlicher Situation folgende Regeln befolgen:

Ich bin vollständig geimpft.
Sie sind gut geschützt. Aber in manchen Fällen kann das Virus trotz Impfung übertragen werden, deshalb gilt für 10 Tage:

  • Bei Kontakt zu Älteren, Menschen mit Vorerkrankungen und Schwangeren Abstand halten und eine FFP2-Maske tragen! Regelmäßige Selbst-Testungen sind sinnvoll.

Ich bin nicht vollständig geimpft.

  • Minimieren Sie die Kontakte zu anderen Personen für 10 Tage, vermeiden Sie z.B. private Begegnungen und Feierlichkeiten
  • Bleiben Sie möglichst viel zu Hause. Dort gilt:
    • Viel lüften
    • Regelmäßig Hände waschen (mindestens 20 Sekunden)
    • Husten und Niesen Sie in die Ellenbeuge
    • Verbringen Sie möglichst viel Zeit in getrennten Räumen und wenig Zeit in Gemeinschaftsräumen wie Küche, Bad und Flur.
    • Wiederholte Selbst-Testungen sind sinnvoll.
  • Sie dürfen einkaufen, bitten Sie jedoch möglichst Familie, Freunde und Nachbarn um Unterstützung. 
  • Sie dürfen arbeiten, wenn möglich von zu Hause. Wenn nicht, halten Sie bitte Abstand zu Kolleginnen und Kollegen und tragen eine FFP2-Maske.
  • Für einen geplanten Besuch einer Arztpraxis rufen Sie vorher dort an.

Ich arbeite mit älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen.

  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber.
  • Lassen Sie sich regelmäßig bei der Arbeit testen und tragen Sie eine FFP2-Maske.

Für alle Personen gilt außerdem:

  • Achten Sie 14 Tage lang auf Symptome, z.B. Fieber, Husten, Halsschmerzen. Schwächegefühl oder Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  • Wenn Symptome auftreten, bleiben Sie zu Hause und rufen Sie 116117 oder Ihre Hausarzt-Praxis an, um einen Test zu vereinbaren.


Soll ich weiterhin Blut spenden?


(Stand:  2. November 2020 11:10  Uhr)

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten ist es gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig, weiterhin Blut zu spenden. Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blutspende gehen. Personen mit Anzeichen eines Infekts oder erhöhter Körpertemperatur dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden. Dies gilt auch für Personen, die Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten und für COVID-19-Erkrankte. 

Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sorgen dafür, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit COVID-19 besteht.

In Hamburg sind Blutspenden hier möglich:

Weitere Informationen: www.blutspenden.de

Zusätzlich ist es für Personen, die eine Corona-Erkrankung durchstanden haben, möglich, Blut als Immunspende für die Forschung und die Therapie mit Covid-19 Antikörpern zu spenden. Mehr Informationen gibt es unter www.immunspender.com.

Welche Schutzmaßnahmen werden für vorerkrankte, ältere und pflegebedürftige Menschen getroffen?


(Stand:  12. Januar 2022 00:00  Uhr)

Vorerkrankte, Pflegebedürftige und ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Dies führte auch dazu, dass diese besonders schützenwerte Personengruppe mit Priorität gegen COVID-19 geimpft wurden. Trotz steigender COVID-19-Impfquoten und des Aufbaus einer schützenden Grundimmunität in der Bevölkerung sind hohe Inzidenzwerte sowie ein überwiegendes Vorkommen der ansteckenderen Omikron-Virusvariante zu verzeichnen.

Inzwischen ist wissenschaftlich belegt, dass auch von geimpften und genesenen Personen ein Ansteckungsrisiko ausgehen kann. Um den erforderlichen Schutz der älteren Menschen u.a. in den Wohneinrichtungen der Pflege auch weiterhin zu gewähren und dort gleichzeitig weiterhin soziale Kontakte zu ermöglichen, ist eine Anpassung der bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen notwendig. In einer Einrichtung sind in der Regel nicht alle Personen geimpft, wobei der Prozentsatz von Einrichtung zu Einrichtung schwankt. Eine 100 prozentige Durchimpfung ist aus verschiedenen Gründen nicht erreichbar. Anzustreben ist für stationäre Pflegeeinrichtungen, dass 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals einen Impfschutz bzw. partielle Immunität nach Genesung haben sowie die Aufrechterhaltung dieses kontinuierlich hohen Impfschutzes. Für Tagespflegeeinrichtungen ist anzustreben, dass 80 Prozent der anwesenden Tagespflegegäste Impfschutz beziehungsweise partielle Immunität nach Genesung haben. Diese Quote wird in allen Hamburger Tagespflegeeinrichtungen faktisch bei einer Immunisierung von 87 Prozent aller die Einrichtung insgesamt nutzenden Tagespflegegäste erreicht und führt beispielsweise dazu, dass bei Erreichen dieser Immunisierungsquote der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht mehr eingehalten werden muss und die Tagespflegeeinrichtungen wieder nahezu vollständig ausgelastet werden können.

Daher gilt es, aufgrund der nicht vollständigen Durchimpfung und des damit einhergehenden Infektionsrisikos, auch weiterhin präventive Maßnahmen zu ergreifen. Diese Maßnahmen umfassen verbindliche Vorgaben zur Infektionsprävention und Hygiene im Rahmen der Versorgung in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste. So sollen Kontakte zwischen dem Pflegepersonal untereinander und mit den Pflegebedürftigen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollen potenzielle Krankheitssymptome systematisch überprüft und dokumentiert werden, um frühzeitig Infektionen festzustellen.

Mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung werden Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, notwendige Vorbereitungen auf das Ausbruchsgeschehen zu treffen. Dazu gehört, dass bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Personal von Pflegeeinrichtungen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit infizierten Personen oder deren Kontaktpersonen eine Corona-Testung durchgeführt werden muss. Bei einem Infektionsgeschehen in den Einrichtungen werden sofort alle Beschäftigen und Pflegebedürftigen getestet und es sind besondere Schutzmaßnahmen wie die Isolation der Infizierten und das Tragen von spezieller Schutzkleidung zu treffen. Auch ohne Infektionsgeschehen muss das Pflege- und Betreuungspersonal in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sowie Tagespflegeeinrichtungen während der Arbeitszeit eine FFP2-Maske tragen, das Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten ab Betreten bis zum Verlassen der Häuslichkeit. Rückkehrer aus Hochrisikogebieten dürfen Pflegeeinrichtungen grundsätzlich zehn Tage nicht betreten, Rückkehrer aus Virusvariantengebieten 14 Tage.

Den pflege- oder betreuungsbedürftigen Personen in Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen und auf Wunsch auch FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Seitens der Träger von Tages-, Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen ist darauf hinzuwirken, dass diese Personen zumindest eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Kontakt mit Pflege- und Betreuungspersonal und bei Aufenthalten in Gemeinschaftsräumen tragen, soweit die körperliche und psychische Verfassung es zulässt.

Alle Beschäftigten der Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen haben sich täglich vor Arbeitsbeginn einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels PoC-Antigen-Test zu unterziehen. Das Ergebnis ist dem Träger vorzulegen und von diesem zu dokumentieren. Ein positives Testergebnis hat der Träger umgehend der zuständigen Behörde mitzuteilen. Die Träger organisieren die erforderlichen Testungen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?


(Stand:  27. Dezember 2021 00:00  Uhr)

Wenn Sie glauben an COVID-19 erkrankt zu sein, sollte eine PCR-Testung durchgeführt werden. 
Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen, können Sie den Arztruf Hamburg unter der 116 117 anrufen. Unter dieser Telefonnummer erhalten Sie optional auch einen Termin in einer Infektsprechstunde. Es ist auch möglich, online einen Termin für eine Infektsprechstunde zu vereinbaren: https://eterminservice.de/terminservice.

Weitere Informationen finden Sie hier: Umgang mit Corona-Fällen im eigenen Umfeld - hamburg.de


Wo finde ich telefonisch Hilfe, wenn ich mich von der Situation überfordert fühle?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Die Auswirkungen von Corona, besonders die häusliche Isolation oder Quarantäne, belasten viele Menschen. Manchmal kann das Leben mit seinen Anforderungen überhand nehmen.

  • Bei der Telefonseelsorge hilft man Ihnen anonym und kostenlos. Rund um die Uhr. Informationen zu den Angeboten der Telefonseelsorge finden Sie auf der Seite "Seelsorge: Wenn das Leben schwierig ist".
  • Eine Zusammenstellung von Hilfsangeboten in psychischen Krisen gibt es auf der Seite des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit

    In akuten Krisen: Der allgemeinärztlichen Notdienst, Telefon 116 117
    Bei akuter Gefahr: der Polizeinotruf 110
    Evangelische TelefonSeelsorge: Telefon 0800 1110111
    Katholische TelefonSeelsorge: Telefon 0800 1110222

  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirksämter sind zuständig für Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz im jeweiligen Bezirk mit seelischen Problemen, psychischen Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen. So finden Sie den für Sie zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienst: Rufen Sie den Behördenfinder Hamburg auf. Unter Suchbegriff geben Sie „Sozialpsychiatrischer Dienst“ ein, auf der Folgeseite geben Sie dann den Straßennamen Ihres Wohnortes ein.

Wo erhalten Senioren Hilfe, die auf Unterstützung angewiesen sind?


(Stand:  2. November 2020 11:45  Uhr)

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste beschränken. Viele Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Für ältere Menschen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, stellen sich viele Fragen: Wer erledigt die Einkäufe, wer begleitet sie zum Arzt, wer führt den Hund aus und wer hilft im Haushalt? Besonders betroffen sind dabei allein lebende, aber auch als Paar lebende ältere Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden zurückgreifen können. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/coronavirus/senioren.

Was bedeutet eine behördlich angeordnete, häusliche Isolierung oder Quarantäne?


(Stand:  17. Januar 2022 16:00  Uhr)

Grundsätzlich wird zwischen den Begriffen Isolierung und Quarantäne unterschieden. Quarantänen gelten für Personen, die engen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Corona-Virus nachgewiesen wurde oder die aus einem vom RKI ausgewiesenen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet einreisen. Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, müssen in eine häusliche Isolierung.  

Seit dem 24.12.2021 ist über die Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordung geregelt, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger bei Verdacht auf eine Infektion oder beim Vorliegen einer Infektion auch ohne Anordnung eines Gesundheitsamtes in Isolierung oder Quarantäne begeben muss.

Eine häusliche Isolierung bei einer Person mit einem positiven PCR-Test gilt grundsätzlich für 10 Tage. In Einzelfällen kann das Gesundheitsamt die Isolierung auch verlängern.
Haushaltsangehörige einer infizierten Person, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich ebenfalls für 10 Tage in Quarantäne begeben. 

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne:

a) Geboosterte Personen mit vollständigem Impfschutz - 2 Impfungen - plus Auffrischungsimpfung*,
b) frisch (bis 3 Monate nach zweiter Impfung ) doppelt geimpfte Personen,
c) frisch genesene Personen, wenn die Erkrankung weniger als 3 Monate zurückliegt
*Achtung: Auch Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, benötigen eine zweite Impfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Weitere Infos.

Die Quarantänezeit kann ab Tag 7 mit einem negativen Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test) verkürzt werden. Zur Durchführung des Tests darf die Quarantäne kurzzeitig unterbrochen werden, dabei muss eine FFP-2-Maske getragen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie eine entsprechende Teststelle nur aufsuchen können, wenn Sie keine typischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 (mehr) aufweisen.

In Schulen und Kindertagesstätten können zur Verkürzung der Quarantäne abweichende Regelungen gelten.

Wann ist die behördlich angeordnete Isolierung bzw. Quarantäne wieder beendet?


(Stand:  17. Januar 2022 16:00  Uhr)

Mit dem Inkrafttreten der 61. Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung gilt, dass sich ungeimpfte und geimpfte Personen mit einem positiven PCR-Test grundsätzlich für 10 Tage – auch ohne zusätzliche Anordnung durch ein Gesundheitsamt – isolieren müssen.
Für alle im Haushalt lebenden Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, gilt eine Quarantänepflicht für 10 Tage, ebenfalls ohne zusätzliche Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt.

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne:

a) Geboosterte Personen mit vollständigem Impfschutz - 2 Impfungen - plus Auffrischungsimpfung*,
b) frisch (bis 3 Monate nach zweiter Impfung ) doppelt geimpfte Personen,
c) frisch genesene Personen, wenn die Erkrankung weniger als 3 Monate zurückliegt
*Achtung: Auch Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, benötigen eine zweite Impfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Weitere Infos.

Für ungeimpfte Infizierte – mit oder ohne Symptome - endet die Isolierung automatisch nach 10 Tagen, sofern das Gesundheitsamt keine abweichende Isolierungszeit anordnet.
Für alle Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis besteht die Möglichkeit, die häusliche Isolierung durch einen negativen Test vorzeitig zu beenden. Dazu kann ab Tag 7 der Isolierungszeit ein Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test) in einer anerkannten Teststelle (Corona-Test) oder in einer Arztpraxis durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne kurzzeitig unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass die Teststellen nur besucht werden dürfen, wenn keine typischen Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vorliegen. Ist das Testergebnis negativ, muss das Testergebnis auf www.hamburg.de/corona-kontakt hochgeladen werden. Damit endet die Isolierung

Für Kontaktpersonen in Quarantäne gilt: Nach frühestens 7 Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung durch ein negatives Testergebnis eines Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test).

Die Tests können in allen anerkannten Teststellen (zum Beispiel in Testzentren, Apotheken, Arztpraxen) durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie eine entsprechende Teststelle nur aufsuchen können, wenn Sie keine typischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 (mehr) aufweisen.

Ein Aufhebungsbescheid ist nicht notwendig, um die Quarantäne selbstständig zu verlassen. Hier genügt es, das negative Testergebnis vorzuhalten.

Wie erfahre ich mein Testergebnis, nachdem ich auf COVID-19 getestet wurde?


(Stand:  2. November 2020 12:00  Uhr)

Wie Sie Ihr Testergebnis erhalten, hängt davon ab, wo Sie sich haben testen lassen.

  • Test durch den Arztruf 116117, Notfallpraxen der KVH und Testzentrum am Hauptbahnhof: Sie finden Ihr Testergebnis auf der Internetseite www.laborergebnisse-hamburg.de unter Verwendung Ihrer „Labornummer“ einsehen. Die Labornummer bekommen Sie von dem testenden Arzt des Arztruf Hamburg bzw. vom jeweiligen Testzentrum oder Praxis ausgehändigt. Rufen Sie nicht den Arztruf Hamburg (116117), die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg oder das Testzentrum an, um das Ergebnis zu erfragen. Dort liegen diese Informationen nicht vor!
  • Wurde Ihr Test in Ihrer Hausarztpraxis oder in einem Krankenhaus durchgeführt, erhalten Sie das Testergebnis direkt von dort.

Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege?


(Stand:  12. Januar 2022 00:00  Uhr)

Trägerinnen und Träger von Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind, wenn der Zutritt vom zuständigen Gesundheitsamt nicht aufgrund eines Infektionsgeschehens zu einzelnen Bereichen oder der Einrichtung untersagt ist, verpflichtet, das Betreten der Einrichtungen unter Beachtung der folgenden Vorgaben zu ermöglichen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner dürfen jeden Tag ohne zeitliche Begrenzung im Rahmen angemessener Besuchszeiten Besuch empfangen. Als angemessen gelten Besuchszeiten von mindestens acht Stunden täglich. Eine Begrenzung der Besucheranzahl, die sich gleichzeitig bei der Bewohnerin oder dem Bewohner aufhalten dürfen, ist nicht vorgesehen. Die Zugangssteuerung durch Beauftragte der Einrichtung ist zwar nicht mehr ausdrücklich in der EVO vorgesehen, aber die Empfehlungen des RKI sehen nach wie vor vor, dass die Besuche so organisiert werden sollten, dass die Einhaltung der AHA+L-Regeln im Bewohnerzimmer (zum Beispiel bei mehreren Besuchern, Doppelzimmer), in den Besuchsräumen und in anderen Räumlichkeiten der Einrichtung gewährleistet werden können. Dadurch könnte demnach erforderlich werden, dass die Anzahl und Dauer der Besuche begrenzt werden müssen. Ausgenommen hiervon sind Besuche im Rahmen der Sterbebegleitung, die immer zu ermöglichen sind.
    • Voraussetzung für Besuche in den Einrichtungen ist ein negativer tagesaktueller PoC-Antigentest oder ein negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden und zwar unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus. Der PoC-Antigentest kann auch unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung von dieser durchgeführt werden. Um die Wahrnehmung der Betretungsrechte zu gewährleisten, müssen die Einrichtungen täglich Testungen durch PoC-Antigentests im Rahmen besucherfreundlicher Testzeiten anbieten. Als besucherfreundlich werden Testzeiten von mindestens drei Stunden täglich angesehen. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Erbringung eines negativen Testnachweises befreit.
    • Alternativ zu den Testzeiten in den Einrichtungen besteht in Hamburg die Möglichkeit, den Nachweis über Testbescheinigungen aus anerkannten Testzentren zu erbringen (Testmöglichkeiten mit Bescheinigung siehe www.hamburg.de/corona-schnelltest).
  • Kinder unter zwölf Jahren dürfen die Einrichtung nur in Begleitung Erwachsener betreten.
  • Personen, die Kontakt zu einer an COVID-19-erkrankten Person hatten, selbst aktuell positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden oder eine Atemwegserkrankungen beziehungsweise Symptome einer akuten Atemwegserkrankung haben, dürfen die Wohneinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen nicht betreten. Dies bestätigen die Besucherinnen und Besucher schriftlich.
  • Es besteht ein Betretungsverbot für Reiserückkehrer: Besucherinnen und Besucher, die innerhalb der letzten zehn Tage aus einem Hochrisikogebiet zurückgekehrt sind, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Eine Verkürzung des Betretungsverbots ist unter Beachtung folgender Vorgaben möglich:
    Personen, die aus einem Hochrisikogebiet zurückgekehrt sind und nicht über einen Coronavirus-Impfnachweis oder Genesenennachweis verfügen, dürfen die Einrichtung erst nach Vorlage eines Testnachweises (PCR oder Schnelltest) betreten, wobei die dem Testergebnis zugrundeliegende Testung frühestens 5 Tage nach Einreise durchgeführt worden sein darf.
    Nach Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt das Betretungsverbot 14 Tage. Eine Verkürzung durch einen negativen direkten Test-, Impf- oder einen Genesenennachweis ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
    1. das betroffene Virusvariantengebiet wird nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf der vierzehn Tage als Hochrisikogebiet eingestuft, oder
    2. die einreisende Person ist vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft, für den das Robert Koch-Institut festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich bekannt gemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.
    Das Betretungsverbot endet in beiden Fällen (Rückkehr aus Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet) abweichend außerdem, wenn das betroffene Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf des Zeitraums des Betretungsverbotes nicht mehr als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft wird.
  • Alle Besuche sind durch die Einrichtung zu dokumentieren.
  • Besucherinnen und Besucher haben vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Vorzugsweise sollten Besuche weiterhin in den Außenbereichen, in abgegrenzten Arealen oder gesonderten Besucherzimmern stattfinden. Besuche und damit verbundene Kontakte sind auf Wunsch der pflegebedürftigen und besuchenden Person auch in den Zimmern / Wohnbereichen zu ermöglichen. In Zweibettzimmern sollten gleichzeitige Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner möglichst vermieden werden.
  • Körperkontakt zwischen Pflegebedürftigen und Besucherinnen oder Besuchern ist erlaubt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern kumuliert nicht länger als 15 Minuten pro Besuch unterschritten wird.
  • Die Träger haben ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept für das Betreten der Einrichtung zu entwickeln und ihre Hygienepläne anzupassen.
  • Die Träger müssen Möglichkeiten zur Handdesinfektion schaffen und die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch Besuchspersonen häufig berührt werden, mehrmals täglich reinigen und Besuchende mit schriftlichen oder bildlichen Hinweise auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen hinweisen.
  • Besuchspersonen sind zusätzlich hinsichtlich der Hygienevorgaben bei Ihrem ersten Besuch mündlich zu unterweisen.

Wo finde ich Ratschläge für einen aktiven, seelisch ausgeglichen Alltag?


(Stand:  20. Dezember 2020 12:25  Uhr)

Wenn Sie zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die zum seelischen und zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht. Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie das "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der 'Corona-Zeit'".

Sollte ich zur Vorsorge oder bei akuten Beschwerden unabhängig von Corona einen Arzt aufsuchen?


(Stand:  2. November 2020 12:25  Uhr)

Wer akute Beschwerden hat, die nicht auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen. Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Notwendige Arztbesuche sollten nicht herausgezögert werden, da sich dadurch die gesundheitliche Situation womöglich noch verschlimmern können. Daher gilt: Wer akute Hilfe benötigt, sollte eine Arztpraxis aufsuchen. Auch Vorsorgeuntersuchungen sowie routinemäßige Arzttermine können wahrgenommen werden.

Im Zweifel sollte vorab der Hausarzt oder die Hausärztin kontaktiert werden, um zu besprechen, wann die beste Zeit für einen Arztbesuch ist und wie die Bedingungen vor Ort sind.

Schwangerschaft - Dürfen Väter bei der Entbindung anwesend sein?


(Stand:  16. September 2021 14:00  Uhr)

Hamburger Kliniken lassen eine Begleitperson bei der Geburt sowie Besuche dieser Person auf der Wochenbettstation grundsätzlich zu, soweit im Einzelfall medizinisch oder aus Gründen des Infektionsschutzes nichts dagegen spricht. Die Entscheidung obliegt dem Ermessen der Kliniken und kann zum Beispiel aufgrund der räumlichen Gegebenheiten durchaus geboten sein.

Wo finde ich Informationen in einfacher und Leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?


(Stand:  11. Juni 2021 14:00  Uhr)

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

Unterstützung bieten auch der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66-07 (info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de) sowie das Gebärdentelefon (Videotelefonie) - www.gebaerdentelefon.de/bmg

Wissen über Corona in leichter Sprache vermittelt diese Info-Seite: https://corona-leichte-sprache.de/page/16-aktuelles.html.

Auch das Bundesministerium für Gesundheit hält alle wichtigen Informationen in leichter Sprache  sowie in Gebärdensprache vor: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache, genauso wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/leichte-sprache.html

In möglichst einfacher Sprache und kurz und knapp finden sich die wichtigsten Hamburger Informationen zu Corona unter https://www.hamburg.de/corona-kurzinfo​​​​​​​.

Wie wird in Hamburg getestet?


(Stand:  18. Januar 2022 10:00  Uhr)

In Hamburg wird entsprechend der nationalen Teststrategie empfohlen, bei folgenden Personengruppen Testungen durchzuführen:

  • Symptomatische Personen, das heißt Personen mit jeglichen akuten respiratorischen bzw. COVID-19 typischen Symptomen, inklusive jedem ärztlich begründeten Verdachtsfall.
  • Für Bewohnerinnen und Bewohner von stationären (Kurzzeit)-Pflegeeinrichtungen gilt:
    Bewohnerinnen und Bewohnern, die über einen Coronavirus-Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen, ist wöchentlich, bei vermehrten Gemeinschaftsaktivitäten außerhalb der Einrichtung mindestens zweimal wöchentlich ein Angebot einer Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus mittels Schnelltest nach § 10d zu unterbreiten; dies gilt nicht für Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben; Bewohnerinnen und Bewohnern, die über keinen der vorgenannten Nachweise verfügen, ist ein solches Angebot alle zwei Tage zu unterbreiten.
    Entsprechend den Empfehlungen des RKI können, zum Beispiel bei Vorliegen erhöhter regionaler Inzidenzen, in Abhängigkeit von dem einrichtungsspezifischen Testkonzept und unter Berücksichtigung der Höhe der Impfquote, Routine-Testungen durchgeführt werden.
    Bei Bewohnerinnen und Bewohnern, die nicht über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, und die nach einem stationären Krankenhausaufenthalt in die Einrichtung zurückkehren sollen, ist vor der Rückkehr in die Einrichtung noch im Krankenhaus ein PCR-Test durchzuführen und das Ergebnis der Einrichtung mitzuteilen.
    Vor der Neuaufnahme von Personen, die nicht über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, ist ebenfalls der Nachweis zu erbringen, dass in den vergangenen 48 Stunden ein PCR-Test durchgeführt wurde, der bestätigt, dass von dieser Person keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht.
    Wenn in einer Einrichtung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern oder dem Personal SARS-CoV-2-Erkrankungen nachgewiesen werden, müssen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgehend Maßnahmen ergriffen werden.
    Alle Tagespflegegäste werden unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung einem von dieser durchgeführten Schnelltest unterzogen, dessen Ergebnis negativ sein muss, ausnahmsweise kann von einer Testung der Tagespflegegäste abgesehen werden, wenn diese aufgrund kognitiver Einschränkungen die Teilnahme an der Testung nicht tolerieren.
  • Bewohner von Betreuungseinrichtungen und Patienten: In Einrichtungen wie Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Gruppen ist umfangreicher zu testen, um Ausbrüche in solchen Einrichtungen zu verhindern oder schnell einzudämmen. Zudem sollten alle Patienten vor (Wieder-)Aufnahme in eine solche Einrichtung bzw. vor einer ambulanten Operation getestet werden. Nach der Aufnahme wird empfohlen, diese Personen in gewissem Abstand erneut zu testen.
  • Personal: Auch Personal in Krankenhäusern soll vermehrt getestet werden. Als Kontaktpersonen sind Mitarbeiter, die COVID-19-Patienten betreuen, in jedem Falle regelmäßig zu testen. Zudem wird im Rahmen der anlasslosen Reihentestungen mit Antigentests das Personal getestet. Das Personal von Tages-, Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, das weder über einen Coronavirus-Impfnachweis noch einen Genesenennachweis verfügt, hat sich  mindestens zweimal pro Woche, vor dem Dienst einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels PoC-Antigen-Test zu unterziehen. Bei Ausbrüchen in stationären Einrichtungen wird auch das gesamte Personal einer Testung unterzogen werden. 
  • Gemeinschaftseinrichtungen: Das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen wird ebenfalls regelmäßig mit Antigentests getestet. Bei Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen und -unterkünften (zum Beispiel Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterkunft, Justizvollzugsanstalt) sollten sich Personen in den Einrichtungen einer Testung unterziehen, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. Diese Testung wird durch das Gesundheitsamt angeordnet.

In der Woche vom 10. bis 16. Januar 2022 wurden an Werktagen in Hamburger Laboren etwa 26084 Testungen pro Tag ausgeführt. Die Labore melden alle positiv getesteten Personen an die zuständigen Gesundheitsämter. Die Zahl der Testungen entspricht nicht der Anzahl der getesteten Patienten, da zum Teil bei Patienten im Krankenhaus mehrere Testungen pro Person durchgeführt werden. Zudem werden in Hamburger Laboren auch Tests für das Hamburger Umland durchgeführt.

Die in Hamburger Laboren verwendeten PCR-Nachweissysteme besitzen  eine sehr hohe Sensitivität und Spezifität, die Spezifität dieser Test liegt bei nahezu 100 Prozent. Um falsch positive Testergebnisse zu vermeiden, werden beispielsweise „Dual Target“ Tests eingesetzt. Außerdem findet eine sorgfältige Auswertung durch in der PCR-Diagnostik erfahrene Ärztinnen und Ärzte statt.

Unter welchen Bedingungen ist Prostitution erlaubt?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Prostitution ist nur in angemeldeten Prostitutionsstätten oder im Rahmen von Prostitutionsvermittlungen erlaubt. Maßgeblich ist das Prostituiertenschutzgesetz.

Weiterhin nicht gestattet ist die Ausübung der Prostitution in jeglicher Art von Fahrzeugen und im Rahmen von Prostitutionsveranstaltungen.

Es gelten strenge Auflagen. Dazu gehören:

  • die Vorlage eines Schutzkonzeptes,
  • eine ständig zu tragende medizinische Maske für alle anwesenden Personen,
  • vorherige Terminvereinbarungen für Kundinnen und Kunden,
  • die Aufnahme von Kundenkontaktdaten,
  • ausreichende Belüftung,
  • ein tagesaktueller (nicht älter als 24 Stunden) negativer Coronatest,
  • Alkoholverbot.

Die Nutzung von angeschlossenen Saunen, Dampfbädern oder vergleichbaren Einrichtungen ist nur einzeln möglich oder durch Personengruppen, für die das Abstandsgebot nicht gilt.

Betriebe müssen ein Testkonzept vorlegen. Dabei gilt, dass die Testungen jeden Tag vorgenommen werden müssen, an dem Dienstleistungen angeboten werden.

Alle Informationen für  Prostituierte, den Betrieb von Prostitutionsstätten, den Betrieb von Prostitutionsvermittlung und Kundinnen und Kunden finden Sie unter www.hamburg.de/prostitution.

Ist Covid-19 so harmlos wie ein Schnupfen oder die Grippe?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Auf den ersten Blick sind COVID-19, Erkältungen und die Grippe (Influenza) schwer voneinander abzugrenzen, da Betroffene häufig die gleichen Symptome an sich beobachten können: Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeiner Schwäche. Schaut man sich jedoch den Krankheitsverlauf und vor allem die möglichen Komplikationen und Folgeschäden genauer an, zeigen sich gravierende Unterschiede. 

Krankheitszeichen einer Erkältung („Schnupfen“) sind vor allem verstopfte Nase sowie Husten und gelegentlich Halsschmerzen, manchmal begleitet durch leichtes Fieber. Komplikationen treten in der Regel nicht auf.   

Typisch für die Grippe (Influenza) ist ein plötzlich auftretendes, schweres Krankheitsgefühl mit Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen.  In einigen Fällen werden auch allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche, Schnupfen, selten auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall beobachtet. Allerdings zeigt nur ein Drittel der infizierten Personen den typischen, fieberhaften Krankheitsverlauf. Bei einem weiteren Drittel verläuft die Grippe leichter und ein Drittel entwickelt keine Symptome. 

Zu den häufigsten Komplikationen gehören Lungenentzündungen. Bei Kindern kann es zu Mittelohrentzündungen kommen. Nur selten werden Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels beobachtet.  

Der Krankheitsverlauf von COVID-19 ist häufig unspezifisch, vielfältig und variiert stark. Eine Infektion kann ganz ohne Krankheitszeichen bleiben, meist treten leichte Symptome auf, aber auch schwere Krankheitsverläufe mit Lungenversagen und Tod werden beobachtet – insbesondere bei älteren Patienten oder Personen mit Vorerkrankungen. Neben den Atemwegen können auch andere Organsysteme von einer Infektion mit SARS-CoV-2 betroffen sein. Beobachtet wurden Lungenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Leber- und Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Haut, schwere Infektionen und Entzündungsreaktionen bis hin zu Organversagen. Viele von Komplikationen Betroffene versterben oder leiden unter Langzeitfolgen. Selbst Wochen bis Monate nach einer akuten Erkrankung an COVID-19 können Symptome vorhanden sein oder neu auftreten. Wie hoch der Anteil von Erkrankten mit Langzeitfolgen ist, lässt sich mangels Daten noch nicht verlässlich sagen. 

Weitere Informationen: Mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen von COVID-19Wie unterscheiden sich die Krankheitszeichen von Erkältung, Grippe und COVID-19

Stimmt es, dass Kinder das Corona-Virus nicht übertragen?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Bekannt ist, dass gerade jüngere Kinder seltener von einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen sind als Erwachsene und eine Erkrankung an COVID-19 meist ohne Krankheitszeichen oder mild verläuft. 

Wie hoch jedoch das Risiko ist, dass infizierte Kinder andere anstecken, wurde bisher selten untersucht und kann daher nicht abschließend bewertet werden. Die Ansteckungsrate durch Kinder und die Viruslast bei Kindern war in Studien teilweise ähnlich hoch wie bei Erwachsenen.

Weitere Informationen: Risikogruppen für schwere VerläufeEpidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19​​​​​​​

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