Planung & Beteiligung Umfassend geplant und intensiv diskutiert

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wurde in einem mehrjährigen Planungs- und Beteiligungsverfahren vorbereitet.

Die Ausstellung „Wilhelmsburger Perspektiven“ am Berta-Kröger-Platz informierte über das Projekt Die Ausstellung „Wilhelmsburger Perspektiven“ am Berta-Kröger-Platz informierte über das Projekt

Umfassend geplant und intensiv diskutiert

Die ersten Machbarkeitsstudien für die Verlegung der Reichsstraße wurden im Jahr 2009 in Wilhelmsburg in zwei öffentlichen Veranstaltungen präsentiert und anschließend im kooperativen „Beteiligungsprozess Verkehrsplanung im Hamburger Süden“ intensiv diskutiert.

Im Oktober 2009 beschlossen der Bund und die Stadt Hamburg die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße. An den geschätzten Gesamtkosten in Höhe von rund 136 Millionen Euro beteiligt sich Hamburg mit 10,4 Millionen Euro. Der Hamburger Senat stimmte dem Projekt Ende August 2010 zu. Die Hamburgische Bürgerschaft bestätigte im Februar 2011 das Finanzierungskonzept des Senats.

Das Planfeststellungsverfahren startete am 17. Februar 2011 mit der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen. Die Stellungnahmen, Einwendungen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden im April 2012 öffentlich diskutiert und führten u.a. zu folgenden Planänderungen: die Straßenführung des Vogelhüttendeichs wird angepasst, ein Regenrückhaltebecken bei der Anschlussstelle Wilhelmsburg-Süd wird eingerichtet und der Verlauf von Radwegen in der Kornweide geändert.

Beteiligung der Öffentlichkeit im Planfeststellungsverfahren

Der Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 26. Juni 2013. Bis zum 15. August 2013 konnten Einwände gegen den Beschluss bei dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingereicht werden. Weitere Informationen zum Planfeststellungsbeschluss finden Sie hier.

Die wichtigsten Planungs- und Beteiligungsschritte zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße seit 2002 im Überblick:

2002
Zukunftskonferenz Wilhelmsburg: Bürger und Stadtvertreter fordern Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße

2008
Machbarkeitsstudie der BSU: DEGES prüft Verlegung der Bundesstraße an die Bahn

2009
Beteiligungsverfahren zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße sowie zur Hafenquerspange

Oktober 2009
Mitfinanzierungsvereinbarung zwischen dem Bund und Hamburg

Februar 2011
Öffentliche Auslegung der Planunterlagen im Zuge des Planfeststellungsverfahrens

Februar 2011
Ausstellungseröffnung „Wilhelmsburger Perspektiven“ am Berta-Kröger-Platz

April 2012
Erörterungstermin der verschiedenen Stellungnahmen zum Planvorhaben

2012
Bezirkliches Beratungsgremium zum Verkehr in Wilhelmsburg und Veddel konstituiert sich

Ende 2012
Vorlage der geänderten Planunterlagen durch die DEGES

Juni 2013
Planfeststellungsbeschluss der BWVI am 26. Juni 2013

August 2013
Symbolischer Spatenstich zum Auftakt der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße

ab 2014
Kampfmittelsondierung und ggf. -räumung, Gleisrückbau und Bahnanpassungsmaßnahmen sowie Bau der Lärmschutzwände und Brücken und anschließender Trassenbau

2015 (u.a.)

  • Rodungen und Kampfmittelbeseitigung
  • Rückbau von Kleingärten (Nord und Süd)
  • Abbruch Bahngebäude, Rückbau von Gleisen
  • Verlegung von Leitungen im Gleisbereich
  • Baubeginn Verlegung der Wettern
  • Bau von Lärmschutzwänden
  • Baubeginn von Bahnbrücken

2019
6. Oktober Freigabe für den Verkehr

2020

Restarbeiten

Aktuelles

Beteiligungsverfahren

Verkehr und Straßenwesen