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Fragen und Antworten:

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Neue Verordnung gültig ab 1. Juli 2020

Bitte beachten Sie: Es gilt grundsätzlich die Abstandsregel. Siehe hierzu §3 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020 und die Antwort zur Frage "Muss ich einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten?"

  • Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichen Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).
  • Die neue Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020 wird am 1. Juli 2020 gültig.

Welche Regelung gibt es für die Durchführung des Sommersemesters an den staatlichen Hamburger Hochschulen?

(Stand: 06.07.2020, 13:00 Uhr) 

An den staatlichen Hochschulen in Hamburg findet das Sommersemester 2020 weitestgehend in Form digitaler Lehrangebote statt. Schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen an den Hamburger Hochschulen sowie Praxisveranstaltungen in Laboren und speziellen Arbeitsräumen können durchgeführt werden, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen eingehalten wird. Die konkrete Umsetzung obliegt den einzelnen Einrichtungen. Hintergrund ist die Verständigung der Wissenschaftsministerien der Länder auf einen gemeinsamen Rahmen für die Ausgestaltung des Sommersemesters an den Hochschulen in Deutschland. Dieser sieht im Kern vor, dass der Lehr- und Forschungsbetrieb soweit möglich stattfinden soll. Weitere Lockerungen im Hochschulbereich sollen möglichst bundeseinheitlich erfolgen – hierzu sind die Amtschefinnen und Amtschefs der Länder im engen Austausch. Die staatlichen Hamburger Hochschulen arbeiten in diesem Zusammenhang jeweils passgenaue Schutz- und Hygienekonzepten aus; ferner werden hierzu Stufenpläne für weitere Lockerungsschritte mit der BWFG und mit Blick auf die weitere Entwicklung der Pandemie erarbeitet. Wichtig: Wer nicht alle Leistungsnachweise aufgrund der aktuellen Situation in diesem Sommersemester erbringen kann, soll keine Nachteile hinsichtlich Regelungen erfahren, die zum Beispiel die Regelstudienzeiten betreffen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat außerdem bekannt gegeben, dass den Studierenden durch die Verschiebung der Vorlesungszeit keine Nachteile beim BAföG-Bezug entstehen. Für alle weiteren Informationen, wie zum Beispiel zur Durchführung von Prüfungen und sonstigen Formaten informieren Sie sich bitte direkt auf den folgenden Seiten der Hochschulen sowie des Studierendenwerks und der Staats-und Universitätsbibliothek.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 3. April 2020Pressemeldung vom 13. März 2020FAQ der Universität Hamburg

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Entsteht durch die Verschiebung des Semesterstarts ein Nachteil beim BAföG-Bezug?

(Stand: 18.05.2020, 12:30 Uhr)

BAföG-geförderte Studierende in Hamburg erhalten ihre Ausbildungsförderung weiter - unabhängig vom Aufschub des Vorlesungsbetriebes an den Hamburger Hochschulen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Nach Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird BAföG-geförderten Studierenden und Schülerinnen und Schülern auch bei Verzögerung des Semesterbeginns, Schließungen von Hochschulen und Schulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt. Darüber hinaus können BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger, die in einer Branche oder in einem Beruf arbeiten, der zur Eindämmung der Pandemie beiträgt, ihren BAföG-Satz ohne Abzüge aus den Einnahmen für diese Tätigkeit rückwirkend zum 01. März 2020 aufstocken. Zum BAföG-Bezug berät das Studierendenwerk; aktuelle Informationen gibt es zudem unter www.bafög.de.

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Welche digitalen Angebote stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zusätzlich bereit?

(Stand: 12.06.2020, 12:30 Uhr) 

Die digitale Stabi bleibt weiterhin geöffnet. Mit dem sogenannten „Virtual Walk-In“-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksausweis – vorübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Damit die Studierenden und die Öffentlichkeit auch in den nächsten Wochen Zugang zu gesicherten wissenschaftlichen Informationen haben, setzt die Bibliothek verschiedene Sofortmaßnahmen um:

  • Alle Bibliotheksausweise, die vom 1. Mai bis 30. Juni 2020 abgelaufen wären, wurden automatisch um weitere 60 Tage verlängert.
  • Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die elektronischen Zeitschriften und E-Books normalerweise vor Ort in der Stabi nutzen, wird für die Zeit der Schließung des Gebäudes ein „Virtual Walk-In“-Service eingerichtet. Diesen Dienst können alle nutzen, die einen Bibliotheksausweis haben oder über ein E-Mail-Konto einer staatlichen Hochschule oder der Freien und Hansestadt Hamburg verfügen.
  • Die Angehörigen der Universität Hamburg können wie bisher alle lizenzierten Datenbanken, E-Books und E-Journals per Fernzugriff nutzen.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zur UHH gehören, aber bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, erhalten einen temporären Fernzugriff. Die Bibliotheksausweise sind jetzt freigeschaltet für:

  • Studierende staatlicher Hamburger Hochschulen
  • Mitarbeitende staatlicher Hamburger Hochschulen 
  • Stadtleserinnen und Stadtleser sowie sonstige registrierte Nutzende mit wissenschaftlichem Interesse (einschließlich Angehöriger privater Hochschulen)

Noch nicht angemeldete Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion Hamburg können den „Virtual Walk-in“-Service nutzen. Die im KatalogPlus (https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/) angebotenen elektronischen Dokumente sind über ein neues Formular (https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html) bestellbar und werden per E-Mail geliefert. Die Stabi informiert unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28991 regelmäßig über erweiterte Angebote von E-Medien-Verlagen, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Lizenzbedingungen gelockert haben oder neue Zugriffsmöglichkeiten anbieten. 

Des Weiteren gibt es ein FAQ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Alle Infos zu den digitalen Angeboten können unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28932, nachgelesen werden und das Bestellformular ist unter https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html abrufbar.

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Gibt es, ergänzend zu den Hilfs- und Fördermöglichkeiten von Bund und Stadt, weitere finanzielle Unterstützungsangebote für Studierende in Hamburg?

(Stand 14.04.2020, 12:00 Uhr) 

Ja, Studierende an Hamburger Hochschulen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer finanziellen Notlage befinden, sollen ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich erhalten können.

Ergänzend zu den Hilfs- und Fördermöglichkeiten des Bundes und der Stadt Hamburg wird ein Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Dieser Fonds soll eine Möglichkeit der Zwischenfinanzierung für nachweislich bedürftige Studierende bieten, die ihren Job verloren haben und sich in einer finanziellen Notlage befinden.

Anträge auf Hilfsmittel aus dem Nothilfefonds können immatrikulierte Studierende stellen, die an einer Hamburgischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule studieren. Antragsberechtigt sind außerdem die immatrikulierten Studierenden der staatlich anerkannten Hamburger Fern-Hochschule und der Europäischen Fernhochschule Hamburg, sofern die Studierenden ihren Wohnsitz in Hamburg mit einem gültigen amtlichen Dokument (zum Beispiel Personalausweis) nachweisen können. Das Darlehen kann jeweils für die Monate April, Mai und Juni 2020 beantragt werden und wird vom Studierendenwerk Hamburg verwaltet. Anträge können ab sofort online unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/unternehmen/Corona_Virus/corona_allgemeine_Infos.php gestellt werden. Informationen zur Antragsberechtigung und den benötigten Dokumenten sind hier ebenfalls abrufbar. Über eine Service-Hotline erhalten die Studierenden unter (040) 41902-460 zusätzliche Unterstützung bei der Antragstellung (Mo.- Fr.; 10 -13 Uhr).

Zu den weiteren Fördermöglichkeiten wie BAföG, Erlass der Wohnmiete gemäß Bundesregelungen sowie Grundsicherung (Arbeitslosengeld II), einschließlich geeigneter Jobs in der Corona-Hilfe, berät das Studierendenwerk ebenfalls und bietet seinen Beratungsservice (auch im BAföG-Amt) derzeit telefonisch und per Mail an, Kontakte unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/sozialberatung/aktuelle_infos/. Ein FAQ zu den wichtigsten Fragen im Bereich Sozialberatung/Studienfinanzierung gibt es zudem unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/unternehmen/Corona_Virus/Corona_FAQ/FAQ_Corona.php.

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Wird die Zahlung des Semesterbeitrags für das Sommersemester verschoben?

(Stand 01.04.2020, 16:00 Uhr) 

Studierende, die bisher noch keine Semestergebühren für das kommende Sommersemester überwiesen haben, können dies bis zum 15. Juli nachholen. Die Wissenschaftsbehörde hat sich mit den staatlichen Hamburger Hochschulen darauf verständigt, die Zahlung des Semesterbeitrags bis zum genannten Stichtag zu verschieben. Die eigentliche Rückmeldefrist zum Sommersemester endet am 1. April 2020. Damit werden die Studierenden auch bei ausbleibender Zahlung erstmal nicht exmatrikuliert. 

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 01. April 2020

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Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?

(Stand: 20.07.2020, 10:00 Uhr)

Seit dem 20. Juli hat die Stabi montags bis samstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Das Ausleihzentrum ist während der Öffnungszeiten dauerhaft zugänglich. Für die Arbeitsplätze muss gemäß des Hygienekonzepts eine Reinigungspause zwischen 16 und 17 Uhr eingelegt werden. Für die Arbeitsplätze ändert sich damit auch das Reservierungssystem: Alle 200 Arbeitsplätze in der 1. und 2. Etage (einschließlich Lesesaal) sind ab/seit dem 20. Juli in zwei Zeitfenstern (11-16 Uhr, 17-22 Uhr) reservierbar. 

Weitere Infos: https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=29668; zum FAQ der Stabi: https://www.sub.uni-hamburg.de/service/faq-covid-19.html

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Verlängert sich die Freiversuchsfrist beim Jura-Studium?

(Stand:  12.06.2020, 16:40 Uhr)

Ja, in Hamburg wird das laufende Semester bei der Anmeldefrist für den Freiversuch im Zuge der staatlichen Pflichtfachprüfung nicht mitgerechnet. Im Semester erbrachte Leistungen werden hingegen anerkannt. Hintergrund ist die so genannte Freiversuchsregelung beim Studium der Rechtswissenschaften: Einen Freiversuch bei der staatlichen Pflichtfachprüfung hat, wer

1. nach bestandener universitärer Schwerpunktbereichsprüfung und ununterbrochenem Studium der Rechtswissenschaft spätestens einen Monat vor Ablauf des neunten Semesters die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung beantragt oder

2.  nach ununterbrochenem Studium der Rechtswissenschaft spätestens einen Monat vor Ablauf des achten Semesters die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung beantragt und innerhalb von zwölf Monaten nach dem Absolvieren der letzten schriftlichen Aufsichtsarbeit der staatlichen Pflichtfachprüfung die Schwerpunktbereichsprüfung bestanden hat.

Wird diese Prüfung nicht bestanden, gilt sie als nicht unternommen mit der Folge, dass die Prüfung noch insgesamt zweimal und nicht nur ein weiteres Mal angetreten werden kann. Darüber hinaus bietet der Freiversuch die Möglichkeit der Notenverbesserung: Wird die staatliche Pflichtfachprüfung mit einer nicht zufriedenstellenden Note bestanden, kann auf Antrag die gesamte Prüfung wiederholt werden. Es gilt dann das bessere Prüfungsergebnis.

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Welche speziellen finanziellen Förderangebote für Studierende und Regelungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen hat die Bundesregierung verabschiedet?

(Stand:  16.06.2020, 12:30 Uhr)

Studierende können seit dem 8. Mai bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Ausländische Studierende, die an einer deutschen Adresse gemeldet sind, können ab dem 1. Juni einen Antrag stellen. Der reduzierte Zins gilt ebenso wie die Ausweitung der Antragstellung auf alle internationalen Studierenden bis 31. März 2021. Alle Informationen zum KfW-Studienkredit gibt es auf der Website der KfW.

Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen, können außerdem ab sofort die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragen: Es werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt; Anträge können jeweils für die Monate Juni bis August gestellt werden. Antragsberechtigt sind deutsche und internationale Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Ansprechpartner für Studierende in Hamburg ist das Studierendenwerk Hamburg. Ein FAQ des Studierendenwerks zur Überbrückungshilfe finden Sie hier. Wichtig: Die Anträge können aus technischen Gründen voraussichtlich erst ab dem 25. Juni bearbeitet werden. Das BMBF hat eine Hotline zur Überbrückungshilfe geschaltet: Telefon: 0800 26 23 003; E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

Das Zeitvertragsgesetz für die Wissenschaft wird zudem um eine Übergangsregelung ergänzt: Vertragliche Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal in einer Qualifizierungsphase können demnach um die Zeit verlängert werden, in der es pandemiebedingte Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs gibt. Entsprechende Beschäftigungsverhältnisse zwischen dem 01. März und 30. September 2020 können um bis zu sechs Monate verlängert werden, um den betroffenen Wissenschaftler*innen mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu ermöglichen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/forschung/zeitvertraege-wissenschaft-1739918.

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Wann öffnen die Fachbibliotheken der UHH?

(Stand:  12.06.2020, 16:40 Uhr) 

Viele Fachbibliotheken bieten Zugriff auf ihre Bestände, nebst der Ausleihe von Präsenzbeständen, und bereiten weitere Öffnungsschritte und Angebote zur Präsenznutzung vor.

Eine weitere Normalisierung wird voraussichtlich nur schrittweise möglich sein und hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Grundsätzlich gelten dabei zudem, neben besonderen Richtlinien für den Arbeitsschutz, weiterhin die Abstandsgebote und Hygienevorschriften. Die UHH ist dem Gesundheitsschutz von Studierenden und Mitarbeitenden besonders verpflichtet. Daher muss für jede Fachbibliothek individuell geprüft werden, welche Maßnahmen notwendig sind und wie diese umgesetzt werden können. Nicht alle Fachbibliotheken bieten die räumlichen Voraussetzungen für die Öffnung der Publikumsbereiche.

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