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Flüchtlinge 10.100 Schutz suchende Menschen aufgenommen

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September-Bilanz: Zugangszahlen gegenüber Vormonat nochmals deutlich gestiegen

Hamburg hat im vergangenen Monat 10.100 Flüchtlinge aufgenommen, davon verblieben 2.886 Schutzsuchende in der Hansestadt. Der Unterbringungsbedarf hat erneut deutlich zugenommen.

10.100 Schutz suchende Menschen aufgenommen

Im September 2015 suchten 10.100 Menschen in Hamburg Schutz. 1.695 wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 2.886 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 2.815 mit Unterbringungsbedarf.

Damit hat die Freie und Hansestadt Hamburg in diesem Jahr insgesamt 13.179 Menschen aufgenommen. Insgesamt 12.111 Menschen waren auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Die monatliche Entwicklung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen (Quelle: Einwohner-Zentralamt)

Monat

Schutzsuchende (vor Verteilung)

davon Hamburg zugewiesen

darunter mit Unterbringungs- bedarf

Januar

1.557

924

845

Februar

1.755

1.080

1.004

März

1.811

937

794

April

1.817

844

777

Mai

2.192

985

898

Juni

3.404

1.673

1.407

Juli

5.709

1.725

1.501

August

6.676

2.125

2.070

September

10.100    

2.886

2.815

Summe:

35.021

13.179

12.111

Vorjahreszeitraum:

8.774

4.429

3.717

Hauptherkunftsländer

Die im September 2015 Hamburg zugewiesenen Personen stammen unter anderem aus folgenden Hauptherkunftsländern:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Syrien

1.242

Afghanistan

635

Albanien

119

Irak

270

Eritrea

208

Weitere Balkanstaaten:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Mazedonien

25

Serbien

73

Bosnien-Herzegowina

28

Kosovo

30

Ausbau der Unterbringungskapazität

Gegenwärtig verfügt Hamburg in 24 Standorten der Zentralen Erstaufnahme über rund 16.200 Plätze zur Unterbringung von geflüchteten Menschen in Hamburg, davon rund 4.200 in Zelten. Die öffentlich-rechtliche Unterbringung bietet gegenwärtig 14.700 Plätze, davon werden rund 2.650 von Wohnungslosen beansprucht.

In 2015 wurden bereits 12.575 Plätze in 34 Standorten neu geschaffen. Nach derzeitiger Planung werden bis zum Jahresende rund 10.750 weitere Plätze in 41 neuen, bereits geplanten Standorten eingerichtet werden können.

Darüber hinaus werden bereits weitere Standorte vorbereitet, die 2016 in Betrieb genommen werden können (rund 5.000 Plätze).

Eine Vielzahl weiterer Objekte ist in Prüfung, kann in der Realisierung aber noch nicht konkret beurteilt werden. In 2016 entstehen zudem rund 21.000 Unterbringungsplätze in Quartieren, über die die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen bereits informiert hat.

Information der Nachbarn

Über kurzfristige Maßnahmen wird die Nachbarschaft eines geplanten Standortes per Handzettel, mit Hilfe der Medien und in sozialen Netzwerken bzw. auf der Internetseite www.hamburg.de/sofortmassnahmen informiert.

Rückfragen der Medien:

Behörde für Inneres und Sport
Frank Reschreiter | Pressesprecher
Johanniswall 4 | 20095 Hamburg
Tel.: +49 40 428 39 26 73 | pressestelle@bis.hamburg.de

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Marcel Schweitzer | Pressesprecher
Hamburger Straße 47 | 22083 Hamburg
Tel.: +49 40 428 63 2889 | M +49 160 88 12 567
pressestelle@basfi.hamburg.de | www.hamburg.de/basfi

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