Alevitische Feiertage Kommentare von Schülerinnen und Schülern

Kommentare von Schülerinnen und Schülern

Eine Gruppe Jugendlicher steht im Kreis
​​​​​​​Muharrem Fasten: "Wie ich die Muharrem-Fastenzeit verbracht habe? Traditionell mit Familie und Freunden aus unserer alevitischen Gemeinde. Es ist das erste Mal das ich selber faste, aber erstaunlicherweise fiel es mir relativ leicht. Zwölf Tage trank ich kein klares Wasser und habe auf Fleisch verzichtet.
Um 18 Uhr haben wir in unserer Gemeinde das Fasten gemeinsam gebrochen, doch vor dem Fastenbrechen sagte unser Geistiger (türk.: Dede) ein Gebet auf. Da wir einen Leidensweg nachempfinden, gab es auch nur einfache Speisen."
Dilan, alevitisch, 15 Jahre alt

Fastenzeit: "Die Feiertage sind meist wichtig für uns Aleviten. Es ist wichtig zu wissen, was man tut und wofür man es tut. So etwas wie den Ramadan haben wir im Alevitentum auch, aber bei uns dauert es nur zwölf Tage, in Gedanken an die Zwölf Imame. Ich selbst habe nicht gefastet, weil es bei uns Aleviten meist strenger zugeht und man echt viel aushalten muss."
Sibel, alevitisch, 15 Jahre alt.

Asure-Tag: "Zwölf Tage  lang wurde gefastet und am letzten Tag haben meine Mutter und ich Asure gekocht. Wir verteilten es an Freunde und Bekannte. In unserer Gemeinde haben wir uns alle versammelt, Asure gegessen und auf der Saz Musik gespielt. Es war alles sehr familiär."
Dilan, alevitisch, 15 Jahre alt

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