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Fragen und Antworten:

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Wird der Start des Vorlesungsbetriebs an den staatlichen Hochschulen verschoben?

​​​​​​​(Stand 07.04.2020, 10:17 Uhr) 

Im Einvernehmen mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) und den staatlichen Hamburger Hochschulen ist der Beginn des Vorlesungsbetriebs zunächst auf den 20. April 2020 verschoben. Die Hochschulen werden ihre Studierenden über die Maßnahmen informieren. Die Lehrveranstaltungen sollen soweit möglich auf digitale Formate umgestellt werden.Die Hochschulen in Hamburg starten anschließend mit einem digitalen Lehr- und Veranstaltungsangebot. Falls ein Präsenzbetrieb in diesem Semester möglich sein sollte, wird dieser in geeigneter Form aufgenommen. Hintergrund ist die Verständigung der Wissenschaftsministerien der Länder auf einen gemeinsamen Rahmen für die Ausgestaltung des Sommersemesters an den Hochschulen in Deutschland. Dieser sieht im Kern vor, dass der Lehr- und Forschungsbetrieb soweit möglich stattfinden soll. Wichtig: Wer nicht alle Leistungsnachweise aufgrund der aktuellen Situation in diesem Sommersemester erbringen kann, soll keine Nachteile hinsichtlich Regelungen erfahren, die zum Beispiel die Regelstudienzeiten betreffen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bekannt gegeben, dass den Studierenden durch die Verschiebung der Vorlesungszeit keine Nachteile beim BAföG-Bezug entstehen. Für alle weiteren Informationen, wie zum Beispiel zur Durchführung von Prüfungen und sonstigen Formaten informieren Sie sich bitte direkt auf den folgenden Seiten der Hochschulen sowie des Studierendenwerks und der Staats-und Universitätsbibliothek.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 3. April 2020Pressemeldung vom 13. März 2020FAQ der Universität Hamburg

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Entsteht durch die Verschiebung des Semesterstarts ein Nachteil beim BAföG-Bezug?

​​​​​​​(Stand 19.03.2020, 10:04 Uhr) BAföG-geförderte Studierende in Hamburg erhalten ihre Ausbildungsförderung weiter – unabhängig vom Aufschub des Vorlesungsbetriebes an den Hamburger Hochschulen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Nach Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird BAföG-geförderten Studierenden und Schülerinnen und Schüler auch bei Verzögerung des Semesterbeginns, Schließungen von Hochschulen und Schulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt. 

Weitere Informationen über den BAföG-Bezug finden sich außerdem auf der Webseite des Studierendenwerks https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/finanzen/aktuelle_infos/ oder unter www.bafög.de


Weitere Informationen: Pressemeldung vom 19. März 2020

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Was ist das weitere Vorgehen der Hamburger Hochschulen?

​​​​​​​(Stand 13.03.2020, 15:30 Uhr) Die Hochschulen werden ihre Studierenden über die Maßnahmen informieren, die Lehrveranstaltungen sollen soweit möglich auf digitale Formate umgestellt werden.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 13. März 2020

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Hat die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg weiterhin geöffnet?

(Stand: 07.04.2020, 10:15 Uhr) 

Die digitale Stabi bleibt weiterhin geöffnet. Mit dem sogenannten „Virtual Walk-In“-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksausweis – vorübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Damit die Studierenden und die Öffentlichkeit auch in den nächsten Wochen Zugang zu gesicherten wissenschaftlichen Informationen haben, setzt die Bibliothek verschiedene Sofortmaßnahmen um:

  • Alle in den nächsten zwei Monaten ablaufenden Ausweise wurden automatisch um 60 Tage verlängert.
  • Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die elektronischen Zeitschriften und E-Books normalerweise vor Ort in der Stabi nutzen, wird für die Zeit der Schließung des Gebäudes ein „Virtual Walk-In“-Service eingerichtet. Diesen Dienst können alle nutzen, die einen Bibliotheksausweis haben oder über ein E-Mail-Konto einer staatlichen Hochschule oder der Freien und Hansestadt Hamburg verfügen.
  • Die Angehörigen der Universität Hamburg können wie bisher alle lizenzierten Datenbanken, E-Books und E-Journals per Fernzugriff nutzen.
  • Darüber hinaus werden bis sieben Tage nach Wiedereröffnung der Bibliothek keine Gebühren berechnet.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zur UHH gehören, aber bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, erhalten einen temporären Fernzugriff. Die Bibliotheksausweise sind jetzt freigeschaltet für:

  • Studierende staatlicher Hamburger Hochschulen
  • Mitarbeitende staatlicher Hamburger Hochschulen 
  • Stadtleserinnen und Stadtleser sowie sonstige registrierte Nutzende mit wissenschaftlichem Interesse (einschließlich Angehöriger privater Hochschulen)

Noch nicht angemeldete Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion Hamburg können den „Virtual Walk-in“-Service nutzen. Die im KatalogPlus (https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/) angebotenen elektronischen Dokumente sind über ein neues Formular (https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html) bestellbar und werden per E-Mail geliefert. Die Stabi informiert unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28991 regelmäßig über erweiterte Angebote von E-Medien-Verlagen, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Lizenzbedingungen gelockert haben oder neue Zugriffsmöglichkeiten anbieten. 

Des Weiteren gibt es ein FAQ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Alle Infos zu den digitalen Angeboten können unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28932, nachgelesen werden und das Bestellformular ist unter https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html abrufbar.

Quelle: Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

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Gibt es, ergänzend zu den Hilfs- und Fördermöglichkeiten von Bund und Stadt, weitere finanzielle Unterstützungsangebote für Studierende in Hamburg?

(Stand 07.04.2020, 10:30 Uhr) 

Ja, Studierende an Hamburger Hochschulen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer finanziellen Notlage befinden, sollen ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich erhalten können.

Ergänzend zu den Hilfs- und Fördermöglichkeiten des Bundes und der Stadt Hamburg wird ein Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Dieser Fonds soll eine Möglichkeit der Zwischenfinanzierung für nachweislich bedürftige Studierende bieten, die ihren Job verloren haben und sich in einer finanziellen Notlage befinden. 

Antragsberechtigt für den neuen Fonds sind deutsche und internationale Studierende von staatlichen und privaten Hochschulen in Hamburg. Hilfe aus dem Fonds wird als zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro zunächst für bis zu drei Monate gewährt. Der Corona-Hilfsfonds wird vom Studierendenwerk verwaltet. Eine Antragstellung ist im Laufe der KW 16 möglich. Das Studierendenwerk informiert über die für die Antragstellung benötigten Dokumente unter www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/unternehmen/Corona_Virus/corona_allgemeine_Infos.php.

Auch zu den weiteren Fördermöglichkeiten wie BAföG, Erlass der Wohnmiete gemäß Bundesregelungen sowie Grundsicherung (Arbeitslosengeld II), einschließlich geeigneter Jobs in der Corona-Hilfe, berät das Studierendenwerk Hamburg und bietet seinen Beratungsservice (auch im BAföG-Amt) derzeit telefonisch und per Mail an, Kontakte unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/sozialberatung/aktuelle_infos/. Ein FAQ zu den wichtigsten Fragen im Bereich Sozialberatung/Studienfinanzierung gibt es zudem unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/unternehmen/Corona_Virus/Corona_FAQ/FAQ_Corona.php.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 01. April 2020

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Wird die Zahlung des Semesterbeitrags für das Sommersemester verschoben?

(Stand 01.04.2020, 16:00 Uhr) 

Studierende, die bisher noch keine Semestergebühren für das kommende Sommersemester überwiesen haben, können dies bis zum 15. Juli nachholen. Die Wissenschaftsbehörde hat sich mit den staatlichen Hamburger Hochschulen darauf verständigt, die Zahlung des Semesterbeitrags bis zum genannten Stichtag verschieben. Die eigentliche Rückmeldefrist zum Sommersemester endet am 1. April 2020. Damit werden die Studierenden auch bei ausbleibender Zahlung erstmal nicht exmatrikuliert. 

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 01. April 2020

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Findet mit Blick auf die Verschiebung des Sommersemesters in Hamburg das Zweite Medizinische Staatsexamen planmäßig statt?

​​​​​​​(Stand 07.04.2020, 10:17 Uhr)

Ja, das Zweite Medizinische Staatsexamen (M2) für Studierende am UKE findet vom 15. bis 17. April 2020 statt. Darauf haben sich die die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, das Landesprüfungsamt (LPA) für Heilberufe Hamburg sowie das UKE verständigt. Falls Prüfungskandidatinnen und -kandidaten zum Examen aufgrund der aktuellen Lage jetzt nicht antreten möchten, besteht die Möglichkeit, den Rücktritt von der Prüfung zu erklären. Ein solcher Rücktritt wird nicht als Fehlversuch gewertet. Weitere Informationen unter anderem zum Ablauf der Prüfung und zum genauen Prüfungsort werden den Studierenden per Mail mitgeteilt.
Weitere Informationen: Pressemeldung vom 3. April 2020

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