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Änderung des Flächennutzungsplans in Bergedorf (F10/19) Wohnen, Mischnutzung, Grün und Landwirtschaft in Oberbillwerder

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Karte zur Flächennutzungsplanänderung

Flächennutzungsplan Wohnen Mischnutzung Grün Landwirtschaft in Oberbillwerder Änderung des Landschaftsprogramms FHH - Hamburg - hamburg.de

Grenze des Plangebietes

Der Änderungsbereich liegt nördlich der S-Bahntrasse Hamburg-Bergedorf-Aumühle bzw. der Bahnstrecke Hamburg-Berlin, östlich des Mittleren Landweges, südlich des Billwerder Billdeiches und westlich des Ladenbeker Furtweges im Stadtteil Billwerder (Bezirk Bergedorf, Ortsteil 611).

Zweck und Bedeutung der Planaufstellung

Mit der Änderung des Flächennutzungsplans sollen auf der Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung die Voraussetzungen für die Realisierung des neuen, gemischt genutzten Stadtteils Oberbillwerder geschaffen werden. Oberbillwerder stellt gemäß dem Leitbild „Mehr Stadt an neuen Orten“ einen wichtigen Baustein für den Wohnungsbau in Hamburg dar. Infolge der Planungen sollen circa 6.000 – 7.000 Wohneinheiten und etwa 4.000 – 5.000 Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus soll der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg für die Fakultät Life Sciences ein neuer Standort angeboten werden.

Der neue Stadtteil Oberbillwerder ist in den Darstellungen des geltenden Flächennutzungsplans bereits vorgesehen. Die dargestellten Bauflächen, die Grünflächen und die Siedlungskante werden mit der Änderung des Flächennutzungsplans an die aktuelle Planung gemäß Masterplan Oberbillwerder angepasst.

Vorgesehener Planinhalt

Die bisher als „Gemischte Bauflächen, deren Charakter als Dienstleistungszentren für die Wohnbevölkerung und für die Wirtschaft durch besondere Festsetzungen gesichert werden soll“ dargestellte Fläche und Teile der angrenzenden „Wohnbauflächen“ sollen in „Gemischte Bauflächen“ umgewandelt werden. In dem Bereich, in dem die Hochschule für angewandte Wissenschaften angesiedelt werden soll, wird ein Symbol mit der Zweckbestimmung Einrichtung für Forschung und Lehre ergänzt.

Die bisher im Flächennutzungsplan parallel zur Bahntrasse als „Gewerbliche Bauflächen“ dargestellten Flächen sollen zukünftig überwiegend ebenfalls als „Gemischte Bauflächen“ sowie in kleineren Teilen als „Wohnbauflächen“ und „Grünflächen“ dargestellt werden.

Im Randbereich des Änderungsbereichs wird der Flächenzuschnitt an den Umgriff und die Nutzungen des Masterplans angepasst. Dadurch sollen bisher als „Wohnbauflächen“ dargestellte Flächen zukünftig als „Flächen für Landwirtschaft“ und Teile der bisher als „Flächen für Landwirtschaft“ und „Grünflächen“ dargestellten Flächen als „Wohnungsbauflächen“ dargestellt werden. Im Osten des Änderungsbereichs wird anstelle von „Wohnbauflächen“ und „Gewerblichen Bauflächen“ eine neue Grünachse dargestellt, die von Norden nach Süden durch den geplanten Stadtteil verläuft.

Westlich des neuen Stadtteils wird für die Teilfläche am Mittleren Landweg eine bestandsgemäße Anpassung der Flächendarstellung erfolgen, indem „Wohnbauflächen“ als „Flächen für Landwirtschaft“ sowie bisher als „Flächen für Landwirtschaft“ und „Grünflächen“ dargestellten Flächen künftig als „Wohnbauflächen“ dargestellt werden.

Die Größe des Änderungsbereichs umfasst ca. 99 ha.

Parallele Änderungsverfahren

Die Änderung des Flächennutzungsplans erfolgt parallel zu dem Bebauungsplan Billwerder30/ Bergedorf120/ Neuallermöhe2/ Lohbrügge95. Das Landschaftsprogramm wird entsprechend geändert.

Bisherige Verfahrensschritte

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung hat in Form einer öffentlichen Auslegung vom  25. März 2021 bis zum 15. April 2021 und als Livestream-Veranstaltung am 8. April 2021 stattgefunden.

Die Veröffentlichung der Planunterlagen im Internet mit ergänzender Auslegung hat vom 8. Dezember 2023 bis zum 8. Februar 2024 stattgefunden.

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