Fernsehturm Hamburg Der Hamburger Tele-Michel

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Der Fernsehturm als höchstes Gebäude der Hansestadt Hamburg prägt das Stadtbild als allgegenwärtiger Gigant. Die Aussichtsplattform und das Dreh-Restaurant sollen ab 2023 wieder öffnen.

Fernsehturm Hamburg

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Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit!

Betreiber und Konzept sind gefunden, der Tele-Michel wird wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Zuschlag ging am Ende an einen Betreiber-Zusammenschluss aus Hamburg Messe und Congress, Online Marketing Rockstars (OMR) und Home United, dem Unternehmen von Towers-Gesellschafter Tomislav Karajica. Die Geschosse 13 und 14 sollen demnach ab 2023 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 

Die untere Plattform wird eine klassische Aussischtsplattform mit Gastronomie – in 130 Meter Höhe. Von dort haben Hamburger und Hamburg-Besucher einen fantastischen Blick über die Stadt. Die Plattform dreht sich dabei gemächlich und macht eine Umdrehung in der Stunde. Auf der Aussichtsplattform wird es auch etwas zu essen geben, das Catering kommt von Feinkost Käfer. Auch – wie früher – Kaffe und Kuchen soll es geben. Der Lift bringt die Besucher und Besucherinnen in knapp 20 Sekunden nach oben, auf der Plattform können sich bis zu 200 Gäste aufhalten. Eine Etage höher entsteht eine der spektakulärsten Eventflächen der Stadt. Dort ist Platz für zum Beispiel Konferenzen, Videodrehs, Vorstellung von produkten oder Musikalben oder einen Ausflug mit der Kita – eine Plattform für alle Fälle. 

Was lange währt...

Seit Jahren gab es immer wieder verschiedene Ideen, die Aussichtsplattform des Heinrich-Hertz-Turmes mitsamt Restaurant der Öffentlichkeit erneut zugänglich zu machen. Pünktlich zum 50. Geburtstags des Tele-Michels am 4. Mai 2018 nahmen die Pläne dann konkretere Formen an. Ein großer Schritt in Richtung Wiedereröffnung erfolgte bereits im November 2017, als sich die Stadt, die Bundesregierung und der Betreiber des Fernsehturms, die Deutsche Funkturm GmbH, auf eine konkrete Aufgaben- und Kostenverteilung einigten. Die geplanten Kosten von rund 37 Millionen Euro werden jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen. Die Deutsche Funkturm GmbH verpflichtet sich dazu, den Tele-Michel für mindestens 20 Jahre offen zu halten. 

Der Fernsehturm als Orientierungspunkt in Hamburg

Der im Volksmund als Tele-Michel bekannte Fernmeldeturm im Stadtteil St. Pauli ist als Blickfang aus der Hansestadt nicht mehr wegzudenken. Mit einer Gesamthöhe von 279,2 Metern überragt er alle anderen Gebäude in der Stadt und ist zudem der sechsthöchste Fernsehturm Deutschlands. Nicht nur vom unmittelbar gegenüber liegenden Park Planten un Blomen, sondern auch aus vielen weiteren Ecken der Hansestadt kann die Turmspitze gesehen werden und dient dabei stets als willkommener Orientierungspunkt. Vom Turm aus sind die Messehallen, das Karolinenviertel, das Schanzenviertel und auch das Heiligengeistfeld fußläufig zu erreichen. 

Der Heinrich-Hertz-Turm und seine Aufgabe

Der Turm dient der Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen. Benannt ist der Fernsehturm nach dem Hamburger Physiker Heinrich Hertz. Er war einer der wichtigsten Physiker des 19. Jahrhunderts. Berühmtheit erlangte Hertz mit seinen Arbeiten zum experimentellen Nachweis elektromagnetische Wellen. In Hamburg ist neben dem Fernsehturm auch eine Gesamtschule nach dem Physiker benannt worden.

Geschichte des Fernsehturms

Erbaut wurde der Turm aus Stahl und Beton in den Jahren von 1966 bis 1968 durch die Architekten Fritz Trautwein und Rafael Behn. Ihr Entwurf konnte sich in der Endrunde des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs gegen sechs andere Vorschläge durchsetzen. Bei der Planung des Fernmeldeturms in den 60er Jahren wurde von der Stadtplanung der Wunsch geäußert, den Turm mit einem Restaurant und einer öffentlichen Aussichtsplattform auszustatten. Die offizielle Eröffnung der Aussichtsplattform in rund 130 Metern Höhe erfolgte am 1. Mai 1968. Früher drehte sich zudem eine Gastronomieplattform binnen einer Stunde um die eigene Achse. Doch seit dem 1. Januar 2001 ist sowohl die Aussichtsplattform als auch die Gastronomie des Fernsehturms geschlossen. Nachdem der Turm unter anderem wegen Asbestbelastung grundsaniert werden musste, konnten keine neuen Investoren für die Räumlichkeiten gefunden werden. Der Turm steht unter Denkmalschutz. 

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