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Fragen und Antworten:

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Welche Regelung gibt es für die Durchführung des Wintersemesters an den staatlichen Hamburger Hochschulen?

(Stand: 27.11.2020) 

An den staatlichen Hamburger Hochschulen erfolgt die Lehre grundsätzlich in Form digitaler Lehrangebote. Ausgenommen sind Lehrveranstaltungen, die eine gemeinsame Anwesenheit von Studierenden und Lehrenden erfordern, wie insbesondere Labortätigkeiten, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte oder Prüfungen.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 27. November 2020

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Entsteht durch die Verschiebung des Semesterstarts ein Nachteil beim BAföG-Bezug?

(Stand: 18.05.2020, 12:30 Uhr)

BAföG-geförderte Studierende in Hamburg erhalten ihre Ausbildungsförderung weiter - unabhängig vom Aufschub des Vorlesungsbetriebes an den Hamburger Hochschulen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Nach Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird BAföG-geförderten Studierenden und Schülerinnen und Schülern auch bei Verzögerung des Semesterbeginns, Schließungen von Hochschulen und Schulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt. Darüber hinaus können BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger, die in einer Branche oder in einem Beruf arbeiten, der zur Eindämmung der Pandemie beiträgt, ihren BAföG-Satz ohne Abzüge aus den Einnahmen für diese Tätigkeit rückwirkend zum 01. März 2020 aufstocken. Zum BAföG-Bezug berät das Studierendenwerk; aktuelle Informationen gibt es zudem unter www.bafög.de.

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Welche digitalen Angebote stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zusätzlich bereit?

(Stand: 31.08.2020, 10:30 Uhr) 

Die digitale Stabi bleibt weiterhin geöffnet. Mit dem sogenannten „Virtual Walk-In“-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksausweis – vorübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Damit die Studierenden und die Öffentlichkeit auch in den nächsten Wochen Zugang zu gesicherten wissenschaftlichen Informationen haben, setzt die Bibliothek verschiedene Sofortmaßnahmen um:

  • Sollte Ihr Ausweis bereits nach dem 30.6.2020 abgelaufen sein, wenden Sie sich bitte per Mail an: ausleihzentrum@sub.uni-hamburg.de und fügen Sie der Mail eine Kopie Ihres Personalausweises und ggf. Studierendennachweises an.
  • Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die elektronischen Zeitschriften und E-Books normalerweise vor Ort in der Stabi nutzen, wird für die Zeit der Schließung des Gebäudes ein „Virtual Walk-In“-Service eingerichtet. Diesen Dienst können alle nutzen, die einen Bibliotheksausweis haben oder über ein E-Mail-Konto einer staatlichen Hochschule oder der Freien und Hansestadt Hamburg verfügen.
  • Die Angehörigen der Universität Hamburg können wie bisher alle lizenzierten Datenbanken, E-Books und E-Journals per Fernzugriff nutzen.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zur UHH gehören, aber bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, erhalten einen temporären Fernzugriff. Die Bibliotheksausweise sind jetzt freigeschaltet für:

  • Studierende staatlicher Hamburger Hochschulen
  • Mitarbeitende staatlicher Hamburger Hochschulen 
  • Stadtleserinnen und Stadtleser sowie sonstige registrierte Nutzende mit wissenschaftlichem Interesse (einschließlich Angehöriger privater Hochschulen)

Noch nicht angemeldete Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion Hamburg können den „Virtual Walk-in“-Service nutzen. Die im KatalogPlus (https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/) angebotenen elektronischen Dokumente sind über ein neues Formular (https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html) bestellbar und werden per E-Mail geliefert. Die Stabi informiert unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28991 regelmäßig über erweiterte Angebote von E-Medien-Verlagen, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Lizenzbedingungen gelockert haben oder neue Zugriffsmöglichkeiten anbieten. 

Des Weiteren gibt es ein FAQ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Alle Infos zu den digitalen Angeboten können unter https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=28932, nachgelesen werden und das Bestellformular ist unter https://www.sub.uni-hamburg.de/service/leihen-liefern/fernleihe-dokumentlieferung/e-medien-lieferung.html abrufbar.

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Dürfen Bibliotheken und Archive öffnen?

(Stand: 04.10.2020, 12:00 Uhr)

Die Stabi hat montags bis sonntags von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Das Ausleihzentrum ist während der Öffnungszeiten dauerhaft zugänglich. Für die Arbeitsplätze muss gemäß des Hygienekonzepts eine Reinigungspause zwischen 16 und 17 Uhr eingelegt werden. Für die Arbeitsplätze ändert sich damit auch das Reservierungssystem: Alle 200 Arbeitsplätze in der 1. und 2. Etage (einschließlich Lesesaal) sind in zwei Zeitfenstern (11-16 Uhr, 17-22 Uhr) reservierbar. 

Die Bibliotheken der UHH bieten inzwischen über verschiedene Reservierungssysteme wieder Arbeitsplätze vor Ort an – nähere Infos finden sich online auf den Seiten der einzelnen Einrichtungen. 

Die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft stellt am Standort Hamburg 33 Arbeitsplätze für ihre Nutzerinnen und Nutzer zur Verfügung (Öffnungszeiten Montag und Donnerstag: 10 bis 16 Uhr; Dienstag/Mittwoch/Freitag: 10 bis 14 Uhr). Weitere Infos, unter anderem zu den einzuhaltenden Hygienemaßnahmen, wie auch den digitalen Services der ZBW, finden sich unter: https://www.zbw.eu/ueber-uns/aktuelles/coronavirus-schliessung/

Weitere Infos: https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=29668; zum FAQ der Stabi: https://stabi.hamburg/corona 

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Verlängert sich die Freiversuchsfrist beim Jura-Studium?

(Stand:  12.06.2020, 16:40 Uhr)

Ja, in Hamburg wird das laufende Semester bei der Anmeldefrist für den Freiversuch im Zuge der staatlichen Pflichtfachprüfung nicht mitgerechnet. Im Semester erbrachte Leistungen werden hingegen anerkannt. Hintergrund ist die so genannte Freiversuchsregelung beim Studium der Rechtswissenschaften: Einen Freiversuch bei der staatlichen Pflichtfachprüfung hat, wer

1. nach bestandener universitärer Schwerpunktbereichsprüfung und ununterbrochenem Studium der Rechtswissenschaft spätestens einen Monat vor Ablauf des neunten Semesters die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung beantragt oder

2.  nach ununterbrochenem Studium der Rechtswissenschaft spätestens einen Monat vor Ablauf des achten Semesters die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung beantragt und innerhalb von zwölf Monaten nach dem Absolvieren der letzten schriftlichen Aufsichtsarbeit der staatlichen Pflichtfachprüfung die Schwerpunktbereichsprüfung bestanden hat.

Wird diese Prüfung nicht bestanden, gilt sie als nicht unternommen mit der Folge, dass die Prüfung noch insgesamt zweimal und nicht nur ein weiteres Mal angetreten werden kann. Darüber hinaus bietet der Freiversuch die Möglichkeit der Notenverbesserung: Wird die staatliche Pflichtfachprüfung mit einer nicht zufriedenstellenden Note bestanden, kann auf Antrag die gesamte Prüfung wiederholt werden. Es gilt dann das bessere Prüfungsergebnis.

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Welche speziellen finanziellen Förderangebote für Studierende hat die Bundesregierung verabschiedet?

(Stand: 20.11.2020, 13:30 Uhr)

Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen, können ab November wieder die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragen: Es werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt. Antragsberechtigt sind deutsche und internationale Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien o.Ä. im Bezugsmonat erhält, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechender finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Das BMBF hat eine Hotline zur Überbrückungshilfe geschaltet, Telefon: 0800 26 23 003. Ansprechpartner für Studierende in Hamburg ist das Studierendenwerk Hamburg. Bei Fragen nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages wenden Sie sich gerne per Mail an  ueberbrueckungshilfe-studierende@studierendenwerk-hamburg.de.  

Studierende können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Der reduzierte Zins gilt bis Ende des Jahres 2021. Die Ausweitung der zinslosen Kreditvergabe auf ausländische Studierende ist befristet bis zum 31.03.2021. Alle Informationen zum KfW-Studienkredit gibt es auf der Website der KfW.

Die Übergangsregelung zum Zeitvertragsgesetz für die Wissenschaft ist zudem verlängert worden: Entsprechende Beschäftigungsverhältnisse zwischen dem 01. Oktober und 31. März 2021 können um bis zu sechs Monate verlängert werden, um den betroffenen Wissenschaftler*innen mehr Flexibilität und Planungssicherheit im Zuge pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs zu geben. Weitere Infos: https://www.bmbf.de/de/karliczek-fortsetzung-der-unterstuetzung-fuer-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-in-12525.html

Zu den weiteren Fördermöglichkeiten für Hamburger Studierende wie BAföG, Erlass der Wohnmiete gemäß Bundesregelungen sowie Grundsicherung (Arbeitslosengeld II), einschließlich geeigneter Jobs in der Corona-Hilfe berät das Hamburger Studierendenwerk und bietet seinen Beratungsservice (auch im BAföG-Amt) derzeit telefonisch und per Mail an. Kontakte unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/beratung/beratungszentrum-studienfinanzierung-best. Ein FAQ zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie gibt es zudem unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/faq

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