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Geschäftsbericht 2020 12. Ausblick

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Im Jahres- und Konzernabschluss 2020 werden erstmals die Folgen der Corona-Pandemie im Zahlenwerk sichtbar. Die öffentlichen Haushalte in Deutschland, die jahrelang Überschüsse erwirtschaftet hatten, schlossen 2020 mit Defiziten ab. Dieser Entwicklung konnte sich auch Hamburg nicht entziehen. Die stetige Verbesserung der städtischen Ertragslage hat ein vorläufiges Ende gefunden. Nachdem die Stadt drei Jahre in Folge Überschüsse in bereinigter Rechnung in der Ergebnisrechnung erzielen konnte, muss sie nun wieder einen Fehlbetrag hinnehmen.

12. Ausblick

Es mehren sich aber Anzeichen für eine wirtschaftliche Belebung. Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand im Zeichen enormer Schwankungen der ökonomischen Aktivität; die Binnenwirtschaft war wie gelähmt. Die zwischenzeitliche Erholung im Sommer zeigte aber, dass die Auftriebskräfte weiterhin intakt sind. Der Industrie und der Exportwirtschaft gelang es, sich auf die Bedingungen unter Corona einzustellen. Mittlerweile darf mit einem weitreichenden Impffortschritt im Laufe des Sommers gerechnet werden. Dies dürfte es den Unternehmen des Dienstleistungssektors erlauben, nach und nach ihre Aktivitäten wieder aufzunehmen.

Hamburg hat der Corona-Pandemie standgehalten. Die vom Senat ergriffenen Maßnahmen haben die Wirtschaft gestützt und ihr eine Brücke in die „Nachcoronazeit“ gebaut. Das HWSP unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung und setzt neue Impulse in Zukunftsfeldern. Hamburg hat mit seiner einzigartigen Wirtschaftsstruktur und seinen gut ausgebildeten Bürgerinnen und Bürgern die Kraft, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Vermutlich wird die Stadt auch im kommenden Jahr noch Jahresfehlbeträge in der Kernverwaltung und im Konzern ausweisen. Mit einem nachhaltigen Aufschwung ist erst 2022 zu rechnen. Gegenwärtig sind die Prognosen aber mit großer Unsicherheit behaftet; eine schnellere Erholung ist ebenso denkbar wie eine erneute Verschärfung der Krise.

Die Höhe des Jahresfehlbetrags in der Ergebnisrechnung 2021 kann zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht verlässlich geschätzt werden. Der Senat wird über die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Rahmen des unterjährigen Berichtswesens informieren (abrufbar unter https://www.hamburg.de/fb/haushalt/).

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