Reisen

FAQ Reisen

Wohin darf ich reisen und was bedeutet die aktuelle Reisewarnung?


(Stand:  2. November 2020 16:10  Uhr)

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, denn die Ausbreitung von Corona führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Ausgangssperren.

Bei Reisewarnungen handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, nicht um ein Reiseverbot. Reisende entscheiden in jedem Fall in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.

Eine Liste der Länder, für die laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Reisewarnung besteht, finden Sie hier: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?


(Stand:  22. März 2021 14:00  Uhr)

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben und grundsätzlich vor Einreise das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Die Meldung müssen alle Einreisenden und Rückkehrenden vornehmen – unabhängig von der Art der Einreise, per Flugzeug, Bahn oder Auto. Sie sollte über ein digitales Meldeformular unter www.einreiseanmeldung.de vorgenommen werden, auch per Mobilgerät. Auch eine sogenannte "Aussteigekarte" gilt als Dokumentation der Einreise. Zudem müssen sie unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen Test auf das Coronavirus in eigener Verantwortung machen lassen (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest). Es kann auch ein Test vor Einreise gemacht werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts (www.rki.de/covid-19-tests) erfüllen.
Hamburg ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern einmal pro Woche eine kostenlose Antigen-Schnelltestung. Diese Testungen leisten einen Beitrag dazu, Corona-Infektionen zu erkennen und darauf reagieren zu können, und schaffen Sicherheit für Getestete. In der Übersichtskarte finden Sie Testzentren und Apotheken, die einen Schnelltest kostenfrei anbieten. Zusätzlich bieten Arztpraxen Testmöglichkeiten, die je nach Kapazität variieren. Die verfügbaren Angebote in Arztpraxen können sie unter https://eterminservice.de/terminservice einsehen und buchen.

Wichtig: Die Quarantänepflicht für 14 Tage besteht unabhängig vom Testergebnis weiterhin.

Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, für das ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, weil  

  1.  in diesem Risikogebiet eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus besteht (Hochinzidenzgebiet), oder
  2.  in diesem Risikogebiet bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind (Virusvarianten-Gebiet),

haben bereits bei Einreise einen negativen Test auf das Coronavirus mitzuführen und auf Anforderung vorzulegen.

Als Nachweis gelten ein ärztliches Zeugnis oder ein negatives Testergebnis, die nicht älter als 48 Stunden vor Einreise sein dürfen. Der Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Der Nachweis muss 14 Tagelang aufbewahrt und bei Aufforderung vorgelegt werden. Mehr Informationen finden Sie in der Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag.

Frühestens nach Ablauf von fünf Tagen Quarantäne ist ein weiterer Test möglich, um die Quarantäne zu verkürzen (in Arztpraxen nach telefonischer Rückfrage oder bei Anbietern, bei denen eine entsprechende Testung möglich ist). Hierbei muss es sich um einen PCR-Test handeln. Ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend. Dieser Test ist seit dem 16. Dezember 2020 kostenpflichtig und nicht mehr am Hbf/ZOB möglich. Falls 14 Tage nach Einreise kein PCR-Test durchgeführt wurde, gilt eine Quarantäne von 14 Tagen. Falls nach frühestens 5 Tagen ein PCR-Test durchgeführt wurde, kann die Quarantäne bei einem negativen Testergebnis ab dem Vorliegen des Testergebnisses vor dem Ablauf der 14 Tage von der Person selbstständig aufgehoben werden. Das Testergebnis ist mindestens zehn Tage aufzubewahren.

Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise in einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, besteht keine Möglichkeit der Freitestung von der Quarantäne durch einen zweiten, negativen PCR-Test. Einreisende aus diesen Gebieten müssen die 14 Tage Quarantäne einhalten.

Testergebnisse können Sie hier online an das zuständige Hamburger Gesundheitsamt übermitteln: www.hamburg.de/corona-kontakt.

Es gibt Ausnahmen von der Quarantänepflicht, die in der aktuellen Verordnung in §36 unter www.hamburg.de/verordnung beschrieben sind. Achtung: Diese Ausnahmen gelten nicht für Rückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten. Das RKI weist diese Gebiete hier online aus.

Risikogebiete sind ausländische Gebiete mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus. Das RKI weist die Risikogebiete tagesaktuell aus. Die Ausweisung von Risikogebieten wird anhand der epidemiologischen Lage regelmäßig aktualisiert. Entscheidend ist die Lage zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland. Gebiete in Deutschland mit einer hohen Zahl an Corona-Fällen (sogenannte Hochinzidenzgebiete) sind keine Risikogebiete nach den Empfehlungen des RKI. Eine kurzzeitige Anwesenheit in einem Risikogebiet, zum Beispiel bei einer Pause im Rahmen einer Durchreise, gilt nicht als Aufenthalt und führt nicht zu einer Quarantänepflicht.

Bitte beachten: Die Ausnahme von der Quarantäne gilt nur, wenn Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen zehn Tagen nach Einreise Symptome auf, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Unter folgendem Link können Sie bei Eingabe der Postleitzahl ermitteln, welches Gesundheitsamt für Sie zuständig ist https://tools.rki.de/PLZTool.

Weiterführende Informationen: Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung (DEA), Infoblatt des Bundesgesundheitsministerium: Regelungen für nach Deutschland Einreisende im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 / COVID-19

Welche Hygienemaßnahmen gelten bei Reisen?


(Stand:  13. März 2021 12:00  Uhr)

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten auch am Flughafen, in Bahnhöfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen in Hamburg. So gilt es beispielsweise eine medizinische Masken zu tragen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie Gruppenbildungen zu vermeiden. Die Regeln in anderen Bundesländern und Ländern können abweichen.

Wo finde ich Hilfe, wenn ich Probleme mit einer Reisestornierung habe? 


(Stand:  2. November 2020 16:10  Uhr)

Die Verbraucherzentrale in Hamburg (VZHH) stellt Informationen zum Thema Reisen und Stornierungen online auf ihrer Seite Urlaub buchen trotz Corona? zur Verfügung. Die VZHH bietet hierzu auch Beratungsmöglichkeiten vor Ort oder per Telefon.

Habe ich Anspruch auf Entschädigung wegen eines Verdienstausfalls durch eine Quarantäne nach einer Reise in ein Risikogebiet?


(Stand:  2. November 2020 16:15  Uhr)

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht.

Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Muss ich als Hamburgerin oder Hamburger nach einem Aufenthalt innerhalb Deutschlands in einem Gebiet mit hohen Corona-Fallzahlen (Inzidenz höher als 50) in Quarantäne?


(Stand:  2. November 2020 16:20  Uhr)

Nein. Achten Sie aber während ihres Aufenthaltes dort bitte auf die Einhaltung der Regeln, die für Ihr Reiseziel gelten.

Für Rückkehrende aus ausländischen Gebieten siehe Frage: Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Wie verhalte ich mich, bis mein Testergebnis vorliegt?


(Stand:  13. Januar 2021 14:50  Uhr)

Bis Sie Ihr Testergebnis erhalten, begeben Sie sich in eine häusliche Quarantäne. Das heißt: zuhause bleiben und alle Kontakte meiden.

Darf ich als Hamburgerin oder Hamburger noch Verwandte und Freunde in anderen Bundesländern besuchen?


(Stand:  2. November 2020 00:00  Uhr)

(Stand: 02.11.2020, 00:00 Uhr)

Ein grundsätzliches Ein- oder Ausreiseverbot gibt es nicht. Bürgerinnen und Bürger werden aber dringend aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. 

Beachten Sie bitte, dass touristische Übernachtungen nicht gestattet sind. Es gelten grundsätzlich die Regeln des Bundeslandes, in dem Sie sich aufhalten. 

Siehe auch § 16 der Rechtsverordnung.

Gilt das Beherbergungsverbot in Hamburg auch für Geschäftsreisende und nicht touristische Reisende aus Risikogebieten?


(Stand:  2. November 2020 16:30  Uhr)

Nein. Personen, die keinen touristischen Aufenthaltszweck haben (zum Beispiel Geschäftsreisende, Regelung familiärer Angelegenheiten, Betreuung hilfsbedürftiger Personen oder die Ausübung von Betreuungsvollmachten, Aufenthalt zur Inanspruchnahme medizinischer Behandlung und die Begleitung durch Angehörige) sind von dem Beherbergungsverbot ausgenommen.

Ich komme von einer beruflichen Reise oder einer Reise aus Studiengründen zurück bzw. reise aus diesen Gründen ein: Was muss ich beachten?


(Stand:  23. November 2020 15:30  Uhr)

Grundsätzlich gilt bei einer Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet eine Quarantänepflicht gemäß § 35 der Eindämmungsverordnung. Ausnahmen gelten gemäß §36 der Eindämmungsverordnung, wenn es sich um Reisen handelt, die für die Berufsausübung, das Studium oder die Ausbildung zwingend notwendig sind.

  1.  Ausnahme für Grenzgänger und Grenzpendler (§ 36 Abs. 2 Nr. 3 der Eindämmungsverordnung) 
    Sie reisen regelmäßig berufsbedingt ins Ausland und kehren mindestens ein Mal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurück (Grenzpendler), oder haben in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz und begeben sich zwingend notwendig zum Zweck Ihrer Berufsausübung, Ihres Studiums oder Ihrer Ausbildung regelmäßig in die Freie und Hansestadt Hamburg und kehren mindestens ein Mal wöchentlich an Ihren Wohnsitz zurück (Grenzgänger). 
    Beispiel: Ihr Arbeitsort befindet sich in der Schweiz und Sie müssen unter der Woche zwingend an Ihrem Arbeitsplatz anwesend sein, an den Wochenenden kehren Sie jeweils nach Hamburg zurück. Oder: Sie studieren in Hamburg und müssen von Di-Do zwingend vor Ort im Labor arbeiten, den Rest der Woche verbringen Sie an Ihrem Wohnsitz in Dänemark. 
    In diesen Fällen muss die zwingende Notwendigkeit der Reise sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung bescheinigt werden. Sie müssen dann bei der Einreise nach Hamburg weder einen negativen Test vorweisen noch eine Quarantäne einhalten. 
  2.  Ausnahme für einmalige oder unregelmäßige zwingend notwendige Reisen zu Berufs-, Studien oder Ausbildungszwecken (§ 36 Abs. 3 Nr. 4 der Eindämmungsverordnung)
    Sie müssen berufsbedingt bis zu fünf Tage unregelmäßig bzw. an verschiedene Orte reisen. In diesen Fall gilt für Sie, dass die zwingende Notwendigkeit durch die Arbeitgeberin, den Arbeitgeber, die Auftraggeberin, den Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen ist. Außerdem müssen Sie ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mit sich führen. Die zu Grunde liegende Testung darf entweder höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein oder muss bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden. Eine Quarantäne müssen Sie bei Vorlage eines negativen Testergebnisses nicht einhalten. 

Zu weiteren Ausnahmen siehe: § 36 der Eindämmungsverordnung

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