Vermögensmanagement Aufgaben

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Die Finanzbehörde Hamburg nimmt für die FHH am Geld- und Kapitalmarkt teil.

Aufgaben

Die Kernaufgaben der Abteilung 33 fächern sich in das Kredit-, Derivat-, und Liquiditätsmanagement zur jederzeitigen zinsgünstigen Sicherstellung der Liquiditätsbedarfe und langfristigen Finanzierung der FHH, dem damit im Zusammenhang stehenden Vertragsmanagement und Zahlungsdienst sowie dem für die FHH ebenfalls von hoher finanzieller Bedeutung verantworteten Sicherheitenmanagement auf.

Die Aufgaben der Abteilung sind aufgeteilt:

  • Front Office“ (Referat 332): Kreditaufnahme, Sondervermögen: Altersvorsorge und Finanzierung Schnellbahnausbau, Liquiditätssteuerung der FHH, Derivate und Collateralmanagement, Finanzierungsberatung.
  • Back Office“ (Referat 330): Schulden- und Forderungen, Kapital- einschließlich Regressforderungen aus Sicherheitsleistungen, Fiskuserbschaften, Darlehensverwaltung.

Das Kreditreferat hat die Aufgabe, die langfristige Refinanzierung der Stadt zu marktgerechten Konditionen sicherzustellen. Bei der Entscheidung über Laufzeiten und Ausstattung der Kredite sollen die Planbarkeit der künftigen Zinsaufwendungen sowie das Zinsniveau beachtet werden. Daran sind die Auswahl der Finanzierungsinstrumente, der Zeitpunkt, die Laufzeit und das Volumen der Geschäftsabschlüsse sowie der Einsatz von Zinsderivaten auszurichten.

Das Liquiditätsmanagement hat die Aufgabe, jederzeit die Zahlungsfähigkeit der FHH sicherzustellen. Hier laufen sämtliche Ein- und Auszahlungen der FHH zusammen. Überschüssige Liquidität wird als Termingeld angelegt, kurzfristige Liquiditätsbedarfe werden durch die Aufnahme von Kassenverstärkungskrediten gedeckt.

Die Schuldenbremse, bereits seit 2012 in Artikel 72a der Hamburgischen Verfassung aufgenommen, gibt vor, dass der Kernhaushalt spätestens mit Ablauf des Haushaltsjahres 2019 ohne weitere Neuverschuldungen auskommen soll, ausschließlich auslaufende Kredite können ersetzt werden.

Die Kreditaufnahmeermächtigungen wurden in den letzten Jahren nicht in voller Höhe in Anspruch genommen, vielmehr wurden zwischen 2015 und 2017 bereits Nettotilgungen im Kernhaushalt in Höhe von rund 850 Mio. € geleistet. Ohne den HSH-Effekt wäre dieser Verlauf im Jahr 2018 fortgesetzt worden und eine Altschuldentilgung von 903 Mio. Euro erfolgt. Für 2019 wird mit einer Tilgung von 635 Mio. € gerechnet.

Weiterführende Informationen:


Schuldenmonitor 2018 https://www.hamburg.de/weitere-veroeffentlichungen/11560956/beratende-aeusserung-2018-schuldenmonitor/

Geschäftsbericht der Freien und Hansestadt Hamburg https://www.hamburg.de/contentblob/12893466/a7a08f4a4933385e9a4e6c9096d85076/data/d-geschaeftsbericht.pdf


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