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Coronavirus FAQ - Schulen

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Corona FAQ: Schulen

 

Diese Seite wird u.a. bei Änderungen im Muster-Hygiene-Plan der Behörde für Schule und Berufsbildung und aufgrund von Hinweisen aus Hamburgs Schulen oder häufig gestellten Fragen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern aktualisiert. Sollte dennoch eine Frage unbeantwortet geblieben oder nicht aufgeführt sein, schreiben Sie uns eine Email unter corona@bsb.hamburg.de

Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können. Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.

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FAQ Schule Deutsch

  1. Was ist bei der Reiserückkehr aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten zu beachten? 
  2. Schulbeginn - Welche Maßnahmen gelten nach den Ferien in der Schule?
  3. Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung, CO2-Ampeln - wo hilft was?
  4. Welche Impfangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler?
  5. Wie sind Einschulungsfeiern in diesem Jahr geregelt?
  6. Wann gibt es wieder Catering in der Schule?
  7. Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 
  8. Wird es in den Sommerferien 2021 wieder das Angebot der Lernferien geben?
  9. Was macht Hamburg, um die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufzufangen?
  10. An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?
  11. Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?
  12. Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?
  13. Welche Regelungen gelten in der VSK?
  14. Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?
  15. Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?
  16. Gibt es eine Testpflicht in Schulen?
  17. Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?
  18. Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?
  19. Welche Personen aus der Schulgemeinschaft werden geimpft?
  20. Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?
  21. Können sich Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung der Selbst-Schnelltests verletzen?
  22. Wie sicher sind die Selbst-Schnelltests?
  23. Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?
  24. Was passiert bei einem Verdachtsfall?
  25. Wie läuft das Kontaktmanagement des Robert-Koch-Instituts ab?
  26. Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte?
  27. Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK oder Ferienbetreuung zurückerstattet?
  28. Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?

Was ist bei der Reiserückkehr aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten zu beachten? 


(Stand:  4. August 2021 17:43  Uhr)

Wenn Sie in den Ferien verreist sind, müssen Sie wegen der Corona-Pandemie nach der Rückkehr einige Regeln beachten. Die wichtigste: Wenn Sie in einem Land mit vielen Corona-Fällen waren, müssen Sie in Deutschland nach der Rückkehr in Quarantäne. Das heißt: Sie müssen erst einmal zu Hause bleiben. Sie dürfen nicht arbeiten gehen, nicht einkaufen, nicht zur Schule. Sie dürfen nur Menschen aus Ihrem Haushalt treffen.

Hinweis vom 4. August 2021: Wie bereits häufiger erwähnt, unterliegen die Einreiseverordnungen des Bundes weiterhin ständigen Veränderungen. Die jüngste Änderung ist kurzfristig zum 1.8. in Kraft gesetzt worden. Die einfachen Risikogebiete wurden abgeschafft, alle Personen ab 12 Jahren müssen bei der Einreise einen Test-, Genesenen-, oder Impfnachweis vorlegen. Vor diesem Hintergrund sind wir gezwungen, auch in Hamburg die Dokumente anzupassen, die Ihnen für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer zur Verfügung gestellt haben. Hier finden Sie die aktualisierte Elterninformation und ein aktualisiertes Rückmeldeformular zum Schulstart, mit dem die Eltern die angeben können, wo sich die Kinder und Jugendlichen befunden haben.

(PDF, 383,6 KB)


Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben und älter als 12 Jahre sind, müssen bei der Einreise einen negativen Coronatest vorweisen. (Das wird bei der Einreise geprüft und muss nicht im Formular angegeben werden). Eltern aller Schulkinder (auch unter 12 Jahren) fordern wir auf das Formular zur Reiserückkehr auszufüllen.

  1. Falls Sie zu Hause waren, oder in Deutschland verreist sind, in einem Land waren, dass kein Risikogebiet (vor dem 1.8.) war oder jetzt nicht als Hochinzidenz bzw. Virusvariantengebiet eingestuft ist, können Sie folgendes ankreuzen: "Hiermit erkläre ich, dass mein Kind/ich in den letzten 10 Tagen nicht im Ausland war", schreiben Sie aber gern handschriftlich dazu, in welchem anderen Land Sie waren und wenn Sie einen negativen Test bei der Einreise gemacht haben, dürfen Sie auch das auch gern erwähnen. 
  2. Regel zur alten Bezeichnung "Risikogebiet" vor dem 1.8. (https://www.rki.de/risikogebiete): Wenn Ihr Kind (egal welchen Alters) vor dem 1.8. aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland eingereist ist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem damals als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, darf es innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise nur dann das Schulgelände betreten oder an schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes teilnehmen, wenn es über einen Antigentest, der nicht älter als 48 Stunden ist oder einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, verfügt. Bitte kreuzen Sie dann im Formular folgendes an: "Hiermit erkläre ich, dass mein Kind/ich in den letzten 10 Tagen in einem Gebiet war, das vor dem 1.8. als Risikogebiet galt. Den aktuellen Nachweis über das negative Ergebnis des Antigen-Schnelltests bzw. des PCR-Tests füge ich dieser Meldung bei."
  3. Personen , die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, für das ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, weil  
  • in diesem Risikogebiet eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus besteht (Hochinzidenzgebiet), oder
  • in diesem Risikogebiet bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind (Virusvariantengebiet),

    müssen sich unmittelbar in Quarantäne begeben. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, kann sich ab dem fünften Tag der zehntägigen Quarantäne freitesten. Bei einer Einreise aus dem Virusvariantengebiet ist das nicht möglich, die Quarantäne dauert 14 Tage. Bitte kreuzen Sie dann im Formular folgendes an: "Hiermit erkläre ich, dass mein Kind/ich in den letzten 14 Tagen in einem Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet war, aber alle gesetzlich vorgeschriebenen Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten wurden. Den Nachweis über das negative Ergebnis des Antigen-Schnelltests bzw. des PCR-Tests füge ich dieser Meldung bei." 

Alle aktuellen Regeln sowie die Länder, die als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete gelten, finden Sie unter Reisen: Offizielles Corona FAQ - hamburg.de

Bitte achten Sie vor dem Besuch Ihres Kindes in der Schule in besonderem Maße darauf, dass sich keine Corona-typischen Krankheitssymptome entwickelt haben.

WICHTIG: Diese Regelungen gelten unabhängig davon, aus welchem Anlass sich die Betroffenen im Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auch wer aus persönlichen Gründen (Besuch bei nahen Verwandten etc.) von der Quarantänepflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung befreit ist, unterliegt den Regelungen für Reiserückkehrende.
Da sich die Bundesvorgaben laufend ändern, bitten wir um regelmäßige Prüfung.
Ein PCR-Testnachweis darf höchstens 72 Stunden, ein Antigen-Schnelltestnachweis höchstens 48 Stunden vor dem Betreten des Schulgeländes oder der Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt sein. 

Alle Schülerinnen und Schüler müssen zum Schulbeginn eine Erklärung ihrer Sorgeberechtigten in der Schule abgeben, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehene Quarantäne eingehalten haben und/oder ob ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt. 

Eine Vorlage für diese Erklärung haben Schülerinnen und Schüler vor den Ferien von Ihrer Schule bekommen. Im Notfall können Sie auch diese alten Formulare nutzen und handschriftlich anpassen, damit sie der aktuellen Regelung entsprechen. 

Schulbeginn - Welche Maßnahmen gelten nach den Ferien in der Schule?


(Stand:  4. August 2021 16:00  Uhr)

Am 5. August 2021 beginnt das Schuljahr 2021/22. Hamburg bleibt damit bei der klaren Linie, die vor den Sommerferien geplant wurde. Um die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und Lernrückstände aufzuarbeiten werden alle Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgangsstufen wieder jeden Tag in die Schule kommen und im sogenannten Präsenzunterricht lernen. Wir wollen alles tun, um Schulschließungen oder Unterrichtseinschränkungen zu vermeiden. Die Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum Stoß- und Querlüften, mobile Luftfilter und der Impfschutz für das Personal sollen zusammen mit den anderen Hygiene-Maßnahmen Infektionen mit dem Coronavirus verhindern. In kaum einem anderen Lebensbereich werden die Menschen so gut geschützt sein wie in der Schule.

Um die aktuellen Informationen zum Schulstart nach den Sommerferien und zu den Sicherheitsmaßnahmen ab August 2021 möglichst einfach an viele Familien kommunizieren zu können, stehen hier kurze Podcasts mit den relevanten Inhalten zur Verfügung. Die Audiodateien wurden von den Sprach- und Kulturmittlerinnen und -mittlern des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung in 17 Sprachen aufgenommen und von der Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung zur Verfügung gestellt. (Stand der Aufnahmen: 30. Juli 2021). Die Podcast sind beim LI veröffentlicht: https://li.hamburg.de/podcasts/

 

Das Fünf-Stufen-Sicherheitskonzept für Hamburgs Schulen zum Schutz vor Corona:

  1. Impfschutz: Alle Schulbeschäftigten haben sehr frühzeitig umfassende Impfangebote bekommen und in großem Umfang wahrgenommen. Die Gefahr einer Übertragung von Corona durch Lehrkräfte oder andere Schulbeschäftige auf die Schülerinnen und Schüler ist damit erheblich verringert worden.
  2. TestpflichtZweimal in der Woche müssen alle Schülerinnen und Schüler mit einem Antigen-Schnelltest nachweisen, dass sie keine Corona-Viren übertragen. Die Tests sind kostenlos und werden in der Regel unter Anleitung der Lehrkräfte in der Schule durchgeführt. Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt.
  3. MaskenpflichtWer sich im Schulgebäude aufhält, muss eine medizinische Maske tragen, denn die ansteckenden Virusvarianten bleiben eine Gefahr, gegen die medizinische Masken einen guten Schutz bieten. Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es beim Essen in der Schulkantine, auf dem Schulhof, beim Sport, auf dem Außengelände der Schule und bei Klassenfahrten außerhalb von Gebäuden.
  4. Lüftpflicht: Alle Unterrichtsräume sollen alle 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet werden, um verbrauchte Luft und krankheitsübertragende Luftpartikel (Aerosole) durch frische Luft zu ersetzen. Fachleute warnen dringend vor einer „Dauerlüftung“. In der kühlen Jahreszeit behindern dauerhaft angekippte Fenster den Luftaustausch und kühlen die Räume unnötig aus. Deswegen ist es im Herbst und Winter viel besser, die Fenster 20 Minuten lang zu schließen, dann für fünf Minuten weit zu öffnen (Stoß- oder Querlüften) und danach wieder zu schließen. Das hält die Wärme im Gebäude, denn die Wärme ist in Wänden und Mobiliar gespeichert und erwärmt die ausgetauschte frische Luft schnell wieder.
  5. Luftfilter: Die Schulbehörde wird bis zu den Herbstferien zusätzlich alle Klassenräume mit mobilen Lüftungsgeräten ausstatten. Lange Zeit haben Fachleute deren Einsatz unterschiedlich bewertet, sind aber in den letzten Wochen zu klareren Einschätzungen gekommen. Hamburg wird deshalb diese Geräte flächendeckend einsetzen, um das noch so kleinste Risiko zur Krankheitsübertragung auszuschließen. Die Geräte ähneln einem Mini-Kühlschrank, sind beweglich, wartungsarm und funktionieren wie eine Dunstabzugshaube in der Küche: Sie saugen Luft an und filtern sie mit besonderer Filterwatte. Die Schulbehörde wird nur solche Geräte einsetzen, die leiser sind als die modernsten und besonders leisen Geschirrspüler.

All diese umfassenden Sicherheitsmaßnahmen werden durch zahlreiche Einzelregelungen wie die etablierten Hygieneregeln (z.B. Hände-Waschen, Abstand halten), die Trennung der Jahrgangsstufen oder die Quarantäne und Testpflicht bei der Urlaubsrückkehr ergänzt, die imMuster-Hygiene-Plander Schulbehörde und der Schulen genau geregelt sind und ständig aktualisiert werden. Ein so umfangreiches Sicherheitspaket gibt es in keinem anderen Lebensbereich, weder in der Gastronomie, noch beim Einkaufen oder in der Freizeit. Es trägt erheblich dazu bei, Schulschließungen zu vermeiden.

Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung, CO2-Ampeln - wo hilft was?


(Stand:  2. August 2021 18:15  Uhr)

Das Umweltbundesamt hat seine zurückhaltende Haltung gegenüber mobilen Luftfilteranlagen revidiert und in seinen jüngsten Stellungnahmen deren Einsatz positiv bewertet. Auch die Bundesregierung hat ihre Leitlinie zum Schulbetrieb entsprechend überarbeitet. Trotzdem gibt es bislang weder von der Bundesregierung noch von den einschlägigen Expertinnen und Experten eine einheitlich klare Aussage, ob solche Geräte zusätzlich zu der weiterhin bestehenden Test-, Masken- und Lüftungspflicht an den Schulen für jeden Unterrichtsraum nötig sind. Um aber das Risiko erneuter Schulschließungen in jedem Fall auszuschließen, hat die Freie und Hansestadt Hamburg jetzt das sicherlich umfangreichste zentrale Beschaffungsprogramm für mobile Luftfilter aller Bundesländer gestartet.
Hamburg wird flächendeckend mobile Raumluftfilteranlagen kaufen und einsetzen. Geplant ist die Beschaffung von mindestens 10.000 mobilen Luftfiltergeräten für alle rund 9.000 Schulklassen und bis zu 12.000 Unterrichtsräume der staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Hamburg wird dafür rund 20 bis 30 Millionen Euro investieren. Ziel ist es, die ersten Geräte bereits im August und die letzten Geräte spätestens in den Herbstferien in allen Schulen aufzustellen, damit die Schulen für die kühlere Jahreszeit gut gerüstet sind. Die Schulbehörde organisiert in enger Abstimmung mit Schulbau Hamburg sehr kurzfristig mit einem zentralen Verfahren für alle Schulen ausreichend mobile Luftfilter. Wir bitten Sie daher, jetzt nicht eigenständig Luftfilter zu bestellen, sondern auf das gesonderte Schreiben zum weiteren Verfahren zu warten. 
Eine wesentliche Feststellung ist in der lebhaften Diskussion über Luftfilter unbestritten: Luftfilter ersetzen nicht das regelmäßige Stoß- und Querlüften! Die Vorgabe des Muster-Hygieneplans, vor dem Unterricht und danach alle zwanzig Minuten knapp fünf Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung durchzuführen, ist unbedingt auch weiterhin einzuhalten. 

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen, deswegen müssen alle Klassen- und Unterrichtsräume alle 20 Minuten für 5 Minuten mittels Stoßlüftung oder Querlüftung kräftig gelüftet werden, um eine Infektion durch Aerosole zu vermeiden.

Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Die Schulen verfügen bereits seit längerer Zeit über ein eigenes Budget, um Maßnahmen zur Verbesserung der Lüftung einzuleiten, beispielsweise die Aufstellung der sogenannten „CO2-Ampeln“, die bei verbrauchter Luft per Warnton zum Lüften auffordern. Die aktuelle Anzahl der mobilen Luftfilteranlagen in Hamburgs selbstverwalteten Schulen ist nicht zentral erfasst. So kann es zwar sein, dass Schulen in den Ferien mobile Luftfilter oder CO2-Ampeln oder Plexiglaswände erwerben und aufstellen, die Schulbehörde erfasst diese Daten aber nicht. Bis zu den Herbstferien will die Schulbehörde 10.000 neue mobile Luftfilter anschaffen. Mit dem Beschaffungsprogramm für mobile Luftfilter ist Hamburg voraussichtlich das erste Bundesland, das für alle Schulklassen entsprechende mobile Raumluftfilter beschaffen wird und das das Ausschreibungsverfahren jetzt in eingeleitet hat. Die Schulbehörde will die Beschaffung schnellstmöglich beginnen: Den Zuschlag sollen die Firmen erhalten, die das beste Preis-Leistungspaket bieten und zusätzlich schnell liefern können. Hamburg wird dafür rund 20 bis 30 Millionen Euro investieren. Ziel ist es, die ersten Geräte bereits nach den Sommerferien im August und die letzten Geräte spätestens bis zum Beginn der kühleren Jahreszeit im Oktober aufzustellen. 

Ein aktuell von der Bundesregierung beworbenes Programm zur Anschaffung neuer Geräte bezieht sich ausschließlich auf fest zu installierende Luftfilteranlagen, die im Unterschied zu klassischen Klimaanlagen Aerosole rausfiltern und nicht weiterverteilen. Die Planung und Installation einer solchen Anlage für ein Schulgebäude würde nach Auskunft von Fachleuten je nach der baulichen Gegebenheit mindestens ein Jahr dauern, diese Maßnahme hilft also für das kommende Schuljahr 2021/22 erst mal nicht. 


Richtig Lüften

Hinweis: Durch die dauerhafte Kippstellung der Fenster in den Zeiten zwischen den Lüftungen werden nicht nur die Räume ausgekühlt, sondern auch noch das Infektionsrisiko erhöht. Denn der Austausch der verbrauchten Luft durch die kurze Stoß- und Querlüftung gelingt umso besser, wenn es drinnen deutlich wärmer ist als draußen. Das für erfolgreiches Lüften nötige Temperaturgefälle entsteht nur, wenn zwischen den Lüftungsphasen die Fenster fest verschlossen sind und die Raumtemperatur nicht unnötig auskühlt. Die Regel ist einfach: Rund alle 20 Minuten für rund drei bis fünf Minuten alle Fenster und Türen weit aufreißen und danach alle Fenster und Türen wieder fest verschließen.

(PNG, 8,1 MB)
(PDF, 294,8 KB)


Aktuelle Stellungnahme des Umweltbundesamtes:
Lüftung, Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger an Schulen | Umweltbundesamt


Welche Impfangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler?


(Stand:  22. Juli 2021 17:15  Uhr)

Im Kontext des bevorstehenden Schuljahres und des Fortschreitens der Impfkampagne können sich ab sofort sämtliche Personen im Impfzentrum impfen lassen, die mindestens 16 Jahre alt sind

Wichtig dabei sind folgende Grundsätze:

  • Die Imfung ist freiwillig. Eine Impfung wird keine Voraussetzung für den Schulbesuch sein.
  • Verwendet wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer.
  • Erziehungsberechtigte/Eltern und betroffene Jugendliche entscheiden gemeinsam, ob die Impfung für Sie in Betracht kommt und sollten sich im Vorfeld möglichst ausführlich informieren. Alle erforderlichen Informationen gibt es in diversen Fremdsprachen im Online-Angebot des Robert Koch-Instituts. Im Impfzentrum wird ein ärztliches Aufklärungsgespräch angeboten werden. Die grundsätzliche Entscheidung für die Corona-Schutzimpfung sollten Interessierte Schülerinnen und Schüler mit den Sorgeberechtigten gemeinsam im Vorwege treffen.
  • Sorgeberechtigte Personen müssen in die Impfung einwilligen. Zum Impftermin muss zudem mindestens eine sorgeberechtigte Person die Begleitung sicherstellen. Ohne eine solche Begleitung kann keine Impfung Minderjähriger erfolgen.
  • Termine im Impfzentrum können online oder telefonisch unter der 116 117 gebucht werden. Samstags sind Impfungen ohne Termin möglich.
  • Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 Jahre sind und zur Risikogruppe der Vorerkrankten gehören, können sich für ein Impfangebot an behandelnden Ärztinnen und Ärzte wenden. Für den Ausnahmefall, dass diese Impfung bei Ärzten vor Ort nicht durchgeführt werden kann, wurde am AK Nord ein Kinderimpfzentrum eingerichtet. Einmal in der Woche, donnerstags, können dort Kinder ab 12 Jahren mit Vorerkrankungen gemäß der Empfehlung der STIKO geimpft werden. Die Termine können wie gewohnt telefonisch über 11617 oder online unter dem Namen „Kinderimpfzentrum AK Nord Heidberg-Langenhorn. Nur für Kinder mit Vorerkrankungen“ gebucht werden.

    Wichtig: Diese Möglichkeit kommt nur in Frage, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und in der behandelnden Praxis keine Impfmöglichkeit angeboten wird.

Q&A zum Impfen mit Senatorin Melanie Leonhard und Arzt Dr. Stefan Renz auf Instagram

Informationen für Impfberechtigte


Wie sind Einschulungsfeiern in diesem Jahr geregelt?


(Stand:  22. Juli 2021 17:00  Uhr)

Schulische Einschulungsfeiern sind für das Schulleben außerordentlich wichtig. Deswegen sollen sie auch zum Anfang des nächsten Schuljahres in jedem Fall stattfinden. 

Für diese Einschulungsfeiern in 2021 gelten grundsätzlich die gleichen Vorgaben wie im letzten Jahr: 

  • An Einschulungsfeiern können Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und schulisches Personal sowie die Eltern und weitere Angehörige teilnehmen. Über die Gesamtteilnehmerzahl entscheiden die Schulen mit Blick auf die nachfolgenden Hygienebestimmungen und entsprechend der räumlichen Gegebenheiten. 
  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mit Ausnahme der Schülerinnen und Schüler sowie des schulischen Personals) erklären schriftlich, dass sie 
    • durch einen aktuellen Antigen-Schnelltest (in den letzten 48 Stunden) oder
    • einen PCR-Test (in den letzten 72 Stunden) sichergestellt haben, dass bei ihnen kein Corona-Virusprotein nachweisbar ist, 
    • sie als Geimpfte oder als Genesene im Sinne des § 2 Abs. 5 und 6 der Eindämmungsverordnung gelten. 
      Das Muster für eine entsprechende Erklärung verteilen die Schulen.  
  • Die Veranstaltungen können in geeigneten Räumlichkeiten oder draußen stattfinden. 
  • Es können Schülerinnen und Schüler, Schulbeschäftigte sowie die Eltern und weitere Angehörige teilnehmen. Es gibt keine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmenden. Die Anzahl der Gäste wird aber von den Schulen so bemessen, dass der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt ist. Dieser Mindestabstand gilt nicht für Menschen, die in einem Haushalt leben. Angehörige können also direkt mit ihren Kindern zusammen sitzen, sodass die Abstände auch bei einer höheren Anzahl von Gästen eingehalten werden können und sich die Raumsituation entspannt. 
  • Die Schülerinnen und Schüler müssen untereinander keinen Mindestabstand wahren, das gilt u.a. auch mit Blick auf die Anfertigung von Klassenfotos. Zu diesem Anlass darf auch für kurze Zeit die Maske abgenommen werden. 
  • Die Beachtung des Abstandes zwischen Erwachsenen wird beim Zu- und Abgang durch geeignete technische und organisatorische Vorkehrungen sichergestellt. 
  • Es gilt bei Feiern im Schulgebäude für alle Teilnehmenden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt nicht, wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet
  • Es liegt im Ermessen der Schule, zusätzlich zu dieser Erklärung von den Teilnehmenden auch die Bescheinigung eines entsprechenden negativen Testergebnisses zu verlangen. Voraussetzung für diese erweiterte Sicherheitsanforderung ist, dass die Schule dies rechtzeitig im Vorfelde kommuniziert und es von den Eltern sichergestellt werden kann.
  • Strikt zu beachten sind Test- und Quarantäneregeln, insbesondere für Reiserückkehrende.
    Hierzu zählt auch, dass es keine Ausnahmen zugunsten derer gibt, die sich auf Verwandtenbesuchen
    im Ausland aufgehalten haben. Daher müssen alle Teilnehmenden
    schriftlich erklären
    - Bei einer Rückkehr aus dem Ausland die einschlägigen Regelungen für Reiserückkehrer
    beachtet haben
    - In jedem Fall einen negativen Antigen-Schnelltest (in den letzten 48 Stunden) oder
    PCR-Test (in den letzten 72 Stunden) absolviert haben, oder
    - geimpft oder genesen (§ 2 Abs. 5 und 6 der Eindämmungsverordnung) sind.
  • Die Räume werden sowohl vor als auch nach der Veranstaltung gut gelüftet. Darüber hinaus wird alle 20 Minuten eine mindestens fünfminütige Stoß- oder Querlüftung durchgeführt.
  • Der Abstand zwischen Bühne und Besucherinnen und Besuchern sollte rd. 2,50 Meter betragen. 
  • Für musikalische Darbietungen und Theateraufführungen sind die Vorgaben des Muster-Corona-Hygieneplans Kapitel 7 zu beachten. 
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen gesund sein, sie dürfen insbesondere keine Symptome einer akuten Erkältung oder Atemwegserkrankung zeigen. 
  • Die sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und der allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos werden beachtet.

Schulen haben entsprechend ihrer technischen Ausstattung die Möglichkeit, das Luca-System für die digitale Erfassung von Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den schulischen Feierlichkeiten zu nutzen, um den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall zu erleichtern. Informationen dazu finden sich auf der Seite der Luca-APP. Die Nutzung ist ausdrücklich optional, also nicht verpflichtend.

Die Einschulungsfeiern für die VSK können zur Entzerrung ausnahmsweise auch am Mittwoch, dem 11. August 2021 stattfinden, sofern die räumliche Situation der Schule dies erforderlich macht. Den VSK-Kindern wird bereits ab dem 10. August 2021 ein Betreuungsangebot gemacht.

Wann gibt es wieder Catering in der Schule?


(Stand:  2. August 2021 19:00  Uhr)

Zum neuen Schuljahr soll in allen Kantinen von Anfang an wieder ein vollwertiges Mittagessenangebot erfolgen. Dabei wird die mit den Caterern getroffene Vereinbarung umgesetzt und die Preisobergrenze für ein Mittagessen wird von 3,90 Euro auf 4,00 Euro angehoben. Die Preissteigerung ermöglicht es, die Qualität des schulischen Mittagessens u.a. durch Lebensmittel aus biologischem Anbau und saisonalen bzw. regionalen Produkten weiter zu steigern.
Kindern und Eltern entstehen dadurch noch keine Mehrkosten, denn die Freie und Hansestadt Hamburg wird die Preissteigerung von 50 Cent pro Mittagessen bis auf weiteres übernehmen und ausgleichen. Schulisches Personal, das das Essensangebot an Schulen wahrnimmt, muss ab dem 01.08.2021 dagegen den erhöhten Preis zahlen.

Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 


(Stand:  2. August 2021 18:00  Uhr)

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsbiographie von Schülerinnen und
Schülern. Deshalb sollen Schulfahrten ins In- und Ausland analog zu anderen Bundesländern in Verbindung mit besonderen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder ermöglicht werden.
Bitte beachten Sie, dass in der schwierigen aktuellen Situation umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und zudem die Sorgeberechtigten und Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des Reisezieles sowie der Reiseplanung besonders einzubeziehen und zu informieren sind. Die Eltern müssen insbesondere wissen, dass sie im Falle eines positiven Schnelltests die Rückreise ihres Kindes innerhalb von 24 Stunden selbständig und auf eigene Kosten organisieren müssen. Bitte beachten Sie bei der Planung von Schulfahrten ins Ausland zudem die einschlägigen Reisehinweise des RKI und die für Hamburg geltenden Regelungen.
Privat organisierte Auslandsschuljahre oder -halbjahre fallen nicht unter diese Hinweise.

(PDF, 35,1 KB)

Wird es in den Sommerferien 2021 wieder das Angebot der Lernferien geben?


(Stand:  7. Juli 2021 13:00  Uhr)

Ja, auch in den Sommerferien bieten in den Sommerferien alle Schulen und die ReBBZ zwei Wochen Lernferien für ihre Schülerinnen und Schüler an, wenn diese sowie deren Sorgeberechtigte es wünschen. Die Teilnahme ist freiwillig. 

Die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung der Lernferien liegt in der Verantwortung der Schulen. Dies umfasst auch die Einhaltung des zum Zeitpunkt der Lernferien gültigen Muster-Corona-Hygieneplans und anderer Vorgaben der Schulbehörde. Damit gilt weiterhin, dass die Teilnahme an den Lernferien (oder der Ferienbetreuung) eine systematische Schnelltestung gemäß der Regelungen im Muster-Corona-Hygieneplan voraussetztBei Bedarf können die Schulen im Rahmen der Lernferien jahrgangsübergreifend feste Lerngruppen bilden und damit vorübergehend – und dokumentiert – die jahrgangsbezogene Kohortenregelung aufheben. Entscheidend ist, dass in den Lerngruppen maximal zwölf Schülerinnen und Schüler sind und diese nur zu dieser begrenzten Zahl von Mitschülerinnen und Mitschülern Kontakt haben. Die unterschiedlichen Lerngruppen sollen nicht vermischt werden.

Der Schwerpunkt der Angebote liegt weiterhin auf der Förderung sprachlicher und mathematischer Kompetenzen in einem anregungsreichen und motivierenden Setting. Die Lernferienangebote werden mit den Fachlehrkräften der Schule eng abgestimmt und orientieren sich an den Unterrichtsinhalten der Schulfächer.

Das Angebot der Lernferien richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und insbesondere auch an diejenigen mit Lernschwächen oder Sprachförderbedarf von der Vorschulklasse bis in die Sekundarstufe II. Auch pandemiebedingte Problemlagen können hier Berücksichtigung finden. Die Schulen werben unter ihren Schülerinnen und Schülern aktiv für eine Teilnahme an den Lernferien und sprechen die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Sorgeberechtigten gezielt an. Die Teilnahme ist freiwillig, eine Anmeldung ist hingegen verbindlich.

weitere Informationen»

Was macht Hamburg, um die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufzufangen?


(Stand:  4. Juni 2021 08:30  Uhr)

Mehr als sechs Monate konnten Hamburgs Schülerinnen und Schüler nicht "normal" in Präsenz zur Schule gehen. Auch wenn die Hamburger Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit engagiert den Wechselunterricht und den Distanzunterricht organisiert haben, gibt es Lernrückstände auf allen Ebenen und in allen Unterrichtsfächern. Deshalb planen die Bundesregierung und die Bundesländer ein umfangreiches Programm zur gezielten Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler. Hamburgs Schulen haben in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Fördersystem aufgebaut. Dazu zählen beispielsweise die etablierten schulischen Lernförderungen oder die im letzten Jahr erstmals organisierten Lernferien, aber auch viele schulindividuelle Förderangebote in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Kräften und pädagogischen Organisationen. Diese Förderangebote werden im Rahmen des Bundesprogramms deutlich ausgeweitet. 

Bereits im ersten Schulhalbjahr 2021/22 soll in Hamburg das Lernförderungsprogramm „Anschluss“ für alle vierten Klassen starten. Es orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe, um den besonderen Herausforderungen des Übertritts an eine weiterführende Schule zu begegnen. Die Teilnahme der Schulen an dem Programm ist verbindlich. Das Programm wird von der Schulbehörde und der ZEIT-Stiftung finanziert. Weitere Informationen dazu im entsprechenden Schreiben des Landesschulrates vom 4. Juni 2021.

An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Bei Fragen rund um die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche können sich Jugendliche und junge Erwachsene – natürlich auch während der Corona-Pandemie – an die Beraterinnen und Berater der Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) wenden. Die JBA ist die Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ausbildung und Studium sowie zur Bewältigung persönlicher oder familiärer Probleme, die den Weg ins Berufsleben beeinträchtigen. Jeder junge Mensch wird gebraucht. Deshalb arbeiten verschiedene Partnerinstitutionen in der JBA zusammen, damit die Wege kurz sind und die Beratung gebündelt unter einem Dach stattfindet. Weitere Informationen: https://jba-hamburg.de

Weitere Angebote, auf die wir in diesem Zusammenhang hinweisen möchten:

  • Mit dem Print- und Online-Angebot „Der nächste Schritt“ informiert das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) Jugendliche und ihre Eltern zur Berufsorientierung und zu den schulischen Angeboten an den berufsbildenden Schulen in Hamburg. Weitere Informationen: https://hibb.hamburg.de/naechsterschritt  
  • Online-Beratungsangebote finden Jugendliche auch bei derzeit digital veranstalteten Berufsorientierungsmessen
  • Handwerkskammer und Handelskammer bieten Online-Infostunden und digitale Berufsorientierungsangebote (https://hwk-hamburg.de und https://hk24.de)
  • Zu empfehlen sind auch Online-Formate rund um das Thema Ausbildung wie z.B. „LIKE A BOSS“ von der DIHK Bonn auf YouTube: https://youtu.be/rENzuaa0T10.
  • Hamburg baut Jugendlichen verstärkt Brücken in Ausbildung. In der Ausbildungsvorbereitung AvDual werden noch schulpflichtige Jugendliche beruflich orientiert und beim Weg in Ausbildung unterstützt. Die Berufsqualifizierung (BQ) ist ein Angebot für Jugendliche, die sich bereits für einen Beruf entschieden und erfolglos um eine Ausbildungsstelle beworben haben. Nach dem erfolgreichen BQ-Jahr können sie mit Ausbildungsplatzgarantie ihre Ausbildung fortsetzen. Informationen zu Bewerbungen, Anmeldungen: https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/berufsausbildung/berufsqualifizierung

In der aktuellen Situation ist die Verpflichtung zur Absolvierung von Betriebspraktika aufgehoben. Wo trotz der derzeitigen Einschränkungen ein Betriebspraktikum möglich ist, soll dieses stattfinden, wenn eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten für das Betriebspraktikum vorliegt, die unternehmerische Situation dies zulässt und an der Betriebsstätte die Bedingungen geschaffen worden sind, dieses sicher durchzuführen.

Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?


(Stand:  10. Juni 2021 14:30  Uhr)

Die Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen gilt bis zu den Herbstferien 2021. Gleichwohl gilt die Schulpflicht ohne Einschränkung, d.h. Schülerinnen und Schüler müssen sich an den für sie von der Schule entwickelten Angeboten beteiligen.

Für die Durchführung von Klausuren und Prüfungen können Schulen die Anwesenheit in der Schule anordnen. Dabei sind die Hygienebestimmungen selbstverständlich einzuhalten.

Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?


(Stand:  25. Juni 2021 09:30  Uhr)

Vor den Sommerferien sind alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen (inkl. VSK) wieder zum vollen Präsenzunterricht nach Stundenplan in die Schulen gekommen. Aktuell bleibt die Präsenzpflicht bis zu den Herbstferien 2021 aufgehoben. So, wie Hamburgs Schulen in die Sommerferien gegangen sind, so starten sie auch in das neue Schuljahr nach den Sommerferien - also mit Präsenzunterricht. Sollten sich einzelne Regelungen ändern, werden wir die Schulen rechtzeitig zwei Wochen vor dem Schulstart über eventuelle Modifikationen informieren. 

Der Präsenzunterricht galt auch für die berufsbildenden Schulen. Die bisherigen Sonderregelungen für Wechsel- und Distanzunterricht in einzelnen Bildungsgängen der berufsbildenden Schulen sind aufgehoben und werden durch die vor der Corona-Pandemie geltenden Unterrichtsformen ersetzt. Besondere Unterrichtsformen sind nur im Ausnahmefall möglich und bedürfen der Genehmigung durch die Leitung des Hamburger Institut für berufliche Bildung. Die Schulpflicht und die Pflicht zur Freistellung für den Berufsschulunterricht gelten ohne Einschränkung. 

In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation gibt es auch im kommenden Schuljahr drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation:

  • den Präsenzunterricht,
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), 
  • und den Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»).

Welche Regelungen gelten in der VSK?


(Stand:  19. April 2021 09:30  Uhr)

Mehrere Grundschulen und Eltern haben sich mit der Frage an die Schulbehörde gewandt, ob nicht auch die Kinder in der Vorschulklassen zumindest auf freiwilliger Basis an den Schnelltestungen teilnehmen können. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen über die Tests mit jüngeren Kindern und zur Erhöhung der Sicherheit an den Schulen sollen deshalb ab Montag, 19.04.2021, auch die Schülerinnen und Schüler der Vorschulklassen (VSK) zweimal wöchentlich in der Schule einen Schnelltest durchführen.
Um die nötigen Erfahrungen zu sammeln, sind diese Testungen für die Kinder bzw. ihre Eltern zunächst freiwillig. Da sich die Kinder selbst testen, ist allerdings keine explizite Einwilligungserklärung der Eltern notwendig.
Ergänzend können in allen VSK in der aktuellen Situation auf freiwilliger Basis auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Masken zur Verfügung zu stellen. Sie sind in Drogeriemärkten wie Apotheken einfach zu erwerben. Schulen können aber auch einen Ersatzbestand an medizinischen Kindermasken anlegen bzw. über www.psa-bsb.de ein begrenztes Kontingent bei der Schulbehörde bestellen. Es bleibt jedoch dabei, dass das Tragen von Masken in der Vorschule für die Kinder freiwillig ist. 

 

Bei Fragen zu den Regelungen der VSK-Gruppen bei Kita-Trägern können Sie sich an coronaviruskita@soziales.hamburg.de wenden oder folgende Infoseiten für Kitas nutzen:

https://www.hamburg.de/traegerberatung/

https://www.hamburg.de/infos-fuer-kitas/

Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Alle Schulen verfügen über einen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz stehen, um Schülerinnen und Schüler und allen Personen, die an Schulen arbeiten möglichst viel Schutz zu bieten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen, Maske tragen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • Masken tragen (siehe Maskenpflicht in der Schule).
  • Mehrmals in der Woche einen Schnelltest machen (siehe Testpflicht in der Schule).
  • Wenn möglich 1,5m Abstand halten.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase.
  • Ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit.
  • Regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • Vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle am Essen teilnehmenden die Hände waschen.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen.
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen

Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?


(Stand:  2. August 2021 18:30  Uhr)

Ja, an allen Schulen müssen in den Gebäuden Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden. 

Bei Erwachsenen sowie Schülerinnen und Schülern (auch in der Grundschule) muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan»). Die OP-Masken für Kinder können überall (auch in zahlreichen Drogeriemärkten) gekauft werden. Eine 10er Packung Kinder-OP-Masken kostet im Schnitt um die 5 Euro. Die Masken können auch im Internet bestellt werden. Dort sind sie dann sogar meistens noch günstiger. Damit die Qualität gesichert bleibt, achten Sie bitte auf die N-Zertifikatsnummer für die Kindermasken EN14683.

Auf freiwilliger Basis können in den VSK auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Hier gilt jedoch keine Verpflichtung zum Tragen der MNB.

Im Freien entfällt mit der aktuellen Veränderung der Eindämmungsverordnung die Pflicht zum Tragen einer Maske. Das gilt in den Pausen auf dem Schulhof genauso wie bei Abschluss- oder Einschulungsfeiern im Freien. Bei schulischen Feiern im Feien bleibt die Abstandsregelung zwischen unterschiedlichen Haushalten bestehen.
Auch in den Pausen im schulischen Außengelände, auf Ausflügen oder bei Wandertagen an der frischen Luft entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Personal. Im Öffentlichen Nahverkehr oder in geschlossenen Räumlichkeiten der Ausflugsziele sind die jeweils geltenden Maskenregelungen einzuhalten. 

Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für den Sport-, Theater- und Musikunterricht, wo die MNB abgenommen werden darf, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen eingehalten werden kann. Überdies können die Schülerinnen und Schülern in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren dann die MNB abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Zudem ist es weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken bzw. einen Selbst-Schnelltest zu machen.

Beim Sportunterricht im Freien und auch drinnen unter Aufsicht kann analog zu den Regelungen für den Vereinssport in allen Jahrgängen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Beim Sport in geschlossenen Räumen haben sich die Regelungen für den Vereinssport zum neuen Schuljahr 21/22 verändert. Somit gilt nun auch für den Schulsport, dass sämtliche Jahrgänge auf das Tragen einer Maske auch in den Sporthallen verzichten sollen. Bei Sportarten mit veränderlichen Positionen wie Ballsportarten müssen Abstände nicht mehr eingehalten werden. Es gibt dementsprechend auch keine Empfehlung mehr seitens der Schulbehörde, Mannschaftssportarten in Innenräumen nur eingeschränkt stattfinden zu lassen. 

Bei Abschlussprüfungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Masken dann abnehmen, wenn sie unmittelbar vor der Prüfung einen Schnelltest durchgeführt haben, der Abstand durchgängig eingehalten wird und die Lüftung während der Schnelltestung und anschließend alle 20 Minuten strikt befolgt wird. Eine Kipplüftung ist ausdrücklich nicht ausreichend. Bitte achten Sie auf diese Sicherheitsmaßnahmen.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Ausstattung ihrer Kinder mit OP-Masken sicherzustellen. Gleichwohl können Schulen aus dem Infektionsschutzprogramm ein Kontingent an OP-Masken für Kinder finanzieren, um beispielsweise Ersatzmasken ausgeben zu können. Darüber hinaus wird die Behörde für Schule und Berufsbildung ein Kontingent an medizinischen Masken beschaffen und in den kommenden Wochen an die Grundschulen ausliefern lassen. Die Schulbehörde hat ihre Bestände insgesamt auf fast eine halbe Million MNB aufgestockt, die Lehrkräfte jederzeit über die Kontaktdaten www.psa-bsb.de kostenlos abfordern können.


Gibt es eine Testpflicht in Schulen?


(Stand:  5. August 2021 15:30  Uhr)

Dadurch, dass alle Personen im Klassenraum sich testen, soll weitestgehend sichergestellt werden, dass keine infektiösen Personen am Unterricht teilnehmen. Auch die Teilnahme an den Lernferien oder der Ferienbetreuung verlangen eine systematische Schnelltestung gemäß der Regelungen des Muster-Corona-HygieneplansVerweigern Schülerinnen und Schüler eine Selbsttestung, werden sie vom Präsenzunterricht ausgeschlossen und nehmen am Distanzunterricht teil. Es gilt weiterhin die Aussetzung der Präsenzpflicht (mindestens bis zu den Herbstferien). Deswegen müssen Schülerinnen und Schüler, die keinen Test machen möchten aktuell nicht am Unterricht in Präsenz teilnehmen, wenn sie oder ihre Eltern dies nicht wünschen. Dies hat keinerlei Folgen oder Nachteile, der Distanzunterricht hat aber nicht dieselbe Qualität wie der Präsenzunterricht.  

Achtung: Ein Widerspruch gegen die Testpflicht vor dem Oberverwaltungsgericht hat ab sofort keine aufschiebende Wirkung mehr. Mit Überarbeitung des Muster-Corona-Hygieneplans zum 8. Juli wurde juristisch sichergestellt, dass ein Widerspruch vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Testpflicht deren Vollzug nicht außer Kraft setztSomit bleibt bis zu einer eventuell anderslautenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts die Testpflicht in der Schule weiterhin bestehen.

Es gelten folgende Eckpunkte: 

  • Für alle Schülerinnen und Schüler, die in die Schulen kommen, sind wöchentlich grundsätzlich zwei Schnelltests vorzuhalten.
  • Zur Teilnahme an Präsenzangeboten (auch Lernferien und Ferienbetreuung) können Schülerinnen und Schüler auch einen Antigen-Schnelltest gemäß § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO bei einem zugelassenen Testzentrum durchführen und ein negatives Ergebnis bestätigt bekommen haben, dass nicht älter als 48 Stunden ist oder einen PCR Test vorlegen, der § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO entspricht und nicht älter ist als 48 Stunden. 

  • Zu Klausuren und Prüfungen in Schule wird nur zugelassen, wer getestet ist. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler versäumen also den Leistungsnachweis

  • Ergänzend können Schnelltests anlassbezogen eingesetzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule einschlägige Krankheitssymptome zeigen.

  • Ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler dann, „wenn im Einzelfall die Einhaltung des Muster-Corona-Hygieneplanes eine besondere persönliche Härte bedeutet.“ Eine solche Härte liegt vor, wenn die geforderte Handlung, wie die Durchführung eines Selbsttests, für den Schüler oder die Schülerin beispielsweise aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfs mit besonderer Beeinträchtigung verbunden ist. Hierüber entscheidet die Schulleitung. Ggf. kann diese angemessene andere Vorkehrungen zum Infektionsschutz treffen.
  • Ebenfalls ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler der VSK. Seit dem 19.04. können Tests in der VSK auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. 
  • Auch weiterhin gilt, dass eine Einverständniserklärung der Eltern für die Durchführung des Schnelltests nicht notwendig ist. Hintergrund: Die Schülerinnen und Schüler führen den Test selbst durch und die Präsenzpflicht ist aufgehoben, d.h. Eltern können sich auch dafür entscheiden, ihr Kind am Distanzunterricht teilnehmen zu lassen.
  • Vollständig Geimpfte oder Genesene sind nach Beschlusslage auf Bundesebene künftig getesteten Personen gleichgestellt. Für vollständig Geimpfte oder Genesene gelten daher die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte nicht mehr, ebenso keine Testpflichten im beruflichen oder privaten Kontext bspw. beim Einkaufen oder beim Friseur. Auch die Pflicht, sich zweimal in der Woche für den Präsenzunterricht testen zu lassen, gilt für diese Gruppe nicht mehr. 

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Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?


(Stand:  22. Oktober 2020 18:00  Uhr)

Die Maßnahmen des Muster-Corona-Hygieneplans basieren auf den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aus diesen Vorgaben leitet sich auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab bzw. die Regelung der Befreiung davon. Bislang wurden seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung alle Atteste akzeptiert, auf denen ein Arzt attestierte, der Schüler sei „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht in der Lage, eine Maske zu tragen. Atteste, die mit der grundsätzlichen Schädlichkeit oder Nutzlosigkeit der Maske argumentierten, wurden zurückgewiesen und den Schulen geraten, die Verweigerer des Schulgeländes zu verweisen. Ihre selbst verschuldete Abwesenheit stellt während des Präsenzunterrichts eine Schulpflichtverletzung dar und wird seitens der Behörde entsprechend geahndet.

Diese grundsätzliche Haltung wurde durch mehrere Urteile der Verwaltungsgerichtsbarkeit bestätigt und dahingehend verstärkt, dass an die einschlägigen ärztlichen Atteste erhöhte Anforderungen gestellt werden dürfen. Das OVG Münster führt aus:

„Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.“

Entspricht ein Attest diesen Vorgaben, wird es von der Schule akzeptiert und mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Sorgeberechtigten abgestimmt, wie die Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag integriert werden können, ohne das von ihnen im Zweifelsfall eine Ansteckungsgefahr für andere ausgeht.

Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?


(Stand:  15. Januar 2021 17:00  Uhr)

In seltenen Fällen verweigern Schülerinnen und Schüler das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, welches für viele Situationen auf dem Schulgelände als zur Infektionsabwehr erforderlich und durch die Behörde für Schule und Berufsbildung angeordnet worden ist. Dass ein solches Gebot rechtmäßig, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler nicht übermäßig belastend ist, hatte das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) in einem Beschluss vom 15. Januar 2021 festgestellt. Das OVG sah aber anders als die 1. Instanz nicht die Möglichkeit, Maskenverweigerern im Rahmen des Hausrechtes der Schulleitung ein Hausverbot zu erteilen. Diese Lücke hat der Senat durch eine Ergänzung der Coronaeindämmungsverordnung geschlossen: Auch in Zukunft sollen Schulleitungen Personen, die die schulischen Coronaregelungen nicht beachten wollen, des Geländes verweisen. Wer deshalb Unterricht versäumt, begeht eine Schulpflichtverletzung und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Welche Personen aus der Schulgemeinschaft werden geimpft?


(Stand:  22. Juli 2021 12:30  Uhr)

Welche Gruppen bevorzugt geimpft werden, entscheidet die Bundesregierung durch eine Anordnung. Die Bundesregierung hat im März angeordnet, dass die Beschäftigten an Schulen sich priorisiert impfen lassen dürfen. 

Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren dürfen sich im Hamburger Impfzentrum impfen lassen. 


Die Beschäftigten in allen Schulen können einen Impftermin vereinbaren. Das Impfangebot gilt aktuell für alle Schulbeschäftigten der Grundschulen, Sonderschulen, der ReBBZ , der VSK, der weiterführenden Schulen und berufsbildenden Schulen. Eingeschlossen sind damit alle an den Schulen beschäftigten Berufsgruppen sowie die Beschäftigten der GBS-Träger oder der privaten Schulen: 

  • Verwaltungsangestellte im Schulbüro
  • Schulleitungen
  • Lehrkräfte
  • Vorschulklassenkräfte
  • Sozialpädagogen
  • Sonderpädagogen
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Pädagogisch-Therapeutisches Personal
  • Schul-Bibliothekarinnen und -Bibliothekare
  • Honorarkräfte (auch von Zeitarbeitsfirmen)
  • Schulbegleitungen
  • Hausmeister und Betriebsarbeiter
  • Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst,
  • Studierende im Kernpraktikum,
  • JMS-Lehrkräfte, sofern sie im Unterricht eingesetzt werden,
  • Lehrkräfte aus dem Jeki-Programm, sofern sie im Unterricht eingesetzt werden
  • Erzieherinnen und Erzieher in der Praxisausbildung
  • Sozialpädagogen in der Praxisausbildung
  • Ausbilder, die die beiden vorgenannten Gruppen regelhaft in der Praxisausbildung begleiten
  • Personen im Bundesfreiwilligendienst und FSJler
  • Personal des Cateringunternehmens, das im Rahmen der täglichen Essensausgabe im Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler steht
  • Küchenpersonal der Schulen (Einzelfälle)
  • Tagesreinigungskräfte (Einzelfälle)
  • Schulpastoren

Die Berechtigten in Hamburg beschäftigten Personengruppen können sich mit Vorlage des Berechtigungsscheins auch dann in HH impfen lassen, wenn ihr Wohnsitz beispielsweise in SH, NI oder MV liegt (siehe auch Listen im Schreiben vom 9. März und im Schreiben vom 26. April). 

Informationen für Impfberechtigte

Zur Impfung muss eine ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung, die Terminbestätigung sowie der Personalausweis ins Impfzentrum mitgebracht werden.
Die Terminvereinbarung kann telefonisch über die Hotline 116 117 oder online erfolgen. Dabei werden ein Erst- und ein Zweittermin im Abstand von etwa 6 bis 12 Wochen für die Impfung vereinbart.
Um eine schnelle Impfung zu ermöglichen, können die Termine auch während der regulären Arbeitszeit wahrgenommen werden. Im Sinne des Schulbetriebes bitten wir jedoch alle Beteiligten, die schulischen Belange bestmöglich im Blick zu behalten.
Die Impfung ist ein Angebot und die Teilnahme ist freiwillig, die Schulbehörde appelliert an alle Beschäftigten, die Impfmöglichkeit wahrzunehmen.

Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?


(Stand:  2. August 2021 18:00  Uhr)

Hamburg setzt zum aktuellen Stand der Pandemie auf ein umfassendes Testkonzept für alle Bereiche der Stadt. So wird allen Bürgerinnen und Bürgern mindestens einmal pro Woche eine kostenlose Antigen-Schnelltestung in Testzentren, Apotheken und Hausarztpraxen im gesamten Stadtgebiet angeboten.

Seit dem 15. März 2021 stellt die Stadt allen Personen, die an einer Schule tätig sind, unabhängig von ihrem Beschäftigungsverhältnis dreimal in der Woche für Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche Schnelltests zur Verfügung. 

Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die am Wechselunterricht (Hybridunterricht) teilnehmen, gibt es eine Testpflicht. Es gilt übrigens weiterhin die Aussetzung der Präsenzpflicht. Deswegen müssen Schülerinnen und Schüler, die keinen Test machen möchten aktuell nicht am Unterricht in Präsenz teilnehmen, wenn sie oder ihre Eltern dies nicht wünschen. Dies hat keinerlei Folgen oder Nachteile.

In der VSK sind die Schnelltests freiwillig. 

Für vollständig Geimpfte oder Genesene gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte nicht mehr, auch die Pflicht, sich zweimal in der Woche für den Präsenzunterricht testen zu lassen, gilt für diese Gruppe nicht mehr.​​​​​​​
Mit Blick auf die wärmer werdenden Temperaturen sollten die Schulen bei der Lagerung darauf achten, dass die Testkits vor Sonneneinstrahlung geschützt werden müssen und die Raumtemperatur nicht über 30° Celsius liegen darf.

Eine personenbezogene Dokumentation der ausgegebenen Schnelltests wird von der Behörde nicht erwartet. Sollten Schulen für die Ausgabe der Tests dennoch die betreffenden Personen namentlich dokumentieren, müssen die diesbezüglichen Datenschutzbestimmungen beachtet werden. Hierzu gibt es ein Hinweisblatt zur Weitergabe an die Beschäftigten. Darin sind auch die Datenschutzbestimmungen bei der Erhebung personenbezogener Daten bei positiven Corona-Testergebnissen erläutert.

Neben der gut eingespielten Testung mit Antigen-Schnelltests sollen an zehn ausgewählten Schulen so genannte PCR-Lolli-Tests erprobt werden. Die bewährten Antigen-Schnelltests weisen bei den Erkrankten Corona-Viren nach. Die Tests sind ein verlässlicher Indikator, um Ansteckungen durch Virenübertragungen zu verhindern. Viren bilden sich bei den Erkrankten erst einige Tage nach einer Infektion in größerer Zahl. PCRLolli-Tests sind empfindlicher als Antigentests und können deshalb die Krankheit auch schon in einem frühen Stadium erkennen, in dem die Erkrankten noch nicht ansteckend sind. Der Vorteil der PCR-Lolli-Tests ist, dass sie eine längere Gültigkeitsdauer haben und präziser sind. Die Schulbehörde wird mit Unterstützung von Gesundheitsexpertinnen das Pilotprojekt begleiten und prüfen, ob das neue Verfahren eine Alternative sein kann.



Können sich Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung der Selbst-Schnelltests verletzen?


(Stand:  23. April 2021 15:00  Uhr)

Falschmeldungen in mehreren Zeitungen sorgen aktuell für Unruhe unter Hamburgs Eltern. Angeblich sollen die in Schulen verwendeten Selbst-Schnelltests der Marke Roche „hochgiftige Substanzen“ enthalten und deshalb nicht mehr in den Schulen eingesetzt werden. Das ist nicht richtig. An Hamburger Schulen kommen nur Schnelltests zum Einsatz, die den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte entsprechen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und zugelassen wurden und von denen keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeht. Das gilt für alle an den Schulen eingesetzten Schnelltests der Marken Siemens (CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test), Lissner QI (Lyher Covid-19 Antigen Schnelltest (Nasal)) und Roche (SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test). Diese Tests werden in allen Bundesländern und Lebensbereichen eingesetzt, auch in Kitas und Schulen. Deshalb werden sie auch in Hamburg weiterhin genutzt.

Alle von der Stadt Hamburg erworbenen Schnelltests für Laien sind vom BfArM freigegeben. Diese Tests werden auf der Liste von Antigen-Tests aufgeführt und entsprechen den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG) und denen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Zudem haben die an Schulen eingesetzten Tests die vom PEI zusätzlich durchgeführte Evaluierung bestanden, sie gelten damit als medizinisch unbedenklich.

Die an die Schulen ausgelieferten Tests sind so bemessen, dass sie ausnahmslos für die Testung von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten eingesetzt werden können und müssen. Die gesetzlichen Anforderungen an Medizinprodukte in Deutschland und Europa sind sehr streng. Medizinprodukte wie diese Schnelltests müssen einen hohen Gesundheitsschutz bieten. Dies bedeutet, dass von ihnen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Dies gilt auch für den Schnelltest der Marke Roche, der auch in anderen Bundesländern in Schulen und Verwaltungen eingesetzt wird.

Die Schülerinnen und Schüler testen sich selber. Um sie an die Testung heranzuführen, stehen Videos für Kinder und Jugendliche zur Verfügung, die nach unserer Kenntnis in der Schule auch genutzt werden. Angesichts des sehr weichen Abstrichstäbchens ist keine Verletzungsgefahr erwartbar. Der Schulbehörde ist trotz der sehr umfangreich angelaufenen Testungen kein Fall einer Selbstverletzung bekannt geworden.


Wie sicher sind die Selbst-Schnelltests?


(Stand:  27. April 2021 13:00  Uhr)

Hamburger Schulen nutzen

  • den "CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test" vom Hersteller Healgen Scientific, LLC, vertrieben von Siemens Healthcare GmbH mit der Test-ID AT001/20.
  • den "SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test“ vom Hersteller SD Biosensor Inc. vertrieben von Roche Diagnostics GmbH mit der Test-ID AT004/20.
  • den „Novel Coronavirus (COVID-19) Antigen Test Kit (Colloidal Gold)” (Deutscher Name: „Lyher Covid-19 Antigen Schnelltest (Nasal)“) vom Hersteller Hangzhou Laihe Biotech CO.,LTD, vertrieben von Lissner Qi GmbH mit der Test-ID AT011/20.

Die Sicherheit, dass die Erkrankung erkennt wird liegt bei diesen Tests zwischen 97,25% und 82,7%, die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich Gesunde, die kein Corona haben, im Test auch als gesund erkannt werden, liegt zwischen 100% und 99,1%. 

Mehr Informationen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?


Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.

Was passiert bei einem Verdachtsfall?


(Stand:  22. Juli 2021 17:00  Uhr)

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt informiert. Ein Verdacht besteht beispielsweise, wenn einschlägige Corona-Symptome auftreten oder ein Schnelltest positiv ist. Bei Schulkindern werden zusätzlich die Eltern informiert und dringend empfohlen, dass die Kinder an einer Testung auf Covid-19 teilnehmen. Ist das Testergebnis negativ oder das Kind 48 Stunden symptomfrei, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.

​​​​​​​Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ enthält die aktuelle Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, eine grundsätzliche Regelung. Der vorgeschriebene Umgang mit Erkältungssymptomen wurde in Info-Grafiken für Kinder in der Kita und Grundschule oder für Kinder in den weiterführenden Schulen veröffentlicht und den jeweiligen Schulen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines einfachen Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern nicht zwingend ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Hier unterscheiden sich die Vorgänge auch je nach Alter der Schülerin oder des Schülers. Bitte beachten Sie hier die Vorgaben in den Merkblättern.

Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. Die Schule erstellt dann eine Übersicht der direkten Kontakte des infizierten Kindes und sendet diese an das Gesundheitsamt.

Zum besseren Verständnis der Quarantänemaßnahmen hat die Sozialbehörde ein Merkblatt rund um das Thema „Quarantäne“ erstellt, das auch in mehrere Sprachen übersetzt wurde, u.a. Farsi und Türkisch.

Wie läuft das Kontaktmanagement des Robert-Koch-Instituts ab?


(Stand:  29. April 2021 17:00  Uhr)

Das RKI hat Anfang April die Kriterien für Kontaktpersonen bei Corona-Infektion geändert. Die Unterscheidung zwischen Kategorie-1- und Kategorie-2-Kontaktpersonen entfällt künftig. Es gibt „nur noch“ enge Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben müssen, wenn sie im infektiösen Zeitintervall mit einem an Corona-Infizierten oder -Erkrankten engen Kontakt hatten. Daher wird die Kontaktpersonennachverfolgung im Schulumfeld in Hamburg ab sofort in Abstimmung zwischen den Gesundheitsämtern der Bezirke, dem Amt für Gesundheit der Sozialbehörde und der Schulbehörde neu definiert. Kontaktpersonen zu einem bestätigten Corona-Fall gelten bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen:

  • Enger Kontakt (unter 1,5 m) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (ein adäquater Schutz besteht, wenn der Infizierte / Erkrankte und seine Kontaktperson durchgehend und korrekt eine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen).
  • Gespräch von Angesicht zu Angesicht (unter 1,5 m) unabhängig von der Dauer mit dem Infizierten / Erkrankten ohne adäquaten Schutz (z.B. ohne Maske bzw. ohne Schutz vor Infektion durch Tröpfchen). In Essenspausen ist darauf zu achten, dass der Abstand ein-gehalten und ausreichend gelüftet wird.
  • In allen schulischen Räumen gilt weiterhin die Regel, dass alle 20 Minuten für 5 Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung durchzuführen ist. Wird diese Regel nicht eingehalten, wird von einer unzureichenden Lüftung und einer erhöhten Konzentration infektiöser Aerosole ausgegangen. In diesem Fall gelten alle Personen im Raum unabhängig vom Abstand bei mehr als 10 Minuten Aufenthalt als „enge Kontaktpersonen“, auch wenn durchgehend und korrekt eine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen wurde.


Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte?


(Stand:  24. Februar 2021 17:00  Uhr)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Anfang Februar entschieden, Bedarfe für digitale Endgeräte für den Distanzunterricht in Ausnahmefällen auch über Sozialleistungen zu decken. Danach übernehmen die Jobcenter Kosten von in der Regel von bis zu 350 Euro für digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern Sozialleistungen nach dem SGB II beziehen. Dies gilt nur, wenn seitens der Schule kein Gerät zur Verfügung gestellt werden kann. 

Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK oder Ferienbetreuung zurückerstattet?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Sorgeberechtigte erhalten gezahlte Gebühren für die Früh- und Spätbetreuungsangebote und die Kernzeit in den Vorschulklassen gutgeschrieben. Die Erstattung erfolgt monatsweise. Alle betroffenen Eltern erhalten einen geänderten Gebührenbescheid. Jeweils am Ende eines Monats erhalten Sie einen neuen Gebührenbescheid. Die Gutschrift senkt die verbleibenden monatlichen Raten oder führt zu einer Erstattung. Daher ist es wichtig, dass entweder ein SEPA-Mandat vorliegt oder die IBAN Nummer dem Schulbüro mitgeteilt wird.

Bitte zahlen Sie solange alle Raten weiter, bis Sie einen neuen Gebührenbescheid erhalten. Sollten Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben, passen Sie diesen bitte nach Erhalt des neuen Gebührenbescheids auf die richtige Gebührenhöhe an. 

Eltern, die gebuchte Ferienbetreuung reduziert haben, bekommen die anteilig bereits gezahlten Gebühren erstattet. Nach Abbuchung der Ferien mit dem Formular GT 3FB, erhalten Eltern einen geänderten Gebührenbescheid. Das Guthaben wird dann entweder mit den noch ausstehenden Raten verrechnet oder erstattet. Hierfür ist es wichtig, dass entweder ein SEPA-Mandat vorliegt oder die IBAN Nummer dem Schulbüro mitgeteilt wird (siehe GT 3FB). Eltern hatten die Möglichkeit, die Ferienbetreuung bei Bedarf bis Ende Mai 2021 anzupassen. Sollten Eltern keine oder eine reduzierte Betreuung wünschen, können sie Ferienwochen abbuchen, wenn sie noch Ferienbetreuung wünschen oder dringend benötigen, haben Eltern aber auch die Möglichkeit, noch Ferienwochen nachzubuchen. Die Schulen bemühen sich gemeinsam mit den Kooperationspartnern darum, alle zusätzlichen Buchungen zu ermöglichen.

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 040 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.

Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?


(Stand:  10. Juni 2021 14:45  Uhr)

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehrerer Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden bzw. die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit, im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet, der den Schulen als Plan B klare Rahmenbedingungen setzt. Dieser Plan B wurde den Schulen bereits vor Schuljahresbeginn übersandt.

Beschäftigte an Schule, die bisher auf Grund eines erhöhten Risikos für einen schweren SARSCoV-Krankheitsverlauf vom Präsenzunterricht befreit waren, sind bei vollständigem Impfschutz im Sinne des § 2 Absatz 5 HmbSARSCoV-2-EindämmungsVO (in der Regel 2. Impfung + 14 Tage) wieder im Präsenzunterricht einzusetzen. Sollte in Einzelfällen eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich sein oder trotz einer abgeschlossenen Impfimmunisierung im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegen, ist ein aktuelles Attest vorzulegen, aus dem die Gründe
unter Berücksichtigung der erfolgten Impfungen hervorgehen. Mehr Informationen>>>



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