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17. Newsletter Forum Flüchtlingshilfe Wege in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

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Text: Infomesse für Frauen, darüber in Arabisch und Persisch: Einladung

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe

Themenübersicht der aktuellen Ausgabe 

(aus technischen Gründen diesmal leider ohne Verlinkung zu den jeweiligen Artikeln)

  • Erste Infomesse für Frauen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte - Wege in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Das 5. Forum Flüchtlingshilfe - Fotos und die Dokumentationen der Themenrunden stehen im Netz
  • Neues Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge - Das koordinierende Zentrum am UKE hat seine Arbeit aufgenommen
  • Was macht eigentlich in Zukunft der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge? 
  • Bezirkliche Anlaufstellen für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingshilfe - Alle Kontakte auf einer Seite
  • Das Ehrenamtsportal der Hamburger Volkshochschule - Unterstützungsmaterialien für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit
  • Amal, Hamburg - Nachrichtenportal berichtet in Deutsch, Persisch und Arabisch


Piktogramm Dialogforum "Integration in Ausbildung und Arbeit", zwei Zahnräder und ein Schreibstift.
Wege in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard eröffnet am 6. November 2019 die erste Infomesse für Frauen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte im Harburger Kulturzentrum Rieckhof.

Während die Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hamburg allgemein sehr positiv verläuft (siehe auch Artikel „Immer mehr Geflüchtete in Arbeit und Ausbildung“ NL Forum Flüchtlingshilfe Ausgabe Nr. 15stoßen vor allem die Frauen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte nach wie vor auf vielschichtige Hemmnisse.

Im vergangenen Jahr hatte das Dialogforum „Integration in Ausbildung und Arbeit“ darum unter dem Motto Geflüchtet.Weiblich.Arbeitsuchend“ zu einem Infoabend in die Räume von W.I.R eingeladen.

Die speziell auf die Bedürfnisse geflüchteter Frauen ausgerichtete Veranstaltung war sehr gut besucht und zeigte, dass gerade Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ein großes Interesse und Bedürfnis haben, sich zum Thema Arbeit und Berufstätigkeit zu informieren. Vielfach haben sie aber - aus teilweise sehr unterschiedlichen Gründen - nur eingeschränkte Möglichkeiten, die vorhandenen Angebote zu nutzen.

Am 06. November 2019 veranstalten das jobcenter team.arbeit.hamburg Harburg, das Bezirksamt Harburg und mehrere Dialogforen des Forum Flüchtlingshilfe gemeinsam eine Messe, in der sich Frauen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte von 9.00 bis 14.00 Uhr umfassend informieren können. Im Zentrum stehen dabei die Möglichkeiten eine passende Arbeitsstelle oder Ausbildung zu finden, aber es wird auch zu vielen weiteren Themen informiert, die mehr oder weniger eng damit zusammenhängen werden: So gibt es Auskünfte zur Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, zu Sprach- und Fortbildungskursen, zu Gesundheitsthemen oder auch zu Freizeitaktivitäten.

Über 50 Träger, Einrichtungen und Initiativen aus dem Harburger Einzugsgebiet stellen den Frauen ihre Angebote vor.  

In zwei Workshop- und Austauschrunden geht es jeweils um 9.30 Uhr und 11.30 Uhr um das Hamburger Kita-System und die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger. In parallel stattfindenden Runden veranschaulichen die Beispiele beruflich erfolgreicher Frauen, welche unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten es für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gibt.
Alle Beiträge werden in Arabisch und Persisch übersetzt.

Für Kinder zwischen drei und sechs Jahren ist eine Kinderbetreuung eingerichtet, außerdem gibt es eine unbeaufsichtigte Spielecke. Zur Stärkung zwischendurch stehen Getränke und ein kleiner Snack für die Besucherinnen bereit.

Die Infomesse ist als Pilotveranstaltung für den Einzugsbereich Harburg geplant. Im kommenden Jahr sollen ähnliche Infomessen auch in anderen Bezirken Hamburgs organisiert werden.

Infomesse für Frauen am Mittwoch, 06. November 2019
von 9.00 bis 14.00 Uhr im Kulturzentrum Rieckhof
in der Rieckhoffstraße 12 in 21073 Harburg


Rückblick auf das 5. Forum Flüchtlingshilfe

Fotos und die Dokumentationen der Themenrunden stehen im Netz

Am Freitag, den 30 August 2019, fand das mittlerweile 5. Forum Flüchtlingshilfe auf Kampnagel statt. Über 1.000 Besucherinnen und Besucher erlebten ein buntes Programm von Lesung, Musik und Diskussionsveranstaltung. Außerdem konnten sie sich auf dem Markt der Akteure über die Angebote der über 130 Projekte informieren, die sich dort präsentierten.

Eine Zusammenfassung des Tages u.a. mit vielen Fotos und einer Dokumentation der Ergebnisse aus den Themenrunden finden sich auf der Homepage des Forum Flüchtlingshilfe.


Neues Zentrum am UKE hilft Folteropfern und traumatisierten Flüchtlingen

Das koordinierende Zentrum für traumatisierte Geflüchtete hat seine Arbeit aufgenommen.

Für das Vorhaben erhielt die Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf den Zuschlag. Bis zum 1. Quartal 2020 wird sukzessive ein Team von psychiatrischen Fachärzten und -ärztinnen, Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Pflegekräften (insgesamt 9,5 Vollkräfte) aufgebaut und ein sehr niedrigschwelliger Zugang zum Hilfesystem ermöglicht. Das Team nimmt Ersteinschätzungen, Beratungen und Behandlungen von behandlungsbedürftigen Geflüchteten vor und vermittelt sie bei entsprechenden Bedarfen an das ambulante und stationäre psychiatrische Hilfesystem.

Zentrum und Leistungsprofil sollen noch bekannter und sichtbarer werden, sobald ein Gebäude in zentraler Lage angemietet und der Aufbau des Internetauftritts abgeschlossen sind. Schon jetzt bietet das koordinierende Zentrum Beratungen mobil vor Ort an. Außerdem wird sukzessive ein Netzwerk von Akteuren des Hilfesystems aufgebaut. Das Team macht zudem ab November Angebote für Fortbildung, Koordination und Supervision von Hamburger Einrichtungen, die in der Versorgung geflüchteter Menschen aktiv sind. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler sind eng eingebunden.

Ansprechpersonen sind Prof. Dr. med. Ingo Schäfer, MPH; E-Mail: i.schaefer@uke.de und Psychologin Dr. Susanne Nick, E-Mail: s.nick@uke.de


Was macht eigentlich in Zukunft der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) ?

Der ZKF wird momentan zu einer gemeinsamen Stabsstelle Flüchtlinge und übergeordnete Aufgaben (SFA) der Behörde für Inneres und Sport (BIS) und der Sozialbehörde weiterentwickelt. Diese soll auch künftig übergreifende Themen im Kontext Flüchtlinge koordinieren und erster Ansprechpartner rund um das Thema Flüchtlinge sein. 

Andere Aufgaben des ZKF - z.B. der Betrieb der Erstaufnahmen oder die Kapazitätssteuerung bezogen auf die Unterbringung von Geflüchteten - wurden wieder in die fachlich zuständigen Stellen zurückgeführt und werden künftig dort wahrgenommen.


Bezirkliche Anlaufstellen für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingshilfe

Die bezirklichen Koordinatorinnen und Koordinatoren für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingshilfe haben einen Flyer mit allen Anlaufstellen heraus gegeben.

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren sind Ansprechpersonen für Bürgerinnen und Bürger, die Fragen in Bezug auf das freiwillige Engagement haben. Sie unterstützen die Vernetzung von Freiwilligen und Hauptamtlichen rund um die Flüchtlingsunterkünfte und im Stadtteil. Zudem sind sie Ansprechpersonen zur Förderung von Projekten im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften.

Alle Koordinatorinnen und Koordinatoren finden Sie auf der Seite Koordination des freiwilligen Engagements Flüchtlingshilfe oder zum Ausdrucken im Flyer (PDF; 850 KB).


Das Ehrenamtsportal der Hamburger Volkshochschule

Der Deutsche Volkshochschul-Verband hat gemeinsam mit dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen ein Online-Portal entwickelt mit dem Ziel, Ehrenamtliche in ihrer Tätigkeit mit Geflüchteten bestmöglich zu unterstützen. Dazu werden dort wichtige Informationen und Unterstützungsmaterialien rund um die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit gebündelt. Langfristig möchte man Möglichkeiten zur Vernetzung sowie zur Qualifizierung anbieten.


Amal, Hamburg !

Neue Nachrichtenseite berichtet über Lokales und Wichtiges aus Politik und Gesellschaft in Deutsch, Persisch und Arabisch

In Hamburg leben etwa 50.000 Bürgerinnen und Bürger mit afghanischer, syrischer, iranischer oder irakischer Herkunft. Wer (noch) kein Deutsch spricht hatte bisher kaum eine Möglichkeit, sich über das Geschehen in der Stadt zu informieren.

Diese Informationslücke schließt die neue Online-Nachrichtenplattform. Das Projekt ist eine Kooperation der Evangelischen Journalistenschule und der Körber-Stiftung, unterstützt vom Hamburger Abendblatt und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Das dreiköpfige Redaktionsteam berichtet auf Arabisch und Persisch über das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben in Hamburg. Ahmad Alrifaee, Nilab Langar und Omid Rezaee kennen die Bedürfnisse ihrer Leserinnen und Leser aus eigener Erfahrung. Sie sind selber vor wenigen Jahren in Deutschland angekommen, ihre Wurzeln liegen in Syrien, Afghanistan und Iran.

Amal bedeutet in Persisch und Arabisch Hoffnung und ist für das Redaktionsteam mehr als nur ein Name. Alle Drei waren vorher bereits in ihren Herkunftsländern journalistisch tätig.

Ahmad Alrifaee begann 2012 als Videoreporter und Fotograf über die Lage in Syrien zu berichten. Für uns hat er das 5. Forum Flüchtlingshilfe am 30. August fotografisch festgehalten. Seine Bilder sehen Sie in der Dokumentation des Forums.

Einen kleinen Videobeitrag zum Forum Flüchtlingshilfe kann man sich auf Amal ansehen.


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Redaktion: Alexandra Ziegler, Nicole Rodig, Doris Kersten, Martin Helfrich
Technische Realisierung: Florian Giertzuch (verantwortlich gemäß MDStV)
Tel. (040) 428 63 - 33 95
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Homepage: www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe/

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