Reisen

​​​​​​​ Sicher gereist, sicher zuhause

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 25. September 2021 (Sonnabend) in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: 

  • Die zeitliche Gültigkeit der Tests beträgt 48 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest).
  • In Hamburg wurde das 3G-Modell um eine 2G-Option erweitert. Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen, unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel "3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick".

FAQ Reisen

Wohin darf ich reisen und was muss ich beachten?


(Stand:  5. Oktober 2021 13:00  Uhr)

In vielen Ländern ist das Infektionsgeschehen rückläufig - dennoch wird weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in Länder gewarnt, die als Risikogebiete eingestuft sind. Wer sich zu einer Reise entschließt, muss Pflichten zur Testung und gegebenenfalls Quarantäne einplanen. Eine Liste, als was die jeweiligen Länder eingestuft sind, veröffentlicht das Robert Koch Institut: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Personen, die eine Reise antreten, müssen sich selbst über die entsprechenden Regularien informieren. Unter Umständen könnten sich diese kurzfristig ändern und bei An- und Abreise unterscheiden. Die aktuellen Regelungen durch die Corona-Einreisverordnung gelten vorerst bis zum 10. November.

Reisen im Inland – Rechtliche Einschränkungen zur Mobilität innerhalb Deutschlands gibt es derzeit nicht. Übernachtungsangebote stehen für touristische Zwecke zur Verfügung und auch Einzelhandel, Gastronomie etc. haben unter bestimmten Voraussetzungen geöffnet. Ab einer Inzidenz über 100 greift die bundesweite Notbremse, bei einer Inzidenz unter 100 gelten die Vorgaben der jeweiligen Bundesländer. Reisende sollten sich vorab informieren, welche Nachweis- und Testpflichten im Bundesland ihres Urlaubsziels bestehen.

Reisen im Ausland Grundsätzlich ist der Urlaub für Hamburgerinnen und Hamburger in EU-Ländern möglich. Das gilt auch für weitere europäische Staaten. Die Reise in das EU-Ausland ist in der Regel problematischer. Zu beachten sind in jedem Fall die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?


(Stand:  5. Oktober 2021 13:00  Uhr)

Die Regelungen zur Einreise aus dem Ausland sind bundeseinheitlich geregelt. Informationen dazu sind online abrufbar. Reisende sollten die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten.

Nach jedem Aufenthalt im Ausland muss von Reisenden ab zwölf Jahren ein Impfnachweis vorgelegt werden. Sofern kein vollständiger Impfschutz nachgewiesen werden kann, muss ein Corona-Test durchgeführt und ein negativer Testnachweis bei Einreise vorgewiesen werden.

In einigen Ländern besteht eine erhöhte Gefahr, sich anzustecken. Abhängig davon gelten zusätzliche Schutzmaßnahmen, damit keine Infektion durch die Reise weitergetragen wird. Je nach Einstufung des Reiseziels gelten zusätzliche Quarantänepflichten. Eine aktuelle Übersicht, zu welcher Kategorie die Reiseländer gehören, bietet die Liste des RKI.

Sonderfall Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet – Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, müssen die Digitale Einreiseanmeldung (www.einreiseanmeldung.de) ausfüllen. Zudem müssen sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen entsprechenden Nachweis vorlegen – dann bedarf es keiner Quarantäne. Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem fünften Tag durch einen Test beendet werden, wenn das Ergebnis negativ ausfällt. Als Hochrisikogebiet gelten tagesaktuell beispielsweise Albanien oder Montenegro, der Iran, die Russische Föderation, sowie Großbritannien und die USA.

Sonderfall Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet – Es gelten dieselben Regelungen wie für Hochrisikogebiete, jedoch dauert die Quarantäne nach einem Aufenthalt in Virusvariantengebieten grundsätzlich 14 Tage. Diese muss von allen Reisenden eingehalten werden. Auch für Geimpfte besteht keine Ausnahme, und keine Möglichkeit zur Verkürzung. Derzeit gelten keine Staaten als Virusvariantengebiet. Dies kann sich kurzfristig ändern. Es gelten die Regelungen der Kategorie, der das Land am Tag der Rückkehr zugeordnet ist.

Regelungen für Schülerinnen und Schüler – Schulen sollen besonders geschützt werden. Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, dürfen das Schulgelände daher nur betreten, wenn sie einen Impfnachweis oder einen negativen Coronavirus-Testnachweis vorlegen. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler unter 12 Jahren. Weil möglicherweise nicht alle Familien die Gelegenheit haben, zum Ferienende einen Test durchführen zu lassen, werden am ersten Schultag nach den Ferien, Montag, 18. Oktober, in allen Schulen Schnelltestungen zu Unterrichtsbeginn bzw. zum Beginn der Frühbetreuung angeboten. Zudem werden in den beiden Wochen im Anschluss an die Ferien drei statt wie üblich zwei Schnelltests pro Woche durchgeführt.

Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – In bestimmten Tätigkeitsfeldern, die in besonderer Weise vor möglichen Ansteckungen geschützt werden müssen, wie der Pflege, gibt es ähnliche Betretungsverbote. Beschäftigte sollten sich bereits vor Reiseantritt informieren. Eine mögliche Quarantänepflicht muss ebenfalls bereits vor Reiseantritt in die eigene Urlaubsplanung einbezogen werden.

Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Bei Hochrisikogebieten kann ein Impf- / Genesenennachweis einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt derzeit jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet!

Quarantäne: 

Wenn Sie sich in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und 10 Tage (bei Einreise aus Hochrisikogebieten) beziehungsweise 14 Tage (bei Einreise aus Virusvariantengebieten) absondern (häusliche Quarantäne).

Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

Beendigung bei Hochrisikogebieten: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Im Fall der Übermittlung eines Testnachweises darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise  erfolgt sein. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Antigenschnelltests (nach der Einreise aus Risikogebieten oder zur Verkürzung der Absonderung nach der Einreise aus Hochinzidenzgebieten) können ab dem 11. Oktober kostenpflichtig in Apotheken, bei Laboren oder Hilfsorganisationen erfolgen: Testzentren - hamburg.de.

Auch in Arztpraxen können Sie sich testen lassen, die Terminvergabe erfolgt unter: https://eterminservice.de/terminservice. Sie dürfen die Absonderung kurzzeitig und nur zum Zweck des Tests verlassen.

Beendigung bei Virusvariantengebieten: Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage. Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt in Betracht, wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft, gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für diese Gebietsart.

Sonderfall der Beendigung durch Entlistung: Die häusliche Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Treten binnen zehn Tagen nach Einreise Symptome einer Corona-Infektion auf, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Unter folgendem Link können Sie bei Eingabe der Postleitzahl ermitteln, welches Gesundheitsamt für Sie zuständig ist: https://tools.rki.de/PLZTool.

Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 10. November 2021.

Ausnahmeregelungen zum Beispiel für bestimmte Berufsgruppen oder Pendler finden Sie in der Coronavirus-Einreise-Verordnung, diese müssen ggfs. vorab beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden.

Welche Regeln gelten für Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Übernachtungsangebote in Hamburger dürfen unter bestimmten Bedingungen öffnen. Je nach Wahl des 2-G- oder 3-G-Modells gelten unterschiedliche Vorgaben:

3-G-Modell

  • Es dürfen nur Gäste mit einem negativen Coronatest beherbergt werden. Der Test muss alle 72 Stunden wiederholt werden.
  • Gäste müssen zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten dem Betreiber mitteilen.
  • Die allgemeinen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebots.
  • In geschlossenen Räumen müssen medizinische Masken getragen werden, außer im persönlichen Gästebereich (Zimmer) sowie am festen Platz im Restaurantbereich.
  • Gastronomische Angebote sind auch für Nicht Hotelgäste möglich.
  • Schlafsäle dürfen nur für Personen bereitgestellt werden, für die das Abstandsgebot nach §3 Absatz 2 nicht gilt.

2-G-Modell

  • Gäste müssen zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten dem Betreiber mitteilen.
  • Schlafsäle dürfen ohne Begrenzung angeboten werden.
  • Tanzen ist gestattet.

Übersicht 2-G-Modell und 3-G-Modell

Hotels und Beherbungsbetriebe

 Regeln

2G

3G

Tanzen

ja

nein

Abstandsgebot

nein

ja

Testpflicht

nein

ja

Essen im Stehen / beliebige Platzierung von Tischen und Stühlen

 ja

nein 

Begrenzung der Personen/der Kapazität

Schlafsäle ohne Begrenzung

Schlafsäle nur für Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt

Maskenpflicht

nein

ja, in Innenräumen

Zu den Maßnahmen siehe §16 der Rechtsverordnung.

Welche Hygienemaßnahmen gelten bei Reisen?


(Stand:  13. März 2021 12:00  Uhr)

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten auch am Flughafen, in Bahnhöfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen in Hamburg. So gilt es beispielsweise eine medizinische Masken zu tragen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie Gruppenbildungen zu vermeiden. Die Regeln in anderen Bundesländern und Ländern können abweichen.

Wo finde ich Hilfe, wenn ich Probleme mit einer Reisestornierung habe? 


(Stand:  2. November 2020 16:10  Uhr)

Die Verbraucherzentrale in Hamburg (VZHH) stellt Informationen zum Thema Reisen und Stornierungen online auf ihrer Seite Urlaub buchen trotz Corona? zur Verfügung. Die VZHH bietet hierzu auch Beratungsmöglichkeiten vor Ort oder per Telefon.

Habe ich Anspruch auf Entschädigung wegen eines Verdienstausfalls durch eine Quarantäne nach einer Reise in ein Risikogebiet?


(Stand:  5. Oktober 2021 13:00  Uhr)

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht.

Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werde

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat  beschlossen, dass die Länder spätestens ab dem 1. November 2021 Personen ohne Corona-Impfschutz im Quarantäne-Fall keine Entschädigungsleistungen nach Paragraph 56 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mehr gewähren.  Hamburg wird diesen Schritt zum oben genannten Datum umsetzen und die Regelungen nach § 56 Absatz 1 Satz 4 IfSG anpassen. Ausführliche und aktuelle Informationen sowie Hinweise zum Antragsverfahren sind derzeit in Vorbereitung und werden in Kürze an dieser Stelle zur Verfügung stehen. Ein FAQ des Bundesgesundheitsministeriums beantwortet bereits offene Fragen.

Muss ich als Hamburgerin oder Hamburger nach einem Aufenthalt innerhalb Deutschlands in einem Gebiet mit hohen Corona-Fallzahlen (Inzidenz höher als 50) in Quarantäne?


(Stand:  2. November 2020 16:20  Uhr)

Nein. Achten Sie aber während ihres Aufenthaltes dort bitte auf die Einhaltung der Regeln, die für Ihr Reiseziel gelten.

Für Rückkehrende aus ausländischen Gebieten siehe Frage: Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Ich komme von einer beruflichen Reise oder einer Reise aus Studiengründen zurück bzw. reise aus diesen Gründen ein: Was muss ich beachten?


(Stand:  13. Mai 2021 00:00  Uhr)

Ausnahmen gelten gemäß Corona-Einreiseverordnung des Bundes, wenn es sich um Reisen handelt, die für die Berufsausübung, das Studium oder die Ausbildung zwingend notwendig sind. Zu Details und weiteren Ausnahmen siehe Verordnung der Bundesregierung.

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