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Fischdurchgängigkeit im Alstersystem Fischwanderhilfen an Schleusen und Wehren

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Mit mehreren Baumaßnahmen wird die Durchgängigkeit für Fische und andere aquatische Lebewesen von der Elbe in das Alstersystem hergestellt.

Durchgängigkeit für Fische im Alstersystem

Eines der wichtigen Ziele bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie ist die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und andere aquatische Lebewesen. In Hamburg stellt das Gewässersystem der Alster mit seinen zahlreichen Nebengewässern einen Schwerpunkt beim Erreichen dieses Ziels dar. Tarpenbek, Kollau, Ammersbek und Wandse gehören zu den bekanntesten Nebengewässern. Die Alster selbst und viele ihrer Zuflüsse reichen bis in das Nachbarland Schleswig-Holstein hinein und sind insofern von länderübergreifender Bedeutung.

Wie viele andere Gewässer in Hamburg ist auch der Alsterlauf zwischen der Quelle und der Mündung in die Elbe durch mehrere Schleusen und Wehre unterbrochen. Diese sind in den letzten Jahrhunderten erbaut worden. Sie waren - und sind es teilweise auch weiterhin – für den Schiffsverkehr sowie zur Wasserstandsregulierung erforderlich. Die Wasserstandsregulierung dient darüber hinaus auch dem Hochwasserschutz.

Folgende Schleusen im Gewässersystem der Alster liegen auf Hamburger Gebiet:
• Wohldorfer Schleuse
• Mellingburger Schleuse
• Poppenbüttler Schleuse
• Fuhlsbüttler Schleuse
• Rathausschleuse
• Mühlenschleuse/Schaartorschleuse.

Bei dem in den Jahren 2010 bis 2012 durchgeführten Umbau der Fuhlsbüttler Schleuse ist ein sogenannter Mäander-Fischpass eingebaut worden, so dass an dieser Stelle die Durchwanderbarkeit bereits gegeben ist. Erste Erfolge konnten durch entsprechende Beobachtungen der Fischbestände bestätigt werden.

Obwohl an den ersten drei der genannten Schleusen bereits vor längerer Zeit Fischwanderhilfen gebaut wurden, ist hier die erforderliche Durchgängigkeit aus verschiedenen Gründen nicht in ausreichendem Maße gegeben. Bis spätestens Mitte 2022 sollen die hier vorhandenen Fischwanderhilfen ertüchtigt beziehungsweise umgebaut werden, damit sie den Anforderungen künftig gerecht werden. Im Jahr 2015 sind die Arbeiten am Fischpass an der Rathausschleuse abgeschlossen worden. Hier ist mit einem sogenannten Schlitzpass die Durchgängigkeit hergestellt worden.

Im Frühsommer 2016 wurden auch die Arbeiten an dem Schlitzpass an der Mühlenschleuse abgeschlossen. Damit ist die Herstellung der Durchgängigkeit von der Elbe in das Alstersystem abgeschlossen. Mit einem Fischmonitoring im Frühjahr 2019 wird an der Mühlenschleuse, der Rathausschleuse und der Fuhlsbüttler Schleuse die Erfolgskontrolle für die genannten Maßnahmen durchgeführt werden.

Pressemitteilung

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Kontakt

Helmut Ramers

Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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