Süderelbbrücke Hamburgs neues Wahrzeichen

In Moorburg entsteht mit der Süderelbbrücke eine neue Elbquerung.

Süderelbbrücke Eine neue Elbquerung für Hamburg: die Süderelbbrücke

Süderelbbrücke - Bauwerke - Projekte - A 26-Ost

Die A 26 Hafenpassage Hamburg wird die Süderelbe südlich der Kattwykbrücke queren. Sie soll modernen technischen Anforderungen gerecht werden und sich optisch in das Hafenumfeld einfügen.

Deshalb wurde 2013 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem nationale und internationale Büros teilnahmen. Eine dreizehnköpfige Jury kürte den Entwurf der internationalen Ingenieurgemeinschaft sbp – WTM – D+W (schlaich bergermann und partner, WTM Engineers GmbH, DISSING+WEITLING architecture) zum Sieger. Die Urteilsbegründung: „Der Entwurf berücksichtigt die funktionalen Anforderungen in hohem Maß. Die Gestaltung ist gut durchdacht und in technischer Hinsicht durchführbar.“

Der Entwurf sieht eine Schrägseilbrücke mit Pylonen (Pfeilern) in der Mitte vor. Die Fahrbahnen in Richtung Ost und West verlaufen auf zwei getrennten Brückenelementen, die durch Querträger miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht ein fünf Meter breiter Lichtspalt zwischen den Fahrbahnen.

Bis zum Reiherstieg verläuft die A 26 Hafenpassage Hamburg weiter in Hochlage. Darunter bleibt die Hohe-Schaar-Straße als bedeutende Hafenstraße bestehen.

Wissenswertes zum Entwurf

Brückentyp: Schrägseilbrücke mit fächerförmig angeordneten Kabeln.
Stützweite (Spannweite zwischen den Pylonen): ca. 535 Meter über der Süderelbe.
Höhe: zwei symmetrische 140 Meter hohe Pylone.
Konstruktion: Bei Brücken mit großen Spannweiten werden die Fahrbahnen in der Regel auf Stahlhohlkästen angelegt. Die Vorteile: Hohlkästen sind sehr stabil und können sich nicht verdrehen.

Aktuelles

Beteiligungsverfahren

Verkehr und Straßenwesen