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Teilnehmende gesucht Forschungsprojekt zur Suchtproblematik bei Personen mit Fluchthintergrund

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Das Verbundprojekt PREPARE (Prävention und Behandlung von Suchtproblemen bei Geflüchteten) des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) widmet sich seit Februar 2019 der Prävention und Behandlung von Suchtproblemen bei Personen mit Fluchthintergrund.

Prepare

Schriftzug PREPARE, das erste "P" steht in einem dunklen Kreis und ist durch Punkte dargestellt

Suchterkrankungen gehören weltweit zu den bedeutsamsten psychischen Erkrankungen und gehen oft mit großem Leiden der Betroffenen einher. Geflüchtete Menschen haben ein besonders hohes Risiko für Suchterkrankungen, da sie oft starken Stress oder traumatische Ereignisse erlebt haben. Gleichzeitig erreicht das Suchthilfesystem in Deutschland Geflüchtete zurzeit nur unzureichend. 

Das Forschungsprojekt PREPARE setzt sich aus vier Teilprojekten rund um das Thema Sucht & Flucht zusammen. Beteiligt ist unter anderen auch das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg das den Forschungsverbund koordiniert (Prof. Dr. Ingo Schäfer). Hintergrund des Forschungsprojektes ist die Notwendigkeit der rechtzeitigen Hilfe für in Deutschland angekommene geflüchtete Menschen.

Das erste Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Heinz, Charité — Universitätsmedizin Berlin, befasst sich mit einem besseren Verständnis von Suchtproblemen bei geflüchteten Menschen. Weitere Arbeitspakete bestehen in der Auswertung von Routinedaten aus der Suchtberatung und -behandlung, sowie in einer Befragung von Fachleuten zu guter Praxis bei der Beratung und Behandlung von geflüchteten Menschen mit Suchtproblemen. 

Aktuell werden Personen gesucht, die bereit sind, sich an der Untersuchung zu beteiligen und den Fragebogen auszufüllen. Angesprochen sind:

  • Geflüchtete Menschen mit und ohne Suchtproblematik, sofern sie etwas zu dieser Thematik beitragen können.
  • Fachkräfte, die mit Geflüchteten arbeiten.
  • Personen, die nicht beruflich mit Geflüchteten zu tun haben, aber viel über den Suchtmittelgebrauch von geflüchteten Menschen wissen.

Die Forschungsgruppe legt Wert darauf, dass vor allem auch Betroffene und Geflüchtete zu Wort kommen, da nur mit ihrer Hilfe die Hilfelandschaft verbessert werden kann. Mit der Hilfe von anonymen Fragebogenbefragungen soll versucht werden, das bisher geringe Wissen über den Suchtmittelkonsum geflüchteter Menschen zu erweitern.

Die anonymen Fragebögen können per Email, oder ausgedruckt auf dem Postweg (Bitte ohne Absenderangabe!!!) an das PREPARE – Team gesendet werden. Die Fragebögen stehen am Ende dieser Seite in Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und Französisch zum Download zur Verfügung.

Es ist auch möglich, den Fragebogen gemeinsam mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Forschungsgruppe telefonisch auszufüllen. Die Erfahrungen der Forschungsgruppe zeigen, dass das gemeinsame Ausfüllen am Telefon für beide Seiten entspannter ist, und die Erfahrungen und das Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr viel umfassender aufgenommen werden kann.

Unabhängig von der Befragung werden im Rahmen des PREPARE Studienverbundes am UKE (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf) auch Gruppeninterventionen (PDF; 2.02 MB) für betroffene männliche Geflüchtete angeboten. Herr Stylianopoulos stellt auf Nachfrage gerne den Kontakt her.

Ansprechperson: Panagiotis Stylianopoulos
Tel.: 030 20 969 04- 12
Mail: panagiotis.stylianopoulos@charite.de

Postalische Anschrift:

Charité- Universitätsmedizin Berlin
PREPARE - TP1
Campus Mitte / dieremise
Brunnenstr. 188-190
10119 Berlin

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