Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten finanziellen Unterstützungsangebote für Hamburger Unternehmen gebündelt.

Unterstützung Wirtschaft Deutsch

Hotline des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Fragen zur Novemberhilfe (mehr Informationen unten) können an Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, Buchhalterinnen oder Buchalter oder Anwältin oder Anwalt und bei Bedarf an den Service-Desk des BMWi gestellt werden. Sie können den Service-Desk unter der Service-Hotline +49 30 52685087 anrufen (Servicezeiten Mo-Fr 8 bis 18 Uhr).

IFB Beratungscenter Wirtschaft


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Das IFB Beratungscenter Wirtschaft ist die zentrale Anlaufstelle in Hamburg zu öffentlicher Förderung in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Umwelt. Die IFB ist die öffentliche Investitions- und Förderbank der Freien und Hansestadt Hamburg.
Förderberatung: Martina Oesterer & Jörg Nickel
040/248 46-533
foerderlotsen@ifbhh.de

Hotline der Behörde für Wirtschaft und Innovation für Unternehmen zu Fragen zu Corona


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Telefon: 040 42841-1497
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr
E-Mail: unternehmenshilfen.kmu@bwi.hamburg.de

Au­ßer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fe: No­vem­ber und Dezember


(Stand:  29. Dezember 2020 00:00  Uhr)

Die Novemberhilfe und Dezemberhilfe des Bundes richten sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen betroffen sind, d.h. Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 bzw. vom 25. November 2020 und vom 2. Dezember 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Ebenfalls antragsberechtigt sind Hotels und Unternehmen, die indirekt stark von den Maßnahmen betroffen sind.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden nur Abschlagszahlungen auf die Novemberhilfe geleistet, auf die Dezemberhilfe voraussichtlich ab Anfang Januar 2021. Diese Abschlagszahlungen werden ausschließlich vom Bund vorgenommen. Die weiteren Auszahlungen sollen im Laufe des Januars starten.  

Um die November-und Dezemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Die Anträge können über das Portal des Bundes gestellt werden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/.

Der Bund hat häufige Fragen und Antworten Überbrückungshilfe Unternehmen - Fragen und Antworten zur „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) in einer Übersicht zusammengefasst und folgende Hotlines für Rückfragen eingerichtet:

  • Hotline für prüfende Dritte 030 52685087
  • Hotline Direktantrag Soloselbständige 030 120021034

Hamburger Stabilisierungs-Fonds (HSF)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Der HSF dient der Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf mittelständische Unternehmen der Realwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro stellt der HSF Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen in Form von stillen Beteiligungen und Bürgschaften bzw. Garantien zur Stärkung ihrer Kapitalbasis bereit.

Anfragen sind ab dem 29.10.2020 möglich.

Weitere Informationen: www.hamburger-stabilisierungs-fonds.de

Überbrückungshilfe


(Stand:  29. Dezember 2020 00:00  Uhr)

Die Überbrückungshilfe des Bundes richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie an gemeinnützige Organisationen. Nach der Überbrückungshilfe I und II startet im Januar die verbesserte, erweiterte und aufgestockte Überbrückungshilfe III. Der monatliche Maximalbetrag wurde für alle Unternehmen auf 200.000 Euro pro Monat und für direkt oder indirekt von staatlichen Schließungen betroffene Unternehmen deutlich auf 500.000 Euro pro Monat erhöht, die Laufzeit des Programms für viele betroffene Unternehmen bis Ende Juni 2021 verlängert sowie der Kreis der Antragsberechtigten ausgedehnt.

Neu in der Überbrückungshilfe III ist auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.

Ausführliche Informationen des Bundes gibt es hier: Überbrückungshilfe – verbessert, erweitert und aufgestockt! (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank hat zusätzlich die folgenden Informationen zusammengestellt: Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Hamburg Kredit Liquidität (HKL)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Kleinen und mittleren Unternehmen (Modul A) sowie gemeinnützigen Organisationen (Modul B), die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) neue Spielräume. Anträge können seit dem 29.05.2020 gestellt werden.

Die Darlehen werden in Kooperation mit der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) und im Hausbankenverfahren vergeben. IM Modul A beträgt die maximale Darlehenshöhe 250.000 Euro, im Modul B 800.000 Euro.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hkl

Corona Recovery Fonds (CRF)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Beim CRF handelt es sich um eine für Start-ups und wachstumsorientierte Mittelständler konzipierte Maßnahme im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Aus Mitteln der Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF Kapital im Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro bereit. Dabei beträgt die maximale Höhe der Beteiligungen bei Exit-orientierten Start-ups 500.000 Euro und bei Nicht Exit-orientierten Betrieben 800.000 Euro.

Eine Antragstellung ist bis zum 30. November 2020 möglich.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/crf

Neustartprämie


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Mit der Neustartprämie sollen Kreative, Künstlerinnen und Künstler sowie Mitglieder in der Künstlersozialkasse oder solchen, die den Kriterien der Künstlersozialkasse entsprechen, gefördert werden. Die Förderungshöhe beträgt dabei 2.000 Euro für die Monate Juli und August. Eine Antragstellung wurde bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. 

Die Antragstellenden müssen Ihren Hauptwohnsitz in Hamburg haben und selbstständig ihren Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit bestreiten. 

Weitere Informationen: https://www.hamburg.de/neustartpraemie

Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem FHH Bürgschaften an. Informationen und Ansprechpartner unter: www.bg-hamburg.de. Die Hotline der Bürgschaftsgemeinschaft lautet: 040/611 700 100.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Darüber hinaus stehen Förderinstrumente der KfW zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter www.kfw.de. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Weitere Informationen: Behörde für Wirtschaft und Innovation

Bundesagentur für Arbeit


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, wenn diese auf gleichem Niveau ausbilden wie bisher oder sogar die Anzahl der Ausbildungsplätze erhöhen, mit einer einmaligen Ausbildungsprämie. Diese gibt es auch, wenn Unternehmen Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Weiter Informationen sowie die Anträge finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern 

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