Corona-Tests

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung tritt am 25. September 2021 (Sonnabend) in Kraft. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Bitte beachten Sie: 

  • Die zeitliche Gültigkeit der Tests beträgt 48 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest).
  • In Hamburg wurde das 3G-Modell um eine 2G-Option erweitert. Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen, unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel "3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick".

Test

  1. Wer kann einen kostenlosen Corona-Test machen?
  2. Gibt es Selbsttests für Zuhause, die anerkannt werden?
  3. Wo kann ich mich kostenfrei mit einem Antigen-Schnelltest testen lassen?
  4. Ich möchte mich nicht impfen lassen. Wo kann ich mich testen lassen, um beispielsweise an einer Veranstaltung mit dem 3G-Modell teilnehmen zu können?
  5. Ich möchte in den Urlaub fahren und brauche ein negatives Testergebnis. Wo kann ich mich testen lassen?
  6. Welche Test- Regelungen gelten für Veranstaltungen und Angebote im 3-G Format?
  7. Was bedeutet “Vor-Ort-Testung“?
  8. Was bedeutet ein negatives Testergebnis bei einem Antigen-Schnelltest?
  9. Was ist der Unterschied zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?
  10. Was passiert nach einem positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnis?
  11. Wie funktioniert ein Antigen-Schnelltest?
  12. Wie funktioniert ein PCR-Test?
  13. Was ist ein Antikörpertest?
  14. Was bedeuten die Begriffe Sensitivität und Spezifität?
  15. Wann sollte ich einen Selbsttest machen?
  16. Was bedeutet die Testpflicht an Schulen für mich und mein Kind?
  17. Wie oft sollten sich vollständig geimpfte Personen testen lassen?
  18. Wie wird in Hamburg getestet?
  19. Enthalten die Wattetupfer der Schnelltests gesundheitsgefährdende Stoffe oder „schwarze Würmer“?
  20. Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 
  21. Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?
  22. Sind Schnelltests, die in Schulen, Kitas und in städtischen Betrieben eingesetzt werden, gesundheitlich bedenklich?
  23. Müssen Arbeitgeber Schnell- beziehungsweise Eigentests für ihre Beschäftigten anbieten?

Wer kann einen kostenlosen Corona-Test machen?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Seit dem 11. Oktober 2021 werden kostenlose Corona-Tests für folgende Personen angeboten:

  • Enge Kontaktpersonen, die keine Symptome einer Corona-Infektion haben, können ab Tag 5  mit einem negativen PCR-Testergebnis, ab Tag 7 mit einem negativen Antigenschnelltest-Ergebnis die Quarantäne verkürzen. Der Test ist kostenlos, wenn ein Schreiben des Gesundheitsamts vorgelegt werden kann, dass die Person als enge Kontaktperson ausweist. Die Quarantäne darf für die Durchführung des Tests kurzzeitig unterbrochen werden. Negative Testergebnisse müssen für die Beendigung der Quarantäne umgehend auf https://www.hamburg.de/corona-kontakt hochgeladen werden
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und ein ärztliches Attest vorlegen können.
    Hierzu  gehören auch Schwangere und Stillende. Die STIKO hat am 10. September 2021 eine Impfempfehlung für Schwangere ab dem zweiten Trimester ausgesprochen. Schwangeren, für die bereits eine Impfempfehlung besteht, soll aber genügend Zeit gewährt werden, sich über die Impfangebote zu informieren und einen vollständigen Impfschutz zu erlangen. Daher haben sie bis zum 31. Dezember 2021 während ihrer gesamten Schwangerschaft, d. h. auch noch im dritten Trimester, einen Anspruch auf kostenlose Testung. Für Stillende gilt diese Regelung ebenfalls. Für sie hat die STIKO ebenfalls eine Impfempfehlung ausgesprochen und es gilt eine Übergangsfrist. Für Stillende (die sich im Gegensatz zu Schwangeren im ersten Trimester sofort impfen lassen können) gilt daher eine Anspruchsberechtigung bis zum 17. Dezember 2021.

  • Tests für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (ab dem 1. Januar 2022 nur noch für Kinder unter 12 Jahren) sind ebenfalls kostenlos.

In der Übersichtskarte finden Sie Apotheken, Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, Labore und durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beauftragte Leistungserbringer, die einen Schnelltest kostenfrei anbieten. Zusätzlich bieten viele Arztpraxen ebenfalls Testmöglichkeiten an. Die verfügbaren Angebote in Arztpraxen können Sie unter https://eterminservice.de/terminservice einsehen und buchen oder Sie melden sich direkt bei Ihrer Hausarztpraxis.

Wenn Sie Corona-Symptome (unter anderem Husten, Fieber, Halsschmerzen, Verlust des Geschmackssinns) haben, rufen Sie bitte den Arztruf unter 116 117 an oder kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Die Ärzte entscheiden, ob ein PCR-Test gemacht wird und Sie zum Test in die Arztpraxis kommen müssen oder zu Hause getestet werden. Sie dürfen nicht in ein Testzentrum gehen! Bleiben Sie zu Hause und isolieren Sie sich. Bitte empfangen Sie keinen Besuch. Halten Sie zu allen Menschen Abstand. 

Gibt es Selbsttests für Zuhause, die anerkannt werden?


(Stand:  1. Oktober 2021 12:30  Uhr)

Im Februar hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die ersten Selbsttests (auch Eigenschnelltests genannt) zum Nachweis von SARS-CoV 2 zugelassen. Die bisher zugelassenen Selbsttests sind im Handel, in Apotheken oder über das Internet frei verkäuflich. Diese funktionieren über einen Nasenabstrich.

Ein Selbsttest kann nicht für die Aufhebung der Quarantänepflicht oder für Bereiche mit Testpflicht (zum Beispiel zur Teilnahme am 3G-Modell) genutzt werden, da hierfür eine professionelle und vor allem überwachte Probenentnahme erfolgen muss.

Wichtig ist, dass ein negatives Testergebnis bei einem Selbsttest nur als Momentaufnahme zu sehen ist und daher trotzdem weiterhin die Hygienemaßnahmen eingehalten werden müssen.

Wo kann ich mich kostenfrei mit einem Antigen-Schnelltest testen lassen?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Seit dem 11. Oktober 2021 werden kostenlose Corona-Tests nur noch für symptomatische Personen, enge Kontaktpersonen oder Personen, die durch ein ärztliches Attest oder andere Bescheinigungen belegen können, dass eine Impfung nicht möglich ist sowie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (ab dem 1. Januar 2022 nur für Kinder unter 12 Jahren) angeboten.

In der Übersichtskarte finden Sie Apotheken, Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, Labore und durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beauftragte Leistungserbringer, die einen Schnelltest kostenfrei anbieten. Zusätzlich bieten viele Arztpraxen ebenfalls kostenlose Testungen an. Die verfügbaren Angebote in Arztpraxen können sie unter https://eterminservice.de/terminservice einsehen und buchen, oder Sie melden sich direkt bei Ihrer Hausarztpraxis.

Ungeimpfte Personen, bei denen kein medizinischer Grund gegen eine Impfung spricht und die ein negatives Testergebnis benötigen, tragen die Kosten für die Durchführung des Tests selbst. In der Übersichtskarte sind alle aktuellen Testangebote aufgeführt. Testbefunde von kommerziellen Anbietern (nicht Apotheken, Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, Labore oder durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beauftragte Leistungserbringer) müssen im Sinne der Transparenz gegenüber den Verbrauchern den Hinweis enthalten, dass dieser Testbefund nur der eigenen Information dient und keinen Nachweis im Sinne des 3-G-Zugangsmodells darstellt

Ich möchte mich nicht impfen lassen. Wo kann ich mich testen lassen, um beispielsweise an einer Veranstaltung mit dem 3G-Modell teilnehmen zu können?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Seit dem 11. Oktober gilt: Apotheken, Arztpraxen, Hilfsorganisation, Labore u.a. bieten die Möglichkeit kostenpflichtige Test (Antigen-Schnelltests- und PCR-Tests) durchzuführen. In der Übersichtskarte (Testzentren - hamburg.de) finden Sie Apotheken, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser, Labore und durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beauftragte Leistungserbringer. Die verfügbaren Angebote in Arztpraxen können Sie unter https://eterminservice.de/terminservice einsehen und buchen oder Sie melden sich direkt bei Ihrer Hausarztpraxis.

Ich möchte in den Urlaub fahren und brauche ein negatives Testergebnis. Wo kann ich mich testen lassen?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Apotheken, Arztpraxen, Hilfsorganisation, Labore u.a. bieten die Möglichkeit kostenpflichtige Test (Antigen-Schnelltests- und PCR-Tests) durchzuführen. In der Übersichtskarte (Testzentren - hamburg.de) finden Sie Apotheken, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser, Labore und durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beauftragte Leistungserbringer. Die verfügbaren Angebote in Arztpraxen können Sie unter https://eterminservice.de/terminservice einsehen und buchen oder Sie melden sich direkt bei Ihrer Hausarztpraxis.

Welche Test- Regelungen gelten für Veranstaltungen und Angebote im 3-G Format?


(Stand:  4. Oktober 2021 19:00  Uhr)

Das  3G- Modell ermöglicht einen Zugang für Geimpfte, Getestete und Genesene. Sie benötigen zum Beispiel für Theater- und Restaurantbesuche sowie Leistungen im Bereich des Friseurhandwerks und der Kosmetik einen negativen Antigen-Schnelltest, wenn Sie nicht zu dem Personenkreis der Geimpften und Genesenen zählen. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. In vielen Fällen (etwa bei der Inanspruchnahme der Dienstleistungen von Friseur- und Kosmetikbetrieben) kann auch ein Selbsttest vor Ort gemacht werden, um den Zutritt zu erhalten. Hier finden Sie alle Informationen zu  2G -und 3G- Optionen.

Was bedeutet “Vor-Ort-Testung“?


(Stand:  13. Oktober 2021 15:45  Uhr)

Ist für die Teilnahme an Veranstaltungen oder dem Betreten von Einrichtungen, Geschäften, Gaststätten oder ähnlichem der Nachweis eines negativen Coronavirus-Testnachweis notwendig, kann dieser Nachweis auch unmittelbar vor Betreten des Angebots erfolgen („Vor-Ort-Testung“). Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der Test muss unmittelbar vor dem Betreten erfolgen.
  • Der Test muss als Selbsttest unter Aufsicht einer qualifiziert geschulten Person erfolgen oder von einer qualifiziert geschulten Person durchgeführt werden.
  • Es sind qualitativ hochwertige Tests zu nutzen, die auf der Liste des Bundesinstits für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Internetseite veröffentlicht (www.bfarm.de/antigentests).
  • Das Testpersonal muss sich einen Lichtbildausweis vorzeigen lassen und die Testergebnisse dokumentieren, um im Falle einer Kontrolle einen entsprechenden Nachweis vorlegen zu können.
  • Der negative Coronavirus-Testnachweis gilt nur für die Teilnahme der Veranstaltung, dem Betreten des Ladenlokals oder ähnliches, es wird in allen Fällen keine Bescheinigung ausgestellt, die Zugang zu anderen Veranstaltungen ermöglicht. 

Ein Schnelltest ist durch qualifiziert geschulte Personen oder unter Aufsicht dieser qualifiziert geschulten Person durch die Kundinnen und Kunden, Benutzerinnen und Benutzer oder Besucherinnen und Besucher selbst durchzuführen. Dabei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: 

  • Die qualifizierte Schulung kann beispielsweise durch eine Ärztin bzw. einen Arzt, medizinische Dienste oder Hilfsorganisationen erfolgen und ist von den geschulten Personen mittels Zertifikat zur Schulung (Ausbildungsnachweis oder Zeugnis) der jeweiligen Schulungseinrichtung nachzuweisen. Die Fachkunde kann sich weiterhin aus einem Ausbildungszeugnis aus dem medizinischen Bereich ergeben. 
  • Wird der Test durch die Kundinnen und Kunden etc. selbst unter Aufsicht der qualifiziert geschulten Person durchgeführt (ausschließlich möglich bei der Verwendung von sog. Eigenschnelltests/Laientests), kann die qualifizierte Schulung durch ein entsprechendes Schulungsvideo und das Studium der Packungsbeilage des verwendeten Tests erfolgen, ggf. mit zusätzlicher Beratung durch fachkundiges Personal. Die Schulung (Art und Umfang) ist zu dokumentieren. 

Was bedeutet ein negatives Testergebnis bei einem Antigen-Schnelltest?


(Stand:  23. August 2021 00:00  Uhr)

Ein negatives Schnelltestergebnis bedeutet, dass Sie zum Test-Zeitpunkt wahrscheinlich nicht mit dem Coronavirus infiziert sind und vermutlich in diesem Moment keine anderen Menschen anstecken können. Möglicherweise sind Sie aber auch ganz frisch infiziert, das Virus ist noch nicht nachweisbar, aber vermehrt sich gerade. Deswegen gilt ein negatives Testergebnis nur für 24 Stunden. Außerdem kann ein negatives Testergebnis falsch sein. Das heißt, nicht immer erkennt der Test, ob jemand Corona hat. Deshalb ist es wichtig, dass Sie immer die AHA+L+A Formel einhalten, auch wenn Sie ein negatives Testergebnis haben.

Was ist der Unterschied zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?


(Stand:  1. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Ein Selbsttest (Eigenschnelltest) ist ein Schnelltest für zu Hause, den man selbst durchführt. Dafür nimmt man mit einem Wattestäbchen einen Abstrich, meist aus der Nase. Diese Tests können Sie zum Beispiel beim Discounter kaufen. Da Selbsttests auch falsche Ergebnisse anzeigen können, muss bei einem positiven Ergebnis immer ein PCR-Test in einem Testzentrum durchgeführt werden. Diesen können Sie als gesetzlich versicherte Person kostenlos beim Arzt, in einem Testzentrum oder über die Terminvergabe machen. Bei privat krankenversicherten Personen können je nach Vertrag Kosten entstehen.

Antigen-Schnelltests (PoC-Tests) werden durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt. Meist wird ein Nasen- und/oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt direkt vor Ort und dauert ca. 15 Minuten. Diese Tests können Sie jederzeit und kostenlos in den Testzentren der Stadt, bei Apotheken oder beim Hausarzt machen. Wenn dieser Test positiv ist, müssen Sie auch einen PCR-Test machen (beim Arzt, in einem Testzentrum oder über die Terminvergabe). Eine Übersicht über die Testzentren und Apotheken finden Sie hier: Übersichtskarte.

Mit einem negativen Antigen-Schnelltest, können Sie unter anderem in einem Restaurant sitzen, das am 3G-Modell teilnimmt, eine Pflegeeinrichtung und den Friseur besuchen sowie körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. In vielen Fällen kann auch ein Schnelltest vor Ort gemacht werden, um den Zutritt zu erhalten.

PCR-Tests sind die sichersten und genauesten unter den Corona-Tests. Durch medizinisch geschultes Personal wird ein Nasen- oder Rachenabstrich entnommen. Die Auswertung findet in einem Labor statt. Das Ergebnis liegt nach etwa 24 Stunden vor. PCR-Testungen müssen nach einem positiven Antigen-Schnelltest oder nach einem Selbsttest gemacht werden, um das Ergebnis zu überprüfen. Auch  wenn Sie Symptome haben, sollte ein PCR-Test gemacht werden.

Was passiert nach einem positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnis?


(Stand:  1. Oktober 2021 15:00  Uhr)

Wenn Sie ein positives Ergebnis nach einem Selbsttest oder einem Schnelltest haben, sind Sie wahrscheinlich mit Corona infiziert. Ab Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnis sind Sie quarantänepflichtig! Sie müssen sich zu Hause isolieren, um keine anderen Menschen anzustecken. Sie müssen einen PCR-Test machen, um zu überprüfen, ob Sie wirklich infiziert sind, weil es auch falsche Ergebnisse gibt. Bitte vereinbaren Sie schnellstmöglich eine PCR-Testung bei Ihrem Hausarzt oder über die Terminvergabe.

Wenn der PCR-Test auch positiv ist, schickt das Labor Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt ordnet dann eine Isolierung an. Das bedeutet, dass Sie unbedingt zu Hause bleiben müssen. Sie dürfen keinen Besuch bekommen und müssen sich auch so gut wie möglich von Ihren Familienangehörigen fernhalten. Bitte halten Sie sich genau an die Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Wenn es Ihnen gesundheitlich schlecht geht, rufen Sie Ihren/Ihre Hausarzt/Hausärztin oder die 116117 an.

Wie funktioniert ein Antigen-Schnelltest?


(Stand:  11. Juni 2021 15:00  Uhr)

Bei einem Antigenschnelltest werden Eiweißbestandteile des Virus (Antigene), meist in einem Rachen- oder/und Nasenabstrich nachgewiesen, man spricht von einem direkten Virusnachweis. Im Testkit befinden sich markierte Antikörper, die sich – vereinfacht gesagt – beim Kontakt mit Viruseiweiß verfärben. Das Ergebnis kann dann ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest an einem Teststreifen abgelesen werden. Diese Testmethode wird beispielsweise in den Testzentren der Stadt und Apotheken genutzt. Auch Selbsttests/Eigenschnelltests funktionieren so. Da Antigen-Schnelltests bisher nicht so zuverlässig sind wie PCR-Tests (Sensitivität und Spezifität sind geringer), muss jedes positive Testergebnis eines Schnelltests mit einer PCR-Testung bestätigt werden.

Durch regelmäßige Wiederholungen der Testungen wird die geringere Sensitivität im Rahmen anlassloser Reihentestungen ausgeglichen, daher werden Antigen-Schnelltest auch für die Testungen von Schülerinnen und Schülern genutzt.

Wie funktioniert ein PCR-Test?


(Stand:  11. Juni 2021 15:00  Uhr)

Mit einem PCR-Test wird das Erbgut eines Virus nachgewiesen. Da in einem Abstrich nur sehr wenig Erbgut vorhanden ist, wird dieses mit Hilfe einer PCR (Polymerase-Chain-Reaction, Polymerase-Kettenreaktion) vervielfältigt. Die gesuchten Gensequenzen aus dem Erbgut werden anschließend mit Hilfe von Fluoreszenz sichtbar gemacht. Liegt keine Infektion mit dem Erreger vor, erscheint kein fluoreszierendes Material. Durch die Vervielfältigung können auch sehr geringe Mengen an Erbinformation nachgewiesen werden, PCR-Test haben eine sehr hohe Spezifität und Sensitivität und gelten als „Goldstandard“ beim Nachweis von SARS-CoV-2.
Das dieses Verfahren sehr aufwändig ist, dauert es etwas 24 Stunden, bis nach der Probenentnahme das Ergebnis vorliegt.

Was ist ein Antikörpertest?


(Stand:  11. Juni 2021 15:00  Uhr)

Für einen Antikörpertest braucht man eine Blutprobe. Im Blut wird dann nach Antikörpern gesucht, die der Körper nach einem Kontakt mit dem Virus gebildet hat. Mit einem Antikörpertest wird also keine akute Infektion nachgewiesen, sondern im Nachhinein überprüft, ob eine Infektion zu einem früheren Zeitpunkt vorgelegen hat. Durchschnittlich eine Woche nach Symptombeginn wird der Antikörpertest positiv, diese Phase kann aber auch länger dauern und in einigen Fällen sind trotz durchgemachter Infektion keine Antikörper nachweisbar. Daher sind diese Tests nicht zum Nachweis einer Infektion aussagekräftig. Und auch hier ist die Qualität der angebotenen Tests sehr unterschiedlich hinsichtlich der Sensitivität und Spezifität.

Was bedeuten die Begriffe Sensitivität und Spezifität?


(Stand:  11. Juni 2021 15:00  Uhr)

Die Begriffe Sensitivität und Spezifität geben Auskunft über die Qualität eines Tests. Je höher die Angaben zu Sensitivität und Spezifität, desto besser ist der Test.

  • Sensitivität: Die Sensitivität besagt, wie viele infizierte Personen tatsächlich als solche erkannt werden. Bei einer Sensitivität von 70 % werden also 30 von 100 Infizierten fälschlicherweise nicht erkannt, wiegen sich aber in Sicherheit, nicht infiziert zu sein.
  • Spezifität: Die Spezifität besagt, wie viele nicht-infizierte Personen als falsch-positiv identifiziert werden. Diese müssen sich in Quarantäne begeben und nachgetestet werden. Bei der derzeitigen relativ geringen Häufigkeit von Infektionen bedeutet eine Spezifität von 98 % bereits, dass von den Personen mit einem positiven Ergebnis mehr Menschen falsch positiv als richtig positiv getestet werden. 

Ein positives Testergebnis eines Selbsttest oder Antigenschnelltest muss immer mit einem PCR-Test bestätigt werden, da es bei diesen Tests zu falsch positiven Ergebnissen kommen kann. Bis zum Erhalt des PCR-Ergebnisses müssen Sie sich zu Hause isolieren und jeden Kontakt vermeiden.

Wann sollte ich einen Selbsttest machen?


(Stand:  11. Juni 2021 15:00  Uhr)

Wenn Sie sich mit einer anderen Person treffen möchten oder Ihre Familienangehörigen Sie besuchen kommen, können Sie vorher einen Selbsttest machen, um andere Menschen zu schützen. Wenn Sie viel Kontakt zu anderen Menschen haben, zum Beispiel bei der Arbeit, können Sie sich ebenfalls regelmäßig selbst testen. Wichtig ist, dass Sie den Test möglichst genau durchführen und die Gebrauchsanweisung beachten.

 

Was bedeutet die Testpflicht an Schulen für mich und mein Kind?


(Stand:  1. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Über die Bestimmungen  an Schulen informiert ein eigenes FAQ: Corona FAQ: Schulen - hamburg.de

Ihr Kind  muss sich selbst zweimal pro Woche mit Beginn des Unterrichts in der Schule testen. 

Sollte der Selbsttest ihres Kindes positiv sein, müssen Sie ihr Kind schnell aus der Schule abholen. Die Schule informiert das Gesundheitsamt und Sie müssen bei ihrem Kind einen PCR-Test machen lassen. Bis das Ergebnis da ist, muss ihr Kind zu Hause bleiben, sich von anderen Familienmitgliedern fern halten und darf keinen Besuch bekommen. 

Die Dauer der Quarantäne für enge Kontaktpersonen in Schulen und Kitas beträgt 10 Tage. Personen, die keine Symptome entwickeln, können diese Quarantäne verkürzen. Eine Freitestung ist frühestens ab dem 5. Tag  durch einen PCR- Test möglich, durch einen Antigenschnelltest ab dem 7. Tag. Diese Tests sind kostenlos und können in Apotheken, Arztpraxen u.a. unter Vorlage eines Schreibens des Gesundheitsamtes, das die Person als Kontaktperson ausweist, durchgeführt werden.
Für Kinder in der Kindertagesbetreung und Schülerinnen und Schüler gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, die Quarantäne ab dem 5. Tag zu verkürzen: ein Antigen-Schnelltest darf direkt in der Einrichtung durchgeführt werden. Wenn das Testergebnis negativ ist, darf das Kind sofort in der Einrichtung bleiben und wird im Abstand von zwei bis drei Tagen noch zweimal getestet. 
Für den Schulbeginn nach den Herbstferien gilt: Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, dürfen das Schulgelände  grundsätzlich nur betreten, wenn sie einen Impfnachweis oder einen negativen Coronavirus-Testnachweis vorlegen. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler unter 12 Jahren. Sollten aus dem Ausland zurückkehrende Schülerinnen und Schüler aufgrund der reduzierten Anzahl von Testzentren bzw. deren Öffnungszeiten am Wochenende keine Gelegenheit haben, zum Ferienende einen Test durchführen zu lassen, so dürfen sie in die Schulen kommen und können dort einen Schnelltest durchführen. Am ersten Schultag nach den Ferien, Montag, 18. Oktober, in allen Schulen Schnelltestungen zu Unterrichtsbeginn bzw. zum Beginn der Frühbetreuung angeboten. Zudem werden in den beiden Wochen im Anschluss an die Ferien drei statt wie üblich zwei Schnelltests pro Woche durchgeführt.
Schülerinnen und Schüler gelten auch in den Herbstferien als getestet und müssen keinen Testnachweis mit sich führen, um an 3G- Veranstaltungen teilzunehmen.


Wie oft sollten sich vollständig geimpfte Personen testen lassen?


(Stand:  1. Oktober 2021 15:00  Uhr)

Die meisten geimpften Personen müssen sich nicht mehr testen lassen. Als geimpfte Person gilt man 14 Tage nach der zweiten Impfung (Genesene: 14 Tage nach einer Impfung). Diese Personen müssen eine Impfbestätigung vorlegen (zum Beispiel gelber Impfausweis oder das Impfzertifikat in der Corona Warn App) und können damit ohne Test zum Friseur oder ins Restaurant gehen und an Veranstaltungen u.ä., die das 2G-Modell anbieten, teilnehmen. Für Geimpfte, die mit vulnerablen Personengruppen arbeiten (Pflege, Krankenhaus und andere) gilt weiterhin eine wöchentliche Testpflicht.

Wie wird in Hamburg getestet?


(Stand:  12. Oktober 2021 09:30  Uhr)

In Hamburg wird entsprechend der nationalen Teststrategie empfohlen, bei folgenden Personengruppen Testungen durchzuführen:

  1. Symptomatische Personen, das heißt Personen mit jeglichen akuten respiratorischen bzw. COVID-19 typischen Symptomen, inklusive jedem ärztlich begründeten Verdachtsfall.
  2. Für Bewohnerinnen und Bewohner von stationären (Kurzzeit)-Pflegeeinrichtungen gilt: entsprechend den Empfehlungen des RKI können, zum Beispiel bei Vorliegen erhöhter regionaler Inzidenzen, in Abhängigkeit von dem einrichtungsspezifischen Testkonzept und unter Berücksichtigung der Höhe der Impfquote, Routine-Testungen durchgeführt werden. Bei Bewohnerinnen und Bewohnern, die nicht über einen Impf-oder Genesenennachweis verfügen, und die nach einem stationären Krankenhausaufenthalt in die Einrichtung zurückkehren sollen, ist vor der Rückkehr in die Einrichtung noch im Krankenhaus ein PCR-Test durchzuführen und das Ergebnis der Einrichtung mitzuteilen. Vor der Neuaufnahme von Personen, die nicht über einen Impf-oder Genesenennachweis verfügen, ist ebenfalls der Nachweis zu erbringen, dass in den vergangenen 48 Stunden ein PCR-Test ein negatives Ergebnis gebracht hat. Wenn in einer Einrichtung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern oder dem Personal SARS-CoV-2-Erkrankungen nachgewiesen werden, müssen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgehend Maßnahmen ergriffen werden. Tagespflegegäste, die nicht über einen Impf-oder Genesenennachweis verfügen, werden regelmäßig, bei mehrmaligem Besuch in der Woche mindestens zweimal wöchentlich, unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung einem von dieser durchgeführten Schnelltest unterzogen, dessen Ergebnis negativ sein muss, oder haben dem Personal ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt, wobei die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels Schnelltest höchstens 24 Stunden und mittels PCR-Test höchstens 48 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein darf; ausnahmsweise kann von einer Testung der Tagespflegegäste abgesehen werden, wenn diese aufgrund kognitiver Einschränkungen die Teilnahme an der Testung nicht tolerieren. Bewohner von Betreuungseinrichtungen und Patienten: In Einrichtungen wie Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Gruppen ist umfangreicher zu testen, um Ausbrüche in solchen Einrichtungen zu verhindern oder schnell einzudämmen. Zudem sollten alle Patienten vor (Wieder-)Aufnahme in eine solche Einrichtung bzw. vor einer ambulanten Operation getestet werden. Nach der Aufnahme wird empfohlen, diese Personen in gewissem Abstand erneut zu testen.
  3. Personal: Auch Personal in Krankenhäusern soll vermehrt getestet werden. Als Kontaktpersonen sind Mitarbeiter, die COVID-19-Patienten betreuen, in jedem Falle regelmäßig zu testen. Zudem wird im Rahmen der anlasslosen Reihentestungen mit Antigentests das Personal getestet. Das Personal von Tages-, Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, das weder über einen Coronavirus-Impfnachweis noch einen Genesenennachweis verfügt, hat sich  mindestens zweimal pro Woche, vor dem Dienst einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels PoC-Antigen-Test zu unterziehen. Bei Ausbrüchen in stationären Einrichtungen wird auch das gesamte Personal einer Testung unterzogen werden. 
  4. Gemeinschaftseinrichtungen: Das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen wird ebenfalls regelmäßig mit Antigentests getestet. Bei Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen und -unterkünften (zum Beispiel Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterkunft, Justizvollzugsanstalt) sollten sich Personen in den Einrichtungen einer Testung unterziehen, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. Diese Testung wird durch das Gesundheitsamt angeordnet.

In der Woche vom 4. bis 10. Oktober 2021 wurden an Werktagen in Hamburger Laboren etwa 8974 Testungen pro Tag ausgeführt. Die Labore melden alle positiv getesteten Personen an die zuständigen Gesundheitsämter. Die Zahl der Testungen entspricht nicht der Anzahl der getesteten Patienten, da zum Teil bei Patienten im Krankenhaus mehrere Testungen pro Person durchgeführt werden. Zudem werden in Hamburger Laboren auch Tests für das Hamburger Umland durchgeführt.

Die in Hamburger Laboren verwendeten PCR-Nachweissysteme besitzen  eine sehr hohe Sensitivität und Spezifität, die Spezifität dieser Test liegt bei nahezu 100 Prozent. Um falsch positive Testergebnisse zu vermeiden, werden beispielsweise „Dual Target“ Tests eingesetzt. Außerdem findet eine sorgfältige Auswertung durch in der PCR-Diagnostik erfahrene Ärztinnen und Ärzte statt.

Enthalten die Wattetupfer der Schnelltests gesundheitsgefährdende Stoffe oder „schwarze Würmer“?


(Stand:  16. April 2021 13:45  Uhr)

Die Frage, ob die Abstrichtupfer der an den Schulen verwendeten Schnelltests gesundheitsgefährdende Stoffe oder gar „schwarze Würmer“ enthalten, wird in den Medien und Letzteres vor allem in den Sozialen Medien thematisiert. 

Die Abstrichtupfer der aktuell in den Kitas, Schulen und Behörden verwendeten Schnelltests für Laien sind regelhaft mit Ethylenoxid (EtO) sterilisiert worden. Bei der EtO-Sterilisation handelt es sich um ein weltweit zugelassenes Sterilisationsverfahren, das durch strenge Vorgaben klar reglementiert ist. So muss bei mit Ethylenoxid sterilisierten Medizinprodukten belegt werden, dass mögliche Sterilisationsrückstände nach Abschluss des Entkeimungs- und Desorptionsprozesses unterhalb der festgelegten Grenzwerte bzw. der analytischen Nachweisgrenzen liegen (vergl. DIN EN ISO 10993-7).

Zudem handelt es sich bei den Abstrichtupfern um Produkte, die im Regelfall lediglich im Sekundenbereich punktuell mit den Schleimhäuten in der Nase in Berührung kommen. Insofern haben Gesundheitsexperten keinerlei Bedenken gegen die Verwendung der Abstrichtupfer, es sind keine gesundheitlichen Risiken zu befürchten.

Im Übrigen ist durch die Sterilisation der Abstrichtupfer sichergestellt, dass sich keine „schwarzen Würmer“ auf den Wattestäbchen befinden. Was unter dem Mikroskop auf Wattestäbchen oder auch Masken gefunden werden kann, sind mikroskopisch kleine Fädchen, die sich aus Fasern, Hautschuppen und Fett bilden können. Es handelt sich also in keinem Fall um Organismen und es geht keinerlei gesundheitliche Gefährdung von ihnen aus.

 

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer Person hatte, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde? 


(Stand:  1. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden und sich zusätzlich vorsorglich selbst in eine freiwillige Quarantäne begeben. Das bedeutet: zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und eine gute Händehygiene sowie Husten- und Niesregeln einhalten. Das Gesundheitsamt entscheidet über die Dauer der Quarantäne.

Das Gesundheitsamt entscheidet, ob Sie als enge Kontaktperson in Quarantäne sind und wird Ihnen weitere Information über Testungen oder Möglichkeiten zur Verkürzung der Quarantäne geben.

Sollten Sie Selbsttests zur Verfügung haben, können Sie sich während der Quarantäne zuhause testen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, an COVID-19 erkrankt zu sein?


(Stand:  22. September 2021 00:00  Uhr)

Erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns ist der telefonische Kontakt zum Hausarzt. 

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen, können Sie den Arztruf Hamburg unter der 116 117 anrufen. Unter dieser Telefonnummer erhalten Sie optional auch einen Termin in einer Infektsprechstunde. Es ist auch möglich, online einen Termin für eine Infektsprechstunde zu vereinbaren: https://eterminservice.de/terminservice.

Der Hausarzt oder der Arztruf entscheiden, ob ein Test durchgeführt werden soll und begleiten Sie durch das Testverfahren. 

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt COVID-19-Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt ihres Bezirks oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040/428 284 000 (täglich von 7 bis 19 Uhr).

Sind Schnelltests, die in Schulen, Kitas und in städtischen Betrieben eingesetzt werden, gesundheitlich bedenklich?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Alle von der Freien und Hansestadt Hamburg erworbenen Schnelltests für Laien sind vom Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) freigegeben. Diese Tests werden auf der Liste von Antigen-Tests aufgeführt und entsprechen den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG) und denen des Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Zudem haben die an Schulen eingesetzten Tests die vom Paul-Ehrlich-Institut zusätzlich durchgeführte Evaluierung bestanden, sie gelten damit als medizinisch unbedenklich.

An den Hamburger Schulen kommen nur Schnelltests zum Einsatz, die den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukten entsprechen, vom Bundesministerium geprüft und freigegeben wurden und von denen keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeht. Das gilt für alle an Schulen eingesetzten Schnelltests der Marken Siemens, Roche, Lyher und Genrui. Diese Tests werden in allen Bundesländern und Lebensbereichen eingesetzt, unter anderem auch in Kitas und Schulen. Alle Tests basieren darauf, dass mit einem kurzen Wattestäbchen im vorderen Nasenraum ein Abstrich gemacht wird. Das Wattestäbchen mit dem Abstrich wird danach in einem gesonderten Reagenzbehälter in eine Testlösung getaucht und anschließend mit der Lösung entsorgt. Dabei wird Testlösung weder eingenommen noch inhaliert.

Müssen Arbeitgeber Schnell- beziehungsweise Eigentests für ihre Beschäftigten anbieten?


(Stand:  14. Oktober 2021 14:00  Uhr)

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten zweimal wöchentlich ein Testangebot zu machen. In Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitenden kann der Arbeitgeber im Anschluss an einen PoC-Test Testung eine Arbeitgeberbescheinigung über das Testergebnis ausstellen; diese ist nur für den betrieblichen Zweck zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/arbeitgeberbescheinigung-testung.

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