FAQ - Kultur

Neue Verordnung gültig ab 1. Juli 2020

Bitte beachten Sie: Es gilt grundsätzlich die Abstandsregel. Siehe hierzu §3 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020 und die Antwort zur Frage "Muss ich einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten?"

  • Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).
  • Die geänderte Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020 wird am 1. September 2020 gültig.

Muss ich eine Schutzmaske tragen?

(Stand: 27. April 2020, 11:00 Uhr)

Es besteht eine Maskenpflicht im Sinne des Tragens eines Mund- und Nasenschutzes (nicht medizinische Masken) im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten. 

Ausgenommen von der Verpflichtung sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen zur Maskenpflicht im Sinne einer Mund- und Nasenbedeckung.

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Welche Veranstaltungen sind in Hamburg erlaubt?

(Stand: 01.09.2020, 00:00 Uhr)

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, sollen mindestens bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden.

Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen sind im Freien mit bis zu 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig.

Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Erfolgt während einer Veranstaltung ohne feste Sitzplätze oder in den Pausen ein Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils um die Hälfte. Bei Veranstaltungen sind unter anderem das Abstandsgebot nach § 3 und die allgemeinen Hygienevorschriften nach § 5 einzuhalten, ein Schutzkonzept nach § 6 zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach § 7 zu erheben.

Auto-Kinos und Live-Veranstaltungen unter freiem Himmel sind unter Einhaltung der Regeln für Veranstaltungen, der Abstandsregelung, Erstellung eines Hygienekonzepts und Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig.

Siehe hierzu §9 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

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Welche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind erlaubt?

(Stand: 11.09.2020, 12:00 Uhr)

Einmalig stattfindende Stadionveranstaltungen unter freiem Himmel können mit mehr als 1.000 Personen genehmigt werden. Es gelten folgende Regeln:

  • Ein besonderes Schutzkonzept ist verpflichtend.
  • Es gilt ein Alkoholverbot.
  • Der Veranstaltungsort muss über mindestens 10.000 Sitzplätze verfügen.
  • Die Veranstaltung muss eine herausragende Bedeutung für Deutschland haben.
  • Die Änderung tritt zum 10. September in Kraft.

Bitte beachten Sie: Die Mindestzahl von 10.000 Sitzplätzen bedeutet nicht, dass zwangsläufig auch 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt sind. Es gilt die mit dem Schutzkonzept genehmigte Zuschauerzahl. Über die Nutzung von Stadien für Bundesliga-Spiele berät eine Arbeitsgruppe der Bundesländer. Es sollen einheitliche Maßstäbe erarbeitet werden, die Spiele vor Fans ermöglichen.

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Ab wann sind tradierte Volksfeste wieder erlaubt?

(Stand: 08.09.2020, 14:00 Uhr)

Ab dem 1. November werden tradierte Volksfeste wie der Hamburger Dom unter Auflagen ermöglicht. Hierzu muss ein Schutzkonzept vor Durchführung des Volksfestes genehmigt werden. Die Genehmigung wird nur dann erteilt, wenn dies unter Infektionsschutzgesichtspunkten vertretbar ist. Es gilt ein Alkoholverbot.

Der nächtse Hamburger Dom soll, sofern es die Lage zulässt, vom 6. November bis 6. Dezember stattfinden.

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Finden Theatervorstellungen, Musicals oder Konzerte statt?

(Stand: 01.09.2020, 00:00 Uhr)

Theater, Oper, Konzerthäuser, Musiktheater, Kinos und Planetarien können unter Einhaltung der Regelungen für Veranstaltungen (unter anderem maximale Teilnehmerzahl nach § 9, Abstandsgebot, Hygienekonzept, Nachverfolgbarkeit) öffnen. Die Rechtsverordnung verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst bis 31. Oktober 2020. Außerdem legt die Rechtsverordnung fest, dass Clubs, Diskotheken und Musikclubs nicht für sogenannte „Tanzlustbarkeiten“ geöffnet werden dürfen. Konzerte und andere Veranstaltungen sind jedoch unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich. 

Live-Veranstaltungen (zum Beispiel Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen oder ähnlichem) und Auto-Kinos sind unter freiem Himmel unter Einhaltung der Regeln für Veranstaltungen, der Abstandsregelung, Erstellung eines Hygienekonzepts und Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig.

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Welche Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen für den Publikumsverkehr öffnen?

(Stand: 01.09.2020, 00:00 Uhr)

Unter Auflagen (Einhaltung der Abstandsregelung, Hygienekonzept, Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Veranstaltungen) können Kultur- und Freizeiteinrichtungen öffnen. Auto-Kinos und Live-Veranstaltungen unter freiem Himmel sind unter Einhaltung der Regeln für Veranstaltungen, der Abstandsregelung, Erstellung eines Hygienekonzepts und Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig.

Einzelheiten zu den Öffnungszeiten und wann welche Einrichtung konkret wieder öffnet, finden Sie auf den Websites der Einrichtungen.

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Haben die Hamburger Museen geöffnet? 

(Stand: 01.09.2020, 08:00 Uhr)

Die Hamburger Museen sind geöffnet. Die Museen haben gemeinsame Leitlinien entwickelt, mit denen der Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewährleistet werden kann. Zudem gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen.

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Inwiefern werden Eintrittsgelder von abgesagten Veranstaltungen staatlicher Institutionen erstattet?

(Stand 01.09.2020, 00:00 Uhr)

Wer Eintrittskarten für Veranstaltungen von staatlichen Kultureinrichtungen erworben hat, die nicht stattfinden können, erhält den Eintrittspreis zurück. Wird eine Veranstaltung verschoben, gelten Eintrittskarten in der Regel für den neuen Termin, können aber auch zurückgegeben werden.
Private Einrichtungen sind in der Regel ebenfalls bemüht, Eintrittskarten auf spätere Termine umzubuchen. Eine Erstattung ist oft schwierig, weil dies die Einrichtungen vor große finanzielle Probleme stellen würde. Details müssen mit den privaten Einrichtungen geklärt werden, die in der Regel hierzu entsprechende Informationen auf ihren Internetseiten veröffentlichen.

Wir appellieren an alle Kartenbesitzerinnen und -besitzer, das Geld für ihre Karten möglichst nicht zurückzufordern. So helfen Sie den Theatern und Kulturbetrieben in einer aktuell ganz besonders schwierigen Lage und können sich umso mehr auf die erste Vorstellung oder das erste Konzert nach der durch den Virus erzwungenen Schließzeit freuen.

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Sind Bibliotheken und Archive geöffnet?

(Stand 01.09.2020, 00:00 Uhr) 

Bibliotheken und Archive sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Dabei gilt das Abstandsgebot nach §3. Die Bibliotheken und Archive müssen das Infektionsrisiko durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen reduzieren.

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Welche Regeln gelten für Kinos?

(Stand: 01.09.2020, 00:00 Uhr)

Kinos dürfen öffnen. Dabei müssen folgende Regeln beachtet werden:

  • Es gilt das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern.
  • Die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher müssen unter Angabe des Datums dokumentiert und vier Wochen aufbewahrt werden. Kein Dritter darf Zugang zu diesen Daten haben.
  • Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet werden, das der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzuzeigen ist.
  • Überall da, wo die Abstandsregeln vielleicht nicht einzuhalten ist, müssen Trennwände errichtet werden. Dies gilt insbesondere im Kassenbereich sowie bei Einlasskontrollen.

Siehe hierzu §18 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

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Hat das Planetarium geöffnet?

(Stand: 26.05.2020, 13:00 Uhr)

Das Planetarium hat wieder geöffnet. Dabei müssen folgende Regeln beachtet werden:

  • Es gilt das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern.
  • Die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher müssen unter Angabe des Datums dokumentiert und vier Wochen aufbewahrt werden. Kein Dritter darf Zugang zu diesen Daten haben.
  • Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet werden, das der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzuzeigen ist.
  • Überall da, wo die Abstandsregeln vielleicht nicht einzuhalten ist, müssen Trennwände errichtet werden. Dies gilt insbesondere im Kassenbereich sowie bei Einlasskontrollen.

Siehe hierzu §18 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

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