FAQ - Kultur

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung ist am 23. August 2021 in Kraft getreten. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: 

Hinweis: Die Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene finden Sie in unserem Artikel "Erleichterungen für Geimpfte und Genesene".

FAQ Kultur

Welche Veranstaltungen sind in Hamburg erlaubt?


(Stand:  28. August 2021 00:00  Uhr)

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 100 Personen zulässig. Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Für Veranstaltungen gelten unter anderem folgende Regeln:

  • Die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden.
  • Die Kontaktdaten der Gäste müssen (digital) registriert werden.
  • Zwischen dem Publikum und Bühnen oder Podien muss ein Mindestabstand von 2,5 Metern bestehen.
  • Es muss ein Schutzkonzept erstellt werden.
  • Es darf nur getanzt werden, wenn strenge Hygieneauflagen eingehalten werden. Insbesondere darf der Einlass dann nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises, bzw. einer vollständigen Impfung oder eines Genesenennachweises gewährt werden und nur im Freien veranstaltet werden (§ 15a).
  • Anwesende Personen müssen in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Bei Veranstaltungen im Freien gilt keine Maskenpflicht. Vortragende oder darbietende Personen dürfen die Maske bei Ansprachen oder Vorträgen auch in geschlossenen Räumen abnehmen.
  • Wenn für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen festen Steh-, bzw. Sitzplätze vorgesehen sind, reduziert dies die maximalen Teilnehmerzahlen auf 250 Personen im Freien und auf 50 in geschlossenen Räumen.
  • der Einlass darf bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und Tanzveranstaltungen im Freien nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises (PCR-Test: nicht älter als 48 Stunden oder Schnelltest: nicht älter als 24 Stunden) oder einem Impfnachweis (vollständig geimpft ist man, wenn die letzte für den vollständigen Impfschutz erforderliche Impfung mindestens zwei Wochen her ist) oder eines Genesenennachweises gewährt werden. Kinder unter sieben Jahren und Schüler sind davon ausgenommen.

Die folgenden Einrichtungen sind ohne Personenanzahlbegrenzung geöffnet:

Theater, Opern, Konzerthäuser und -säle, Musiktheater, Filmtheater (Kinos), Literaturhäuser und Planetarien. In Musikclubs dürfen Konzerte oder andere Veranstaltungen angeboten werden, mit der Maßgabe, dass für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feste Sitzplätze vorzusehen sind.

 Zwei-G-Zugangsmodell:

  • Wenn sich ein Veranstalter dafür entscheidet, eine Veranstaltung so durchzuführen, dass nur Geimpfte und Genesene („2G“) anwesend sind – also sowohl Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle anderen Personen, die sich in den Veranstaltungsräumen aufhalten, nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind – gelten das Abstandsgebot und einige damit zusammenhängende Regeln nicht. Bei Veranstaltungen mit Personenanzahlbegrenzung erhöht sich die zulässige Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  • In Livemusikspielstätten und Musikclubs sind unter diesen Voraussetzungen neben Sitz- auch Stehplätze zulässig, dabei dürfen im Freien höchstens 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und in geschlossenen Räumen höchstens 1.300 Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen.
  • Tanzveranstaltungen dürfen unter diesen Voraussetzungen auch in Innenräumen durchgeführt werden, dabei ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auf 750 Personen im Freien und 150 Personen in geschlossenen Räumen zu begrenzen.
  • Die Durchführung von Veranstaltungen nach dem 2-G-Modell muss vorher unter https://www.hamburg.de/zwei-g-zugangsmodell-anzeige/ angezeigt werden.

Siehe hierzu §9 der Rechtsverordnung

Welche Regeln gelten für den Besuch von Museen, Gedenkstätte, Ausstellungshäusern und Galerien?


(Stand:  28. August 2021 00:00  Uhr)

Museen, Ausstellungshäuser und Galerien dürfen für den Publikumsverkehr öffnen (genaue Öffnungstermine entnehmen Sie den Internetseiten der Museen).

Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Während des gesamten Besuchs muss eine medizinische Maske getragen werden.

Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher ist je nach Fläche der Museen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung für den Besuch von Museen, Ausstellungshäusern und Galerien ist nicht notwendig, wird aber empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden. Zahlreiche Museen bieten online oder telefonisch Terminbuchung an.

Die Museen stellen außerdem die (digitale) Kontaktnachverfolgung sicher.

Gruppenführungen dürfen angeboten werden (§ 18 Abs. 4 Nr. 5).

Zwei-G-Zugangsmodell:

Wenn sich Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäusern oder Galerien dafür entscheiden, vollständig oder zu bestimmten Zeiten nur Geimpfte und Genesene („2G“) einzulassen und auch alle anderen anwesenden Personen einschließlich der Mitarbeiter in den für das Publikum zugänglichen Räumen ausschließlich geimpft oder genesen sind, gilt das Abstandsgebot nicht. Außerdem sind Gruppenführungen ohne Teilnehmerbegrenzung möglich und die Personenbegrenzung pro zehn Quadratmeter fällt weg.

Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?


(Stand:  30. August 2021 00:00  Uhr)

Bibliotheken und Archive sind geöffnet. Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen. Während des Besuchs muss eine Maske getragen werden. Siehe hierzu § 18 der Rechtsverordnung.

Die Bücherhallen sind ausschließlich für die Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Es gelten weitere Einschränkungen. Insbesondere gilt während des gesamten Besuchs eine Maskenpflicht (medizinische Masken). Weitere Informationen gibt es unter http://www.buecherhallen.de.

Zum Corona-FAQ der Stabi geht es hier: https://www.sub.uni-hamburg.de/service/faq-covid-19.html.

Für das kommende Präsenz-Wintersemester gilt für den Betrieb der Bibliotheken an den Hamburger Hochschulen die Maßgabe, dass das bisherige Abstandsgebot und die Begrenzung der Anzahl von Besucherinnen und Besucher pro Quadratmeter keine Anwendung mehr finden.

Der Lesesaal des Staatsarchivs ist seit dem 10. März geöffnet. Dabei gilt Folgendes:

  • Voranmeldung und Bestätigung eines Arbeitsplatzes erforderlich,
  • Anmeldung unter: lesesaal@staatsarchiv.hamburg.de,
  • Reduzierte Anzahl an Arbeitsplätzen,
  • Einhalten von Mindestabstand,
  • Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Informationen und Kontakt unter http://www.hamburg.de/staatsarchiv

Dürfen Chöre und Blasinstrumente-Ensembles wieder üben?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja. Chorproben dürfen im Freien und in geschlossenen Räumen stattfinden. Für diese, sowie für Blasinstrumente-Ensembles, gilt ein Sonderabstand von 2,5 Meter zwischen den Musizierenden. Sofern Proben in Innenräumen stattfinden, gilt eine Testpflicht als Auflage.

Siehe auch §19 der Rechtsverordnung.

Welche Regeln gelten für Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel Tanzschulen, Musikschulen, Chöre?


(Stand:  28. August 2021 00:00  Uhr)

Außerschulische Musik- und Bildungsangebote sind zulässig. Die allgemeinen Abstands- und Hygienevorgaben sind einzuhalten. Während des Musizierens dürfen die Masken abgenommen werden, soweit dies zwingend erforderlich ist.

Tänzerinnen und Tänzer in Tanz- und Ballettschulen müssen grundsätzlich 2,5 Meter Abstand voneinander halten. Davon ausgenommen sind Personen, für die das Abstandsgebot allgemein nicht gilt (§ 3 Absatz 2 Satz HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO). Angebote von Laienensembles und Chören sind zulässig, wobei die allgemeinen Abstands- und Hygienevorgaben einzuhalten sind.

Für Musikschulen, Tanzschulen, Anbieterinnen und Anbieter von künstlerischen Bildungsangeboten, Ballettschulen sowie selbstständige künstlerische Lehrerinnen und Lehrer gelten folgende Regeln:

  • Die allgemeinen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots, 
  • beim Tanzen, Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten muss ein Abstand von 2,5 Metern eingehalten werden, 
  • in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden (Ausnahme: während Vorträgen durch die sprechende Person und soweit dies zwingend erforderlich ist auch während des Musizierens sowie während körperlicher Betätigung),
  • die Kontaktdaten aller Teilnehmenden müssen dokumentiert und aufbewahrt werden.

Es muss ein Schutzkonzept (einschließlich eines betrieblichen Testkonzepts für im Betrieb beschäftigte Personen) erstellt werden, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden muss, die Lerngruppen dürfen am jeweiligen Lernort nicht durchmischt werden, lerngruppenübergreifende Angebote entfallen, die Pausen sind so zu gestalten, dass die Lerngruppen die Gemeinschaftsräume zeitversetzt aufsuchen.

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist so zu begrenzen, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Bei Angeboten, die in Innenräumen stattfinden, müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmereinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis erbringen, bei täglichen Angeboten reicht es aus, wenn zwei Testnachweise in der Woche an zwei nicht aufeinanderfolgenden Werktagen erbracht werden. Schülerinnen und Schüler, die in der Bildungseinrichtung regelmäßig getestet werden oder Kinder unter sieben Jahren müssen keinen gesonderten Nachweis erbringen.

Die allgemeinen Ausnahmen vom Abstandsgebot (§ 3 Absatz 2 Satz 2 HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) gelten auch für künstlerische oder musikalische Bildungsangebote, einschließlich Musikschulen, Chöre, Orchester und Tanzschulen, sowie ehrenamtlich angeleitete Gruppenangebote und den nicht berufsmäßigen Probenbetrieb.

Zwei-G-Zugangsmodell:

Wenn sich Anbieter von künstlerischen oder musikalischen Bildungsangebote, einschließlich Musikschulen, Chören, Orchestern und Tanzschulen, sowie ehrenamtlich angeleiteten Gruppenangeboten und dem nicht berufsmäßigen Probenbetrieb dafür entscheiden, vollständig oder zu bestimmten Zeiten nur Geimpfte und Genesene („2G“) einzulassen und auch alle anderen anwesenden Personen einschließlich der Mitarbeiter ausschließlich geimpft oder genesen sind, gelten das Abstandsgebot und einige damit zusammenhängende Regeln nicht.

Siehe §19 der Rechtsverordnung.

Inwiefern werden Eintrittsgelder von abgesagten Veranstaltungen staatlicher Institutionen erstattet?


(Stand:  1. September 2020 00:00  Uhr)

Wer Eintrittskarten für Veranstaltungen von staatlichen Kultureinrichtungen erworben hat, die nicht stattfinden können, erhält den Eintrittspreis zurück. Wird eine Veranstaltung verschoben, gelten Eintrittskarten in der Regel für den neuen Termin, können aber auch zurückgegeben werden.
Private Einrichtungen sind in der Regel ebenfalls bemüht, Eintrittskarten auf spätere Termine umzubuchen. Eine Erstattung ist oft schwierig, weil dies die Einrichtungen vor große finanzielle Probleme stellen würde. Details müssen mit den privaten Einrichtungen geklärt werden, die in der Regel hierzu entsprechende Informationen auf ihren Internetseiten veröffentlichen.

Wir appellieren an alle Kartenbesitzerinnen und -besitzer, das Geld für ihre Karten möglichst nicht zurückzufordern. So helfen Sie den Theatern und Kulturbetrieben in einer aktuell ganz besonders schwierigen Lage und können sich umso mehr auf die erste Vorstellung oder das erste Konzert nach der durch den Virus erzwungenen Schließzeit freuen.

Welche Regeln gelten für Musikclubs?


(Stand:  2. Juli 2021 00:00  Uhr)

Veranstaltungen in Musikclubs (zum Beispiel Konzerte) dürfen stattfinden. 

Zu den Vorgaben zählen:

  • Es muss ein Schutzkonzept erstellt werden und die Hygienevorgaben sind einzuhalten.
  • Eine vorherige Buchung der Veranstaltung (beispielsweise  „Vorverkauf“) ist vorgeschrieben.
  • Feste Sitzplätze sind Pflicht. Bei der Vergabe ist darauf zu achten, dass das Abstandsgebot eingehalten wird und maximal zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammen an einem Tisch sitzen dürfen.
  • Die Kontaktdaten der Gäste müssen (digital) erfasst werden.
  • Für den Einlass ist ein negativer Coronatest notwendig.
  • In geschlossenen Räumen muss von allen Personen eine medizinische Maske getragen werden. Die Maske darf bei Ansprachen und Vorträgen durch die auftretenden Personen sowie beim Verzehr von Speisen und Getränken abgelegt werden. 
  • Alkoholische Getränke dürfen nur am Sitzplatz oder am fest zugewiesenen Stehplatz getrunken werden.
  • Zwischen Bühne und Publikum ist ein Mindestabstand von 2,5 Meter vorgeschrieben. 

Bitte beachten Sie: Das Tanzen ist nur erlaubt, wenn es sich um eine öffentliche Tanzveranstaltung im Freien handelt. Dabei gelten die Vorgaben nach §15a der Rechtsverordnung.

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch