Sport

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 25. September 2021 (Sonnabend) in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: 

  • Die zeitliche Gültigkeit der Tests beträgt 48 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest).
  • In Hamburg wurde das 3G-Modell um eine 2G-Option erweitert. Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen, unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel "3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick".

Fragen und Antworten zum Thema Sport

  1. Welche Sportanlagen sind geöffnet?
  2. Wann handelt es sich um eine Anlage im Freien?
  3. Wie viele Personen dürfen gemeinsam Sport treiben?
  4. Was bedeutet das 2G-Modell für den Sport?
  5. Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?
  6. Sind beim Sport Mischformen zwischen dem 2G-Modell sowie dem 3G-Modell zulässig?
  7. Kann das 2G-Modell auch bei Sportveranstaltungen mit Publikum und nicht-stationären sportlichen Wettkämpfen angewendet werden?
  8. Gibt es Ausnahmen für Kaderathletinnen und Kaderathleten sowie Berufssportlerinnen und Berufssportler?
  9. Unter welchen Voraussetzungen dürfen Fitness-, Sport, Yoga- und EMS-Studios geöffnet werden?
  10. Ist ein negativer Coronavirus-Testnachweis beim Sportbetrieb erforderlich?
  11. Dürfen ärztlich verordnete Rehabilitationssportkurse durchgeführt werden?
  12. Welche Regelungen gelten beim Sport mit Tieren?
  13. Dürfen die Bewegungsinseln oder andere frei zugängliche Sportgeräte bzw. -anlagen genutzt werden?
  14. Müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden bei Sportanlagen dokumentiert werden?
  15. Sind Zuschauende bei Sportveranstaltungen und Wettkämpfen zulässig?
  16. Sind Freibäder, Schwimmbäder und Saunen geöffnet?
  17. Sind Mitgliederversammlungen, Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die im Zusammenhang zum Sportbetrieb stehen, zulässig?
  18. Welche Fördermöglichkeiten gibt es im Bereich Sport?
  19. Darf ich mich in der Sportstätte umziehen und duschen?
  20. Wie viele Nutzergruppen dürfen eine Sportanlage gleichzeitig nutzen?
  21. Gibt es für den Sportbetrieb für Geimpfte oder Genesene andere, weitreichendere Regelungen
  22. Sind Laufveranstaltungen, Radrennen oder vergleichbare nicht-stationäre sportliche Wettkämpfe im öffentlichen Raum zulässig?

Welche Sportanlagen sind geöffnet?


(Stand:  1. Juni 2021 00:00  Uhr)

Öffentliche und private Sportanlagen im Freien und in geschlossenen Räumen können geöffnet werden.

Ebenfalls dürfen Fitness-, Sport, Yoga- und EMS-Studios für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Wann handelt es sich um eine Anlage im Freien?


(Stand:  24. März 2021 00:00  Uhr)

Für das Kriterium „im Freien“ ist erforderlich, dass es sich nach dem Gesamteindruck um eine Anlage im Freien handelt, die nicht umschlossen ist und bei der dadurch - insbesondere im Vergleich zu einer Sportanlage im geschlossenen Raum - mit einem starken Luftaustausch zu rechnen ist. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

Wie viele Personen dürfen gemeinsam Sport treiben?


(Stand:  23. August 2021 00:00  Uhr)

Auf und in den öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen darf in Gruppen ohne zahlenmäßige Begrenzung der Personen Sport mit Körperkontakt getrieben werden. In geschlossenen Räumen gilt jedoch die Begrenzung der zulässigen Personen aus den Vorgaben nach § 13 Absatz 2a Satz 1, das heißt eine Person je zehn Quadratmeter.

Sofern sich der Standort der Sporttreibenden und die Distanz zu anderen Personen nicht verändert, ist ein Abstand von 2,5 Metern einzuhalten; dies ist üblicherweise bei Mannschaftssportarten und beim Kontaktsport nicht der Fall.

Was bedeutet das 2G-Modell für den Sport?


(Stand:  1. September 2021 00:00  Uhr)

Die Umsetzung des 2G-Zugangsmodells ist freiwillig. Jeder Sportanbieter kann auch weiter-hin mit dem 3G-Zugangsmodell arbeiten. Entscheidet sich ein/e Sportanbieter/-in (unabhängig, ob Sportverein, Fitnessstudio, Yogastudio etc.) für das 2G-Zugangsmodell, so dürfen an dem Sportangebot lediglich Geimpfte und Genesene oder Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben teilnehmen. Dies gilt ebenso für den Übungsleitenden, Trainer/-in, Anleitungsperson etc.

Bei der Anwendung des 2G-Zugangsmodells entfällt beim Sportbetrieb die Begrenzung eine Person je zehn Quadratmeter. Ebenso muss sowohl zwischen Sportgeräten als auch Personen, deren Position während der Sportausübung unverändert bleibt, kein Abstand eingehalten werden.

Sofern das Zwei-G-Zugangsmodell angewendet werden soll, ist dies im Vorfeld anzumelden.
Die Anmeldung erfolgt unter http://www.hamburg.de/Zwei-G-Zugangsmodell-Anzeige/

Ebenso ist eine eindeutige Beschilderung erforderlich, welche Teilnehmende darauf hinweist, wer Zutritt zu dem Sportangebot hat und wer nicht. Der Anbieter hat durch eine wirksame Zugangskontrolle zu gewährleisten, dass die Vorgaben eingehalten werden; hierbei ist die Erfüllung der Vorgaben personenbezogen zu prüfen.

Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?


(Stand:  28. September 2021 10:30  Uhr)

Schülerinnen und Schüler werden in Hamburg immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Um die Familien zu entlasten, sind Schülerinnen und Schüler deshalb außerhalb der Schule, wenn sie zum Beispiel nachmittags in die Vereine gehen, ins Kino oder zum Friseur, von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit

Nach Beschluss des Hamburger Senats werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in Hamburg künftig immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Wenn aus dem Alter des Kindes oder des Jugendlichen nicht unmittelbar deutlich wird, dass es sich um eine Schülerin oder einen Schüler handelt, kann als Nachweis beispielsweise ein Schülerausweis, eine Bestätigung der Schule oder eine Schülerfahrkarte zusammen mit einem amtlichen Ausweispapier genutzt werden.

Grundsätzlich gilt die Befreiung für Schülerinnen und Schüler folgender Schulformen (oder diesen entsprechende Schulformen der anderen Länder): 

  • Grundschule
  • Stadtteilschule
  • Gymnasium
  • schulformübergreifende Oberstufe 
  • Sonderschule
  • die Bildungsabteilungen der ReBBZ
  • Berufsschule
  • Berufsfachschule, Berufsvorbereitungsschule
  • Fachoberschule
  • Berufsoberschule
  • Berufliche Gymnasien
  • Fachschule
  • Abendschule
  • Hansa-Kolleg, Abendgymnasium
  • Studienkolleg
  • Alpha- und IV-Klassen an den zuvor genannten Schulformen

Eine Ausnahme gibt es für den Aufenthalt in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen: Ab dem 7. Lebensjahr müssen auch Schülerinnen und Schüler einen negativen Testnachweis in Form eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder PoC-Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) erbringen. 

Sind beim Sport Mischformen zwischen dem 2G-Modell sowie dem 3G-Modell zulässig?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Es ist möglich, dass ein Sportanbieter beide Modelle im Wechsel zeitlich versetzt anbietet. Es ist aber in diesem Zusammenhang durch den Betrieb auch sicherzustellen, dass eine entsprechend deutliche 2-G-Beschilderung das Publikum darauf hinweist, wer Zutritt hat und wer nicht und es zu keiner Zeit zu Kontakt zwischen den Teilnehmenden der 2-G- und 3-G-Angeboten kommt.

Einzelne Kursangebote innerhalb eines Gebäudes können nach dem 2-G-Modell angeboten werden, wenn für den betroffenen Raum die Anforderungen nach § 10j erfüllt werden und der Raum sowie die dazugehörigen Zuwegungen, Funktionsräume und sanitären Anlagen baulich bzw. technisch so getrennt sind, dass eine Durchmischung der Teilnehmenden nach 2-G- beziehungsweise 3-G-Modell ausgeschlossen ist.

Kann das 2G-Modell auch bei Sportveranstaltungen mit Publikum und nicht-stationären sportlichen Wettkämpfen angewendet werden?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Ja. Bei Anwendung des Zwei-G-Zugangsmodells bei Sportveranstaltungen mit Publikum kann auf das Abstandsgebot verzichtet werden. Ebenso kann eine freie Anordnung der Sitz- und Stehplätze erfolgen.

Bei Anwendung des Zwei-G-Zugangsmodells bei nicht-stationären Wettkämpfen entfällt die Teilnehmerbegrenzung von 750 Sportausübenden. Ebenso entfällt die Begrenzung der gleichzeitig startenden Sportlerinnen und Sportler. Weitere Informationen zum Zwei-G-Zugangsmodell finden Sie hier.

Gibt es Ausnahmen für Kaderathletinnen und Kaderathleten sowie Berufssportlerinnen und Berufssportler?


(Stand:  25. September 2021 17:00  Uhr)

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb für Berufssportlerinnen und Berufssportler aller Sportarten sowie für Kaderathletinnen und -athleten (OK, PK, NK1, NK2, PAK, LK) der olympischen und paralympischen Sportarten an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten ist zulässig.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Fitness-, Sport, Yoga- und EMS-Studios geöffnet werden?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Fitness-, Sport, Yoga- und EMS-Studios dürfen für Publikumsverkehr geöffnet werden, sofern  folgende Vorgaben eingehalten werden:

  • Die allgemeinen Hygienevorgaben sind einzuhalten,
  • die Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer sind zu erheben,
  • es ist ein Schutzkonzept zu erstellen,
  • zwischen Sportgeräten ist ein Abstand von mindestens 2,5 Metern einzuhalten,
  • für den Zugang zu Angeboten in geschlossenen Räumen gelten die Vorgaben nach § 13 Absatz 2a Satz 1 entsprechend (das heißt eine Person je zehn Quadratmeter Fläche),
  • Angebote in geschlossenen Räumen dürfen nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h erbracht werden,
  • die Benutzung von Umkleideräumen, Duschen und Toiletten ist nur unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Die Nutzung von angeschlossenen Saunen, Dampfbädern oder vergleichbaren Einrichtungen ist nur einzeln möglich oder durch Personengruppen, für die das Abstandsgebot nicht gilt.

Für gastronomische Angebote gelten die Vorgaben des § 15 entsprechend.

Angebote von Fitness-, Sport, Yoga- und EMS-Studios können auch im Rahmen des Zwei-G-Zugangsmodells durchgeführt werden.

Ist ein negativer Coronavirus-Testnachweis beim Sportbetrieb erforderlich?


(Stand:  23. August 2021 00:00  Uhr)

Die Sportausübung in geschlossenen Räumen (Sporthallen, Schwimmbäder, Fitnessstudios etc.) ist nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h gestattet. Ein PCR-Test darf höchstens 48 Stunden und ein Schnelltest höchsten 24 Stunden alt sein. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie Schülerinnen und Schüler nach dem Hamburgischen Schulgesetz sowie vergleichbarer Schulformen anderer Länder.

Bei Sportangeboten im Freien ist kein negativer Coronavirus-Testnachweis erforderlich. Eine regelmäßige Testung wird jedoch ausdrücklich empfohlen.

Für Anleitungspersonen, die tägliche Angebote anbieten, ist ein negativer Coronavirus-Testnachweis erforderlich mit der Maßgabe, dass zwei Testnachweise je Woche an zwei nicht aufeinanderfolgenden Werktagen zu erbringen sind. Tägliche Angebote sind Angebote, die an wenigstens drei Tagen in der Woche stattfinden.

Impfnachweise sowie Genesenennachweise sind einem negativen Corona-Testnachweis gleichgestellt.

Dürfen ärztlich verordnete Rehabilitationssportkurse durchgeführt werden?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Rehabilitationssportangebote gemäß § 64 SGB IX sowie für in der Rahmenvereinbarung vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg anerkannte und zertifizierte Angebote sind ohne zahlenmäßige Begrenzung der Personen im Freien sowie in geschlossenen Räumen zulässig.

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen sind einzuhalten, und ein Schutzkonzept ist zu erstellen. In geschlossenen Räumen gilt bei der Sportausübung ein Mindestabstand von 2,5 Metern. Gleichzeitig sind die Kontaktdaten (Name, Wohnanschrift und Telefonnummer) aller Anwesenden unter Angabe des Datums und der Uhrzeit zu dokumentieren.

Sofern sich der Standort der Sporttreibenden und die Distanz zu anderen Personen nicht verändert, ist ein Abstand von 2,5 Metern einzuhalten; dies ist üblicherweise bei Mannschaftssportarten und beim Kontaktsport nicht der Fall.

Ärztlich verordnete Rehabilitationssportangebote können auch im Rahmen des 2-G-Zugangsmodells durchgeführt werden - dann entfällt der Mindestabstand von 2,5 Metern.

Welche Regelungen gelten beim Sport mit Tieren?


(Stand:  11. Juni 2021 00:00  Uhr)

Der Sportbetrieb mit Tieren ist sowohl im Freien als auch zum Beispiel in Reithallen zulässig. Es gelten die allgemeinen Vorgaben für den Sportbetrieb.

Dürfen die Bewegungsinseln oder andere frei zugängliche Sportgeräte bzw. -anlagen genutzt werden?


(Stand:  22. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja, sofern die Abstandsgebote und die Hygienevorgaben eingehalten werden. In Einzelfällen kann es zu Einschränkungen kommen. Ansprechpersonen für die bezirklichen Anlagen wie etwa Bewegungsinseln finden Sie hier

Müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden bei Sportanlagen dokumentiert werden?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Ja, Betreiberinnen und Betreiber privater Sportanlagen haben die Kontaktdaten (Name, Wohnanschrift und Telefonnummer) aller Anwesenden unter Angabe des Datums und der Uhrzeit zu dokumentieren. Dies gilt nicht für Angebote auf Sportanlagen im Freien. Diese Aufzeichnungen sind von den Betreiberinnen und Betreibern beziehungsweise Anbieterinnen und Anbietern vier Wochen aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen, damit etwaige Infektionsketten nachvollzogen werden können. Die Verwendung der Kontaktdaten zu anderen Zwecken sowie deren Weitergabe an unbefugte Dritte sind untersagt.

Die Nutzung der Luca App wird empfohlen.

Die Erhebung der Kontaktdaten bei organisierten Sportangeboten auf öffentlichen Anlagen oder an sonstigen Orten  durch die Anbieterinnen und Anbieter der jeweiligen Sportangebote wird dringend empfohlen.

Sind Zuschauende bei Sportveranstaltungen und Wettkämpfen zulässig?


(Stand:  25. September 2021 00:00  Uhr)

Sportveranstaltungen sind unter Einhaltung weiterer Vorgaben mit bis zu 650 Zuschauenden zulässig (§ 18a EVO).

Folgende Vorgaben müssen dabei unter anderem eingehalten werden: 

  • Die allgemeinen Hygienevorgaben sind einzuhalten,
  • ein Schutzkonzept ist zu erstellen, 
  • es sind Kontaktdaten zu erheben, 
  • der Veranstaltungsort muss über gesicherte Zu- und Abgänge, die eine Entzerrung der Besucherströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass ermöglichen, verfügen,
  • das Publikum muss auf festen Sitz- und Stehplätzen platziert werden, die so anzuordnen sind, dass das Abstandsgebot nach Maßgabe des § 3 Absatz 2 eingehalten werden kann,
  • für anwesende Personen gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 8 mit der Maßgabe, dass die Masken während der Sportausübung durch die sportausübenden Personen sowie der zur Betreuung notwendigen Personen abgelegt werden dürfen, 
  • Eintrittskarten dürfen nur im Vorverkauf vertrieben werden, 
  • bei Angeboten in geschlossenen Räumen darf der Einlass nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h gewährt werden,
  • zwischen dem Publikum und den Flächen der sportlichen Darbietungen ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu gewährleisten.

Bitte beachten Sie: Geschlossene Räumlichkeiten müssen über lüftungstechnische Anlagen verfügen, die das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik erheblich reduzieren.

Für Verkaufsstellen und gastronomische Angebote gelten im Übrigen §§ 13 und 15 entsprechend. Der Verzehr ist auch am festen Sitz- oder Stehplatz zulässig. Private Feierlichkeiten sind nur nach Maßgabe des § 4a zulässig.

Auf Antrag kann eine höhere Zahl von Zuschauerinnen und Zuschauern bei Sportveranstaltungen genehmigt werden.

Sofern der Veranstalter sich für das Zwei-G-Modell entscheidet, so entfallen unter anderem die Mindestabstände und die Teilnehmerbegrenzung. Weitere Informationen zum Zwei-G-Zugangsmodell finden Sie hier.

Sind Freibäder, Schwimmbäder und Saunen geöffnet?


(Stand:  1. September 2021 00:00  Uhr)

Freibäder und Schwimmbäder dürfen wieder für Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Nutzung der Schwimmbäder ist u.a. nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h zulässig. Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie Schülerinnen und Schüler nach dem Hamburgischen Schulgesetz sind von der Erbringung befreit.

Für die Nutzung der Freibäder ist hingegen kein negativer Coronavirus-Testnachweis erforderlich.

Für den Zugang zu Angeboten in geschlossenen Räumen gelten die Vorgaben, dass alle anwesenden Personen das Abstandsgebot einhalten können.

Der Betrieb von Saunen, Dampfbädern oder vergleichbarer Einrichtungen ist gestattet. Die Nutzung darf nur einzeln oder durch eine in § 3 Absatz 2 Satz 2 genannte Personengruppe erfolgen.

Auch Betreiberinnen und Betreiber von Schwimmbädern, Freibädern und Saunen können das 2G-Zugangsmodell anwenden.

Sind Mitgliederversammlungen, Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die im Zusammenhang zum Sportbetrieb stehen, zulässig?


(Stand:  22. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja, Mitgliederversammlungen eines (Sport-)Vereins sind zulässig (§10 Abs. 6 EVO). Dabei sind die allgemeinen Hygienevorgaben einzuhalten, ein Schutzkonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Die Vorgaben für Veranstaltungen gem. § 9 EVO gelten hier nicht.

Bei beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildungen sind die Vorgaben nach § 19 Abs. 1 EVO einzuhalten.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es im Bereich Sport?


(Stand:  24. März 2021 00:00  Uhr)

Das Landessportamt kann auf Anfrage eine entsprechende Übersicht zur Verfügung stellen und berät Antragstellende gerne bei Bedarf. Weitere Informationen finden Sie hier.

Darf ich mich in der Sportstätte umziehen und duschen?


(Stand:  1. Juni 2021 00:00  Uhr)

Ja. Die Benutzung von Umkleideräumen, Duschen und Toiletten ist aber nur unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig. Es kann jedoch zu Einschränkungen kommen.

Es wird dennoch empfohlen, dass Sportlerinnen und Sportler bereits in Sportbekleidung zur Sportanlage kommen und diese auch so wieder verlassen.

Wie viele Nutzergruppen dürfen eine Sportanlage gleichzeitig nutzen?


(Stand:  2. Juli 2021 00:00  Uhr)

Eine Sportanlage darf von mehreren Nutzergruppen gleichzeitig genutzt werden.  Für den Zugang zu Angeboten in geschlossenen Räumen gelten die Vorgaben nach § 13 Absatz 2a Satz 1 entsprechend - das heißt eine Person pro zehn Quadratmeter Fläche.

Gibt es für den Sportbetrieb für Geimpfte oder Genesene andere, weitreichendere Regelungen


(Stand:  2. Juli 2021 00:00  Uhr)

Bei der Berechnung der Gruppengröße bleiben Genesene und vollständige Geimpfte, die einen Nachweis nach § 2a vorlegen können, außer Betracht. Dies gilt jedoch ausschließlich nur für private Zusammenkünfte, nicht für bspw. organisierte Vereinsangebote oder Angebote von Fitness- und Sportstudios oder ähnlichen Einrichtungen. Einem negativen Coronavirus-​Testnachweis steht die Vorlage eines Coronavirus-​Impfnachweises oder eines Genesenennachweises gleich.

Sind Laufveranstaltungen, Radrennen oder vergleichbare nicht-stationäre sportliche Wettkämpfe im öffentlichen Raum zulässig?


(Stand:  2. Juli 2021 00:00  Uhr)

Laufveranstaltungen, Radrennen oder vergleichbare nicht-stationäre sportliche Wettkämpfe kontaktloser Sportarten im öffentlichen Raum und unter freiem Himmel sind mit bis zu 250 Sportausübenden unter Einhaltung weiterer Vorgaben (unter anderem Hygienevorgaben, Kontaktnachverfolgung) zulässig. Darüber hinaus können weitere Veranstaltungen mit einer höheren Anzahl der Sportausübenden durch die für Sport zuständige Behörde genehmigt werden. Die Anträge sind mindestens vier Wochen vorher einzureichen. 

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