10. Kurdisches Filmfestival Hamburg Kurdische Filmemacher präsentieren ihre Werke in Hamburg

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Zum 10. Mal wird Filmkunst auf dem Kurdischen Filmfestival in Hamburg präsentiert. Im diesjährigen Programm finden sich zahlreiche hochkarätige Filme, die in Anwesenheit der Regisseure und Schauspieler gezeigt werden.

10. Kurdisches Filmfestival Hamburg

Kurdisches Filmfestival Hamburg

Termin/e

30. Oktober bis 6. November 2019

Orte

3001 Kino, Studio-Kino


Seit 2005 in Hamburg

Obwohl die kurdischen Sprachen und Kultur unterdrückt wurden und werden, entstanden in den letzten Jahren zahlreiche kurdische Spielfilme und unzählige Kurz- und Dokumentarfilme. Kurdische Filmschaffende setzen sich kritisch mit überkommenen Traditionen und herrschenden Verhältnissen auseinander. Ihre Filme zeigen schonungslos Vertreibung, Flucht, Unterdrückung, Folter und Menschenrechtsverletzungen. Sie zeigen aber auch den Kampf der Bevölkerung für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung.

Tribut an Ömer Bağcı

Das diesjährige Kurdische Filmfestival Hamburg ist dem "Held des Kinos" Mazdek Ararat (Ömer Bağcı) gewidmet, der bei einem Verkehrsunfall in Kobanê ums Leben kam. Er gehörte zu dem Mitbegründern der Filmkommune Rojava, eine Ausbildungsstätte und Austauschsplattform für Drehbuchautoren, Regisseure und Filmemacher.  

Eröffnungsabend im Zeise Kino

Am 30. Oktober wird die Deutschlandpremiere "Sisters in Arms" auf der Eröffnungsgala im Zeise Kino gezeigt. Alle weiteren Filme, darunter „Zagros“ in Anwesenheit des Regisseurs Sahim Omar Kalifa und der Schauspieler Feyyaz Duman, Aziz Capkurt und Suat Usta und die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms „I am the Revolution", werden bis zum 6. November im Studio Kino und dem Kino 3001 gezeigt. 
An fast jedem Tag werden ein/e RegisseurIn oder andere Mitwirkende für eine anschließende Diskussion anwesend sein, so zum Beispiel Ekrem Heydo, Maya Sansa, Devrim Tekinoglu, Kazim Öz, Kazim Kizil, Emel Anne, Ahmad Klij und Angelica Germanà Bozza.

Über das kurdische Filmfestival Hamburg 

Im Mittelpunkt des kurdischen Films steht die Verarbeitung der Erlebnisse und Geschichte des kurdischen Volkes, das verteilt auf vier Gebiete in der Türkei, Syrien, Iran und dem Irak lebt. In den Beiträgen aus Kurzfilmen, Dokumentationen und Spielfilmen werden Motive wie Krieg und Unterdrückung, aber auch Liebe und Freundschaft auf vielfältige Art und Weise aufgegriffen. Die Filme werden in kurdischer oder türkischer Sprache mit englischem Untertitel gezeigt. 

Weitere Infos und Programm: 10. Kurdisches Filmfestival

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