Hochschulen

FAQ Hochschulen

Welche Regelung gibt es für die Durchführung des Wintersemesters an den staatlichen Hamburger Hochschulen?


(Stand:  9. Februar 2021 00:00  Uhr)

An den staatlichen Hamburger Hochschulen erfolgt die Lehre grundsätzlich in Form digitaler Lehrangebote. Ausgenommen sind Lehrveranstaltungen, die eine gemeinsame Anwesenheit von Studierenden und Lehrenden erfordern, wie insbesondere Labortätigkeiten, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte oder Prüfungen. Die Entscheidung, ob eine Veranstaltung in Präsenz oder digitaler Form stattfindet, liegt bei den Hochschulen. Hinsichtlich der erforderlichen Hygienemaßnahmen für u.a. entsprechende Präsenzveranstaltungen hat die Wissenschaftsbehörde gemeinsam mit den Hochschulen im Vorfeld des Wintersemesters ein umfangreiches Rahmenkonzept auf den Weg gebracht, das die Schutz- und Hygienevorschriften der Corona-Eindämmungsverordnung aufgreift.

Es steht den Hochschulen außerdem frei, Masken für Studierende bereitzuhalten, wenn Präsenzveranstaltungen stattfinden. 

Online-Prüfungen sind grundsätzlich möglich. Die Prüfungsbedingungen können dabei, analog zu den Studienbedingungen, je nach Hochschule und Fachbereich variieren. Die Wahl der Prüfungsform ist im Einzelfall von der Hochschule zu treffen. In die Entscheidung fließen Aspekte des Infektionsschutzes und der praktischen Durchführbarkeit ebenso ein wie Fragen der technischen Realisierbarkeit oder prüfungsdidaktische Aspekte. Dazu regeln die Hochschulen die Details zur Durchführung von digitalen Prüfungsformaten jeweils in ihren Satzungen und Prüfungsordnungen.



Erhalte ich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums weiter BAföG?


(Stand:  8. Januar 2021 14:00  Uhr)

Die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen wird für das Wintersemester 2020/2021 erneut verlängert. Bei Studierenden, die nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums entsprechend auch die Förderungsdauer. Die Regelung gilt für nicht beurlaubte Studierende, die im Wintersemester 2020/21 in einem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Hamburg eingeschrieben sind. Hintergrund ist die aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens weitgehende Umstellung des hybriden Studienbetriebs auf digitale Lehre. Zum BAföG-Bezug berät das Studierendenwerk; aktuelle Informationen gibt es zudem unter www.bafög.de.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 8. Januar 2021

Welche digitalen Angebote stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zusätzlich bereit?


(Stand:  31. August 2020 10:30  Uhr)

Die digitale Stabi bleibt weiterhin geöffnet. Mit dem sogenannten „Virtual Walk-In“-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksausweis – vorübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Damit die Studierenden und die Öffentlichkeit auch in den nächsten Wochen Zugang zu gesicherten wissenschaftlichen Informationen haben, setzt die Bibliothek verschiedene Sofortmaßnahmen um:

  • Sollte Ihr Ausweis abgelaufen sein, wenden Sie sich bitte per Mail an: ausleihzentrum@sub.uni-hamburg.de und fügen Sie der Mail eine Kopie Ihres Personalausweises und ggf. Studierendennachweises an.
  • Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die elektronischen Zeitschriften und E-Books normalerweise vor Ort in der Stabi nutzen, wird für die Zeit der Schließung des Gebäudes ein „Virtual Walk-In“-Service eingerichtet. Diesen Dienst können alle nutzen, die einen Bibliotheksausweis haben oder über ein E-Mail-Konto einer staatlichen Hochschule oder der Freien und Hansestadt Hamburg verfügen.
  • Die Angehörigen der Universität Hamburg können wie bisher alle lizenzierten Datenbanken, E-Books und E-Journals per Fernzugriff nutzen.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zur UHH gehören, aber bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, erhalten einen temporären Fernzugriff. Die Bibliotheksausweise sind jetzt freigeschaltet für:

  • Studierende staatlicher Hamburger Hochschulen
  • Mitarbeitende staatlicher Hamburger Hochschulen 
  • Stadtleserinnen und Stadtleser sowie sonstige registrierte Nutzende mit wissenschaftlichem Interesse (einschließlich Angehöriger privater Hochschulen)

Noch nicht angemeldete Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion Hamburg können den „Virtual Walk-in“-Service nutzen. Die im KatalogPlus (https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/) angebotenen elektronischen Dokumente sind über ein neues Formular (https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html) bestellbar und werden per E-Mail geliefert. Die Stabi informiert unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28991 regelmäßig über erweiterte Angebote von E-Medien-Verlagen, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Lizenzbedingungen gelockert haben oder neue Zugriffsmöglichkeiten anbieten. 

Des Weiteren gibt es ein FAQ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Alle Infos zu den digitalen Angeboten können unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28932, nachgelesen werden und das Bestellformular ist unter https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html abrufbar.

Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?


(Stand:  17. Februar 2021 10:00  Uhr)

Bibliotheken und Archive dürfen öffnen.

Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Während des Besuchs muss eine Maske getragen werden. Besucherinnen und Besucher dürfen diese abnehmen, wenn sie einen festen Platz einnehmen.

Siehe hierzu § 18 der Rechtsverordnung.

Die Bücherhallen sind ausschließlich für die Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Es gelten weitere Einschränkungen. Insbesondere gilt während des gesamten Besuchs eine Maskenpflicht (medizinische Masken). Weitere Informationen gibt es unter www.buecherhallen.de.

Die Stabi bietet weiterhin die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien zu den eingeschränkten Öffnungszeiten von 11 bis 20 Uhr (von montags bis sonntags) an. Daneben können Nutzerinnen und Nutzer auf die digitalen Angebote der Stabi sowie den Campuslieferdienst zugreifen. Arbeitsplätze vor Ort stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung; der Lese- und Handschriftenlesesaal samt lesesaalpflichtiger Literatur bleiben geschlossen. Ausweisneuausstellungen und -verlängerungen sind ausschließlich per Mail sowie sonstige Auskünfte per Mail und telefonisch möglich. Weitere https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=30663

Zum Corona-FAQ der Stabi geht es hier

Der Lesesaal des Staatsarchivs ist geschlossen. Der Beratungsdienst ist telefonisch und per E-Mail erreichbar. Informationen und Kontakt unter www.hamburg.de/staatsarchiv.

Verlängert sich die Freiversuchsfrist beim Jura-Studium?


(Stand:  13. Januar 2021 14:15  Uhr)

Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz strebt eine kurzfristige Änderung des Hamburgischen Juristenausbildungsgesetzes an. Geplant ist, dass das aktuell laufende Wintersemester 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht auf die Anmeldefrist für den Freiversuch angerechnet werden soll. Die Freiversuchsregelung würde damit nach dem vergangenen Sommersemester ein weiteres Mal verlängert werden. Im Semester erbrachte Leistungen werden hingegen anerkannt.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 13. Januar 2021


Welche speziellen finanziellen Förderangebote für Studierende hat die Bundesregierung verabschiedet?


(Stand:  20. November 2020 13:30  Uhr)

Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen, können seit November wieder die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragen: Es werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt. Antragsberechtigt sind deutsche und internationale Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien o.Ä. im Bezugsmonat erhält, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechenden finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Das BMBF hat eine Hotline zur Überbrückungshilfe geschaltet, Telefon: 0800 26 23 003. Ansprechpartner für Studierende in Hamburg ist das Studierendenwerk Hamburg. Bei Fragen nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages wenden Sie sich gerne per Mail an  ueberbrueckungshilfe-studierende@studierendenwerk-hamburg.de.  

Studierende können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Der reduzierte Zins gilt bis Ende des Jahres 2021. Die Ausweitung der zinslosen Kreditvergabe auf ausländische Studierende ist befristet bis zum 31.03.2021. Alle Informationen zum KfW-Studienkredit gibt es auf der Website der KfW.

Die Übergangsregelung zum Zeitvertragsgesetz für die Wissenschaft ist zudem verlängert worden: Entsprechende Beschäftigungsverhältnisse zwischen dem 01. Oktober und 31. März 2021 können um bis zu sechs Monate verlängert werden, um den betroffenen Wissenschaftler*innen mehr Flexibilität und Planungssicherheit im Zuge pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs zu geben. Weitere Infos: https://www.bmbf.de/de/karliczek-fortsetzung-der-unterstuetzung-fuer-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-in-12525.html

Zu den weiteren Fördermöglichkeiten für Hamburger Studierende wie BAföG, Erlass der Wohnmiete gemäß Bundesregelungen sowie Grundsicherung (Arbeitslosengeld II), einschließlich geeigneter Jobs in der Corona-Hilfe berät das Hamburger Studierendenwerk und bietet seinen Beratungsservice (auch im BAföG-Amt) derzeit telefonisch und per Mail an. Kontakte unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/beratung/beratungszentrum-studienfinanzierung-best. Ein FAQ zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie gibt es zudem unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/faq

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