Ersatzneubau Die Süderelbbrücke

Auch die Süderelbbrücke kann den zukünftigen Verkehrsanforderungen nicht mehr standhalten.

Die Süderelbbrücke

Die Süderelbbrücke besteht aus zwei Teilbauwerken aus dem Jahre 1938 (Ostüberbau) und 1965 (Westüberbau). Neben den erheblichen Schäden und dem gemäß Bundesverkehrswegeplan 2030 angestrebten 8-streifigen Ausbau der A 1 in diesem Abschnitt muss auch für dieses Bauwerk dringend ein Ersatzneubau geplant werden. Das 325 Meter lange, 4-feldrige Bauwerk ist als durchlaufende Balkenbrücke ausgebildet. Die Überbauten sind 22 m und 17 m breit und die Hauptstützweite beträgt 104 m.

Das neue Bauwerk berücksichtigt den 8-streifigen Ausbau der A 1, d.h. der Verkehr wird zukünftig auf 4 Fahrstreifen (und einem Fahrstreifen) pro Fahrtrichtung geführt.

Auch dieses  Bauwerk befindet sich in einem naturschutzfachlich sensiblen Bereich und ist umgeben vom Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Heuckenlock / Schweensand“ sowie zweier Naturschutzgebiete.

Die Herstellung ist so vorgesehen, dass der erste Überbau östlich neben dem Bestand hergestellt wird. Der Verkehr erfolgt in dieser Phase wie bisher über die alte Süderelbbrücke.

Nach Fertigstellung des neuen, östlichen Überbaus wird der Verkehr mit 6 Fahrstreifen auf diesen umgelegt und es erfolgt der Abbruch beider Bestandsbrücken. Danach wird – in einem gewissen Abstand – neben dem ersten Überbau der neue, zweite Überbau errichtet. Nachdem auch dieser fertiggestellt ist, wird der Verkehr mit 6 Fahrstreifen nochmals für kurze Zeit auf den westlichen Überbau umgelegt, um den Querverschub des zuerst errichteten, östlichen Überbaus zu ermöglichen. Diese aufwändige technische Maßnahme ist erforderlich, um die Umwelteingriffe im Endzustand zu begrenzen, da beidseitig der Süderelbbrücke FFH-Gebiete angrenzen.

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