Stadtentwicklung Bahrenfeld und Othmarschen wachsen wieder zusammen

Die Trennung der Stadtteile Bahrenfeld und Othmarschen wird auf einer Länge von 2,2 Kilometern nach über 40 Jahren wieder aufgehoben. Möglich macht dies der Altonaer Deckel zwischen der Behringstraße und dem Volkspark; er schafft damit gleichzeitig einen Grünzug vom Volkspark bis zur Elbe.

Deckel Altona städtebauliches Konzept, 27.06.2016 Im Überblick: das städtebauliche Konzept in Altona

Bahrenfeld und Othmarschen wachsen wieder zusammen

Wohnen und Leben an der überdeckelten A 7

Der Tunnel Altona wird mit mehr als zwei Kilometern der längste überdachte Abschnitt der ausgebauten A 7 sein. Er verläuft von der Behringstraße bis zum Volkspark. Der Deckel schützt die Anwohner zuverlässig vor Lärm und Schadstoffen und schafft neue Nachbarschaften zwischen den heute getrennten Stadtteilen westlich und östlich der Autobahn.

Mit dem Bau des Deckels entsteht ein Grünzug vom Altonaer Volkspark bis zur Elbe. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Grünzug werden mitten in Hamburg mehr als 2.500 Wohnungen entstehen – die dort heute ansässigen Kleingärten finden u. a. Platz auf den neu gewonnenen Deckelflächen und weiteren Ersatzflächen im Bezirk Altona. Dazu wurde im März 2016 zwischen dem Senat und dem Bezirk Altona eine Vereinbarung zur Stadtentwicklung unterzeichnet, in der die gemeinsam angestrebten Entwicklungsziele festgehalten wurden.

Stadtentwicklung in Bahrenfeld und Othmarschen

Im Norden des Deckels existiert bisher kaum Wohnbebauung. Dies soll sich ändern. Grundlage hierfür ist der Rahmenplan Bahrenfeld-Nord. Für die Quartiere westlich der Autobahn wurde der Ideenwettbewerb „Wohnen am Volkspark“ ausgelobt. Er ist der erste Schritt zur Realisierung eines neuen urbanen Stadtquartiers. Hier soll auch ein neuer Schwerpunkt für einen Schulstandort im Bereich Kielkamp geschaffen werden. Voraussetzung für die Entwicklung der Gebiete aus dem Rahmenplan Bahrenfeld-Nord ist eine neue Haupterschließungsstraße in Verlängerung des Holstenkamps westlich der Autobahn. Dieser wird im Osten ausgebaut, führt dann über den Altonaer Deckel und wird im Westen neu gebaut. Er soll in Höhe des neuen Ebertplatzes an die Luruper Chaussee anschließen.

Im südlichen Bereich des Altonaer Deckels befindet sich der Großteil der an die A 7 angrenzenden Häuser, die am meisten von der Lärmminderung profitieren werden. Im Bereich des Trübnerweges wird neuer Wohnraum entstehen. Südwestlich des Deckels vervollständigt der Rahmenplan Othmarschen mit seinen drei geplanten neuen Wohngebieten den Stadtteil Othmarschen und den Grünzug bis zur Elbe.

Naherholung und kurze Wege

Im Bereich des Luther- und Bonneparkes verbindet der Deckel die bisher getrennten Parkanlagen. Die angrenzenden Flächen werden zukünftig auch für neue Kleingärten und für den Wohnungsbau genutzt. Das Umfeld der neuen und alten Wohnhäuser und v. a. die Lutherkirche, die heute direkt an der A 7 steht, werden durch die neue lärmberuhigte Lage am Park an Attraktivität gewinnen.

Zudem entstehen quer über den Altonaer Deckel neue Verbindungen, für die vorher weite Umwege nötig waren. Die Wohngebiete, sozialen Einrichtungen und Sportplätze wie die Sportanlage Baurstraße beiderseits der Autobahn können sicherer und schneller zu Fuß und mit dem Rad erreicht werden.


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Projektgruppe Deckel A 7


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