Hochschulen

Neue Verordnung gilt seit 12. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung ist seit 12. Mai 2021 in Kraft. Sie finden eine nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können. Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.

FAQ Hochschulen

Welche Regelung gibt es für die Durchführung des Sommersemesters an den staatlichen Hamburger Hochschulen?


(Stand:  24. März 2021 00:00  Uhr)

An den staatlichen Hamburger Hochschulen erfolgt die Lehre weiterhin grundsätzlich in Form digitaler Lehrangebote, um dem Gesundheitsschutz von Studierenden und Lehrenden Rechnung zu tragen. Ausgenommen sind Lehrveranstaltungen, die eine gemeinsame Anwesenheit von Studierenden und Lehrenden erfordern, wie insbesondere Labortätigkeiten, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte oder Prüfungen.  Die Entscheidung, ob diese Veranstaltungen in Präsenz oder digitaler Form stattfinden, liegt bei den Hochschulen. Sollte es das Infektionsgeschehen zulassen, sollen wieder verstärkt Präsenzveranstaltungen angeboten werden können. Die Hochschulen haben hierfür passgenaue Schutz- und Hygienekonzepte ausgearbeitet. Das jeweilige Schutzkonzept kann entsprechende Vorgaben für eine Testung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorschreiben –  als Voraussetzung für eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen der Hochschulen, die in Präsenzform stattfinden. Die Verteilung zwischen digitaler Lehre und Präsenzunterricht variiert je nach Hochschule und Fächern aufgrund unterschiedlicher Anforderungen. Planung und Umsetzung orientieren sich dabei stets an der weiteren Entwicklung der Pandemie und den entsprechenden Regelungen der jeweils gültigen Hamburgischen Corona-Eindämmungsverordnung.


Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 24. März 2021​​​​​​​

Erhalte ich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums weiter BAföG?


(Stand:  8. Januar 2021 14:00  Uhr)

Die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen wird für das Wintersemester 2020/2021 erneut verlängert. Bei Studierenden, die nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums entsprechend auch die Förderungsdauer. Die Regelung gilt für nicht beurlaubte Studierende, die im Wintersemester 2020/21 in einem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Hamburg eingeschrieben sind. Hintergrund ist die aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens weitgehende Umstellung des hybriden Studienbetriebs auf digitale Lehre. Zum BAföG-Bezug berät das Studierendenwerk; aktuelle Informationen gibt es zudem unter www.bafög.de.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 8. Januar 2021

Welche digitalen Angebote stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zusätzlich bereit?


(Stand:  24. Februar 2021 12:00  Uhr)

Die digitale Stabi bleibt weiterhin geöffnet. Mit dem sogenannten „Virtual Walk-In“-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksausweis – vorübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Damit die Studierenden und die Öffentlichkeit auch in den nächsten Wochen Zugang zu gesicherten wissenschaftlichen Informationen haben, setzt die Bibliothek verschiedene Sofortmaßnahmen um:

  • Sollte Ihr Ausweis abgelaufen sein, wenden Sie sich bitte per Mail an: ausleihzentrum@sub.uni-hamburg.de und fügen Sie der Mail eine Kopie Ihres Personalausweises und ggf. Studierendennachweises an.
  • Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die elektronischen Zeitschriften und E-Books normalerweise vor Ort in der Stabi nutzen, wird für die Zeit der Schließung des Gebäudes ein „Virtual Walk-In“-Service eingerichtet. Diesen Dienst können alle nutzen, die einen Bibliotheksausweis haben oder über ein E-Mail-Konto einer staatlichen Hochschule oder der Freien und Hansestadt Hamburg verfügen.
  • Die Angehörigen der Universität Hamburg können wie bisher alle lizenzierten Datenbanken, E-Books und E-Journals per Fernzugriff nutzen.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zur UHH gehören, aber bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, erhalten einen temporären Fernzugriff. Die Bibliotheksausweise sind jetzt freigeschaltet für:

  • Studierende staatlicher Hamburger Hochschulen
  • Mitarbeitende staatlicher Hamburger Hochschulen 
  • Stadtleserinnen und Stadtleser sowie sonstige registrierte Nutzende mit wissenschaftlichem Interesse (einschließlich Angehöriger privater Hochschulen)

Noch nicht angemeldete Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion Hamburg können den „Virtual Walk-in“-Service nutzen. Die im KatalogPlus (https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/) angebotenen elektronischen Dokumente sind über ein neues Formular (https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html) bestellbar und werden per E-Mail geliefert. Die Stabi informiert unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28991 regelmäßig über erweiterte Angebote von E-Medien-Verlagen, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Lizenzbedingungen gelockert haben oder neue Zugriffsmöglichkeiten anbieten. 

Des Weiteren gibt es ein FAQ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Alle Infos zu den digitalen Angeboten können unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28932, nachgelesen werden und das Bestellformular ist unter https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html abrufbar.

Welche Vorgaben gelten bei Prüfungen?


(Stand:  25. April 2021 10:00  Uhr)

Für Prüfungen der Hochschulen, der Landesprüfungsämter und der Prüfungsämter der Justiz, die in Präsenzform stattfinden, kann die jeweils prüfende Einrichtung für anwesende Personen im Rahmen eines Schutzkonzepts nach Maßgabe des § 6 der Corona-Eindämmungsverordnung anordnen, dass:

  1.  eine Maskenpflicht nach § 8 mit der Maßgabe besteht, dass eine medizinische Maske während der gesamten Prüfung, insbesondere auch durch die Prüflinge während des Verweilens auf den Sitzplätzen, zu tragen ist und
  2.  die Teilnahme nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h gestattet ist. Die prüfende Einrichtung kann auch vorschreiben, dass im Falle eines PCR-Tests die dem Testergebnis zugrunde liegende Testung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf oder dass die Testung am selben Tag vorgenommen worden sein muss.


Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?


(Stand:  10. März 2021 14:00  Uhr)

Bibliotheken und Archive dürfen öffnen. Bibliotheken sind dabei nur für den Leihbetrieb geöffnet.

Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Während des Besuchs muss eine Maske getragen werden. 

Siehe hierzu § 18 der Rechtsverordnung.

Die Bücherhallen sind ausschließlich für die Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Es gelten weitere Einschränkungen. Insbesondere gilt während des gesamten Besuchs eine Maskenpflicht (medizinische Masken). Weitere Informationen gibt es unter www.buecherhallen.de.

Die Stabi bietet weiterhin die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien zu den eingeschränkten Öffnungszeiten von 11 bis 20 Uhr (von montags bis sonntags) an. Zugangsvoraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Daneben können Nutzerinnen und Nutzer auf die digitalen Angebote der Stabi sowie den Campuslieferdienst zugreifen. Arbeitsplätze vor Ort stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung; der Lese- und Handschriftenlesesaal samt lesesaalpflichtiger Literatur bleiben geschlossen. Ausweisneuausstellungen und -verlängerungen sind ausschließlich per Mail sowie sonstige Auskünfte per Mail und telefonisch möglich. Weitere https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=30663

Zum Corona-FAQ der Stabi geht es hier

Der Lesesaal des Staatsarchivs  ist seit dem 10. März geöffnet. Dabei gilt Folgendes:

  • Voranmeldung und Bestätigung eines Arbeitsplatzes erforderlich 
  • Anmeldung unter: lesesaal@staatsarchiv.hamburg.de
  • Reduzierte Anzahl an Arbeitsplätzen
  • Einhalten von Mindestabstand
  • Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske (kann am festen Sitzplatz abgenommen werden)

Informationen und Kontakt unter www.hamburg.de/staatsarchiv.

Verlängert sich die Freiversuchsfrist beim Jura-Studium?


(Stand:  13. Januar 2021 14:15  Uhr)

Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz strebt eine kurzfristige Änderung des Hamburgischen Juristenausbildungsgesetzes an. Geplant ist, dass das aktuell laufende Wintersemester 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht auf die Anmeldefrist für den Freiversuch angerechnet werden soll. Die Freiversuchsregelung würde damit nach dem vergangenen Sommersemester ein weiteres Mal verlängert werden. Im Semester erbrachte Leistungen werden hingegen anerkannt.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 13. Januar 2021


Welche speziellen finanziellen Förderangebote für Studierende hat die Bundesregierung verabschiedet?


(Stand:  20. November 2020 13:30  Uhr)

Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen, können seit November wieder die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragen: Es werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt. Antragsberechtigt sind deutsche und internationale Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien o.Ä. im Bezugsmonat erhält, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechenden finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Das BMBF hat eine Hotline zur Überbrückungshilfe geschaltet, Telefon: 0800 26 23 003. Ansprechpartner für Studierende in Hamburg ist das Studierendenwerk Hamburg. Bei Fragen nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages wenden Sie sich gerne per Mail an  ueberbrueckungshilfe-studierende@studierendenwerk-hamburg.de.  

Studierende können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Der reduzierte Zins gilt bis Ende des Jahres 2021. Die Ausweitung der zinslosen Kreditvergabe auf ausländische Studierende ist befristet bis zum 31.03.2021. Alle Informationen zum KfW-Studienkredit gibt es auf der Website der KfW.

Die Übergangsregelung zum Zeitvertragsgesetz für die Wissenschaft ist zudem verlängert worden: Entsprechende Beschäftigungsverhältnisse zwischen dem 01. Oktober und 31. März 2021 können um bis zu sechs Monate verlängert werden, um den betroffenen Wissenschaftler*innen mehr Flexibilität und Planungssicherheit im Zuge pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs zu geben. Weitere Infos: https://www.bmbf.de/de/karliczek-fortsetzung-der-unterstuetzung-fuer-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-in-12525.html

Zu den weiteren Fördermöglichkeiten für Hamburger Studierende wie BAföG, Erlass der Wohnmiete gemäß Bundesregelungen sowie Grundsicherung (Arbeitslosengeld II), einschließlich geeigneter Jobs in der Corona-Hilfe berät das Hamburger Studierendenwerk und bietet seinen Beratungsservice (auch im BAföG-Amt) derzeit telefonisch und per Mail an. Kontakte unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/beratung/beratungszentrum-studienfinanzierung-best. Ein FAQ zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie gibt es zudem unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/faq

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