Reisen

Wohin darf ich reisen und was bedeutet die aktuelle Reisewarnung?

(Stand: 19.10.2020, 16:00 Uhr)

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, denn die Ausbreitung von SARS-CoV-2 führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Ausgangssperren.

Bei Reisewarnungen handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, nicht um ein Reiseverbot. Reisende entscheiden in jedem Fall in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.

Eine Liste der Länder, für die laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Reisewarnung besteht, finden Sie hier: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete.

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Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

(Stand: 19.10.2020, 16:00 Uhr)

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend. Die Meldung müssen alle Hamburgerinnen und Hamburger vornehmen – unabhängig von der Art der Einreise, per Flugzeug, Bahn oder Auto. Sie kann künftig über ein digitales Meldeformular "Meldung (nach) Einreise aus einem Risikogebiet" erfolgen, auch per Mobilgerät. Dieser Weg wird von den Behörden empfohlen; über diesen Online-Dienst kann auch ein bereits vorliegendes, negatives Testergebnis hochgeladen oder abfotografiert und auf diese Weise an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.

Risikogebiete sind Gebiete mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Das RKI weist die Risikogebiete tagesaktuell aus. Die Ausweisung von Risikogebieten wird anhand der epidemiologischen Lage regelmäßig aktualisiert. Entscheidend ist die Lage zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland.

Eine kurzzeitige Anwesenheit in einem Risikogebiet, zum Beispiel im Rahmen einer Durchreise, gilt nicht als Aufenthalt. Sie müssen sich also nicht in Quarantäne begeben, wenn Sie nur zur Durchreise in einem Risikogebiet waren. Ein Aufenthalt (zum Beispiel Kaffeepause oder Toilettengang), bei dem es nur zu einem kurzzeitigen Kontakt mit der dortigen Bevölkerung gekommen ist, ist daher erlaubt.

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Das RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden. Ist das Land, aus dem Sie einreisen, nicht auf dieser Liste, können Sie den Test erst in Deutschland vornehmen lassen.

Die Quarantäne kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig aufgehoben werden. Wir empfehlen Ihnen trotz Test eine Woche in Quarantäne zu bleiben und gegebenenfalls einen zweiten Test zu machen.

Bitte beachten: Die Ausnahme von der Quarantäne gilt nur, wenn Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, wenden Sie sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

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Welche Hygienemaßnahmen gelten bei Reisen?

(Stand: 10.06.2020, 15:30 Uhr)

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten auch in Flughäfen, Bahnhöfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen. So gilt es beispielsweise eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie Gruppenbildungen zu vermeiden.

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Wo finde ich Hilfe, wenn ich Probleme mit einer Reisestornierung habe? 

(Stand: 19.10.2020, 16:00 Uhr)

Die Verbraucherzentrale in Hamburg (VZHH) stellt Informationen zum Thema Reisen und Stornierungen online auf ihrer Seite Urlaub buchen trotz Corona? zur Verfügung. Die VZHH bietet hierzu auch Beratungsmöglichkeiten vor Ort oder per Telefon.

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Kann ich einen Negativ-Test vorweisen, um bei der Einreise in Deutschland nicht in Quarantäne zu müssen?

(Stand: 09.07.2020, 13:15 Uhr)

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Folgende Liste des RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html. Ist das Land, aus welchem Sie einreisen nicht auf dieser Liste, können Sie den Test erst in Deutschland vornehmen lassen.

Bitte beachten: Die Ausnahme von der häuslichen Isolation gilt nur, wenn Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, wenden Sie sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

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Werden in Hamburg sogenannte Negativ-Testungen durchgeführt?

(Stand: 15.09.2020, 10:00 Uhr)

Für Einreisende und Reiserückkehrer aus Risikogebieten besteht die Verpflichtung, sich auch nach der Einreise in Deutschland unter Quarantänebedingungen testen zu lassen. Wer mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet nach Hamburg zurückkehrt, kann sich am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen. Die Reisenden werden  vor Ort auf die Testmöglichkeit hingewiesen. Der Test kann dann sofort erfolgen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Corona-Testzentrum auf der Website des Hamburg Airports Corona-Testzentrum auf der Website des Hamburg Airports

Bis zum Ergebnis des Tests müssen sich Reisende nach Hause in Quarantäne begeben. Die Tests sind verpflichtend und kostenlos. Eine Wiederholung des Tests nach einer Woche wird aufgrund der Inkubationszeit des Coronavirus dringend empfohlen. Bei negativem Testergebnis entfällt die Pflicht zur Quarantäne. Besondere Bedingungen können für die Berufsausübung in bestimmten Tätigkeitsbereichen gelten (zum Beispiel Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens). Bitte informieren Sie sich über Ihren Arbeitgeber.

Siehe hierzu auch Grafik zur Frage Kann ich einen kostenlosen Corona-Test machen?

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An wen soll ich mich wenden, wenn ich mich nach einer Reise in häusliche Quarantäne begeben soll?

(Stand: 19.10.2020, 16:00 Uhr)

Bitte begeben Sie sich nach Ankunft auf direktem Weg nach Hause/zu einer geeigneten Unterkunft und bleiben Sie dort in häuslicher Isolation (Quarantäne). Wenden Sie sich bitte umgehend an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird sich bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen besprechen. Sie können sich als Einreisender aus einem Risikogebiet über das digitale Meldeformular "Meldung (nach) Einreise aus einem Risikogebiet" melden, auch per Mobilgerät.

Dieser Weg wird von den Behörden empfohlen; über diesen Online-Dienst kann auch ein bereits vorliegendes, negatives Testergebnis hochgeladen oder abfotografiert und auf diese Weise an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.

Die Kontakte der Gesundheitsämter in Hamburg finden Sie hier: https://tools.rki.de/PLZTool/?q=Hamburg.

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Wie verhalte ich mich, bis mein Testergebnis vorliegt?

(Stand: 19.10.2020, 16:00 Uhr)

Bis Sie Ihr Testergebnis erhalten, begeben Sie sich bitte in eine häusliche Isolation. Das heißt: zuhause bleiben und alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte meiden. Das betrifft auch alle Ihre Familienmitglieder, mit denen Sie zuhause leben - wenn Sie sich nicht räumlich innerhalb der Wohnung oder des Hauses zurückziehen können.

Für Einreisende und  Reiserückkehrer gilt: Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend. Die Meldung müssen alle Hamburgerinnen und Hamburger vornehmen – unabhängig von der Art der Einreise, per Flugzeug, Bahn oder Auto. 

Sie können sich als Einreisender aus einem Risikogebiet über das digitale Meldeformular "Meldung (nach) Einreise aus einem Risikogebiet" melden, auch per Mobilgerät. Dieser Weg wird von den Behörden empfohlen; über diesen Online-Dienst kann auch ein bereits vorliegendes, negatives Testergebnis hochgeladen oder abfotografiert und auf diese Weise an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.

Die Quarantäne kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig aufgehoben werden. Wir empfehlen Ihnen trotz Test eine Woche in Quarantäne zu bleiben und gegebenenfalls einen zweiten Test zu machen.

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Habe ich Anspruch auf Entschädigung wegen eines Verdienstausfalls durch eine Quarantäne nach einer Reise in ein Risikogebiet?

(Stand: 29.06.2020, 12:00 Uhr)

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht.

Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

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Welche Regeln gelten für Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze?

(Stand: 17.10.2020, 00:00 Uhr)

Übernachtungsangebote in Hamburger Beherbergungsbetrieben, in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und in vergleichbaren Einrichtungen dürfen unter bestimmten Bedingungen öffnen:

  • die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots.
  • Gäste müssen zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten dem Betreiber mitteilen.
  • Bei der Nutzung gemeinschaftlich genutzter Saunas gelten die Regeln nach § 20 der Rechtsverordnung.
  • Schlafsäle für mehr als vier Personen sind verboten,
  • Touristen müssen schriftlich bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt aufgehalten haben, wo nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen höher als 50 ist,
  • für Reisende aus dem Ausland gelten die Bestimmungen der §§ 35 und 36 der Verordnung.
  • für anwesende Personen gilt in geschlossenen Räumen mit Ausnahme des Beherbergungszimmers eine Maskenpflicht nach § 8. Die Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen während des Verweilens auf Sitzplätzen abgelegt werden.
  • Gäste dürfen im Hotelzimmer die Mund-Nasen-Bedeckung ablegen.

Zu den Maßnahmen siehe §16 der Rechtsverordnung vom 30. Juni 2020

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Darf ich als Hamburgerin oder Hamburger noch Verwandte und Freunde in anderen Bundesländern besuchen?

(Stand: 21.10.2020, 14:30 Uhr)

Ja. Generelle Ein- und Ausreisebeschränkungen innerhalb Deutschlands gibt es nicht. Es gilt aber der dringliche Appell, auf vermeidbare Reisen zu verzichten. Falls Sie in einem Beherbergungsbetrieb übernachten wollen, achten Sie bitte auf Regelungen zum Beherbergungsverbot, die für einzelne Bundesländern unterschiedlich sein können. Es gelten grundsätzlich die Regeln des Bundeslandes, indem Sie sich aufhalten. 

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Muss ich als Hamburgerin oder Hamburger nach einer Reise innerhalb Deutschlands in einen Hotspot, wo die Inzidenz höher als 50 ist, in Quarantäne?

(Stand: 16.10.2020, 08:30 Uhr) 

Nein. Achten Sie aber während ihres Aufenthaltes dort bitte auf die Einhaltung der Regeln, die für Ihr Reiseziel gelten.

Für Rückkehrende aus ausländischen Gebieten siehe Fragen und Antworten zum Thema Reisen.

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Darf ich als Hamburgerin oder Hamburger in einem Bundesland übernachten, in dem ein Beherbergungsverbot gilt?

(Stand: 21.10.2020, 14:30 Uhr)

Hamburg berechnet die Inzidenz seit Ende September aufgrund eigener Berechnungen. Zur bundesweiten Einstufung als Hotspot ist aber der vom Robert Koch-Institut (RKI) ermittelte Wert maßgeblich, der in der Regel niedriger als der von Hamburg ermittelte ist. Wer also in den Bundesländern übernachten will, die ein Beherbergungsverbot haben (neben Hamburg sind das Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein), sollte diesen Wert im Auge behalten. 

Tagesausflüge sind nicht vom Beherbergungsverbot betroffen. Es gilt aber der dringliche Appell, auf vermeidbare Reisen zu verzichten. Dieser Verzicht ist ein Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

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Gilt das Beherbeugungsverbot in Hamburg auch für Geschäftsreisende und nicht touristische Reisende aus Riskogebieten?

(Stand: 20.10.2020, 10:00 Uhr)

Nein. Personen, die keinen touristischen Aufenhaltszweck haben (zum Beispiel Geschäftsreisende, Regelung familiärer Angelegenheiten, Betreuung hilfsbedürftiger Personen oder die Ausübung von Betreuungsvollmachten, Aufenthalt zur Inanspruchnahme medizinischer Behandlung und die Begleitung durch Angehörige) sind von dem Beherbungsverbot ausgenommen.

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