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Sturmwoche im Februar 2022 Ylenia, Zeynep und Antonia

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Innerhalb einer Woche kam es mit gleich drei zum Teil sehr schweren Stürmen und einer daraus resultierenden sehr hohen Anzahl an wetterbedingten Alarmierungen zu massiv gestiegenen Anforderungen im Einsatzdienst der Feuerwehr Hamburg.

Unwetterbilanz Sturmtiefs Ylenia, Zeynep und Antonia

Ylenia, Zeynep und Antonia

Am späten Mittwochabend erreichte das Sturmtief "Ylenia" das Stadtgebiet und sorgte noch in der Nacht für die ersten sturmbedingten Einsatzlagen. Am Donnerstagmorgen verschärfte sich die Wetterlage so sehr, dass die Feuerwehr Hamburg den Betriebszustand Ausnahme ausrief. In der Mehrzahl der Einsätze handelte es sich um klassische Sturmeinsätze. Dazu zählen umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste auf Straßen und Gehwegen oder Bahngleise. Auch gelöste Dach- und Fassadenteile oder umgewehte Baustellenabsicherungen beschäftigten unsere Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet.

Im Zeitraum von Mittwoch, den 16. Februar, 22:00 Uhr bis Freitag, den 18. Februar, 06:00 Uhr wurden insgesamt ca. 860 sturmbedingte Einsätze im Hamburger Stadtgebiet abgearbeitet. In Spitzenzeiten waren neben der Berufsfeuerwehr bis zu 55 Freiwillige Feuerwehren zeitgleich im Einsatz. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. 

Das zweite Sturmtief zieht über Hamburg

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend erreichte das zweite Sturmtief "Zeynep" die Stadt. Es zog über die Hansestadt hinweg und sorgte erneut bei den Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr sowie dem THW für zahlreiche wetterbedingte Einsätze. Auf Grund einer zusätzlich zum Sturm erwarteten Sturmflutlage und den damit einhergehenden nochmals steigenden Einsatzzahlen wurden personelle Aufstockungen aus in Freizeit befindlichen Kräften der Berufsfeuerwehr vorgenommen.

Zusammen mit der schweren Sturmflut und den orkanartigen Böen (bis zu 120 km/h) kam es in der Nacht auf Samstag, den 19.02.2022, zu 652 wetterbedingten Einsätzen. Im Laufe des Tages kam es über den Tag (bis 18:00 Uhr) zu weiteren 823 Sturmeinsätzen. Somit ist die Feuerwehr Hamburg allein am Freitag und Sonnabend, neben den fast 2.000 angefallenen Rettungsdiensteinsätzen, zu 1.475 wetterbedingten Einsätzen ausgerückt, bei denen es sich erneut hauptsächlich um umgestürzte Bäume oder Äste, umgestürzte Bauzäune und gelöste Dachteile handelte.

Dank der vollständigen Einsatzbereitschaft der Berufsfeuerwehr, aller 86 Freiwilligen Feuerwehren sowie der Unterstützung durch das Technische Hilfswerk gelang es gemeinsam den regelhaften Betrieb der Straßen, Rad und Gehwege, U- und S-Bahngleise sowie Fernbahngleise zeitnah wieder herzustellen.

Neben zwei unterkühlten Personen, die aus einem PKW im Überschwemmungsbereich in der Speicherstadt gerettet werden mussten, kam es zum Glück auch in dieser Nacht zu keinen weiteren verletzten Personen.

Drittes Sturmtief und Binnenhochwasser

Am Sonntagabend erreichte dann ein drittes Sturmtief "Antonia" die Hansestadt und sorgte für weitere wetterbedingte Einsätze wie schon in den letzten Tagen. 

Seit Sonntagnachmittag gibt es zudem eine Hochwasserlage der Binnengewässer in den Bereichen Bergedorf und des Alstertals, bei der erneut Einsatzmaßnahmen von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk in Abstimmung mit den Regionalen Katastrophendienststäbengetroffen Bergedorf und Wandsbek werden müssen. 

Diese Einsatzlage dauerte bis zum Mittag des 23. Februar 2022 an und konnte mit sinkenden Wasserständen für die Feuerwehr Hamburg beendet werden.


Informationen zu Hochwasser:


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