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Vorgeschichte Eine neue Autobahn entsteht

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Langjähriges Planverfahren für die Hafenpassage.

Planrollen (Symbolfoto)

Vorgeschichte – Gesamtprojekt – Hafenpassage Hamburg – A 26-Ost

Seit den 1980er Jahren wurden unterschiedliche Verläufe der Trasse geprüft und öffentlich diskutiert. Erstmalig angedacht worden ist eine Autobahn in diesem Bereich schon in den 1940er Jahren. Auch in den 1970er Jahren gab es Planungen, die jedoch auf Widerstand stießen und aufgegeben wurden.

Weiterhin sind die Autobahnen A 1 und A 7 von europaweiter Bedeutung. Das bedeutet, dass sich die Anlieger mangels der direkten Verbindung andere Wege suchen – allein 30.000 Fahrzeuge überqueren täglich die Köhlbrandbrücke. Prognose: steigend. Etwa ein Viertel ist Schwerlastverkehr.

In den 1980er Jahren wurde angesichts der schon damals angespannten Situation eine A 252-Verlängerung als „Hafenquerspange“ diskutiert. Abermals scheiterte das Vorhaben. Nun schließt die A 26 Hafenpassage Hamburg die überregionale Verkehrsnetzlücke. Sie ist die Verlängerung der im Westen aus Niedersachsen bis an die A 7 führenden A 26. Von dort schließt die A 26 Hafenpassage Hamburg an die A 1 im Bereich Stillhorn an und gewährleistet so eine bessere Erreichbarkeit des Hamburger Hafens.

Der Verlauf der A 26 Hafenpassage Hamburg wurde lange intensiv geplant und öffentlich diskutiert. Ein erster Entwurf sah einen Verlauf der Trasse unter der Bezeichnung A 252 im Norden Wilhelmsburg vor.

Entscheidung für die Südtrasse

Die 2005 festgelegte Südtrasse der damals noch „Hafenquerspange“ genannten A 26 Hafenpassage Hamburg wurde nach Abwägung aller Interessen verworfen. Der Grund dafür ist vor allem die positive Hafenentwicklung: die Trasse konnte den zukünftigen Schiffsgrößen, dem nötigen Ausbau der Hafengleise und der wachsenden HafenCity nicht gerecht werden. Eine Anpassung der Trasse hätte mit unverhältnismäßig höheren Kosten zu Buche geschlagen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (heute: Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) hat 2011 die Südtrasse als geeignetsten Verlauf der Fernstraße bestimmt. Die Gründe:

  • Das Naherholungsgebiet im Norden Wilhelmsburgs bleibt unberührt.
  • Wohngebiete werden entlastet: Die A 26 Hafenpassage Hamburg verläuft weitgehend durch Industrie- und Hafengebiete. Das Siedlungsgebiet am Moorburger Elbdeich wird südlich umfahren. Weiter östlich, in der Nähe des Wohngebietes Kornweide, wird die Autobahn auf einem Teilstück in einem Tunnel (Deckel Finkenriek oder sogar als knapp 1,5 Kilometer langer Wilhelmsburger Deckel) geführt, um die Beeinträchtigungen für die Wohnbevölkerung zu minimieren.
  • Transportkosten werden gesenkt: Handels- und Logistikunternehmen profitieren von der direkten Verbindung zwischen A 7 und A 1.
  • Berücksichtigung der Schifffahrtsbelange: die wasserseitige Hafenanbindung wird sichergestellt, denn die neue Süderelbbrücke bietet die nötige Durchfahrtshöhe für Schiffe.
  • Die Verkehrswege werden gebündelt und der Verkehrsschwerpunkt rund um den Elbtunnel entlastet.
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