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Allgemeines Der Bahá'í-Kalender

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Der Bahá'í-Kalender wurde vom Báb (1819-1850), dem Herold des Bahá'í-Zeitalters und Vorläufer Bahá’u’lláhs (1817-1892), dem Stifter der Bahá'í-Religion auf Basis des Sonnenjahres eingeführt.

Der Bahá'í-Kalender - Feiertage der Bahá'í im interreligiösen Kalender Hamburg

Neunzackiger Bahá'i-Stern Neunzackiger Stern, Symbol der Bahá’i-Religion.

Er besteht aus 19 Monaten zu je 19 Tagen. Die Schalttage, deren Anzahl gewöhnlich vier und im Schaltjahr fünf sind, liegen zwischen dem 18. und 19. Monat.

Für die letzten Tage des Jahres wurde eine 19-tägige Fastenzeit bestimmt, in der man sich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang von Speise und Trank enthält, ebenso vom Rauchen. 

Der neue Kalendertag beginnt mit dem Sonnenuntergang des vorangehenden Tages. Die Tage innerhalb des Monats und die Monate tragen Namen der Eigenschaften Gottes.

Bahá'u'lláh legte den Beginn der Bahá'í-Zeitrechnung auf den 21. März 1844 fest. Das administrative Jahr der Bahá'í beginnt mit dem Ridván-Fest.

An den folgenden neun (sieben) Gedenk- und Feiertagen ist Arbeitsruhe vorgeschrieben. Nach Ausführungen von 'Abdu'l-Bahá (1844 – 1921), dem Sohn Bahá'u'lláhs, ist „jede mit Gewerbe, Handel, Industrie und Landwirtschaft in Verbindung stehende Tätigkeit zu unterlassen.“

'Abdu'l-Bahá erklärte „unzweifelhaft müssen an solchen Tagen menschenfreundliche oder ideale Spuren von den Freunden Gottes sichtbar zurückbleiben, die in die ganze Menschheit hinausdringen und nicht nur den Bahá'í zugutekommen.“

An den Gedenk- und Feiertagen treffen sich Bahá’í und deren Freunde und beginnen mit einer Andacht, bestehend aus Gebeten und Texten aus den Heiligen Schriften. Ansonsten ist man frei in der Gestaltung dieses Tages.

Autor: Roland Zimmel

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