Altona Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Altonaer Deckel finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Planungsgebiet und Deckel Altona Fragen und Antworten zum Planungsgebiet und Deckel Altona

Häufig gestellte Fragen

Was ist im Bereich Altona genau geplant?

Der Tunnel Altona wird mit mehr als zwei Kilometern der längste überdachte Abschnitt der ausgebauten Autobahn sein. Er verläuft von der Behringstraße/Walderseestraße bis zum Volkspark. Der Deckel schützt die Anwohner nicht nur zuverlässig vor Lärm, sondern verbindet auch die Stadtteile, die der Bau der A 7 in den 1970er Jahren auseinandergerissen hat.

Wie wird die Deckeloberfläche gestaltet?

Mit dem Bau des Deckels entsteht ein Grünzug mit Parkanlage und Kleingärten. Auf dem Tunneldach werden Flächen für Erholung und Freizeit angelegt. Damit knüpft die Stadt an eine Idee an, die der damalige Altonaer Bausenator Gustav Oelsner bereits in den 1920er Jahren hatte: einen Grünzug vom Volkspark zur Elbe, dort wo die Autobahn vormals die Flächen dafür in Anspruch genommen hat.

Der Wettbewerb zur Gestaltung der Deckeloberfläche in Altona wurde im Mai 2012 entschieden. Die Hamburger Büros arbos Freiraumplanung GmbH & Co KG und petersen pörksen partner architekten und stadtplaner/BDA Hamburg haben den ersten Preis gewonnen.

In ihrem Entwurf zieht sich ein Kleingartenband über den ganzen Deckel, begleitet von einem Wiesenband mit Promenade. Die Promenade öffnet sich im Bereich der historischen Parks. An allen Querungen von Parks und Straßen werden Zeichen gesetzt, die stets eine Orientierung zum Park geben.

Wie ist der Stand des Verfahrens?

Das Preisgericht für die Gestaltung des Deckels  Altona hat sich im Mai 2012 für ein Konzept entschieden. Das Bebauungsplanverfahren wird frühestens nach dem Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der A 7 begonnen. Zum Auftakt des Bebauungsplanverfahrens wird es eine Bürger-Informationsveranstaltung geben.

Warum wird der Tunnel im Süden nicht bis an den Elbtunnel heran gezogen?

Ein Lückenschluss bis zum Elbtunnel ist geprüft worden. Die aktuelle Lösung, die mit der Planfeststellung der 4. Elbtunnelröhre geschaffen worden ist, ist nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genau der notwendige Bau, um den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutz zu gewährleisten. Zudem hätte mann es mit einem circa 5,5 Kilometer langen Tunnel (Tunnel Altona und Elbtunnel) zu tun, für den höhere Sicherheitsanforderungen gelten würden. Außerdem würde für ein solch langes Tunnelbauwerk die Belüftung problematischer und teurer.

Warum soll eine neue Straßenverbindung vom Holstenkamp zur Notkestraße gebaut werden?

Die genannte Erschließungsstraße ist für die Erschließung der geplanten Bebauung erforderlich und ist bereits im Rahmenplan Bahrenfeld Nord enthalten und wurde bereits in öffentlichen Sitzungen im Stadtplanungsausschuss Altona vorgestellt. Bei der Rahmenplanung Bahrenfeld Nord handelt es sich um eine Grundlage für zukünftige Entwicklungen und für das weitere Verfahren. Es werden noch weitere Gutachten, Wettbewerbe und die Aufstellung von Bebauungsplänen mit der entsprechenden Bürgerinformation und -beteiligung folgen. Die Erweiterung des Holstenkamps macht es möglich, die Straßenführung Kielkamp/Lutherhöhe, nach Fertigstellung des Altonaer Tunnels, als eine verkehrsberuhigte Querung ausschließlich für den Fußgänger- und Radverkehr zu nutzen. Die Querung für den Autoverkehr entfällt.

Auf dem Altonaer Deckel sollen 325 Kleingärten entstehen – es fallen aber über 500 Kleingärten weg. Wo sollen die anderen hin?

Rund zwei Drittel der Flächen auf dem Deckel Altona sind für Kleingärten vorgesehen. In Teilen der ehemaligen Böschungsbereiche der A 7 entstehen Kleingärten mit einem natürlichen Bodenanschluss. Nichtsdestotrotz bieten der Deckel und die Böschungsbereiche nicht genügend Fläche für alle Kleingärten.

Rund 80 Kleingärten ziehen auf die Deckel in Schnelsen und Stellingen. Für die restlichen Gärten bereitet die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Ersatzparzellen in Altona vor. Dafür werden bestehende Kleingartenanlagen nachverdichtet, so dass hier neue Parzellen entstehen.

Sind die Deckelflächen identisch mit den Flächen auf dem Tunnelbauwerk?

Nein. Die Deckelflächen umfassen in einigen Bereichen auch die ehemaligen Böschungsbereiche. Bei der tieferliegenden Autobahn schließt der Deckel mit den Böschungen ab, so dass nur ein Teil auf den Tunnelbauwerk liegt. Wenn das Tunnelbauwerk, wie in Stellingen, aus der Erde ragt, ist der Deckel darauf identisch.

Was passiert mit dem Lutherpark und dem Friedhof?

Der Lutherpark und der Friedhof am Holstenkamp werden beide weiter wie bisher bestehen. Der zerschnittene Lutherpark wird durch den Deckel wieder verbunden.

Es gibt das Gerücht, dass der Deckel in Bahrenfeld/Othmarschen doch nicht gebaut werden wird. Ist das korrekt?

Nein. Der Deckel wird auf jeden Fall realisiert. Mit insgesamt rund 2.230 Metern wird er sogar der längste überdachte Abschnitt der ausgebauten Autobahn sein.

Wie werden die auf dem Deckel entstehenden Grünanlagen bzw. Parks vor dem Lärm der querenden Straßen geschützt?

An der Behringstraße/Walderseestraße und am Osdorfer Weg (Rampen zur BAB) wird es Lärmschutz im Zuge des Autobahnausbaus geben. Der Bund ist nur verpflichtet, auch in den angrenzenden Straßen für Lärmschutz zu sorgen, wenn der Lärm hier infolge der BAB zunimmt. Sonstiger Lärmschutz an Stadtstraßen ist Sache der Stadt Hamburg und wird in den Planungen auch berücksichtigt.

Aktuelles

Beteiligungsverfahren

Verkehr und Straßenwesen