Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Flüchtlinge 6.676 Schutz suchende Menschen aufgenommen

August-Bilanz: Zugangszahlen gegenüber Vormonat nochmals deutlich gestiegen

Hamburg hat im vergangenen Monat 6.676 Flüchtlinge aufgenommen, davon verblieben 2.125 Schutzsuchende in der Hansestadt. Der Unterbringungsbedarf hat deutlich zugenommen.

6.676 Schutz suchende Menschen aufgenommen

Im August 2015 suchten 6.676 Menschen in Hamburg Schutz. 2.915 wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 2.125 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 2.070 mit Unterbringungsbedarf.

Damit hat die Freie und Hansestadt Hamburg in diesem Jahr insgesamt 10.293 Menschen aufgenommen. Insgesamt 9.296 Menschen waren auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Die monatliche Entwicklung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen (Quelle: Einwohner-Zentralamt):

Monat

Schutzsuchende (vor Verteilung)

davon Hamburg zugewiesen

darunter mit Unterbringungs-bedarf

Januar

1.557

924

845

Februar

1.755

1.080

1.004

März

1.811

937

794

April

1.817

844

777

Mai

2.192

985

898

Juni

3.404

1.673

1.407

Juli

5.709

1.725

1.501

August

6.676

2.125

2.070

Summe:

24.921

10.293

9.296

Vorjahreszeitraum:

7.011

3.635

3.025

Hauptherkunftsländer

Die im August 2015 Hamburg zugewiesenen Personen stammen unter anderem aus folgenden Hauptherkunftsländern:

StaatsangehörigkeitZahl der Personen
Syrien765
Afghanistan451
Albanien300
Irak162
Eritrea136

Weitere Balkanstaaten:

Staatsangehörigkeit Zahl der Personen
Mazedonien37
Serbien45
Bosnien-Herzegowina38
Kosovo2
Montenegro0

Ausbau der Unterbringungskapazität

Gegenwärtig verfügt Hamburg in 98 Standorten über rund 27.300 Plätze zur Unterbringung von geflüchteten Menschen in Hamburg:

Zentrale Erstaufnahme (ZEA) = 13.300 Plätze, davon 4.000 in Zelten

Öffentlich-rechtliche Unterbringung = 14.000 Plätze, davon rund 2.600 für Wohnungslose

Nach derzeitiger Planung werden bis zum Jahresende rund 11.400 weitere Plätze in 39 neuen und bereits geplanten Standorten eingerichtet werden können. Darüber hinaus werden bereits weitere Standorte vorbereitet, die 2016 in Betrieb genommen werden können (6.700 Plätze). Eine Vielzahl weiterer Objekte ist in Prüfung, kann in der Realisierung aber noch nicht konkret beurteilt werden.

Information der Nachbarn

Über kurzfristige Maßnahmen wird die Nachbarschaft eines geplanten Standortes per Handzettel, mit Hilfe der Medien und in sozialen Netzwerken bzw. auf der Internetseite www.hamburg.de/sofortmassnahmen informiert.

Rückfragen der Medien:

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Marcel Schweitzer | Pressesprecher
Hamburger Straße 47 | 22083 Hamburg
Tel.: +49 40 42863 2889 | M +49 160 88 12 567
pressestelle@basfi.hamburg.de | www.hamburg.de/basfi

Behörde für Inneres und Sport
Frank Reschreiter | Pressesprecher
Johanniswall 4 | 20095 Hamburg
Tel.: +49 40 4 28 39 26 73 | pressestelle@bis.hamburg.de

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