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Coronavirus FAQs - Schulen

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Corona FAQ: Schulen

Fragen und Antworten

Gilt die Maskenpflicht in den Schulen nach den Herbstferien auch im Unterricht Wird die Maskenpflicht angesichts des inzwischen auf über 50 gestiegenen Inzidenzwertes jetzt noch weiter ausgeweitet Können Masken während sogenannter Präsentationsleistungen abgenommen werden Was ist mit Musikunterricht
Was ist mit Theaterunterricht
Was ist mit Sportunterricht
Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden Gibt es ein Szenario oder Inzidenzwert, ab der Schulen wieder geschlossen werden Warum wird die Schulpflicht nicht durch eine Unterrichtspflicht ersetzt, die auf Wunsch der Eltern auch durch Onlineunterricht erfüllt werden könnte Müssen auf dem Schulweg auch Masken getragen werden Warum Masken auf dem Schulhof, aber nicht in den Klassenräumen Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet Was ist mit Schulen, an denen das vorgeschrieben Stoßlüften nicht möglich ist, weil sich Fenster nicht öffnen lassen Welche Quarantäneregeln gelten nach den Herbstferien Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten Was ist mit den innerdeutschen Risikogebieten … und wie ist das bei Schülerinnen und Schülern Sollen die Weihnachtsferien verlängert werden Wie ist der Regelbetrieb zum Schuljahr 2020/21 geplant Wie geht es mit dem Unterricht weiter
Welche Infektionsschutzmaßnahmen gelten an Schulen zum Schuljahr 2020/21 Ab wann dürfen wieder Klassenreisen durchgeführt werden … und was ist mit Skireisen … und was mit internationalen Schüleraustauschen Was ist mit Ausflügen in der Vorschule Finden an den Schulen Elternabende und Gremiensitzungen statt Wann bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuung an Schulen zurückerstattet Was ist mit dem schulischen Mittagessen Wie sieht es mit Büffets beim Mittagessen aus Welche präventiven Maßnahmen sollen Schulen ergreifen Wie gehen Schulen mit geplanten Veranstaltungen um ... und was ist mit den "Tagen der offenen Tür" oder den "Marktplätzen" Welche Testverfahren gibt es für Beschäftigte der Schulbehörde an den Schulen Was ist mit Risikopatienten oder Angehörigen von Risikopatienten Was ist mit Schülern, die zu Risikogruppen gehören oder in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer Person wohnen, die einer Risikogruppe angehört Welche Abstands- und Kontaktregeln gelten Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gereinigt Was ist, wenn Erkältungssymptome bei Schülerinnen und Schülern auftreten Was passiert bei einem Verdachtsfall … und was, wenn sich die Infektion bestätigt ... und wie geht es dann weiter Wie sind die Meldepflichten bei einem akuten Coronafall geregelt Wie wird in diesem Schuljahr der Schulsport und insbesondere das Sportabitur geregelt
Coronavirus
Kapitelübersicht

Gilt die Maskenpflicht in den Schulen nach den Herbstferien auch im Unterricht?

Dank der Umsicht und des Engagements der Schulleitungen, Kollegien und Schulgemeinschaften waren Hamburgs Schulen bislang sichere Orte. Rund 90 Prozent aller infizierten Schulbeschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler haben sich nicht in der Schule, sondern in ihrer Freizeit infiziert. Doch das Virus verbreitet sich in der Stadt mit großer Geschwindigkeit. Deshalb wächst die Gefahr, dass sich mehr Schulbeschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler als bisher außerhalb der Schule infizieren und das Virus unbemerkt in die Schule tragen. Das gilt insbesondere für ältere Schülerinnen und Schüler.

Deshalb soll bereits ab Montag, 19. Oktober 2020 (also unmittelbar nach den Ferien) bis auf Weiteres die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für den Unterricht der Oberstufen an den weiterführenden Schulen und den Unterricht der berufsbildenden Schulen gelten. Von dieser Pflicht ausgenommen bleibt weiterhin der Unterricht an allen Schulen bis Klassenstufe 10 sowie der Unterricht an den ReBBZ und Sonderschulen. Das betrifft Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulbeschäftigte gleichermaßen. Die neue Regelung bedeutet zum Beispiel, dass Lehrkräfte zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht in der Oberstufe verpflichtet sind, aber wie bisher auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht der Mittel- und Unterstufe verzichten können.

Kapitelübersicht

Wird die Maskenpflicht angesichts des inzwischen auf über 50 gestiegenen Inzidenzwertes jetzt noch weiter ausgeweitet?
Nein, die aktuelle Regelung erfolgte bereits in Erwartung eines Überschreitens der 50er Inzidenz.

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Können Masken während sogenannter Präsentationsleistungen abgenommen werden?

Ja, für die im Unterricht erforderlichen Präsentationsleistungen kann die Maske für den Vortrag abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Schülerinnen und Schülern sowie zur Lehrkraft eingehalten werden kann.

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Was ist mit Musikunterricht?

Im Musikunterricht ist wie bisher in allen musikpraktischen Phasen (gemeint sind das Singen und Spielen von Blasinstrumenten) ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wenn der Mindestabstand eingehalten wird, kann für die musikpraktische Phase die Maske abgesetzt werden.

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Was ist mit Theaterunterricht?

Im Theaterunterricht gilt wie im anderen Unterricht grundsätzlich eine Maskenpflicht. Wenn in besonderen praktischen Phasen davon abgewichen werden soll, ist wie im Musikunterricht ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

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Was ist mit Sportunterricht?

Die allgemeine Maskenpflicht gilt unter folgenden Bedingungen nicht für die Praxisphasen des Sportunterrichts:

  • Sport und Bewegung müssen kontaktfrei ausgeübt werden. 
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien bzw. 2,5 Metern bei der Sportausübung in geschlossenen Räumen zwischen Personen muss eingehalten werden.
  • Für die Nutzung von Geräten gelten bestimmte Regelungen und Empfehlungen». 
  • Inhalte und Methoden des Sportunterrichts müssen die Abstandsregeln beachten. 

In den Umkleideräumen, während des Betretens der Halle, während der Reflexionsphasen und bei passiver Teilnahme am Unterricht gilt die Maskenpflicht uneingeschränkt auch für den Sportunterricht und auch für Sportlehrkräfte. Für den Unterricht in der Sporthalle (mit einem Abstand von 2,5m) können die Kurse geteilt und beispielsweise 14tägig im Wechsel unterrichtet werden.

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Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?

Die Maßnahmen des Muster-Corona-Hygieneplans basieren auf den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aus diesen Vorgaben leitet sich auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab bzw. die Regelung der Befreiung davon. Bislang wurden seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung alle Atteste akzeptiert, auf denen ein Arzt attestierte, der Schüler sei „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht in der Lage, eine Maske zu tragen. Atteste, die mit der grundsätzlichen Schädlichkeit oder Nutzlosigkeit der Maske argumentierten, wurden zurückgewiesen und den Schulen geraten, die Verweigerer des Schulgeländes zu verweisen. Ihre selbst verschuldete Abwesenheit stellt dann eine Schulpflichtverletzung dar und wird seitens der Behörde entsprechend geahndet.

Diese grundsätzliche Haltung wurde durch mehrere Urteile der Verwaltungsgerichtsbarkeit bestätigt und dahingehend verstärkt, dass an die einschlägigen ärztliche Atteste erhöhte Anforderungen gestellt werden dürfen. Das OVG Münster führt aus:

„Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.“

Entspricht ein Attest diesen Vorgaben, wird es von der Schule akzeptiert und mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Sorgeberechtigten abgestimmt, wie die Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag integriert werden können, ohne das von ihnen im Zweifelsfall eine Ansteckungsgefahr für andere ausgeht.

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Gibt es ein Szenario oder Inzidenzwert, ab der Schulen wieder geschlossen werden?

Nein. Der Senat orientiert alle Maßnahmen daran, dass Schulen (und Kitas) als aller letzte geschlossen würden.

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Warum wird die Schulpflicht nicht durch eine Unterrichtspflicht ersetzt, die auf Wunsch der Eltern auch durch Onlineunterricht erfüllt werden könnte?

Hamburg hält aus gutem Grund und im Einklang mit allen Bundesländern am Präsenzunterricht fest. Schulen sind sehr sichere Orte und keine Hotspots der Pandemie. Zudem fordert bundesweit die überwiegende Mehrheit aller Eltern den normalen Unterricht.

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Müssen auf dem Schulweg Masken getragen werden?

In den Grundschulen gehen die Schülerinnen und Schüler regelhaft zu Fuß, das sollte für Viertklässler auch in der aktuellen Situation kein Problem sein. In den weiterführenden Schulen kann zu Fuß gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren werden. Wenn Busse oder Bahnen genutzt werden müssen, so ist dies problemlos möglich. Der HVV hat sein Angebot nicht eingeschränkt. Für Busse und Bahnen gilt die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

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Warum Masken auf dem Schulhof, aber nicht in den Klassenräumen?

Es geht im Kern darum, unmittelbare körperliche Kontaktaufnahmen (z.B. Umarmungen, körperbetonte Sportaktivitäten in der Pause) soweit wie möglich zu vermeiden. Das kann in Unterrichtssituationen im Klassenraum sichergestellt werden, in Pausensituationen aber nicht. Zudem wurde die Maskenpflicht nach den Herbstferien auch auf den Unterricht in den Oberstufenklassen ausgeweitet (siehe oben).

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Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet?

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen. Es wird in jeder Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern unter Aufsicht stoß- oder quergelüftet. Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Während des Unterrichts wird alle 20 Minuten kurz quer- oder stoßgelüftet, bis es zu einem spürbaren Luftaustausch gekommen ist. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Weitere Informationen zur "Lüftung von Schulräumen" gibt es hier» und hier».

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Was ist mit Schulen, an denen das vorgeschrieben Stoßlüften nicht möglich ist, weil sich Fenster nicht öffnen lassen?

Solche Sorgen in Bezug auf die Belüftung von Unterrichtsräumen haben sich nicht bestätigt. Im Rahmen einer Begehung hat Schulbau Hamburg festgestellt, dass 99,5 Prozent der rund 12.000 Unterrichtsräume gut gelüftet werden können. Lediglich in 68 Unterrichtsräumen (0,5 Prozent) lassen sich die Fenster nicht ausreichend öffnen. Auf den Unterricht in diesen wenigen Räumen können die Schulen aber verzichten, da ausreichend andere Räume für die rund 9.500 Schulklassen zur Verfügung stehen. Dennoch prüft die Schulbehörde jetzt gemeinsam mit Schulbau Hamburg, wie überall die Belüftungssituation sichergestellt werden kann. Die Räume, die bislang nicht ausreichend gelüftet werden können, liegen in 18 der 2.398 Hamburger Schulgebäuden (0,8%).

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Welche Quarantäneregeln gelten nach den Herbstferien?

Es bleibt nach den Herbstferien vorerst bei den Quarantäneregeln, die bereits aus der Zeit nach den Sommerferien bekannt sind:

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebieten» im Ausland aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend.

Die Meldung müssen alle Hamburgerinnen und Hamburger vornehmen – unabhängig von der Art der Einreise, per Flugzeug, Bahn oder Auto. Sie kann künftig über ein digitales Meldeformular» erfolgen, auch per Mobilgerät.

Risikogebiete sind Gebiete mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Das RKI weist die Risikogebiete» tagesaktuell aus. Entscheidend ist die Lage zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland. Eine kurzzeitige Anwesenheit in einem Risikogebiet, zum Beispiel im Rahmen einer Durchreise, gilt nicht als Aufenthalt.

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Die Verpflichtung zur vierzehntägigen Quarantäne kann nur durch ein solches negatives Testergebnis aufgehoben werden.

Es bleibt dabei, dass Eltern schriftlich gegenüber den Schulen bestätigen müssen, alle einschlägigen Regeln eingehalten zu haben. Auch ist das negative Testergebnis vorzulegen. Sollten in der Schule Zweifel bestehen, ob ein negatives Testergebnis anerkannt werden kann, sollten die Eltern in diesen Einzelfällen um Klärung und Bestätigung beim zuständigen Gesundheitsamt gebeten werden.

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Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten?

Nach aktueller Quarantäneregelung müssen sich Reiserückkehrer aus sogenannten Risikogebieten» beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist ein vom Laborarzt unterschriebenes Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Ob eine Befreiung von der Quarantäne in Betracht kommt, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Die jeweils aktuelle Information finden Sie auf den Seiten der Gesundheitsbehörde».

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben dazu aufgerufen, in der aktuellen Situation und angesichts der steigenden Infektionszahlen in der ganzen Bundesrepublik von Reisen in Risikogebiete abzusehen.

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Was ist mit den innerdeutschen Risikogebieten

Nach aktuellem Stand beziehen sich die in Hamburg gültigen Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten allein auf Risikogebiete außerhalb der Bundesrepublik. Wenn Sie also aus innerdeutschen Risikogebieten nach Hamburg zurückkehren, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. Aber natürlich gilt grundsätzlich, dass vor dem Schulbesuch in besonderem Maß darauf zu achten ist, dass sich keine für Corona typischen Krankheitssymptome entwickelt haben, auf die ansonsten entsprechend zu reagieren ist.

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… und wie ist das bei Schülerinnen und Schülern?

Wie bereits nach den Sommerferien wollen wir auch im Herbst sicherstellen, dass rückkehrende Schülerinnen und Schüler aus Risikogebieten sich in die erforderliche Quarantäne (siehe oben) begeben und das Schulgelände zum Schulbeginn nicht betreten, sofern kein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden kann. Deshalb sollen alle Schülerinnen und Schüler mit Schulbeginn am Montag nach den Ferien (19. Oktober 2020) eine Erklärung» ihrer Sorgeberechtigten in der Schule abgeben, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehen fünftägige Quarantäne eingehalten haben und ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt.

Hierzu verwenden die Eltern dieses Dokument», das vor den Herbstferien auch in den Schulen ausgehändigt wurde. Schülerinnen und Schüler bei denen diese Auskunft nach den Ferien nicht vorliegt, können eventuell das Schulgelände nicht betreten. Zusätzlich geht eine entsprechende Meldung an das zuständige Gesundheitsamt.

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Sollen die Weihnachtsferien verlängert werden?

Die Hamburger Schulbehörde plant zurzeit nicht, die Weihnachtsferien zu verlängern oder Schulen im neuen Jahr zu schließen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Schulen kein Hotspot der Pandemie sind. Im Gegenteil: Mehr als 90 Prozent der infizierten Schülerinnen und Schüler haben sich nicht in der Schule, sondern zuhause angesteckt. Deshalb sind sich die Kultusminister, die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundeskanzlerin einig: Auch bei steigenden Infektionszahlen müssen die Schulen solange wie irgend möglich komplett geöffnet bleiben.

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Wie ist der Regelbetrieb zum Schuljahr 2020/21 geplant?

Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens hatte dafür gesorgt, dass alle Bundesländer zum aktuellen Schuljahr den Regelbetrieb wieder aufnehmen konnten. Auch in Hamburg hat mit Beginn des Schuljahres 2020/21 in allen Schulformen und Jahrgangsstufen wieder der Präsenzunterricht begonnen. Sofern es keine anderweitige Entwicklung der Infektionslage gibt, ist davon auszugehen, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern für das Schuljahr 2020/21 auf Ebene der Klasse bzw. des Jahrgangs aufgehoben ist. Gleichwohl ist darauf zu achten, dass unmittelbare körperliche Kontaktaufnahmen (z.B. Umarmungen, Rangeleien) soweit wie möglich vermieden werden.

Bei der Durchführung jahrgangs- und schulübergreifender Angebote gilt weiterhin das Abstandsgebot. Ausnahmen sind nur in der Oberstufe möglich.

Für das schulische Personal und alle weiteren Erwachsenen an Schule bleibt das Abstandsgebot untereinander bestehen und ist beispielsweise im Lehrerzimmer und im Schulbüro sowie bei Kontakten mit Eltern oder Personal des Caterers zu beachten.

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Wie geht es mit dem Unterricht weiter?

Die kommenden Wochen und Monate werden geprägt sein von der weiteren unvorhersehbaren Entwicklung des Corona-Geschehens. Das Schuljahr 2020/21 ist im Präsenzbetrieb gestartet. Dennoch ist es möglich, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler, einzelne Lehrkräfte oder ganze Lerngruppen nicht vor Ort in der Schule am Unterricht teilnehmen können.

In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation wird es im aktuellen Schuljahr drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation geben:

  • den Präsenzunterricht, der gerade an vielen Schulen erfolgreich gestaltet wird
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»)
  • und den Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»)
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Welche Infektionsschutzmaßnahmen gelten an Schulen zum Schuljahr 2020/21?

Eine wichtige Voraussetzung für die Öffnung der Schulen im Regelbetrieb ist die Beachtung der Hygieneregeln aller an Schule Beteiligten. Hierzu gehören weiterhin insbesondere

  • das gründliche und regelmäßige Händewaschen,
  • in die Armbeuge husten und niesen,
  • mit den Händen nicht ins Gesicht fassen,
  • keine Umarmungen und Händeschütteln,
  • regelmäßige Stoß- oder Querlüftung nur mit Aufsichtsperson im Raum,
  • entzerrte Zeiten für Pausen und Mittagessen,
  • eine klare Wegeführung in der Schule und
  • die Dokumentation von Klassenzugehörigkeiten, um im Falle einer Infektion ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nach den Herbstferien im gesamten Schulbereich - für die Oberstufe auch im Unterricht (siehe oben).

Wer eine Schule betritt, muss grundsätzlich die umfangreichen Hygieneregeln einhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Mindestabstand wahren. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte und alle weiteren Beschäftigten ebenso wie für schulfremde Personen und Eltern.

Von dieser generellen Regel sind lediglich die Grundschülerinnen und Grundschüler in Bezug auf die Masken- und Abstandspflicht befreit, weil sie nachweislich von der Pandemie kaum betroffen sind, die Regeln nur schwer einhalten und zudem die Maske nicht fachgerecht verwenden können..

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Ab wann dürfen wieder Klassenreisen durchgeführt werden?

Vorerst sind Klassenreisen bis zum 19. Oktober 2020 untersagt. Das geht aus der aktuell geltenden Verordnung hervor. Angesichts der aktuellen Infektionsentwicklung in der Bundesrepublik wird dieses Verbot bis zum Ende des Jahres (31. Dezember 2020) fortbestehen. Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass ab dem 1. Januar 2021 – also nach Änderung der entsprechenden Verordnung – Klassen- und Studienfahrten, die Teilnahme an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen aber auch weitere Schulfahrten wie z.B. mehrtägige Exkursionen, Projekt- oder Ferienfahrten im Rahmen des Ganztags für alle Hamburger Schulen wieder stattfinden können. Selbstverständlich nur unter Berücksichtigung des Muster-Corona-Hygieneplans sowie der folgenden Hinweise.

Dabei gelten folgende Vorgaben:

  • Klassen- und Studienfahrten, Exkursionen und Projektfahrten (Schulfahrten i.S. der Ziff. 1.2.1 der Richtlinien für Schulfahrten) sowie Ferienfahrten im Rahmen des Ganztags finden bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 nur innerhalb Deutschlands vorzugsweise innerhalb der Bundesländer der norddeutschen Metropolregion (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen) statt. Dabei sollen prioritär Schullandheime und Jugendherbergen genutzt werden.
  • Die Durchführung und der Zielort von Schulfahrten ist im Einzelfall jeweils im Konsens mit den Erziehungsberechtigen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern zu treffen.
  • Es muss eine schriftliche Zusicherung oder vertragliche Vereinbarung vorliegen, die einen kostenfreien Rücktritt von der Reise im Falle eines Lock Downs in Folge der Corona-Pandemie am Heimat- und/oder Zielort festlegt.
  • Die Beherbergungseinrichtung muss über ein Hygienekonzept verfügen, das die Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter erfüllt.
  • Die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler werden über dieses Konzept umfassend informiert und sind zur Einhaltung dieser Vorgaben verpflichtet.
  • Bei der Wahl der Unterkunft ist darauf zu achten, dass die Reisegruppe weitestgehend unter sich bleiben kann.
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… und was ist mit Skireisen?

Skireisen innerhalb Deutschlands sind nur zulässig, wenn der Transport zu und in den Skigebieten so gewährleistet ist, dass die einschlägigen Hygienebestimmungen u.a. die Abstandsregeln problemlos eingehalten werden können. Dies gilt insbesondere für die Nutzung von Gondeln.

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… und was mit internationalen Schüleraustauschen?

Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.

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Was ist mit Ausflügen in der Vorschule?

Für Vorschulklassen gilt abweichend von allen anderen Klassenstufen die Ausnahmeregelung, dass Ausflüge auch vor dem 1. Januar im Rahmen des Vorschulangebots ausdrücklich möglich sind. Dabei sind die einschlägigen Hygienebestimmungen zu beachten, u.a. der ausreichende Abstand zu fremden Personen.

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Finden an den Schulen Elternabende und Gremiensitzungen statt?

Im Schuljahr 2020/21 finden alle Sitzungen der schulischen Gremien statt, die für einen geregelten Ablauf des Schulbetriebes und zur Einhaltung der Vorgaben des Schulgesetzes erforderlich sind. Das gilt insbesondere für Elternabende, die gerade aufgrund des gesteigerten Informationsbedürfnisses stattfinden sollen. Alle Sitzungen finden regelhaft unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt, die im Muster-Corona-Hygieneplan insbesondere in den Ziffern 2, 3 und 4 festgelegt sind. Dazu gehört die Einhaltung der Abstandsregel und das Tragen der MNB bei Betreten des Schulgeländes bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Sitzplatz eingenommen wird. Für die Dauer der Sitzung muss keine MNB getragen werden, wenn die Abstandsregelung gewährleistet ist. Unabhängig davon können alle Beteiligten jederzeit freiwillig eine MNB tragen. Weitere Absprachen beispielsweise zum Teilnehmerkreis können einvernehmlich zwischen Schulleitung und Eltern- oder Schülerrat vereinbart werden.

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Wann bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuung an Schulen zurückerstattet?

Selbstverständlich erhalten Eltern gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuungsangebote an Schulen für die Monate März bis Juni zurückerstattet. Alle Eltern, die entsprechende Angebote gebucht haben, wurden im April mit einem Anschreiben direkt informiert. Im Juni haben alle betroffenen Eltern einen entsprechenden Gebührenbescheid erhalten. Die Erstattung wird mit der Schlussrate für das Schuljahr 2019/20 im August 2020 verrechnet.

Mit dem Gebührenbescheid über die Erstattung ist abgesichert, dass allen Eltern das Guthaben innerhalb der nächsten Monate erstattet werden wird. Aufgrund der sehr hohen Anzahl von Fällen kann es zu Verzögerungen bei der Gutschrift sowie technisch bedingt zu Verrechnungen mit Raten für das Schuljahr 2020/21 kommen.

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 040 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.

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Was ist mit dem schulischen Mittagessen?

Auch im neuen Schuljahr wird an allen Schulen ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen angeboten. In den Hygienekonzepten der Schulen wird sichergestellt, dass definierte Wegführung und Abstandsregeln und persönliche Hygieneregeln der Personen (Händewaschen vor dem Essen) eingehalten werden. Es können auch zeitversetzte Essenspausen nach Jahrgängen ohne Abstandsregelungen organisiert werden. Auch ist eine Lieferung des Essens durch den Caterer direkt in die Klassenräume möglich.

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Wie sieht es mit Büffets beim Mittagessen aus?

Durch die zum 1. September in Kraft getretenen Änderungen der Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung sind Buffets künftig auch in schulischen Kantinen wieder zugelassen. Der Muster-Corona-Hygieneplan ist entsprechend angepasst. Dabei müssen Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in der Kantine eine Maske tragen bis sie an ihrem Platz sitzen und die Auffülllöffel müssen beim Wechsel der zum Essen gehenden Gruppen ausgewechselt werden. Darauf achten die Schulleitungen und die jeweiligen Caterer gemeinsam.

Schulleitungen und Caterer sind über diese Neuerungen informiert worden.

Kapitelübersicht

Welche präventiven Maßnahmen sollen Schulen ergreifen?

Alle Schulen verfügen über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um für Schülerinnen und Schüler und alle an Schule Beteiligten ein gesundes Umfeld zu gewährleisten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase
  • ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit
  • regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle Essensteilnehmenden die Hände waschen
  • öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen.
Kapitelübersicht

Wie gehen Schulen mit geplanten Veranstaltungen um?

Alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke sind bis auf Weiteres ausgeschlossen. Lehrerkonferenzen können weiterhin unter Einhaltung der Hygienevorschriften stattfinden, es ist jedoch zu prüfen, ob und wie die Zahl der Konferenzen sowie die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden kann. Je nach Entwicklung der Situation kann diese Vorgabe zeitlich ausgeweitet werden.

Kapitelübersicht

... und was ist mit den "Tagen der offenen Tür" oder den "Marktplätzen"?

Schulen stellen sich zumeist gegen Ende des Jahres sowohl mit "Tagen der Offenen Tür“ als auch auf bezirklich oder regional organisierten "Marktplätzen“ einer großen Zahl von interessierten Eltern für die nächste Anmelderunde vor. Solche Veranstaltungen, bei denen eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern durch die Veranstaltungsorte geht, können in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. Über ersetzende Formate können sich die Schulen mit ihrer Schulaufsicht beraten. Beispielsweise können digitale oder telefonische Sprechstunden angeboten oder auch die Homepage aktualisiert und möglicherweise mit einem kleinen Film angereichert werden, um die Atmosphäre an der Schule zu vermitteln.

Kapitelübersicht

Welche Testverfahren gibt es für Beschäftigte der Schulbehörde an den Schulen?

Die Behörde für Schule und Berufsbildung ermöglicht es allen Beschäftigten, sich außerhalb ihrer Dienstzeit kostenlos bei einem in Hamburg niedergelassenen Arzt, vorzugsweise ihrem Hausarzt oder einem HNO Arzt, auf eine Covid-19-Infektion testen zu lassen. Dieses Angebot gilt für alle Beschäftigten, die als Angestellte, Beamte oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (nicht aber als Werkvertragsnehmer, Dienstleister oder Schulbegleiter) an einer staatlichen Schule oder einer Ersatzschule in der Freien und Hansestadt Hamburg durch die Behörde für Schule und Berufsbildung oder einen freien Schulträger beschäftigt ist. Die Schulleitung muss diese Beschäftigung bestätigen. 

Dieses Angebot galt ursprünglich bis zu den Herbstferien, wurde aber von der Schulbehörde noch einmal verlängert. Alle Schulbeschäftigten können sich in der Zeit zwischen den Herbstferien und den Weihnachtsferien erneut bis zu drei Mal kostenlos bei ihrem Hausarzt oder anderen niedergelassenen Hamburger Ärzten auf das Corona-Virus testen lassen.

Die Beschäftigten übergeben diesem Arzt das entsprechende Formular, das der Arzt zu seinen Unterlagen nimmt. Der Arzt nimmt den Abstrich und sendet die Probe an ein Labor. Die Beschäftigten werden über das Ergebnis unterrichtet. Das örtliche zuständige Gesundheitssamt und über dieses die Schule wird nur dann unterrichtet, wenn der Befund positiv ist, dies folgt aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz.

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Was ist mit Risikopatienten oder Angehörigen von Risikopatienten?

Schülerinnen und Schüler sowie schulisches Personal mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler wird ein vollwertiges Lernangebot im Distanzunterricht sichergestellt. Lehrkräfte, die ebenfalls nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, erteilen Distanzunterricht oder werden für andere schulische Aufgaben eingesetzt.

Kapitelübersicht

Was ist mit Schülern, die zu Risikogruppen gehören oder in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer Person wohnen, die einer Risikogruppe angehört?

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehrerer Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden bzw. die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet, der den Schulen als Plan B klare Rahmenbedingungen setzt. Dieser Plan B wurde den Schulen bereits vor Schuljahresbeginn übersandt.

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Welche Abstands- und Kontaktregeln gelten?

Abstands- und Kontaktregeln für Schülerinnen und Schüler sollen angehalten werden, nach Möglichkeit Abstand zu wahren. Insbesondere ist darauf zu achten, dass unmittelbare körperliche Kontaktaufnahmen (z.B. Umarmungen, Händeschütteln, körperbetonte Sportaktivitäten in der Pause u.a.) soweit wie möglich vermieden werden.

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Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gereinigt?

Die Klassenräume werden nach dem Reinigungsplan jeden zweiten Tag und Sanitärräume täglich gereinigt. An jeder Schule gibt es eine Tageskraft, die vorrangig eine zweite Reinigung der Sanitäranlagen durchführt, sollte dies nötig werden. Außerdem beseitigt die Tageskraft Spontanverschmutzungen.

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Was ist, wenn Erkältungssymptome bei Schülerinnen und Schülern auftreten?

Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ hat die 12. Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, eine überarbeitete grundsätzliche Regelung. Diese orientiert sich an bestehenden Regelungen (wie beispielsweise der für Hamburger Kitas). Die Regelungen werden in Info-Grafiken veröffentlicht und den Schulen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines einfachen Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern kein negativer Corona-Test vorgelegt werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Die bisher geforderte Vorlage eines negativen Corona-Tests bezog sich lediglich auf Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Risikogebieten. 

Zeigt ein Kind Anzeichen eines Infekts bleibt es, wie sonst auch, zunächst zu Hause und die Eltern entscheiden, ob Kontakt zu einem Arzt aufgenommen wird. Dieser entscheidet dann aufgrund der Anzeichen und der gegebenen Umstände im Einzelfall, ob ein Test durchzuführen ist. Wird kein Kontakt zu einem Arzt aufgenommen, so können Kinder wieder in die Schule geschickt werden, wenn sie fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sind.

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Was passiert bei einem Verdachtsfall?

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt informiert. Bei Schulkindern werden zusätzlich die Eltern informiert und dringend empfohlen, dass die Kinder an einer Testung auf Covid-19 teilnehmen. Ist das Testergebnis negativ oder das Kind 48 Stunden symptomfrei, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.

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… und was, wenn sich die Infektion bestätigt?

Bei einer bestätigten Infektion in einer Schule muss zwingend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Über die dann zu ergreifenden Maßnahmen (Schließung einer Klasse oder Schule) entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. Die Schule erstellt dann eine Übersicht der direkten Kontakte des infizierten Kindes und sendet diese an das Gesundheitsamt. Mit einem „direkten Kontakt“ sind Personen gemeint, die mindestens 15 Minuten weniger als 1,5 Meter Abstand zu dem infizierten Kind hatten. 

Da der Schulbetrieb mit eingeschränkten Abstandsregeln in den Jahrgängen (Kohorten) startet, sollten in der Regel der gesamte Klassenverband (in der Oberstufe alle Kursteilnehmer) und die unterrichtenden Lehrkräfte als direkter Kontakt eingestuft und in einer Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern für die Gesundheitsämter bereitgestellt werden. Das für Ihre Schule zuständige Gesundheitsamt und das für die wissenschaftliche Begleitung federführende Gesundheitsamt übernehmen dann die Kontaktnachverfolgung und die Testung des Umfelds. Um diese Testung zu unterstützen, bitten wir Sie, die Eltern der Kinder aus der betroffenen Lerngruppe zu informieren und Einverständniserklärungen für die Testung zu versenden.

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... und wie geht es dann weiter?

Bei einer bestätigten Corona-Infektion bei einer Schülerin oder einem Schüler werden im Einzelfall die Kontaktpersonen der Kategorie I erhoben und die entsprechenden Quarantänemaßnahmen ausgesprochen. Das kann eine Gruppe von anderen Schülerinnen und Schülern (inklusive Lehrkraft) sein oder auch eine ganze Klasse oder ein ganzer Kurs. Unabhängig davon wird - sofern möglich - allen Schülerinnen und Schülern der Klasse oder des Kurses die Teilnahme an einer freiwilligen Testung angeboten. Die Testung wird in der Regel von den Gesundheitsämtern über das Deutsche Rote Kreuz (DRK) organisiert, ist aber nicht verpflichtend, das heißt der Test wird nicht angeordnet. Dieses freiwillige Testangebot ist von der aktuellen Kapazität in Hamburg abhängig. 

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Wie sind die Meldepflichten bei einem akuten Coronafall geregelt?

Sollten in Schule bei Schülerinnen und Schülern oder Beschäftigen einer Schule einschlägige Corona-Symptome auftreten, so sind Schülerinnen und Schüler ggf. bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. Beschäftigte werden gebeten, das Schulgelände zu verlassen. Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie z.B. die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung.

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Wie wird in diesem Schuljahr der Schulsport und insbesondere das Sportabitur geregelt?

Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass der Sportunterricht im Schuljahr 2020/21 weitgehend normal stattfindet und auch die praktischen Prüfungen im Sportabitur 2021 wie üblich durchgeführt werden können. Müssen jedoch aufgrund einer veränderten Pandemie-Lage Hygiene- und Abstandsregelungen innerhalb einer Lerngruppe eingehalten werden, werden einige Sportarten, wie beispielsweise Judo, Standardtanz aber auch Fußball, Squash oder Hockey im Sportabitur im Schuljahr 2020/21 unter Sonderbedingungen geprüft. 

Weitere Informationen zum Sportunterricht und zum Sportabitur 2021 finden Sie in dem entsprechenden »Schreiben, das an die Schulen gegangen ist.

 

 


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