Erfolgreicher Brückenabbruch Vollsperrung der A 7 im September

Die Brücken Niendorfer Gehege und Wördemanns Weg in Stellingen mussten weichen - um Platz für eine breitere A 7 zu schaffen.

Einfahren der Behelfsbrücke Die Behelfsbrücke wird eingehoben

Vollsperrung der A 7 im September

Freitagabend, 9. September 2016, kurz nach 22 Uhr ging's los: große Mengen Sand wurden zum Schutz der Fahrbahn aufgetragen und Leitplanken entfernt.

Um halb zwei begannen schwere Abbruchbagger die Brücke zu zerlegen; die neue Behelfsbrücke stand bereit für die Montage. Am nächsten Morgen war der Überbau der alten Brücke Wördemanns Weg bereits komplett abgebrochen und das Einfahren der neuen Behelfsbrücke konnte beginnen − mit Unterstützung zweier selbstfahrenden Hebebühnen (SPMT). Die jeweils acht Achsen sind separat ansteuerbar und ermöglichen so die nötige Millimeterarbeit beim Einheben der Brücke. In der Nacht zu Sonntag wurde die neue Brücke fest montiert und konnte schnell an das Straßennetz angebunden werden.

Der Abriss und anschließende Einschub der Behelfsbrücke im Zeitraffer

Die A 7 war am späten Sonntagnachmittag im Bereich Wördemanns Weg bereits besenrein, als die Aufräumarbeiten an der alten Brücke Niendorfer Gehege begannen. Die Abbrucharbeiten dauerten hier länger, da die komplette Brücke mit beiden alten Widerlagern abgerissen werden musste.

Arbeiten rund um die Uhr in Tag- und Nachtschichten machten es möglich: Am Montagmorgen konnte die Autobahn um 4 Uhr, eine Stunde früher als geplant, wieder für beide Fahrtrichtungen geöffnet werden.

Das Anbinden der Behelfsbrücke an das vorhandene Straßennetz am Wördemanns Weg, die Einrichtung einer Ampelanlage und der Brücken-Beleuchtung konnten am Montag abgeschlossen werden, sodass am Dienstagmorgen die neue Behelfsbrücke ebenfalls für den Verkehr freigegeben wurde.

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