FAQ - Kultur

Neue Verordnung gültig ab 24. April 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 24. April 2021 in Kraft. Sie finden eine nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Es gelten grundsätzlich die Bestimmungen des § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG). Die Hamburger Rechtsverordnung ist immer dann maßgeblich, soweit § 28b Infektionsschutzgesetz keine oder keine abschließenden Regelungen trifft. Soweit die Hamburger Verordnung weitergehende Schutzmaßnahmen als § 28b Infektionsschutzgesetz enthält, gelten die Hamburger Bestimmungen ergänzend.

Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können. Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.

FAQ Kultur

Welche Veranstaltungen sind in Hamburg erlaubt?


(Stand:  17. Februar 2021 09:45  Uhr)

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten, egal wo sie stattfinden. Profisportveranstaltungen sind ohne Zuschauer erlaubt.

Einige wenige nicht öffentliche Veranstaltungen sind erlaubt. Dazu zählen kleine Präsentationsveranstaltungen, Jahreshauptversammlungen, Aufsichtsratssitzungen oder Workshops für Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

Für diese erlaubten Veranstaltungen gelten unter anderem folgende Regeln:

  • Die Teilnehmerzahl ist im Freien auf 100 Personen beschränkt, in geschlossenen Räumen auf 50 Personen.
  • Die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden.
  • Die Kontaktdaten der Gäste müssen registriert und auf Plausibilität überprüft werden.
  • Zwischen dem Publikum und Bühnen oder Podien muss ein Mindestabstand von 2,5 Metern bestehen.
  • Es muss ein Schutzkonzept erstellt werden.
  • Der Verkauf von Alkohol ist verboten.
  • Es darf nicht getanzt werden.
  • Anwesende Personen müssen sowohl in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Die Maske darf am Platz abgenommen werden.
  • Für Veranstaltungen im Freien gilt die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Siehe hierzu § 4a und §9 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

Welche Regeln gelten für den Besuch von Museen, Ausstellungshäusern und Galerien?


(Stand:  20. März 2021 00:00  Uhr)

Museen, Ausstellungshäusern und Galerien sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Museumsshops, deren Sortiment überwiegend aus Büchern besteht und die nicht nur vom Museum aus betreten werden können, können wie Buchhandlungen geöffnet werden. Im Kunsthandel und in anderen Verkaufsstellen können zuvor bestellte Waren abgeholt werden.

Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?


(Stand:  10. März 2021 14:00  Uhr)

Bibliotheken und Archive dürfen öffnen. Bibliotheken sind dabei nur für den Leihbetrieb geöffnet.

Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Während des Besuchs muss eine Maske getragen werden. 

Siehe hierzu § 18 der Rechtsverordnung.

Die Bücherhallen sind ausschließlich für die Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Es gelten weitere Einschränkungen. Insbesondere gilt während des gesamten Besuchs eine Maskenpflicht (medizinische Masken). Weitere Informationen gibt es unter www.buecherhallen.de.

Die Stabi bietet weiterhin die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien zu den eingeschränkten Öffnungszeiten von 11 bis 20 Uhr (von montags bis sonntags) an. Zugangsvoraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Daneben können Nutzerinnen und Nutzer auf die digitalen Angebote der Stabi sowie den Campuslieferdienst zugreifen. Arbeitsplätze vor Ort stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung; der Lese- und Handschriftenlesesaal samt lesesaalpflichtiger Literatur bleiben geschlossen. Ausweisneuausstellungen und -verlängerungen sind ausschließlich per Mail sowie sonstige Auskünfte per Mail und telefonisch möglich. Weitere https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=30663

Zum Corona-FAQ der Stabi geht es hier

Der Lesesaal des Staatsarchivs  ist seit dem 10. März geöffnet. Dabei gilt Folgendes:

  • Voranmeldung und Bestätigung eines Arbeitsplatzes erforderlich 
  • Anmeldung unter: lesesaal@staatsarchiv.hamburg.de
  • Reduzierte Anzahl an Arbeitsplätzen
  • Einhalten von Mindestabstand
  • Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske (kann am festen Sitzplatz abgenommen werden)

Informationen und Kontakt unter www.hamburg.de/staatsarchiv.

Welche Regeln gelten für den Besuch von Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern?


(Stand:  10. März 2021 15:00  Uhr)

Die Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäuser haben momentan ein eingeschränktes Kurs- und Beratungsangebot.

Freizeit- und Hobbyangebote dürfen nicht in Präsenz stattfinden. Das gilt auch für kulturelle Bildungsangebote mit Ausnahme von beruflicher Qualifizierung bzw. Fortbildung. 
Andere Angebote finden zum Teil online und nur im Ausnahmefall auch in Präsenz statt.
All das gilt auch für Vermietungen an Vereine und Gruppen. Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln sowie eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. 

Welche Regeln gelten für Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel Tanzschulen, Musikschulen, Chöre?


(Stand:  10. März 2021 15:00  Uhr)

Musik-, Tanz- und Ballettschulen sind für den Präsenzunterricht geschlossen, sofern der Unterricht nicht der beruflichen Qualifizierung/Fortbildung dient. Ebenso sind Angebote von Freizeitchören nicht erlaubt. Online-Unterricht ist möglich.

Angebote der beruflichen Qualifizierung und Fortbildung  dürfen nur als Präsenzveranstaltung stattfinden, wenn dies zwingend erforderlich ist (zum Beispiel wenn eine Verschiebung oder Online-Unterricht nicht möglich sind). Ist dies der Fall, gelten für Musikschulen, Tanzschulen, Anbieterinnen und Anbieter von künstlerischen Bildungsangeboten, Ballettschulen sowie selbstständige künstlerische Lehrerinnen und Lehrer folgende Regeln:

  • Die allgemeinen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden; dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots, beim Tanzen, Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten muss ein Abstand von 2,5 Metern eingehalten werden,
  • in geschlossenen Räumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (Ausnahme: während Vorträgen, insbesondere durch das Lehrpersonal, sowie während körperlicher Betätigung)
  • die Kontaktdaten aller Teilnehmenden müssen dokumentiert und aufbewahrt werden,
  • es muss ein Schutzkonzept erstellt werden, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden muss,
  • die Lerngruppen dürfen nicht durchmischt werden,
  • lerngruppenübergreifende Angebote entfallen,
  • die Pausen sind so zu gestalten, dass die Lerngruppen die Gemeinschaftsräume zeitversetzt aufsuchen.

Siehe §19 der Rechtsverordnung.

Inwiefern werden Eintrittsgelder von abgesagten Veranstaltungen staatlicher Institutionen erstattet?


(Stand:  1. September 2020 00:00  Uhr)

Wer Eintrittskarten für Veranstaltungen von staatlichen Kultureinrichtungen erworben hat, die nicht stattfinden können, erhält den Eintrittspreis zurück. Wird eine Veranstaltung verschoben, gelten Eintrittskarten in der Regel für den neuen Termin, können aber auch zurückgegeben werden.
Private Einrichtungen sind in der Regel ebenfalls bemüht, Eintrittskarten auf spätere Termine umzubuchen. Eine Erstattung ist oft schwierig, weil dies die Einrichtungen vor große finanzielle Probleme stellen würde. Details müssen mit den privaten Einrichtungen geklärt werden, die in der Regel hierzu entsprechende Informationen auf ihren Internetseiten veröffentlichen.

Wir appellieren an alle Kartenbesitzerinnen und -besitzer, das Geld für ihre Karten möglichst nicht zurückzufordern. So helfen Sie den Theatern und Kulturbetrieben in einer aktuell ganz besonders schwierigen Lage und können sich umso mehr auf die erste Vorstellung oder das erste Konzert nach der durch den Virus erzwungenen Schließzeit freuen.

Welche Regeln gelten für Bibliotheken und Archive?


(Stand:  12. Oktober 2020 00:00  Uhr)

Bibliotheken und Archive sind geöffnet. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Während des Besuchs muss eine Maske getragen werden. Besucherinnen und Besucher dürfen diese abnehmen, wenn sie einen festen Platz einnehmen.

Siehe hierzu § 18 der Rechtsverordnung.

Welche Kultureinrichtungen sind in Hamburg geschlossen?


(Stand:  24. April 2021 00:00  Uhr)

Folgende Kultureinrichtungen sind geschlossen: Musikclubs, Theater (einschließlich Musiktheater), Opernhäuser, Filmtheater (Kinos), Konzerthäuser und -veranstaltungsorte, Museen, Ausstellungshäuser und Galerien für den Publikumsverkehr, Gedenkstätten in geschlossenen Räumen, Planetarien, zoologische Gärten in geschlossenen Räumen und Literaturhäuser.

Welche Veranstaltungs-/Kulturorte sind in Hamburg geöffnet?


(Stand:  24. April 2021 00:00  Uhr)

Öffnen dürfen Bücherhallen und Bibliotheken, Archive Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäuser. Es gelten besondere Regeln für den Besuch der Kultureinrichtungen. Öffnen dürfen auch zoologische Gärten, mit Ausnahme der geschlossenen Räume. Bitte informieren Sie sich über die besonderen Regeln für den Besuch eines zoologischen Gartens auf der Internetseite des Zoos. 

Die Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäuser haben momentan ein eingeschränktes Kurs- und Beratungsangebot.

Freizeit- und Hobbyangebote dürfen nicht in Präsenz stattfinden. Das gilt auch für kulturelle Bildungsangebote mit Ausnahme von beruflicher Qualifizierung bzw. Fortbildung.
Andere Angebote finden zum Teil online und nur im Ausnahmefall auch in Präsenz statt.

All das gilt auch für Vermietungen an Vereine und Gruppen.

Die Bücherhallen sind für die Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet.

Alle Kultureinrichtungen haben geeignete Hygienekonzepte. Es gelten außerdem die Hygiene- und Abstandsregeln.

Bitte beachten Sie: Beim Betreten von oben genannten kulturellen Einrichtungen ist das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben. Unter medizinische Masken fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Einfache Alltags- bzw. Stoffmasken (Mund-Nasen-Bedeckung) sind zukünftig in den genannten Bereichen nicht mehr gestattet.

Vor einem Besuch einer Einrichtung sollten Sie sich auf der Internetseite über die Regelungen vor Ort informieren. 

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