Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten finanziellen Unterstützungsangebote für Hamburger Unternehmen gebündelt.

Unterstützung Wirtschaft Deutsch

Hotline des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Fragen zur Überbrückungshilfe und die sogenannte November- und Dezemberhilfe (mehr Informationen unten) können an Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, Buchhalterinnen oder Buchalter oder Anwältin oder Anwalt und bei Bedarf an den Service-Desk des BMWi gestellt werden. 

  • Sie können den Service-Desk unter der Service-Hotline 49 30-530 199 322  anrufen (Servicezeiten Mo-Fr 8 bis 18 Uhr).
  • Die Hotline für Direktanträge für Soloselbstständige ist unter der +49 30 12002-1034 erreichbar.

IFB Beratungscenter Wirtschaft


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Das IFB Beratungscenter Wirtschaft ist die zentrale Anlaufstelle in Hamburg zu öffentlicher Förderung in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Umwelt. Die IFB ist die öffentliche Investitions- und Förderbank der Freien und Hansestadt Hamburg.
Förderberatung: Martina Oesterer & Jörg Nickel
040/248 46-533
foerderlotsen@ifbhh.de

Hamburger Stabilisierungs-Fonds (HSF)


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Der HSF dient der Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf mittelständische Unternehmen der Realwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro stellt der HSF Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen in Form von stillen Beteiligungen und Bürgschaften bzw. Garantien zur Stärkung ihrer Kapitalbasis bereit.

Anfragen sind seit dem 8. Dezember 2020 möglich.

Weitere Informationen: www.hamburger-stabilisierungs-fonds.de

Überbrückungshilfe


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Die Überbrückungshilfe des Bundes richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie an gemeinnützige Organisationen. Der Überbrückungshilfe I und II ist die die verbesserte, erweiterte und aufgestockte Überbrückungshilfe III gefolgt. Der monatliche Maximalbetrag wurde für alle Unternehmen auf 200.000 Euro pro Monat und für direkt oder indirekt von staatlichen Schließungen betroffene Unternehmen deutlich auf 500.000 Euro pro Monat erhöht, die Laufzeit des Programms für betroffene Unternehmen bis Ende Juni 2021 verlängert sowie der Kreis der Antragsberechtigten ausgedehnt. Mit der Überbrückungshilfe III plus wird es nun eine weitere Verlängerung und Verbesserung geben. Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit bis Ende September 2021. Sie übernimmt die bewährten Förderbedingungen und ergänzt diese unter anderem um eine Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Analog zur Verlängerung der Überbrückungshilfe wird auch die im Rahmen der Überbrückungshilfe III eingeführte „Neustarthilfe für Soloselbstständige" bis Ende September verlängert. Die Neustarthilfe wird als Betriebskostenpauschale in Höhe von 50 % des Vergleichszeitraums gewährt. Sie unterstützt Soloselbstständige nun mit bis zu 12.000 Euro im Förderzeitraum Januar bis September 2021. Sie wird als Vorschuss gezahlt. Aufgrund ihrer Zweckbindung ist sie nicht auf Leistungen der Grundsicherung u. ä. anzurechnen.

Der Bund hat häufige Fragen und Antworten Überbrückungshilfe Unternehmen - Fragen und Antworten zur „Überbrückungshilfe 3“ und „Neustarthilfe“ (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) in einer Übersicht zusammengefasst und folgende Hotlines für Rückfragen eingerichtet:

  • Hotline für prüfende Dritte 030 52685087
  • Hotline Direktantrag Soloselbständige 030 120021034

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank hat zusätzlich die folgenden Informationen zusammengestellt: Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Hamburg Kredit Liquidität (HKL)


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Kleinen und mittleren Unternehmen (Modul A) sowie gemeinnützigen Organisationen (Modul B), die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) neue Spielräume. Anträge können noch bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Die Darlehen werden in Kooperation mit der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) und im Hausbankenverfahren vergeben. IM Modul A beträgt die maximale Darlehenshöhe 250.000 Euro, im Modul B 800.000 Euro.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hkl

Corona Recovery Fonds (CRF)


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Der Corona Recovery Fonds ist ein wesentlicher Baustein aus dem Hamburger Konjunktur- und Wachstumsprogramm 2020, das im Rahmen des Hamburger Corona Schutzschirms aufgelegt wurde. Mit dem Fonds fördert Hamburg innovative Startups und wachstumsorientierte Mittelständler, die durch die Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind, mit stillen Beteiligungen bis zu 800.000 Euro.

Aufgrund der hohen Nachfrage aus den Unternehmen wurde die Laufzeit des Corona Recovery Fonds bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Außerdem konnte das Fördervolumen von ursprünglich 50 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro verdoppelt werden.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/crf

Hamburg-Digital


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Das Förderprogramm „Hamburg-Digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks sowie Freiberufler bei der Umstellung auf neue digitale Systeme und Geschäftsmodelle. Das Programm besteht aus zwei Modulen.

Modul 1 „Hamburg-Digital Check“:

Gefördert werden Ausgaben für Beratungsdienstleister, die im Rahmen des Bundesprogramms „go-digital“ eine Zertifizierung erhalten haben, mit 50 % bis zu einer maximalen Fördersumme von 5.000 Euro.

Modul 2 „Hamburg-Digital Invest“:

Gefördert werden Investitionen zur Umsetzung der entwickelten Strategien und Konzepte. Die Förderung umfasst sowohl Ausgaben für IKT-Hard- und -Software als auch die Ausgaben für externe Dienstleister, die für die Umsetzung der Maßnahmen notwendig sind. In diesem Modul werden die Ausgaben für das tatsächliche Investitionsvorhaben mit 30% bis zu einem max. Förderbetrag von 17.000 € bezuschusst.

Die Module müssen nicht zwingend zusammen in Anspruch genommen werden.

Das Programm läuft bis zur Ausschöpfung der Gesamtmittel i.H.v. 30 Mio. Euro, längstens jedoch bis zum 31.12.2022

Weitere Informationen: Hamburg Digital | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Hamburger Corona Härtefallhilfen


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Die Härtefallhilfen des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg richten sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die bisher nicht die Zuschussprogrammen des Bundes (November-, Dezember- und Überbrückungshilfe 3, inkl. Neustarthilfe) nutzen konnten und sich pandemiebedingt in einer existenziellen wirtschaftlichen Notlage befinden. Es kann ein Zuschuss in Höhe von grundsätzlich bis zu 100.000 Euro für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 gewährt werden. Eine Antragsstellung ist grundsätzlich nur über prüfende Dritte möglich. Soloselbstständige bzw. soloselbstständige Freiberufler können einen Direktantrag ohne prüfenden Dritten stellen. Die Förderhöhe beträgt in diesem Fall bis zu 50 % des Referenzumsatzes und maximal 7.500 Euro für den Förderzeitraum Januar bis Juni 2021. 

Weitere Informationen: Hamburger Corona Härtefallhilfe (HCH) | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Hamburg-Kredit Mikro


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Kleine Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der freien Berufe werden durch eine schnelle Bereitstellung von Darlehensmitteln zu attraktiven Förderzinssätzen unterstützt, um damit Investitionen und Betriebsmittelfinanzierungen für den Standort Hamburg vor allem zur Bewältigung der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Folgen zu ermöglichen. Für junge Unternehmen bis zum 5. Geschäftsjahr können bis zu 25.000 Euro bereitgestellt werden, ab dem 5. Geschäftsjahr bis zu 40.000 Euro.

Anträge sind vorerst bis zum 31. Dezember 2021 möglich, eine Verlängerung wird angestrebt. 

Weitere Informationen: Hamburg-Kredit Mikro | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem FHH Bürgschaften an. Informationen und Ansprechpartner unter: www.bg-hamburg.de. Die Hotline der Bürgschaftsgemeinschaft lautet: 040/611 700 100.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Darüber hinaus stehen Förderinstrumente der KfW zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter www.kfw.de. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Weitere Informationen: Behörde für Wirtschaft und Innovation

Bundesagentur für Arbeit


(Stand:  7. Juli 2021 14:00  Uhr)

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, wenn diese auf gleichem Niveau ausbilden wie bisher oder sogar die Anzahl der Ausbildungsplätze erhöhen, mit einer einmaligen Ausbildungsprämie. Diese gibt es auch, wenn Unternehmen Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Weiter Informationen sowie die Anträge finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern 

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch