Bahrenfeld-Nord Attraktives Wohnen am Altonaer Volkspark

Auf rund 65 Hektar sollen in grüner Umgebung mehrere hundert Wohnungen entstehen.

Der Rahmenplan Bahrenfeld Nord Rahmenplan Bahrenfeld Nord, Stand 18.04.2012

Attraktives Wohnen am Altonaer Volkspark

Der Rahmenplan Bahrenfeld Nord wurde unter Federführung der damaligen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Altona erarbeitet.

Ziel der Rahmenplanung war die Entwicklung einer städtebaulichen und landschaftsplanerischen Struktur. Daraus werden entsprechende Vorgaben für nachfolgende Wettbewerbsverfahren, Flächennutzungsplan- und Landschaftsprogramm-Änderungen sowie Bebauungspläne entwickelt.

Die Informationsveranstaltung im April 2012 war mit rund 300 Bürgerinnen und Bürgern sehr gut besucht. Deren Wünsche und Anregungen sind ausgewertet worden und flossen in die weitere Planung ein.

Folgende Zielsetzungen sind für die städtebaulichen Entwicklungen in Bahrenfeld Nord definiert worden:

 

Verbesserung der Anbindung und Wahrnehmbarkeit des Altonaer Volksparks

Dazu zählen u. a. neue Grünverbindungen, die von Süden kommend direkt auf die große Volkspark-Wiese geführt werden, die Neugestaltung des Haupteingangs an der August-Kirchstraße und die Vernetzung des Lutherparks mit dem Volkspark.

Aufwertung der Volkspark-Landschaftsachse

Die Landschaftsachse zwischen Volkspark und Innenstadt wird im Plan konkretisiert. Sie verläuft im Süden über den Lutherpark, nördlich Holstenkamp durch den Kleingartengürtel und entlang des Holstenkamp als grüne Rad- und Fußwegeverbindung.

Entwicklung attraktiver, durchgrünter Baugebiete

Auf der Trabrennbahn, auf den städtischen Flächen zwischen August-Kirch-Straße und der Autobahn sowie östlich der Autobahn am Holstenkamp, entstehen neue Wohnbauflächen. Diese Baugebiete werden schrittweise entwickelt und in städtebaulichen Wettbewerbsverfahren konkretisiert.

Optimierung der Erschließung für die Wohnbebauung

Zur Erschließung der Baugebiete ist eine Straße notwendig, die die entstehenden Ziel- und Quell-Verkehre aus den neuen Wohnquartieren aufnimmt und die Anbindung an das bestehende Straßennetz gewährleistet. Die Haupterschließungsstraße soll den Charakter einer Quartiersstraße mit Aufenthaltsqualität haben, von einer Buslinie befahren werden und Platz für eine neue Radwegeverbindung bieten.

Neuordnung der Flächen östlich der Autobahn

Im Osten des Rahmenplangebiets grenzen großflächige Industrie- und Gewerbegebiete an das Plangebiet. Im Bereich nördlich Holstenkamp wurde bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts Sand abgebaut und die offenen Gruben zum Teil mit Hausmüll verfüllt. Später sind dort Kleingartenanlagen entstanden. Hier sollen Kleingartenanlagen, Friedhofs- und Gewerbeflächen sowie der Verlauf der Landschaftsachse neu geordnet werden.

Am 24. Januar 2013 hat die Senatskommission für Stadtentwicklung den Rahmenplan Bahrenfeld Nord beschlossen. Damit sind die Ziele für die Entwicklung des insgesamt 130 Hektar großen Stadtraumes am Volkspark in Bahrenfeld auf den Weg gebracht worden. In den nächsten Jahren werden rund 2.500 Wohnungen entstehen, die von der grünen Lage direkt am Altonaer Volkspark und dem zukünftigen Altonaer Deckelgrünzug profitieren sollen.

Im Anschluss an die Rahmenplanung Bahrenfeld-Nord wurde im Auftrag der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) gemeinsam mit der ehem. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und in Abstimmung mit dem Bezirk Altona eine Verkehrsuntersuchung zur Erschließung der Entwicklungsgebiete in Bahrenfeld Nord erstellt. Die Verkehrsuntersuchung setzte sich vertiefend mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, den Fahrrad- und Fußwegen und den Auswirkungen auf das bestehende Verkehrsnetz auseinander. Im Januar 2014 fand eine Informationsveranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Im Juli 2014 wurde die Verkehrsuntersuchung abschließend fertig gestellt.

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