Reisen

Wohin darf ich reisen und was bedeutet die aktuelle, weltweite Reisewarnung?

(Stand: 31.07.2020, 14:00 Uhr)

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, denn die Ausbreitung von SARS-CoV-2 führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Ausgangssperren.

Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Einige Länder verlangen ein negatives PCR-Testresultat für die Einreise. Zahlreiche Reisende waren in mehreren Ländern betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert, einige sitzen noch immer in entfernteren Ländern und Regionen fest. Weitere Informationen erhalten sie beim Auswärtigen Amt auf der Seite Weltweite Reisewarnung und Rückreisen nach Deutschland.

Bei Reisewarnungen handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, nicht um ein Reiseverbot. Reisende entscheiden in jedem Fall in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.

Die weltweite Reisewarnung wurde für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und für das Vereinigte Königreich seit dem 15. Juni aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt. Für andere Länder (Drittstaaten) gilt die Reisewarnung fort, vorerst bis zum 31. August 2020.

Eine Liste der Länder, für die laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Reisewarnung besteht, finden Sie hier: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete.

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Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

(Stand: 09.08.2020, 11:00 Uhr)

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend. Weitere Informationen: Pressemeldung der Sozialbehörde vom 3. August 2020.

Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten können sich ebenfalls innerhalb von 72 Stunden kostenlos testen lassen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Hausarzt, an die Testcenter der Notfallpraxen der KVH in Altona oder Farmsen oder bei Symptomen an den Hausarzt oder die Nummer 116 117. Die Testcenter in Altona und Farmsen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte rufen Sie beim Hausarzt vorab an und kommen nicht direkt ohne Absprache in die Praxis.

Risikogebiete sind Gebiete mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Das RKI weist die Risikogebiete tagesaktuell aus. Die Ausweisung von Risikogebieten wird anhand der epidemiologischen Lage regelmäßig aktualisiert. 

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.
Folgende Liste des RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html. Ist das Land, aus demSie einreisen, nicht auf dieser Liste, können Sie den Test erst in Deutschland vornehmen lassen.

Die Quarantäne kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig aufgehoben werden. Wir empfehlen Ihnen trotz Test eine Woche in Quarantäne zu bleiben und gegebenenfalls einen zweiten Test zu machen. 

Bitte beachten: Die Ausnahme von der Quarantäne gilt nur, wenn Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, wenden Sie sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

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Welche Hygienemaßnahmen gelten bei Reisen?

(Stand: 10.06.2020, 15:30 Uhr)

Die Allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten auch in Flughäfen, Bahnhöfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen. So gilt es beispielsweise eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie Gruppenbildungen zu vermeiden.

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Wo finde ich Hilfe, wenn ich Probleme mit einer Reisestornierung habe? 

(Stand: 10.06.2020, 15:30 Uhr)

Die Verbraucherzentrale in Hamburg (VZHH) stellt Informationen zum Thema Reisen und Stornierungen online auf ihrer Seite Sommerurlaub: abwarten, stornieren oder noch buchen? zur Verfügung. Die VZHH bietet hierzu auch Beratungsmöglichkeiten vor Ort oder per Telefon. Alle Informationen und Kontakte hierzu finden Sie ebenfalls online.

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Kann ich einen Negativ-Test vorweisen, um bei der Einreise in Deutschland nicht in Quarantäne zu müssen?

(Stand: 09.07.2020, 13:15 Uhr)

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Folgende Liste des RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html. Ist das Land, aus welchem Sie einreisen nicht auf dieser Liste, können Sie den Test erst in Deutschland vornehmen lassen.

Bitte beachten: Die Ausnahme von der häuslichen Isolation gilt nur, wenn Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, wenden Sie sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

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Werden in Hamburg sogenannte Negativ-Testungen durchgeführt?

(Stand: 09.08.2020, 11:00 Uhr)

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten besteht die Verpflichtung, sich auch nach der Einreise in Deutschland unter Quarantänebedingungen testen zu lassen. Wer mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet nach Hamburg zurückkehrt, kann sich am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen. Die Reisenden werden  vor Ort auf die Testmöglichkeit hingewiesen. Der Test kann dann sofort erfolgen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Corona-Testzentrum auf der Website des Hamburg Airports Corona-Testzentrum auf der Website des hamburg Airports

Bis zum Ergebnis des Tests müssen sich Reisende nach Hause in Quarantäne begeben. Die Tests sind verpflichtend und kostenlos. Eine Wiederholung des Tests nach einer Woche wird aufgrund der Inkubationszeit des Coronavirus dringend empfohlen. Bei negativem Testergebnis entfällt die Pflicht zur Quarantäne. Besondere Bedingungen können für die Berufsausübung in bestimmten Tätigkeitsbereichen gelten (zum Beispiel Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens). Bitte informieren Sie sich über Ihren Arbeitgeber.

Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten können sich ebenfalls innerhalb von 72 Stunden kostenlos testen lassen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Hausarzt, an die Notfallpraxen der KVH in Altona oder Farmsen oder bei Symptomen an den Hausarzt oder die Nummer 116 117. Die Testcenter in Altona und Farmsen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte rufen Sie beim Hausarzt vorab an und kommen nicht direkt ohne Absprache in die Praxis.

Siehe hierzu auch Grafik zur Frage Kann ich einen kostenlosen Corona-Test machen?

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An wen soll ich mich wenden, wenn ich mich nach einer Reise in häusliche Quarantäne begeben soll?

(Stand: 20.06.2020, 09:30 Uhr)

Bitte begeben Sie sich nach Ankunft auf direktem Weg nach Hause/zu einer geeigneten Unterkunft und bleiben Sie dort in häuslicher Isolation (Quarantäne). Wenden Sie sich bitte umgehend an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird sich bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen besprechen.

Die Kontakte der Gesundheitsämter in Hamburg finden Sie hier: https://tools.rki.de/PLZTool/?q=Hamburg

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Muss ich mich nach einer Reise in die Türkei in Quarantäne begeben?

(Stand: 20.06.2020, 09:30 Uhr)

Derzeit gibt es großen Andrang auf Reisen in die Türkei, beispielsweise zum Besuch der Verwandtschaft. Die Türkei ist zurzeit vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft. Reiserückkehrer sind verpflichtet, sich nach Rückreise aus der Türkei auf direktem Weg nach Hause oder zu einer geeigneten Unterkunft zu begeben und dort für 14 Tage in Isolation (häusliche Quarantäne) zu bleiben. Informieren Sie zusätzlich das zuständige Gesundheitsamt, dieses wird das weitere Vorgehen besprechen. 

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Habe ich Anspruch auf Entschädigung wegen eines Verdienstausfalls durch eine Quarantäne nach einer Reise in ein Risikogebiet (meist Drittländer wie die Türkei)?

(Stand: 29.06.2020, 12:00 Uhr)

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht.

Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

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Warum kann die Quarantäneregelung für die Türkei oder andere Länder, die als Risikogebiete ausgewiesen sind, nicht kurzerhand aufgehoben werden?

(24.06.2020, 15:00 Uhr) 
Die Bundesregierung hat einheitliche Empfehlungen zur Quarantäneregelung für Rückreisende aus Risikogebieten ausgesprochen. In Hamburg werden diese Empfehlungen für alle vom Robert Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiete gleichermaßen umgesetzt. Ausnahmen von der Regelung für Einreisen aus einem bestimmten Land, das als Risikogebiet ausgewiesen ist, sind in Hamburg nicht vorgesehen. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse der epidemiologischen Lage durch die Bundesregierung und das RKI und wird regelmäßig überprüft und angepasst.

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