Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Verschiedene Nutzungen Was stellt der Flächennutzungsplan dar?

Was stellt der F-Plan dar?

Der Flächennutzungsplan bildet ab, welche Nutzungen in welchen Bereichen Hamburgs geplant sind. Dabei werden Flächennutzungen grundsätzlich erst ab einer Größe von ca. 3 ha differenziert dargestellt. Die Darstellung von Grünflächen kann bereits bei einer geringeren Größe erfolgen, wenn die Fläche von gesamtstädtischer Bedeutung ist bzw. Freiflächen von überörtlicher Bedeutung miteinander verbindet.

Aufgrund des Maßstabs von 1:20.000 und der generalisierenden Darstellung der Flächen lässt der Flächennutzungsplan den aus ihm zu entwickelnden Bebauungsplänen einen gewissen Gestaltungsspielraum. Geringfügige Abweichungen, gerechtfertigt durch den Übergang in die konkretere Planungsstufe, sind zulässig. Sie müssen jedoch das städtebauliche Gesamtkonzept wahren.

Flächennutzungen, Gemeinbedarfseinrichtungen und Verkehrswege

Die im Flächennutzungsplan dargestellten Flächennutzungen umfassen:

  • Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen und gewerbliche Bauflächen;
  • gemischte Bauflächen, die zentrale Standorte für Einzelhandel und Dienstleistungen sind;
  • Flächen für den Gemeinbedarf sowie für Ver- und Entsorgungsanlagen;
  • Verkehrsflächen,
  • Hafengebiet und Flughafen,
  • Grünflächen, landwirtschaftliche Flächen, naturbestimmte Flächen, Wald und Wasserflächen.

Zudem werden wichtige Standorte der sozialen, kulturellen und technischen Infrastruktur dargestellt, die für die gesamte Stadt von Bedeutung sind. Dies umfasst beispielsweise:

  • Krankenhäuser;
  • kulturelle Einrichtungen;
  • Einrichtungen für Forschung und Lehre
  • verschiedene Ver- und Entsorgungsanlagen (Kraftwerke, Gaswerke, Abfallentsorgung);
  • Messestandorte;
  • Schwimmbäder und Badegewässer;
  • Sportanlagen und Sportzentren.

Darüber hinaus werden Schnell- und Fernbahntrassen, Autobahnen sowie Hauptverkehrsstraßen dargestellt.

Ordnungselemente für die räumliche Entwicklung

Die Darstellung der Flächen folgt den stadtentwicklungspolitischen Leitbildern. Ein bestimmendes Ordnungselement des Flächennutzungsplans ist das System der zentralen Standorte mit den Dienstleistungszentren für die Wohnbevölkerung und die Wirtschaft. Es bildet zusammen mit dem Ordnungselement Straßen und Schnellbahnen das Grundgerüst der Achsenkonzeption, das auf den Überlegungen des ehemaligen Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher basiert. Die Verteilung der baulichen Dichten orientiert sich in den Einzugsbereichen der Schnellbahnhaltestellen am Dichtemodell.

Planungen, Nutzungsregelungen und Kennzeichnungen

Eine Vielzahl von Planungen und sonstigen Nutzungsregelungen nach gesetzlichen Vorschriften sowie Kennzeichnungen werden zur besseren Übersichtlichkeit im gesonderten Beiblatt "Nachrichtliche Übernahmen, Kennzeichnungen und Vermerke" zusammengefasst. Dieses enthält z. B. Informationen zum Hochwasserschutz, zu Natur- und Wasserschutzgebieten und Kennzeichnungen von Altlasten.