Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Welche (finanziellen) Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten finanziellen Unterstützungsangebote für Hamburger Unternehmen gebündelt.

Unterstützung Wirtschaft Deutsch

Hotline des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)


(Stand:  11. Februar 2021 11:00  Uhr)

Fragen zur Überbrückungshilfe und die sogenannte November- und Dezemberhilfe (mehr Informationen unten) können an Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, Buchhalterinnen oder Buchalter oder Anwältin oder Anwalt und bei Bedarf an den Service-Desk des BMWi gestellt werden. 

  • Sie können den Service-Desk unter der Service-Hotline 49 30-530 199 322  anrufen (Servicezeiten Mo-Fr 8 bis 18 Uhr).
  • Die Hotline für Direktanträge für Soloselbstständige ist unter der +49 30 12002-1034 erreichbar.

IFB Beratungscenter Wirtschaft


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Das IFB Beratungscenter Wirtschaft ist die zentrale Anlaufstelle in Hamburg zu öffentlicher Förderung in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Umwelt. Die IFB ist die öffentliche Investitions- und Förderbank der Freien und Hansestadt Hamburg.
Förderberatung: Martina Oesterer & Jörg Nickel
040/248 46-533
foerderlotsen@ifbhh.de

Au­ßer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fe: No­vem­ber und Dezember


(Stand:  3. Februar 2021 11:00  Uhr)

Die Novemberhilfe und Dezemberhilfe des Bundes richten sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen betroffen sind, d.h. Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 bzw. vom 25. November 2020 und vom 2. Dezember 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Ebenfalls antragsberechtigt sind Hotels und Unternehmen, die indirekt stark von den Maßnahmen betroffen sind.

Für die Novemberhilfe und die Dezemberhilfen ist die reguläre Auszahlung gestartet. 

Um die November-und Dezemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Die Anträge können über das Portal des Bundes gestellt werden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/.

Der Bund hat häufige Fragen und Antworten Überbrückungshilfe Unternehmen - Fragen und Antworten zur „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) in einer Übersicht zusammengefasst und folgende Hotlines für Rückfragen eingerichtet:

  • Hotline für prüfende Dritte 030 52685087
  • Hotline Direktantrag Soloselbständige 030 120021034

Hamburger Stabilisierungs-Fonds (HSF)


(Stand:  3. Februar 2021 11:00  Uhr)

Der HSF dient der Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf mittelständische Unternehmen der Realwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro stellt der HSF Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen in Form von stillen Beteiligungen und Bürgschaften bzw. Garantien zur Stärkung ihrer Kapitalbasis bereit.

Anfragen sind seit dem 29.10.2020 möglich.

Weitere Informationen: www.hamburger-stabilisierungs-fonds.de

Überbrückungshilfe


(Stand:  3. Februar 2021 11:00  Uhr)

Die Überbrückungshilfe des Bundes richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie an gemeinnützige Organisationen. Nach der Überbrückungshilfe I und II folgt nun die verbesserte, erweiterte und aufgestockte Überbrückungshilfe III. Der monatliche Maximalbetrag wurde für alle Unternehmen auf 200.000 Euro pro Monat und für direkt oder indirekt von staatlichen Schließungen betroffene Unternehmen deutlich auf 500.000 Euro pro Monat erhöht, die Laufzeit des Programms für viele betroffene Unternehmen bis Ende Juni 2021 verlängert sowie der Kreis der Antragsberechtigten ausgedehnt.

Neu in der Überbrückungshilfe III ist auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 50 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen (statt wie bisher geplant 25 Prozent). Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 7.500 EUR (bisher geplant: 5.000 EUR) und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab. Sie ist nicht zurückzuzahlen und aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u. ä. anzurechnen.

Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.

Ausführliche Informationen des Bundes gibt es hier: Überbrückungshilfe Unternehmen - Überbrückungshilfe – verbessert, erweitert und aufgestockt! (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank hat zusätzlich die folgenden Informationen zusammengestellt: Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen | IFB Hamburg (ifbhh.de)

Hamburg Kredit Liquidität (HKL)


(Stand:  3. Februar 2021 11:00  Uhr)

Kleinen und mittleren Unternehmen (Modul A) sowie gemeinnützigen Organisationen (Modul B), die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) neue Spielräume. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Darlehen werden in Kooperation mit der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) und im Hausbankenverfahren vergeben. IM Modul A beträgt die maximale Darlehenshöhe 250.000 Euro, im Modul B 800.000 Euro.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hkl

Corona Recovery Fonds (CRF)


(Stand:  3. Februar 2021 11:00  Uhr)

Der Corona Recovery Fonds ist ein wesentlicher Baustein aus dem Hamburger Konjunktur- und Wachstumsprogramm 2020, das im Rahmen des Hamburger Corona Schutzschirms aufgelegt wurde. Mit dem Fonds fördert Hamburg innovative Startups und wachstumsorientierte Mittelständler, die durch die Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind, mit stillen Beteiligungen bis zu 800.000 Euro.

Aufgrund der hohen Nachfrage aus den Unternehmen wurde die Laufzeit des Corona Recovery Fonds bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Außerdem konnte das Fördervolumen von ursprünglich 50 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro verdoppelt werden.

Weitere Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/crf

Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem FHH Bürgschaften an. Informationen und Ansprechpartner unter: www.bg-hamburg.de. Die Hotline der Bürgschaftsgemeinschaft lautet: 040/611 700 100.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Darüber hinaus stehen Förderinstrumente der KfW zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter www.kfw.de. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Weitere Informationen: Behörde für Wirtschaft und Innovation

Bundesagentur für Arbeit


(Stand:  17. November 2020 00:00  Uhr)

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, wenn diese auf gleichem Niveau ausbilden wie bisher oder sogar die Anzahl der Ausbildungsplätze erhöhen, mit einer einmaligen Ausbildungsprämie. Diese gibt es auch, wenn Unternehmen Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Weiter Informationen sowie die Anträge finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern 

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch